Herren
Regionalliga Süd- Beginn der Endphase in Neustadt


 

Beginn der Endphase in der Regionalliga-Süd für die Weidener Wasserballer.

Schäfer fehlt in Neustadt.

 

(prg) Nach einer vierwöchigen Spielpause in der Regionalliga-Süd unterbrochen durch einen Erfolg gegen Fulda im Süddeutschen Wasserballpokal beginnt die Endphase mit den letzten acht Spielen der Mannschaft des Schwimmvereines. Ein schweres Restprogramm mit fünf Auswärts- und drei Heimspielen erwartet die ambitionierte Truppe in den nächsten Wochen.

Die nächste Hürde ist in Neustadt/Weinstraße zu nehmen. Der unerwartet hohe Sieg im Hinspiel ist mit auf personelle Schwierigkeiten des Ex-Bundesligisten zurückzuführen. Die Mannschaft um den Trainer Peter Kuhn ist jedoch immer noch stark genug, um jedes Team der Liga zu schlagen. Besonders zuhause, wo sie in der Regel auf alle Akteure zurückgreifen können, sind sie eine Herausforderung für jede Gastmannschaft. Letztens mussten die Neustädter zwar die Heimspielpunkte an die immer besser werdenden Nürnberger abgeben, waren aber laut Spielberichten nicht in voller Besetzung aufgetreten.

Die Oberpfälzer sind zwar gut vorbereitet, trainierten hart für die Wochen der Entscheidung in der Liga im Trainingslager in Polen, müssen aber auf den gesperrten Center, Alex Schäfer verzichten. Schäfer wurde für eine Tätlichkeit im letzten Ligaspiel gegen Darmstadt für zwei Spiele gesperrt und wird außerdem nächste Woche in Weiden gegen München fehlen. Der Weidener Trainer hat kaum Alternativen auf dieser Position, nachdem Serkan Dogdu schon seit Monaten nicht zur Verfügung steht. Das Spiel der Weidener wird anders zu gestalten sein, um diesen Ausfall zu kompensieren. Dabei kommt der Beweglichkeit und schwimmerischen Fähigkeiten der Max-Reger-Städter das große Spielfeld in Neustadt entgegen. Würde das Überzahlspiel besser als in den letzten Spielen funktionieren, stiegen auch die Chancen auf Auswärtspunkte. Sicherlich wird auch die Aufstellung der Gastgeber eine Rolle im Ausgang der Partie spielen. Die Pfälzer verfügen nämlich immer noch über viele bundesligaerfahrene Akteure.

Sollten die SV-ler die Punkte in Neustadt lassen, so wird das Erreichen einer Medaillenplatzierung sehr schwierig werden und ein Aufstiegsplatz kaum noch möglich. Mit acht Minuspunkten und weiteren Schwerstaufgaben in Cannstatt, Esslingen, Würzburg und Fulda würde es wohl zu einem harten Kampf um jeden Tabellenplatz kommen, wenn nicht gerade die Leimener und auch die Nürnberger sich einige Patzer erlauben. Darauf lassen jedoch die Ergebnisse der letzten Spieltage wenig Hoffnungen.

 

Die voraussichtliche Mannschaftsaufstellung:

Florian Modl und Daniel Werner im Tor,

Thomas Aigner, Simon Fijalkowski, Sven Luczak, Dominik Fries, Paul Kosiba, Hans-Christoph Aigner, Rico Horlbeck, Florian Dachauer, Christian Meßner, Björn Koloseike und Daniel Ohainski oder Debütant Thomas Kick.