Beginn der
Regionalliga-Saison 2003/2004

ein Vorbericht


Wasserball -Regionalliga Süd startet nächste Woche
11 Mannschaften kämpfen um die Plätze

(prg) Lange hat man im Süden darauf warten müssen, und nächste Woche ist es endlich soweit.
Mit dem Spiel SV Weiden gegen den WV Darmstadt 70 startet am Samstag, den 15. November 2003 die neue Regionalliga -Saison im Süden.
Neben dem Zweitliga-Absteiger Wasserfreunde Fulda sind in diesem Jahr ebenso zwei Aufsteiger aus der Oberliga Baden-Württemberg zu verzeichnen.
Sowohl der 1. BSC Pforzheim als auch der 1. Durlacher SV schafften zusammen den direkten Durchmarsch aus der Verbands- in die Regionalliga, der dritthöchsten Deutschen Spielklasse.
Weiterhin dabei sind die Bundesligareserven aus Würzburg, Canntstatt, Ludwigsburg und Esslingen, sowie der SV München 99, der SK Neptun Leimen, der SV Weiden und der WV Darmstadt 70.
Somit stellt Baden-Württemberg ganze 6 Teams, der Bayerische Schwimmverband 3 und Hessen zwei Mannschaften.

Im vergangenem Jahr spielte sich eine sehr knappe und ausgeglichenen Saison ab: Nur vier Punkte trennte Platz 3 von Platz 7.
Wer in diesem Jahr die Nase vorn haben wird, ist längst noch nicht klar.
Es gibt viele Favoriten, aber auch vermeidliche Außenseiter dürfen nicht unterschätzt werden. 
Das erstplatzierte Team ist dann, sofern es keine Bundesligareserve ist, für das Aufstiegsturnier zur 2. Bundesliga qualifiziert.

Das letzte Spiel findet am 26. Juni 2004 statt.

Nachfolgend die 11 Mannschaften:



SC Wasserfeunde Fulda:
Als Absteiger gelten die Fuldaer in diesem Jahr als schärfster Meisterfavorit und müssen dieser Favoritenrolle gerecht werden.
Bereits 1979, 1980, 1984 und 1989 spielten die Hessen in der 1. Bundesliga.
Vor zwei Jahren konnte sich "Hessen Nummer eins" als Meister in der Regionalliga Süd beim Aufstiegsturnier für die 2. Bundesliga qualifizieren und nahm die Chance wahr wieder deutschlandweit eine Nummer zu sein.
3 Punkte holten die Fuldaer in der 2. Bundesliga und nahmen sicherlich sehr viel Erfahrung mit.
Spielertrainer Volker Schunke konnte in der zweithöchsten deutschen Spielklasse vor Allem auf Goalgetter und Center Christian Flamme zählen, der es in der Saison auf ganze 42 Treffer brachte.
Das Durchschnittsalter der 17 Spieler liegt bei 26 Jahren.
Homepage: www.wff.de


SV Würzburg 05 II:
Deutschlands größtem Schwimmverein fehlte am Ende der letzten Saison mit seiner zweiten Herrenmannschaft nur ein Punkt zur Meisterschaft. Ausgerechnet der SV Weiden verlor das letzte Saisonspiel in Nürnberg mit 13:6 und sicherte den Nürnbergern den Titel.
Dennoch kann der Verein mit der vorbildlichen Jugendarbeit mit der letzten Saison zufrieden sein. Mit 13 Siegen, einem Unentschieden und 2 Niederlagen holten die Mainfranken 27:5 Punkte und Platz 2 hinter Nürnberg.
Außerdem war die Bundesligareserve mit ganzen 14 Punkten das auswärtsstärkste Team der Liga.
Die Mischung aus erfahrenen Bundesligaspielern und Spielern aus der eigenen Jugend bildete den besten Angriff der Liga und zählt wohl auch in diesem Jahr zu den Topfavoriten. Seit 1997 hält sich die Bundesligareserve in der Regionalliga auf.
Homepage: www.svw05.de


SV München 99:
Auch der SV München 99 zählt zu den Traditionsvereinen im Wasserballsport. In frühren Jahren spielten die Wasserballer aus der Landeshauptstadt sogar in der höchsten deutschen Spielklasse und sind nun seit 1995 in der Regionalliga Süd.
Seit 1970 stieg der Schwimmverein ganze 9 mal auf bzw. ab.
7 Siege und zwei Unentschieden bedeuteten letztes Jahr Platz 3, jedoch nur 2 Punkte vor dem Sechstplazierten (SV Weiden). Außerdem profitierten die Spieler vom SV99 vom Punkteabzug gegen den SK Neptun Leimen.
Homepage: www.sv99.de


