Herren
Regionalliga Süd - am Samstag gegen den 1.FCN und am Sonntag in Fulda


Bleiben die Weidener Wasserballer zu Hause ungeschlagen ?

Schwere Aufgaben gegen den 1. FC Nürnberg in der Thermenwelt und am Sonntag in Fulda.

 

(prg) Zum vorletzten Heimspiel empfangen die Wasserballer des Schwimmvereines Weiden den Erzrivalen aus Nürnberg. Am kommenden Samstag gastiert der 1.FCN in der Weidener Thermenwelt.

 

Bis jetzt blieben die Oberpfälzer in ihrer Spielstätte WTW ungeschlagen, lediglich der SV Würzburg 05 entführte einen Punkt aus Weiden.

Um die weiße Heimweste über die gesamte Saison zu behalten, dürfen die Max-Reger-Städter auch die letzten zwei Heimspiele der Saison nicht verlieren. Das erste findet schon am Samstag um 18,30 Uhr statt.

Nach dem 8:8 Remis in Nürnberg wollen die Mannen um den Trainer Irek Luczak es noch mal wissen und ihre Heimstärke ausspielen, um den ersten Sieg gegen den Club in einem Punktspiel seit dem Wiederaufbau der Mannschaft einzufahren. Die "Cluberer" mit ihrem Spielertrainer und Ex-Weidener, Stepfan Pache werden es den Hausherren am Samstag sicherlich nicht leicht machen.

Die SV-Mannschaft hofft, auf alle Spieler zurückgreifen zu können, nachdem die Sperre des Centers, Alex Schäfer bereits abgelaufen ist. Nur noch der Ersatztorwart Daniel Werner muss ohne Training, aufgrund seine BW-Grundausbildung in Kempten, ins Wasser springen. Wenn das Team komplett auftreten kann und die Zuschauer ihren Beitrag genauso gut, wie bei den vergangen Spielen leisten, könnten die Punkte in Weiden bleiben.

Das Unentschieden in Nürnberg war der Beginn einer kontinuierlichen Steigerung der Franken. Im Gegensatz zum SV Weiden, hatten die Nürnberger einen schlechten Start erwischt, konnten sich aber noch fangen und die eingefangenen Minuspunkte in der Höhe beibehalten, die auch die Weidener nach ihren letzten drei Auswärtsniederlagen in Folge mittlerweile eingefangen haben. Bei Teams mit Minus acht Punkten, das bedeutet einen direkten Platzierungskampf, egal wieviele Spiele gespielt wurden.

Es ist davon auszugehen, dass sich am Samstag zwei gleichwertige Mannschaften gegenüberstellen werden. Tagesform, Routine oder Heimstärke, diese Eigenschaften könnten über das Spielergebnis entscheiden. 

Die Weidener stehen zwar zur Zeit auf dem ersten Tabellenplatz, haben aber mit 4 Auswärts- und nur noch einem Heimspiel (gegen Leimen) ein äußerst schweres Restprogramm zu absolvieren.

Die Nürnberger dagegen dürfen noch 6 Mal das Heimrecht genießen und nur 4 Mal auswärts antreten. Der momentane 5. Tabellenrang kann sich also noch rasch relativieren.

 

Gleich am frühen Morgen des darauffolgenden Sonntags müssen sich die Weidener auf den Weg nach Fulda machen, um dort gegen die Wasserfreunde um die nächsten Punkte zu kämpfen.

Die beiden Spiele, die in dieser Saison zwischen den Teams ausgetragen wurden gingen deutlich an die SV-ler.

Beide Begegnungen wurden in der Thermenwelt, also wieder mit der Weidener Heimstärke ausgetragen. Außerdem hatten die Hessen schon vom Beginn der Saison mit Personalproblemen zu kämpfen. Beide male mussten sie gegen Weiden ohne klassischen Center spielen und kamen damit nicht richtig zurecht. Das Team um den Trainer Volker Schunke hat sicherlich das Potential, um die höheren Tabellenränge noch zu erreichen. Zuhause sind sie ohnehin stärker einzuschätzen als auswärts.

Es ist damit zu rechnen, dass die revanchenhungrige Hessen alle verfügbaren Kräfte für das Spiel gegen Weiden mobilisieren werden. Eine schwere Auswärtsaufgabe für die Gäste aus der Oberpfalz, die jedoch mit einer konzentrierten und geschlossenen Mannschaftsleistung durchaus machbar ist.

 

Dieses Spielwochenende wird es definitiv zeigen, ob die Weidener im Kampf um die Medaillen ein Wort mitreden können oder um die Saisonziel-Platzierung unter den besten fünf der Liga noch bangen müssen.

 

Die voraussichtliche Mannschaftsaufstellung:
Florian Modl und Daniel Werner im Tor,
Thomas Aigner, Simon Fijalkowski, Sven Luczak, Dominik Fries, Paul Kosiba, Hans-Christoph Aigner, Rico Horlbeck, Florian Dachauer, Christian Meßner (wird in Fulda fehlen),
Björn Koloseike und Alex Schäfer.