Herren
Süddeutscher Wasserball -Pokal
2. Runde
25.01.02

SV Weiden - WV Darmstadt 70


SV Weiden

 vs.

WV Darmstadt 70

8:6


SV-Wasserballer jagen zur nächsten Runde
Überzeugender 8:6 -Sieg gegen WV Darmstadt 70 bedeutet Viertelfinale

(luc) Zum Achtelfinale des Süddeutschen Wasserball-Pokals gastierte am Samstag um 20.00 Uhr der 5-fache Pokalsieger WV Darmstadt 70 in der Weidener Thermenwelt.
Die Darmstädter wollten sich für die Schlappe vor exakt einem Jahr revanchieren, als sie ebenfalls im Achtelfinale mit 6:7 gegen den damaligen Oberligisten SV Weiden untergingen.
Dazu sollte es jedoch nicht kommen.

32 Sekunden, nachdem das Spiel um 20 Uhr von den Herrn Däumler und Trommer angepfiffen wurde, gingen zunächst die Hessen durch Georg Edinger in Führung. Dieser musste jedoch bereits 14 Sekunden später das Wasser für eine Zeitstrafe verlassen. Die daraus resultierende Überzahl nutzte Paul Kosiba zum Ausgleich.
Das Spiel verlief nun weiter ausgeglichen, Weiden nutze eine weitere Überzahl nicht, ging aber in der 5. Minute durch Bartek Luczak zum ersten Mal in Führung.
Nun spielten weitgehend die Weidener: Dominik Fries markierte eine Minute vor Viertelende das 3:1, ehe 2 Sekunden vor Schluss Niels Henckel mit einem Rückraumschuss den 3:2 -Anschlusstreffer für die Gäste erzielte.
Im zweiten Spielabschnitt folgte dann erneut eine numerische Überlegenheit der Weidener, die Dominik Fries zum 4:2 abschloss.
Die Hausherren dominierten nun diesen Spielabschnitt.
In der 10. Minute verursachte Patrick Hoyer einen Strafwurf von der 4-Meter-Linie, den die Darmstädter jedoch nicht verwandeln konnten. Im Gegenzug baute Sven Luczak die Führung weiter auf 5:2 aus.
Centerveteidiger Patrick Hoyer musste dann in der letzten Minute des 2. Viertels seinen dritten persönlichen Fehler (Hinausstellung oder Strafwurffehler) hinnehmen und konnte somit nicht mehr am Spiel teilnehmen.
Nach dem Seitenwechsel vergaben dann die Luczak-Schützlinge gleich 2 große Chancen: Nachdem in der 15. Spielminute eine Überzahl nicht genutzt wurde, ließen die Oberpfälzer auch noch einen Strafwurf aus.
Erst in der 16. Minute fiel das 6:3 durch Thomas Aigner.
Knapp eine Minute später kassierte dann der Darmstädter Jochen Zwarg einen Ausschluss bis Spielende. Nach einer Auszeit des Weidener Trainers Irek Luczak jagte der wiedergenesene Center Serkan Dogu den Ball zur 5-Tore Führung in die Maschen.
In der Folge konnten die SVler dann nicht das Tor treffen: Zwar wehrten sie eine numerische Unterlegenheit ab, nutzen aber in der 18. Minute ihre eigene Überzahl nicht. Lars Theiß verkürzte für die Gäste zum 4:7.
Erneut aggierten die gut eingestellten Reger-Städter gut in der Unterzahl und wehrten selbst nach einer Auszeit des Gegners die Gefahr ab, konnten aber in diesem Viertel kein weiteres Tor mehr erzielen, wobei auch eine Überzahl nicht mehr helfen sollte.
Im letzten Viertel hoben die Darmstädter Spieler um Trainer Hossein Nasseri etwas das Tempo. Der Treffer zum 7:5 konnte noch durch Bartek Luczak in der 24. Minute egalisiert werden, doch erzielten die 70iger nach Überzahl und Strafwurf das 6:8.
Die Weidener agierten zwar weiter im Angriff, konnten die Kugel aber nicht in den gegnerischen Maschen unterbringen. Bis zum Schluss vergaben sowohl die Darmstädter eine, als auch die Reger-Städter 2 Überzahlen, diese spielten die 2-Tore Führung jedoch souverän bis zur Schlusssirene aus.

Der Sieg der Weidener geht vollkommen in Ordnung. Die Mannen um Trainer Irek Luczak hätten sogar nach einer zwischenzeitlichen 7:3-Führung schon den Sack zumachen können, spielten dennoch von Anfang bis Ende souverän und überlegen.
Erneut vollbesetzt konnten die Weidener jetzt den 2 Sieg in Folge erringen, und sind seit nunmehr 3 Spielen ungeschlagen.
Nun stehen die Weidener im Viertelfinale. Auf wen sie dort treffen werden ist noch nicht bekannt. Die Gegner reichen vom baden-württembergischem Verbandsligisten SG Mannheim bis hin zu Zweitbundesligisten WF Fulda, der sich als letztjähriger Regionalligist qualifiziert hat. Dabei denk man vor Allem an das vergangene Jahr, als der SV im Viertelfinale den späteren Aufsteiger in die Bundesliga mit 12:11 aus dem Becken jagte.

Die Mannschaft:

Florian Modl und Christopher Klein im Tor,
Thomas Aigner (1Tor), Patrick Hoyer, Florian Bronold, Dominik Fries (2), Paul Kosiba (1), Hans-Christoph Aigner, Patrick Bjick, Serkan Dogdu (1), Daniel Ohainski, Bartek Luczak (2) und Sven Luczak (1)
Trainer: Irek Luczak