Jugend A
Zwischenrunde der Deutschen Meisterschaft 2003
am 20. und 21.09.

in Uerdingen


Unter den besten 6 Deutschlands
Weidens A-Jugend Wasserballer erreichen erstmals die Endrunde um Deutsche Meisterschaft

(prg) Während der SV Weiden schon je zwei mal mit der C- und B-Jugend die Endrunde um die deutsche Meisterschaft erreicht hat, feierte am Wochenende die A-Jugend mit ihrem zweiten Platz bei der Zwischenrunde in Uerdingen Premiere.
Somit haben in Weiden bereits von den Jahrgängen 1984 bis 1987 alle 4 Mannschaften mindestens eine Endrunde erreicht. Damit zählt der SV Weiden nun endgültig zu Deutschlands Elite.

Nachdem die Reger-Städter als bayerischer und Süddeutscher Vize-Meister den zweiten Platz bei der Vorrunde in Duisburg holte kämpften die Luczak-Schützlinge am Samstag und Sonntag in Uerdingen um den Endrundeneinzug.
Zwei der Vier Mannschaften qualifizieren sich für die nationale Endrunde.

Bereits am Samstag nach der langen Fahrt musste der SV Weiden gegen den norddeutschen Meister und scharfen Mitkonkurrenten um den Endrundeneinzug Wolfenbütteler SV antreten.
Obwohl der Sieg in keiner Zeit des Spiels gefährdet war, entwickelte sich ein spannendes Spiel: Die Oberpfälzer gingen in der zweiten Minute durch Florian Bronold in Front und bauten in Überzahl durch Thomas Aigner ihre Führung aus.
Ihre Unterzahl konnten die Weidener nicht verteidigen und kassierten in der letzten Spielminute des ersten Spielviertels den 1:2 -Anschlußtreffer.
Nach der Pause zeichnete sich das Spiel klar zu Seiten des SV Weiden ab, doch die Jugend des Regionalligisten nutzte zwei Überzahlen in Folge nicht. Erst die dritte verwandelte Patrick Hoyer zur 3:1 -Führung.
Auch im dritten Spielviertel ließ das Team des größten Schwimmvereins der Oberpfalz nichts anbrennen: Zwar musste Weidens Torhüter Florian Modl in der 16. Minute zum 2:3 -Anschlußtreffer der Norddeutschen hinter sich greifen, doch erhöhte Kapitän Thomas Aigner prompt auf 4:2 vor der letzten Pause.
Nun ließen sich die Weidener den Sieg nicht mehr nehmen und erhöhten auf 5:2, ehe Wolfenbüttel den dritten Treffer erzielte und Florian Dachauer den 6:3 -Endstand markierte.

Am nächsten Tag ging es gegen den bis dahin sieglosen OSC Potsdam.
Obwohl die Weidnerer die überlegenere Mannschaft waren, waren sie nicht im Stande im Angriff die nötigen Tore zu machen.
Das erste Viertel endete 1:1 nach einem Tor von Bartek Luczak in Überzahl.
Auch im zweiten Spielabschnitt konnten sich die Oberpfälzer nicht entscheidend absetzen und ihre Überlegenheit ausspielen: "nur" 2:1 hieß es zur Pause, Dominik Fries besorgte das zweite Weidener Tor.
Nicht die Verteidigung war das Proplem sondern der Angriff: Immerwieder scheiterten die Weidener an der eigenen Torausbeute. Dennoch rissen sich die SVWler im drittenn Viertel am Riehmen: Patrick Hoyer in Überzahl, Dominik Fries und Bartek Luczak machten das 5:1 zur letzten Pause. 
Nicht überragend entschieden die Weidner am Ende nach weiteren 2 Toren von Sven Luczak das Spiel mit 7:2 für sich.

Da im Anschluß der Wolfenbütteler SV gegen den SV Bayer Uerdingen mit 6:12 unterlag waren die Weidener schon Sonntag nachmittag vorzeitig für die Endrunde um die deutsche Meisterschaft qualifiziert.
Das Spiel gegen den SV Bayer Uerdingen war also reine Formsache.

