Herren - Regionalliga -Saison 2004/2005
Ein Vorbericht


Wasserball-Regionalliga in den Startlöchern - Der Spielplan steht
SV Weiden zum Auftakt gegen WV Darmstadt 70 - Die Teams in der Übersicht
 
(prg) Nach rund 3 Monaten Pause sind in der Wasserball -Regionalliga Süd, der dritthöchsten deutschen Spielklasse, wieder hitzige Duelle in Sicht. Bereits am 13. November startet die Saison 2004/2005 mit den Bundesligareserven aus Cannstatt, Würzburg, Esslingen, Ludwigsburg und Neustadt, sowie den Teams 1. FC Nürnberg, Neptun Leimen, WF Fulda, SV Weiden, SV München 99, WV Darmstadt 70 und VfB Friedberg. Dabei stellen Baden-Württemberg und Bayern den Bärenanteil mit je 4 Mannschaften, während Hessen zwei und Rheinland-Pfalz einen Teilnehmer entsendet.
 
Der Modus bleibt, wie seit 1997, unverändert: Wie Rundenleiter Ralf Müller (Villingen-Schwenningen) bekanntgab, wird auch die Spielrunde 2005 mit 12 Mannschaften in einer Hin- und einer Rückrunde durchgeführt. Die bestplatzierteste erste Mannschaft (keine Bundesligareserven) nach Abschluß der Spielrunde wird zum Aufstiegsturnier zur 2. Bundesliga gemeldet, während die Mannschaft auf dem letzten Platz der Abschlußtabelle in die jeweilige Oberliga des Landesverbandes absteigt. Der Tabellenvorletzte nimmt im Rahmen der Relegation am Auftstiegsturnier für die Runde 2006 teil.
 
Am ersten Spieltag empfängt der SVW, wie auch in der vergangen Saison, den WV Darmstadt 70. Damals konnte man die Hessen mit 16:7 förmlich aus der Halle schießen.
Doch der erste Spieltag bringt mit Partien wie Nürnberg - Fulda oder Würzburg - Cannstatt einige andere Knüller mit sich.
 
Die 12 Teams in der Kurzbeschreibung:
 
 
1. FC Nürnberg:
Die "Barracudas", wie die Wasserballer des 1. FC Nürnberg auch genannt werden, zeigten sich letzte Saison wenig bissig. In der 2. Bundesliga landeten die Mittelfranken mit nur zwei Zählern abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz und verabschiedeten sich nach ihrem einjährigem Intermezzo in der zweithöchsten deutschen Spielklasse wieder in Richtung Drittklassigkeit. Dennoch, oder gerade wegen ihrer Erfahrung aus der DWL (Deutsche Wasserball-Liga), gelten die Nürnberger als heißer Meisterschaftskandidat, zumal sie in der Vorbereitung, wie zuletzt in Villingen-Schwenningen, einige Turniere für sich entschieden konnten.
http://www.1-fcn-schwimmen.de
 

SV Cannstatt II:
Der unangefochtene Titelverteidiger aus Stuttgart, der in der vergangenen Saison mit nur einer Niederlage den Titel holte, wird aufgrund diverser Verstärkungen im Bundesligateam wohl auch in diesem Jahr das Maß aller Dinge sein. Für die Bundesligareserve, die in der vorangegangen Spielzeit drei der fünf Top-Torschützen stellte, ist es zwar erst die vierte Saison in der dritten Liga, die Bilanz mit einem vierten einem zweiten und einem ersten Platz kann sich jedoch sehen lassen.
http://www.sv-cannstatt.de
 
 
SK Neptun Leimen:
Knapp verpassten die Leimener in der vergangenen Saison den Aufstieg in die 2. Bundesliga. Als bestplatzierteste erste Mannschaft (Platz 2 hinter Cannstatt II) traten die Becker-Städter in Brambauer zum Aufstiegsturnier an, wo sie am Ende als vierter die Segel streichen mussten. Mit Patrick Hoyer ist im Team ein Weidener Urgestein, dass aufgrund seines Studiums in Heidelberg vor der Saison den Verein gewechselt hat. Für die erfahrenen Spieler um den letzjährigen Torschützenkönig Joachim Berger (93 Treffer) ist es bereits die 14. Saison in Folge im süddeutschen Oberhaus.
http://www.neptun-leimen.de
 
