Herren
Letztes Heimspiel


Letztes Heimspiel mit Endspielcharakter

Weidener Wasserballer zur vorletzten Partie gegen Schlusslicht Hamburg

 

(prg) Wie schon die Ergebnisse im Laufe der Saison, so wird auch der Endspurt in der zweiten Wasserball-Bundesliga (DWLII) 2005/2006 äußerst spannend. Vor den letzten beiden Liga-Spielen gegen Schlusslicht Poseidon Hamburg (Samstag, 18 Uhr im Schätzlerbad) und den künftigen Erstligisten Duisburger SV 98 (17.06. in Duisburg) haben die Wasserballer des Schwimmvereins Weiden noch Chancen auf den siebten Platz. Doch im Kampf mit der SpVg Laatzen, dem SV Brambauer, dem SV Ludwigsburg und Rhenania Köln ist auch der elfte Platz denkbar. Am Samstag haben die treuen Weidener Anhänger dabei die letzte Chance in dieser Saison ihre Wasserballer zu begutachten und ihre Mannschaft, bei diesem mehr als wichtigen Spiel, lautstark zu unterstützen.

 

Welche Spannung in der zweithöchsten deutschen Spielklasse: Um die letzten beiden Ränge, die für die Teilnahme am Aufstiegsturnier zur ersten Bundesliga berechtigen (7 und 8), streiten sich zwei Spieltage vor Schluss ganze fünf Mannschaften, deren Punktekonten nur einen Zähler entfernt sind.

Mit derzeit je 13 Punkten stehen dabei die SpVg Laatzen und der SV Brambauer auf den Relegationsrängen, während der SV Weiden, SV Ludwigsburg und Rhenania Köln mit je 12 Zählern in Lauerstellung stehen.

"Unser Saisonziel war eine Platzierung unter den Top 10. Das wollen wir auf jeden Fall schaffen. Wenn man so nah dran ist, will man jedoch natürlich auch die Qualifikation für das Aufstiegsturnier sichern. Wir werden in den letzten beiden Spielen noch mal alles geben und alles daran setzten unsere tolle Saison mit einem guten Platz zu krönen" meint SV-Coach Irek Luczak vor der heißen Endphase der Liga.

Großer Vorteil der Weidener: Mit einem Torekonto von nur -22 Treffern liegen die Oberpfälzer unter den fünf Teams weit in Front und könnten bei Punktegleichheit großen Nutzen daraus ziehen. Laatzen (-44), Brambauer (-55), Ludwigsburg (-63) und Köln (-85) haben dabei schlechtere Karten.

 

Den Grundstein für eine erfolgreiche Platzierung wollen die Weidener Wasserballer bereits am Samstag gegen „rote Laterne“ Poseidon Hamburg legen. Die Hansestädter liegen mit nur 8 Punkten und dem schlechtesten Torverhältnis (-102) abgeschlagen auf Rang 12 und können nur noch rein theoretisch die Schlussplatzierung verlassen.

Und dabei hat der SVW sehr gute Erinnerungen an die Poseidon-Wasserballer: Ende Februar nämlich fuhren die Luczak-Schützlinge in der norddeutschen Metropole ihren ersten Saisonsieg ein (11:8), was zur Folge hatte, dass der berühmte Knoten endlich platzte.

SV-Coach Irek Luczak kann wohl auf seinen kompletten Kader zurückgreifen, nur Trainer-Sohn Bartek (19) weilt in Berlin zum Play-Off -Halbfinale der 1. Bundesliga mit Bayer Uerdingen gegen Spandau 04. Erneut verlassen kann sich der A-Lizenzinhaber dagegen auf Top-Torschütze und Spielmacher Thomas Aigner, der nebenbei mit derzeit 56 Treffern noch um die Torschützenkrone kämpft, der jedoch schon die gesamte Saison aus der Geschlossenheit seiner Mannschaft Kapital schlägt. „Thomas ist sehr gut drauf und entwickelte sich immer mehr von Spielmacher zum Vollstrecker, der Star ist dennoch bei uns die Mannschaft. Jeder erfüllt seine wichtige Rolle in unserem Spiel und so macht es riesig Spaß, mit der Truppe zu arbeiten“ äußerte sich der Trainer weiter.

Die Weidener Verantwortlichen rechnen zum letzten Liga-Heimspiel erneut mit großen Zulauf der Weidener Sportbegeisterten und ließen auch diesmal eine Tribüne im Weidener Schätzlerbad aufbauen. "Für uns ist noch alles drin! Wir brauchen jede Stimme am Beckenrand!" hieß es in der Mitteilung.

 

Die Weidener Mannschaft:

Vladimir Srajer und Julian Wirth im Tor,

Thomas Aigner, Simon Fijalkowski, Sven Luczak, Dominik Fries, Paul Kosiba, Hans-Christoph Aigner, Rico Horlbeck, Serkan Dogdu, Andreas Jahn, Florian Bronold und Alex Schäfer.

 

Deutsche Wasserball-Liga II

21. Spieltag, Samstag, 10. Juni 2006 

 

Duisburger SV - SV Würzburg 05

SpVg Laatzen - FS Hannover

SV Weiden - Poseidon Hamburg (18 Uhr, Schätzlerbad Weiden)

SV Krefeld 72 - Aqua/Wedding Berlin

SSV Esslingen - SV Brambauer

Rhenania Köln - SV Ludwigsburg

 


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