Das Match um den ersten Platz begann sehr ausgeglichen. Keine der beiden Mannschaften konnte sich einen Vorteil verschaffen und so war es, dass erst nach 4 Minuten der erste Eintrag im Spielprotokoll zu finden war. Die Weidner verursachten einen Strafwurf, den die Uerdingen vergaben.
Erst 7 Sekunden vor Schluß des ersten Viertels machte Daniel Packenius auf Seiten der Uerdinger in Überzahl das 1:0.
Nach dem Wiederanpfiff legte der SV Weiden dann nach: Thomas Aigner glich bereits nach 27 Sekunden aus und Florian Bronold erzielte nach abgewehrter Unterzahl die erste Weidener Führung.
Mit einer weiteren Überzahl glich dann der SV Bayer zum 2:2 aus.
Nach dem Seitennwechsel verschliefen die Weidener dann drei Minuten die ihnen das Spiel kosteten:
Die Reger-Städter fingen zwei Konter hintereinander und lagen somit mit 2:4 hinten. Eine Überzahl wurde ausgelasssen und statt dessen machte Bayer das 5:2.
Dennoch verlief das Spiel weiterhin sehr augeglichen und Weiden hielt mit.
Im letzten Spielabschnitt kassierten die Oberpfälzer dann noch das 2:6. 
Dennoch gab Weidens U19 nicht auf und verkürzte durch Florian Dachauer auf 3:6. 
Am Ende markierte Dominik Fries noch das 4:6, zu einem Sieg reichte es jedoch nicht mehr.
Paul Kosiba fiel in dem Spiel, indem auch ein Sieg drin gewäsen wäre, mit einer Platzwunde an der Nase aus.

Dennoch haben sich Weidens Älteste mit einer geschloßenen Mannschaftsleistung die Endrundenteilnahme erspielt.
Durch das Mannschaftsdenken konnten einige persönliche Fehler, die zur Endrunde noch unbedingt abgestellt werden müssen, wettgemacht werden.
Außerdem muss noch stark am Angriff gearbeitet werden: Zwar verfügen die Weidener über eine gute Abwehr und kasierten in drei Spielen nur 11 Tore, im Angriff reichen jedoch keine 17 Treffer, wenn man gegen Top-Mannschaften bestehen will.

Auf der Endrunde der 44. deutschen Meisterschaft, die vom 3. bis 5. Oktober wahrscheinlich in Berlin stattfinden wird, treffen die Bayern, wie so oft, nur auf die Junioren von Erstligisten.
Welches Kaliber dort auf die Luczak-Schützlinge wartet wird klar wenn man sich die Statistik vor Augen hält:
Duisburg stellte in der Geschichte des DSV bisher die besten Jugendmannschaften: Von 27 Endrunden-Teilnahmen gewann der ASC Duisburg 14 Titel, 2 Silber- und 6 Bronzemedaillen. Rote Erde Hamm brachte es immerhin auf 20 Endrundenteilnahmen mit 5 Titeln, 6 zweiten Plätzen und 3 Bronzemedaillen. Es folgen WF Spandau 04 (19/1-7-6), Bayer Uerdingen (13/3-1-1)und der SC Neustadt (3/0-0-3).

Der SV Weiden erreichte in den letzten 4 Jahren ganze 5 Jugend -Endrunde, wobei es in diesem Jahr noch die B-und C-Jugend den älteren Vereinskollegen nachmachen kann.
Mit dem Jahrgang 1984 und jünger hat es in diesem Jahr die Mannschaft geschafft, mit der der SV Weiden 1991 mit seiner intensiven Jugendarbeit begann.

Die Mannschaft:

hinten von links:
Daniel Werner, Patrick Hoyer, Florian Dachauer, Dominik Fries, Christopher Klein, Florian Bronold, Trainer Irek Luczak

vorne von links:
Christian Meßner, Thomas Aigner, Sven Luczak, Paul Kosiba, Florian Modl, Bartek Luczak


Zwischenrunde F

Ansprechpartner: SV Bayer Uerdingen 08, Geschäftsstelle, Am Waldsee 25, 47829 Krefeld, Tel.: 02151 -46055
Spielort: Traglufthalle Bayer Uerdingen, Am Waldsee 25, 47829 Krefeld, Tel.: 02151 -46055
Teilnehmende Mannschaften:

SV Bayer Uerdingen
Wolfenbütteler SV
OSC Potsdam
SV Weiden


Spielplan:

20.09.2003 16:30 Uhr Turnierbesprechung
17:00 Uhr SV Weiden - Wolfenbütteler SV 06:03 (2:1, 1:0, 1:1, 2:1)
18.15 Uhr Bayer Uerdingen - OSC Potsdam 13:04 (5:2, 4:1, 1:1, 3:0)
21.09.2003 10:30 Uhr OSC Potsdam - SV Weiden 02:07 (1:1, 0:1, 0:3, 1:2)
11.45 Uhr Bayer Uerdingen - Wolfenbütteler SV 12:06 (2:0, 2:2, 4:1, 4:3)
15:00 Uhr Wolfenbütteler SV - OSC Potsdam 11:04 (4:0, 3:1, 4:1, 0:2)
16.15 Uhr Bayer Uerdingen - SV Weiden 06:04 (1:0, 1:2, 3:0, 1:2)

Turnierleiter: Dietmar Niechcial
Schiedsrichter: Martin Fuhrmann - Karsten Kutz - Ulrich Rissmann - Thomas Schlünz


Endrunde:

Spandau 04 Berlin
ASC Duisburg
SC Neustadt
SC Rote Erde Hamm
Bayer Uerdingen
SV Weiden