 
SC Wasserfreunde Fulda:
Die Mannschaft aus Fulda konnte im vergangenem Jahr ihrer Favoritenrolle nicht gerecht werden. Nach dem Abstieg aus der 2. Bundesliga schaffte "Hessens Nummer eins" nicht den angestrebten sofortigen Wiederauftstieg, selbst das Aufstiegsturnier wurde nicht erreicht. Mit Platz 3 sicherten sich die Funke-Schützlinge immerhin die Bronze-Medaille und hoffen in diesem Jahr mehr erreichen zu können. Mit Marc Herbers Wechsel zu BW Bochum in die erste Bundesliga tun sich in Fuldas Angriff jedoch einige Lücken auf.
http://www.wff.de
 
SV Weiden:
Schafft es die junge Mannschaft nach stetigem Aufstieg auch in diesem Jahr ihr Ergebnis vom Vorjahr zu toppen? Nach zwei Aufstiegen in Folge bis in die Regionalliga verbesserten sich die Luczak-Schützlinge vergangene Saison von Platz sechs auf einen tollen vierten Platz. Ist da mehr drin? Zwar haben die Reger-Städter mit Patrick Hoyer (Neptun Leimen), Bartek Luczak (Bayer Uerdingen) und Philipp Endrulat (Rhenania Köln) drei Abgänge zu verzeichnen, die Neuzugänge Rico Horlbeck (SC Chemnitz) und Björn Koloseike (SV Augsburg) haben sich jedoch schon voll im Team intergriert und stellen eine enorme Verstärkung dar. Zusammen mit den weiteren jungen Talenten sowie Center Alex Schäfer wird der Süddeutsche Pokalsieger auch in der neuen Saison eine starke Truppe aufbieten können. Wenn in diesem Jahr auch die Plichtaufgaben erfüllt werden können, ist vielleicht auch mehr drin als Platz 4.
http://www.sv-weiden-wasserball.de
 
SV München 99:
Still und heimlich spielten sich die Landeshauptstädter des SV München 99 in der vergangenen Saison auf den fünften Platz. Zwar waren die 99er vor der Saison, vor Allem auf Grund des hochkarätigen Neuzugangs auf der Centerposition, etwas stärker eingeschätzt, schafften es jedoch nach anfänglichen Problemen ihre Plichtpunkte zu holen, um am Ende in der oberen Tabellenhäfte zu landen. Mit nur einem Punkt Vorsprung auf den Achtplatzierten war dies jedoch wahrlich ein knappes Unterfangen. An die Spitze der internen Torschützenliste setzte sich Alexander Keßel mit 37 Treffern.
http://www.sv99.de
 
 
SV Ludwigsburg II:
Mit einer eher erfahrenen als jungen Mannschaft setzte sich die Ludwigsburger Bundesligareserve im vergangenem Jahr auf Platz sechs der Tabelle. Nach Platz neun ihrer ersten Saison nach dem Aufstieg 2002 zeigte sich der SVL deutlich erstärkt und wird wohl auch in der Saison 2004/2005 die ein oder andere Mannschaft ärgern können. Viele der Spieler haben Erstligaerfahrung sind sind somit recht ausgebrüht.
http://www.wblb.de
 
SV Würzburg 05 II:
Mit dem SVW05 ist in der neuen Saison wohl wieder verstärkt zu rechnen. Nach dem Vize-Titel im Jahr 2003 vollzog der Altmeister aus der Domstadt in der vergangenen Spielzeit eine radikale Verjüngung, trat fast ausschließlich mit seiner starken B-Jugend-Mannschaft an. Diese ist inzwischen in der Lage jede Mannschaft in der Liga zu schlagen und sich in der Tabelle wieder weiter oben festzusetzten.
http://www.svw05.de
 
