Jugend A 
3.Platz bei DSV-Vorrunde in Hannover


Weidener A-Jugend-Wasserballer unterlegen in Hannover.

Jetzt eine schwere Zwischenrundengruppe.

 

(prg) Mit keinen großen Erwartungen aber auch nicht ohne Hoffnungen reisten die A-Jugendlichen des Schwimmvereines Weiden am vergangen Samstag nach Hannover, um dort die Vorrunde der Deutschen Meisterschaften zu bestreiten. Im Bundesleistungszentrum des Olympiastützpunktes Hannover waren SpVgg Laatzen und OSC Potsdam die Gegner.

Aufgrund des Teilnahme-Verzichtes von Rote Erde Hamm waren bereits vor dem Turnier alle für die Zwischenrunde qualifiziert, es ging jedoch um die Platzierung, die über Zusammensetzung der Zwischenrunden entscheiden.

 

Schon im ersten Spiel gegen Laatzen zeigte sich keine besonders gute Verfassung der Oberpfälzer ab. Nach einer relativ schnellen Führung, setzte sich die Heimmannschaft der SpVgg  noch auf 2:0 zur ersten Pause gegen die harmlos wirkende Gäste aus der Oberpfalz ab. Auch im zweiten Viertel konnten die Max-Reger-Städter keine größeren Veränderungen vornehmen und mussten mit 6:2 Rückstand in die Halbzeitpause.

Trotz der Spieldauerstrafe des Laatzener Centers schon im zweiten Viertel, fanden die SV-ler immer noch keinen Weg zum Tor und mussten sich in diesem Spiel mit 10:3 geschlagen geben.

 

Nach einer einstündigen Pause fürchteten die Verantwortlichen mit dem Trainer, Irek Luczak, um noch größere Probleme mit dem Deutschen B-Jugend Meister, OSC Potsdam.

Die Potsdamer schlugen nämlich die Gastgeber 10:8 nach einer relativ klaren Angelegenheit. Der Trainer versuchte die Problempunkte anzugehen und verlangte Besserung in grundlegenden und zum Teil elementaren Spielzügen.

 

Die Besserung ist eingetreten. Die Weidener gingen überraschend mit 2:0 in Führung und konnten nur durch eine sehr schlechten Chancenausbeute, die Führung nicht zur ersten Pause retten. Mit einem 2:2 Gleichstand begann der zweite Spielabschnitt, das wiederum mit individuellen Fehlern geprägt war und 0:2 verloren ging. Nach der Halbzeitpause setzten sich die Potsdamer noch auf 6:2 ab, verloren dennoch kurzzeitig die Spielherrschung und ließen den 4:6 Anschluss der Oberpfälzer zu. Eine große Chance, das Spiel zu kippen zu bringen, nutze der Bayerischer Vizemeister anfangs des letzten Viertel nicht und verschoss einen Strafwurf. Kurze Zeit danach machte es der Gegner den Luczak-Schützlingen vor, nutze den Strafwurf und stellte damit das Endergebnis mit 7:4 Toren.

 

Im Spiel der Weidener konnte man eine deutliche Steigerung zur ersten Begegnung feststellen. Der Trainer ist alles andere als zufrieden, dennoch glaubt er die Gründe dafür zu wissen:

" Wir befinden uns Mitten in der Vorbereitungsphase. Die meisten Jungs trainieren schwer mit der ersten Mannschaft und haben noch lange nicht die Spielform. In dieser Zeit kann ich keine Wunder verlangen. Thomas und Stefan Kick mussten geschwächt durch Verletzungen mitspielen, noch zwei Spieler trainierten die ganze Woche wg. einer Schulfahrt bzw. Blockschule nicht mit. Aber unser größtes Problem ist, dass einige Sportler das A-Jugend-Niveau noch nicht erreicht haben, gar weit davon entfernt sind. Eine Wasserballmannschaft ist nur dann richtig leistungsfähig, wenn die Ersatz- und Ergänzungsspieler ein gewisses Mindestniveau erreichen und in der Lage sind, mit den Leistungsträgern mitzukommen " so der Trainer.

 

Die Gegner waren eben zu stark, damit man "aus dem Training" und mit einer angeschlagenen Truppe sie schlagen kann. Die Folge ist eine schon fast aussichtslose Ausgangssituation in der Zwischenrunde. Mit WF Spandau und SV Würzburg erwischen die Weidener gleich zwei Titelkandidaten und die SG Neukölln Berlin ist alles andere als zu unterschätzen. Die besten zwei qualifizieren sich für die Endrunde.

 

SV Weiden spielte mit:

Julian Wirth im Tor, Andreas Heil, Simon Fijalkowski, Dennis Feldmann, Thomas Kick, Klaus Bronold, Simon Luczak, Benedikt Müller, Stefan Kick und Kapitän Florian Bronold

 
 


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