Herren
Finale des Süddeutschen Pokals - Weiden gegen Leimen


Weidens Wasserballer peilen Titelverteidigung an.

Im Finale des Süddeutschen Wasserballpokals gegen Leimen.

 

(prg) In der Runde des diesjährigen Süddeutschen Wasserballpokals, dem Fritz Hunger zum Gedächtnis, kommt es zu einer Neuauflage des Finales vom letzten Jahr, zwischen SV Weiden und Neptun Leimen.

Am kommenden Fronleichnam-Donnerstag bekommen die Leimener ihr Heimrecht, das sie im Bundesleistungszentrum in Heidelberg austragen werden. Die Badener pochen auf eine Revanche für das, vom Vorjahr verlorene Finale gegen Schwimmverein Weiden.

Nach einem sehr spannenden Spiel und einer dramatischen Verlängerung gewannen damals die Oberpfälzer zu ersten Mal in der Vereinsgeschichte, mit 7:5 Toren den Pott.

Da beide Teams in dieser Saison auch in der Regionalliga-Süd direkt um die Aufstiegsplätze kämpfen und ein Spiel noch in Weiden zu bestreiten haben, gewinnt diese Begegnung besonders an Brisanz und Prestigebedeutung. Das letzte Spiel zwischen den beiden Titelkontrahenten verloren die Weidener mit 9:11 auswärts und mussten erfahren, wie wichtig die Vollbesetzung für das Team ist. Insbesondere die Abwesenheit des Abwehrchefs, Dominik Fries machte sich in Leimen bemerkbar. Zum kommenden Pokalfinale hofft der Trainer, aus dem vollem zu schöpfen und ein optimales Aufgebot nach Heidelberg mitnehmen zu können. Nach seinem Trainingsrückstand wird lediglich der schwimmstarke Florian Dachauer mit einem der Nachwuchstalente der B-Jugend ersetzt.

Die Mannschaft arbeitete die letzten Wochen an entsprechender Taktik, um die stärken der Leimener besser in Griff zu bekommen.

Besonders "unbequem" für die jungen Oberpfälzer war bis jetzt der Routinier, Joachim Bergler. Die Verfassung des ehemaligen Bundesligaspieler vom SC Neustadt/Weinstraße und das Gegenspiel der Luczak-Schützlinge könnten sich spielentscheidend auswirken.

Nur mit einem disziplinierten Verteidigungsspiel und gelungener Umsetzung der taktischen Vorgaben haben die Max-Reger-Städter Chancen, den Pokal wiederholt nach Weiden zu entführen. Das Team  besitzt jedenfalls die Voraussetzungen dafür, denn mit 5,8 Gegentoren pro Spiel sind die Weidener, rein statistisch gesehen deutlich die verteidigungsstärkste Mannschaft der Regionalliga-Süd.

 

Spielbeginn ist um 15,00 Uhr im Hallenbad des Bundesleistungszentrums in Heidelberg.

 

Voraussichtliche Mannschaftaufstellung:

Florian Modl und Julian Reiß im Tor,

Thomas Aigner, Simon Fijalkowski, Sven Luczak, Dominik Fries, Paul Kosiba, Hans-Christoph Aigner, Rico Horlbeck, Thomas Kick, Christian Meßner, Björn Koloseike und Alex Schäfer.