 
WV Darmstadt 70:
Mit der vergangenen Saison konnte man in Darmstadt wohl nicht zufrieden sein. Zwar holte der Verein, der bereits seit 1971 ohne Unterbrechung in der Regionalliga rangiert, ein recht ausgeglichenes Punktekonto (19:21) und verfehlte die Saisonvorgabe (20:20) nur knapp, zu mehr als Platz acht reichte es am Ende im Elferfeld jedoch nicht. Mit dem hochkarätigen Neuzugang Olaf Randzio (FS Hannover), der vier Mal in Folge Torschützenkönig der Regionalliga Nord war und zuletzt in der 2. Bundesliga auf Torejagd ging, konnten sich die 70er jedoch vor allem in der Offensive verstärken. Im Pokalspiel in Görlitz erzielte das Wasserball-Schwergewicht Randzio gleich sechs von sieben Darmstädter Toren.
http://www.wv-darmstadt.de
 
SSV Esslingen II:
Auch der SSV Esslingen II wird in der neuen Saison nicht zu unterschätzen sein. Die Esslinger konnten ihr Zweitliga-Team ernorm verstärken, was zwangsläufig auch eine Verstärkung der zweiten Mannschaft darstellt. Zwar belegten die Stuttgarter in der vergagenen Saison nur den neunten Platz, mit 10 Punkten setzten sie sich jedoch deutlich von den beiden Absteigern Durlach und Pforzheim ab.
Erfolgreichster Werfer war Anotoliy Korotkov, der mit 51 Treffern immerhin Platz 5 in der Torschützenliste einnahm.
http://www.ssv-esslingen.de
 
SC Neustadt II:
Noch in der vergangenen Saison spielte der SC Neustadt in der ersten Bundesliga. Nach dem Abstieg verzichteten die Pfälzer jedoch auf einen Start in der DWL2 (2. Bundesliga) und zogen ihr Team zurück. Um dennoch mit einer Mannschaft in der Regionalliga spielen zu können, mussten sie ihr Oberliga-Team, die Bundesligareserve, in das Aufstiegsturnier schicken. Der SCN II, immerhin Oberliga-Meister Süd/West 2004, setzte sich dort mit Heimrecht ohne Probleme und überzeugend vor dem VfB Friedberg druch und sicherte somit seine Zugehörigkeit in der dritthöchsten deutschen Spielklasse. Mit talentierten Jugendspielern und einigen Akteuren, die in der vergangenen Saison noch in der ersten Bundesliga spielten werden die Neustädter in der neuen Spielzeit zum erweiterten Favoritenkreis gezählt.
http://www.sc-neustadt.de
 
 
VfB Friedberg:
Die Hessen des VfB Friedberg sammelten nach ihrem Abstieg 1998 aus der Regionalliga Süd erstmal landesintern ihre Titel: Außer im Jahr 2000 gelang dem VfB jedes Jahr das Double, also Hessen-Pokalsieg und Oberliga-Meisterschaft. Als die Friedberger auch 2004 beide Titel holten entschloßen sich die Verantwortlichen endlich den Schritt zu wagen und erneut sein Glück in der Regionalliga Süd zu versuchen. Im Aufstiegsturnier gelang dann auch der erforderliche zweite Platz hinter dem SC Neustadt II und somit nach sechsjähriger Unterbrechung die Rückkehr in süddeutschlands höchste Spielklasse.
http://www.vfb-friedberg.de
 
 
Der erste Spieltag:
13.11    Esslingen - Friedberg
14.11    Neustadt - Cannstatt
20.11    Nürnberg - Fulda
            Weiden - Darmstadt
21.11    Würzburg - Cannstatt
            Esslingen - Neustadt
            Darmstadt - Leimen
 
 
Alle Spiele des SV Weiden (Hinrunde):
 
Samstag, 20.11.   18.30 Uhr    Weiden - Darmstadt (WTW)
Sonntag, 28.11.    11.30 Uhr    Weiden - Würzburg (WTW)
Samstag, 04.12.   20.30 Uhr    München - Weiden
Samstag, 18.12.   18.30 Uhr    Würzburg - Weiden
Sonntag, 19.12.    11.30 Uhr    Weiden - Neustadt (WTW)
Sonntag, 16.01.    18.30 Uhr    Ludwigsburg - Weiden
Samstag, 22.01.   18.30 Uhr    Weiden - Friedberg (WTW)
Sonntag, 23.01.    11.30 Uhr    Weiden - Fulda (WTW)
Samstag, 29.01.   17.45 Uhr    Nürnberg - Weiden
Samstag, 12.02.   20.15 Uhr    Friedberg - Weiden
Sonntag, 13.02.    11.30 Uhr    Weiden - Ludwigsburg