SV Cannstatt II:
Einige Zeit standen die Cannstatter am Anfang der vergangenen Saison auf Platz 9, ehe sie mit einem Durchmarsch am Ende den 4. Platz holten.
Das Jahr zuvor belegten sie als Aufsteiger sogar prompt den zweiten Platz.
Auch diese Bundesligareserve ist ein Mix aus erfahrenen Ex -Bundesligaspielern und jungen, die es noch werden wollen.
Die Stuttgarter holten am Ende der vergangenen mit 6 Siegen und 3 Unentschieden 15 Punkte.
In der Vergangenheit stiegen die Cannstatter 1993 (gemeinsam mit dem SV Weiden) in die Regionalliga auf, zogen ihre Mannschaft 1996 jedoch durch Verzicht zurück, ehe sie 2001 erneut aufstiegen.
Homepage: www.sv-cannstatt.de


SK Neptun Leimen:
Im letzten Jahr hatten die Leimener Grund zum Feiern: Nicht nur ein sagenhafter dritter Platz in der Meisterschaft sondern auch der Badische sowie der Süddeutsche Wasserball-Pokal wurden geholt. Im Finale schlugen die Leimener den favorisierten 1. FC Nürnberg und sicherten sich zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte den Pott.
Die Ernüchterung kam einige Wochen später: Wegen dem Einsatzes eines nicht spiel-berechtigten Spielers wurde den Leimener am grünen Tisch 2 Punkte in der Liga und somit wegen der engen Tabelle 2 Plätze abgezogen.
Dennoch: Die Leimener hatten im vergangenem Jahr die zweitbeste Abwehr hinter Würzburg und holten mit 6 Siegen, 3 Unentschieden und 7 Niederlagen 15 Punkte.
Des Weiteren gelten die Leimener als enorm heimstark: 12 der 15 Punkte in der vergangenen Saison holte der SKNL daheim, nur 3 auswärts.
Erfahren sind die Spieler allemal: Seit 1991 hält sich der SK Neptun Leimen in der dritthöchsten deutschen Spielklasse.
Eine spektakuläre Verstärkung kann der Schwimmklub mit dem Rückkehrer vom Bundesligisten SC Neustadt, Joachim Berger verzeichnen.
Homepage: www.neptun-leimen.de


SV Weiden:
Die Weidner müssen auf ihren langjährigen Kapitän und erfahrensten Spieler Hans -Christoph Aigner verzichten, der ein Jahr nach Indien ging.
Alle drei Neuzugänge kommen aus der eigenen Jugend und werden unter dem 18 Mann starken Kader gelegentlich zum Einsatz kommen.
Mit einem Durchschnittsalter von unter 18 Jahren stellt der SV Weiden die wohl jüngste Mannschaft.
Trainer Irek Luczak ist zuversichtlich, dass diese Saison besser laufen wird: "Eigentlich verlief schon die letzte Saison nach Plan. Einzig die Erfahrung und Routine fehlte uns zu einer besseren Platzierung. Schon zum Ende der Saison sah es um einiges besser aus." so der gebbürtige Pole. 
In der abgelaufenen Saison konnten die Reger-Städter viel lernen und sehen als Saisonziel einen Platz unter den ersten 5.
Im vergangenem Jahr holten die Reger-Städter als Aufsteiger Platz 6, jedoch nur zwei Punkte hinter dem Drittplatzierten SV München 99.
Homepage: www.sv-weiden-wasserball.de


WV Darmstadt 70:
Der Siebte vom letzten Jahr, WV Darmstadt 70, ist bereits seit 1971 drittklassig.
1978, 1984, 1988 und 1997 holten die Darmstädter die Regionalliga -Meisterschaft und wurden zudem 1976, 1986, 1997 und 2000 Süddeutscher Pokalsieger.
Im vergangenem Jahr spielte der WVD jedoch eine sehr ungleiche Saison.
Nach der Hinrunde standen die Spieler um Trainer Hossein Nassim mit 8:8 Punkten auf dem 4. Platz, holten in der Rückrunde jedoch nur 4 weitere Punkte (Platz 7 in der Rückrundentabelle).
Im eigenen Gewässer holten die Darmstädter ganze 11 Zähler, auswärts jedoch nur einen (letzter Platz Auswärstabelle).
Am Ende belegten die Darmstädter den 7. Platz.
Mit nur 6 Treffern pro Partie stellte der WV Darmstadt zudem den zweitschwächsten Angriff der Liga (vor dem SSV Esslingen). 
Homepage: www.wv-darmstadt.de


