Jugend A
bayerischer und süddeutscher Meister


Zwei Titel nach zwei Spielen.

Weidener A-Jugend Wasserballer räumen ab.

 

(prg) Am vergangenen Samstag sicherten sich die Wasserballer des Schwimmvereines Weiden gleich zwei Meistertitel.

Die Goldmedaillen der Bayerischen und Süddeutschen A-Jugend Meisterschaften gingen an den SV Weiden.

 

Das diesjährige Finale um die Süddeutsche Meisterschaft der männlichen A-Jugend fand im Bundesleistungszentrum Heidelberg statt. Im Feld standen zwei bayerische Vertreter, SV Weiden und SV Würzburg 05 und der Gastgeber, SK Neptun Leimen.

Nicht nur die Medaillenverteilung der Süddeutschen, sondern auch die Zuteilung in die Vorrundengruppen der Deutschen und schließlich die Bayerische Meisterschaft sollte in Heidelberg ausgespielt werden.

Nachdem das Heimspiel der Weidener vor einigen Wochen ausgefallen ist, einigten sich die Verantwortlichen beider Vereine und die Rundenleiterin Barbara Stöckle (Augsburg) , das Spiel bei der Süddeutschen auch für die Bayerische Meisterschaft bewerten zu lassen. Dabei verzichtete der SV Weiden auf das Heimrecht.

Das dramatische Hinspiel in Würzburg endete mit einem 4:4 Unentschieden und bot ein interessantes Rückspiel vor. Gleich im ersten Turnierspiel trafen die beiden Favoriten aus Bayern aufeinander.

Die Würzburger mussten zwar geschwächt nach Heidelberg reisen, da drei Leistungsträger zum Bundesligaspiel in Würzburg bleiben mussten, gingen aber motiviert ins Spiel und wollten keinesfalls die Aufgabe leicht für die Weidener gestallten.

Die Mannschaft hat es versucht, es hat jedoch nicht gereicht. Die gut aufgelegten Oberpfälzer machten das Spiel der Franken bewusst langsam, beherrschten den Gegner in der Verteidigung und konnten die ersten Chancen verwandeln. Das erste Viertel endete mit eine 2:0 Zwischenstand, der wurde gleich zum Beginn des zweiten Abschnittes auf 3:0 und dann über 3:1 auf 4:1 zur Halbzeit erhöht. Am Anfang des dritten Viertels erhöhten die Max-Reger-Städter noch Mal auf 5:1 und stellten damit die Weichen auf den Sieg. Ausgeglichen, aber nicht gefährdet für die Weidener verlief die Restzeit des Spiels, das schließlich verdient mit 6:4 Toren an die SV-ler ging. Damit verteidigte der Schwimmverein Weiden den Meistertitel in der Bayerischen Meisterschaft und erhöhte die Chancen, zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte Süddeutscher Meister der A-Jugend zu werden.

Im zweiten Spiel des Tages, das nach einer 30-minütigen Pause angepfiffen wurde, traf der favorisierte, neugebackene Bayerischer Meister auf den Gastgeber, SK Neptun Leimen.

In dieser Begegnung machten die Oberpfälzer relativ schnell alles klar, gewannen das ersten Viertel mit 3:0, stellten den Halbzeitstand auf 6:1 und konnten sich sogar einige Nachläßigkeiten erlauben, ohne direkt bestrafft zu werden. Das dritte Viertel wurde mit 5:0 klar entschieden, ehe der Trainer eine beinah C-Jugend Mannschaft zum endgültigen Sieg mit 17:3 zusammenstellte.  

Damit stand auch der Süddeutscher Meister 2005 fest. Die Mannschaft des berechtigten Jahrganges 1986 und jünger wurde damit zum vierten Mal (von vier möglichen) Süddeutscher und Bayerischer Meister in allen Altersklassen. Außerdem stand das Team um den Trainer, Irek Luczak in jeder Endrunde der Deutschen Meisterschaft und belegte den 2., 3. und 4. Platz je ein Mal.

Ob es auch dies Jahr für die Teilnahme an der Endrunde reicht wird sich noch zeigen.

Der erste Schritt wurde mit diesem Erfolg bereits getan. Mit dieser Platzierung müssen die Weidener gegen den 4. der Landesgruppe Ost, 3. Nord und 2. West in der Vorrunde antreten, eine machbare Aufgabe, mit einem guten Platz in die Zwischenrunde zu gehen.

Besonders erfreulich erscheint der Erfolg, wenn man die personelle Veränderungen nach der letzten Meisterschaft in diesem Jahrgang vor knappen zwei Jahren berücksichtigt. Mehrere Leistungsträger von damals wurden mittlerweile durch eigene Nachwuchsspieler ergänzt.

Acht Spieler: Julian Reiß und Julian Wirth im Tor,

Thomas und Stefan Kick, Klaus Bronold, Simon Luczak, Andreas Heil und Björn Koloseike stehen in dieser Saison zum ersten in Reihen dieser Jahrgangsmannschaft und lediglich vier waren auch die letzten Jahre dabei: Dominik Fries, Sven Luczak, Christian Meßner und Simon Fijalkowski.

 

"... mit dieser Mannschaft hat vor der Saison keiner gerechnet, jetzt sind wir wieder da. Der Teamgeist ist vorhanden, es macht einfach Spaß mit der Truppe ..." sagte der erleichterte Trainer nach der errungenen Meisterschaft in Heidelberg.