Herren 
DSV-Pokal: Achtelfinale


Brambauer die Herausforderung im Pokal
Weidener Wasserballer im Achtelfinale des Deutschen Wasserballpokals

(prg) Noch nie stand eine Weidener Wasserballmannschaft im Achtelfinale des Deutschen Wasserball-Pokals. Dieses Kunststück gelang den Reger-Städtern erstmals vor drei Wochen, als die Luczak-Schützlinge in der 2. Runde völlig überraschend den Erstligisten SG Aqua-Wedding Berlin mit 13:11 nach Hause schickten. Diesen Samstag steigt um 17 Uhr in der Weidener Thermenwelt das Highlight: Der SV Weiden empfängt im einzigen Zweitliga-Duell den SV Brambauer 50.

Und dabei treffen die Balljäger aus der Nordoberpfalz auf keinen unbekannten Gegner. In der vergangenen Saison standen sich beide Mannschaften nämlich in der noch eingleisigen nationalen 2. Bundesliga gegenüber. Zwar konnte der SVW die Westfalen nach der knappen 10:11 -Hinspielniederlage zuhause recht deutlich mit 10:6 bezwingen, am Ende hatten jedoch die "50er" die Nase vorn. Als Achtplatzierter und nur einem Punkt Vorsprung zu den Weidenern (9.) qualifizierten sich die Spieler um Trainer Norbert Siemund für das Relegationsturnier zur neustrukturierten 1. Bundesliga. Dort gescheitert findet sich der SVB nun in der 2. Wasserball-Liga West wieder, während der SV Weiden in der 2. Liga Süd sein Meisterstück versucht.
Beide Mannschaften sind bislang in ihren Ligen noch ungeschlagen und wollen verlustpunktfrei ins neue Jahr. Da dies jedoch nur einer Mannschaft gelingen wird verspricht man sich einen heißen Kampf in der Weidener Thermenwelt.
"Bereits im vergangenen Jahr waren die Spiele gegen Brambauer immer sehr dramatisch. Ich denke, dass es auch am Samstag ein hartes Spiel wird. Wir werden jedoch alles geben den wir wollen ins Viertelfinale" äußerte sich SV-Coach Irek Luczak zum Spiel.

Um dies zu schaffen müssen die Weidener Zweitliga-Wasserballer jedoch ähnlich wie im Spiel gegen Wedding Berlin all ihr Können aufrufen und vor Allem den Dreh- und Angelpunkt des SV Brambauer, Trainersohn Patrick Siemund, in den Griff bekommen. Dieser zeigte sich in der vergangenen Saison vor allem im Hinspiel sehr trefferfreudig und erzielte fünf der elf Brambauer Tore. Von seiner Mannschaft verlangt Trainer Irek Luczak wiederum, dass das Team gegenüber dem letzten Ligaspiel gegen Nürnberg sich nicht fast tatenlos auf ihren Routinier und Goalgetter Alex Schäfer verlässt, sondern mit einer mannschaftlichen Geschlossenheit den Gegner bezwingt. Wie aus den Berichten der letzten Tage hervorgeht, ist die Stimmung im SV-Team sehr gut. Der Trainer lockerte das Trainingsprogramm ein wenig, ließ das Frühtraining am Mittwoch zu Gunsten der Regeneration ausfallen und setzte viel auf Zusammenspiel und Spielspaß in den letzten Trainingseinheiten.

"Natürlich geht bei uns die Liga vor aber wenn wir jetzt schon so weit gekommen sind wollen wir natürlich mehr. Der Viertelfinaleinzug wäre ein riesen Ding und mit ein wenig Losglück die Sensation in Reichweite." so Luczak.
"Mit unseren treuen Fans im Rücken können wir diese Aufgabe meistern" hört man aus dem Lager der SVW-Cracks. Einlass in die Thermenwelt ist ab 16.30 Uhr.
 
Die Weidener können auf fast alle Akteure zurückgreifen. Der Jungtalent, Torwart Julian Wirth hat immer noch mit seiner Armverletzung zu tun und wird zum zweiten Mal in dieser Saison pausieren müssen.
 
Die voraussichtliche Mannschaftsaufstellung:
Vladimir Srajer im Tor, Thomas Aigner, Simon Fijalkowski, Sven Luczak, Thomas Kick, Paul Kosiba, Hans-Christoph Aigner, Rico Horlbeck, Andreas Jahn, Florian Bronold, Alex Schäfer und Stefan Kick


Deutscher Wasserball-Pokal 2006/2007
ACHTELFINALE

Rhenania Köln - SG Neukölln         6:20
Duisburger SV - ASC Duisburg      5:21
SpVg Laatzen - WF Spandau 04
OSC Potsdam - SSV Esslingen
SV Weiden - SV Brambauer (Samstag, 17 Uhr, Weidener Thermenwelt)
SV Cannstatt - BW Bochum
SG Schöneberg - Waspo Hannover
SV Würzburg 05 - Bayer Uerdingen


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