SSV Esslingen II:
Lange Zeit sah es in der vergangenen Saison so aus, als ob der SSV Esslingen II den letzten Platz belegen würde. Da aber das letzte Spiel gegen den SK Neptun Leimen mit 10:0 für die Stuttgarter gewährtet wurde, belegten sie am Ende mit einem Punkt Vorsprung vor dem SV Ludwigsburg den 8. Platz.
Die Esslinger Bundesligareserve stellte jedoch den schlechtesten Angriff der Liga.
Mit 4 Siegen, einem Unentschieden und 11 Niederlagen holte der SSVE immerhin 9 Punkte.
1999 stieg die Bundesligareserve in die dritthöchste deutsche Spielklasse auf.
Homepage: www.ssv-esslingen.de


SV Ludwigsburg II:
4 Siege, 12 Niederlagen - so hieß die ernüchternde Bilanz der Wasserballer des SV Ludwigsburg II im vergangenem Jahr. Mehr als der letzter Tabellenplatz sprang da auch nicht raus. 
Der SV Ludwigsburg II stieg im vergangenem Jahr gemeinsam mit dem SV Weiden in die dritthöchste deutsche Spielklasse auf, nachdem die 1. Herrenmannschaft 2001 in die 2. Bundesliga aufgestiegen war.
In der vergangenen Saison stellten die Ludwigsburger die schwächste Abwehr der Liga.
Dennoch traut man den Ludwigsburgern in dieser Saison mehr zu: Am Anfang der vergangenen Saison standen die Aufsteiger sogar lange Zeit auf dem ersten Tabellenplatz und schlugen den späteren Meister und Aufsteiger in die 2. Bundesliga 1. FC Nürnberg. 
Homepage: www.wblb.de


1. BSC Pforzheim:
Der 1. Badische Schwimmclub Pforzheim ist (wie der Durlacher SV) aus der Verbandsliga direkt in die Regionalliga aufgestiegen. 
In der Oberliga holten die Badener 10 Siege 2 Unentschieden und 6 Niederlagen was zu einem Punktekonto von 22:14 beitrug.
Von den 176 Toren konnte Hermann Vornkahl die meisten erzielen (42) und sich als bester Schütze seines Teams auszeichnen.
Bereits 1982 konnten die Pforzheimer einmal in die Regionalliga Süd aufsteigen und blieben immerhin bis 1986 in dieser Liga. 1994 schafften sie dann erneut den Aufstieg, stiegen jedoch bereits 1995 (gemeinsam mit dem SV Weiden) in die Oberliga ab.
Homepage: www.erster-bsc-pforzheim.de


1. Durlacher SV:
Die Karlsruher sind vor zwei Jahren als Meister der Verbandsliga Baden-Württemberg in die Oberliga aufgestiegen.
Prompt belegten sie hinter dem Meister SV Cannstatt III und dem 1. BSC Pforzheim den 3. Platz und stehen somit in diesem Jahr in der dritthöchsten deutschen Spielkasse.
In der Oberliga-Saison konnten die Baden-Württemberger 10 Siege feiern, trennten sich einmal unentschieden und mussten auch 7 Spiele als verloren abgeben. Am Ende fehlte ihnen nur 1 Punkt zu Mitaufsteiger 1. BSC Pforzheim und dem 2. Tabellenplatz.
Homepage: www.durlachersv.de



Der erste Spieltag:
15.11.2003 SV Weiden - WV Darmstadt 
15.11.2003 SCW Fulda - SSV Esslingen II   
16.11.2003 SSV Esslingen - SV Weiden 
16.11.2003 SV München 99 - WV Darmstadt 
16.11.2003 SCW Fulda - SV Ludwigsburg II 
16.11.2003 SK Neptun Leimen - SV Würzburg 05 II 
18.11.2003 SV Ludwigsburg II - 1. BSC Pforzheim