Herren 
Mit 11 Mann zum Auswärtsspiel nach Friedberg


Kein Selbstläufer in Friedberg

Weidener Wasserballer dezimiert zum VfB

 

(prg) Zu ihrem fünften Spiel in der 2. Wasserball-Liga Süd reisen die Wasserballer des Schwimmvereins Weiden am Samstag nach Hessen um beim VfB Friedberg anzutreten. Um 20.15 Uhr müssen die Luczak-Schützlinge im Usa-Wellenbad gegen ein Team antreten, dass noch vor zwei Jahren gegen den Abstieg gekämpft hat, sich nun jedoch im sicheren Mittelfeld ansiedelt.

 

"Wir haben zwar in Friedberg die Favoritenrolle inne, auf die leichte Schulter nehmen wir das Spiel jedoch nicht" gab sich SVW-Coach Irek Luczak vor dem Spiel vorsichtig. Die Hessen verloren zwar vergangenen Spieltag gegen Aufsteiger SSV Freiburg knapp mit 7:8, allein der hohe Heimsieg gegen die Bundesligareserve des SV Würzburg 05 zeigt jedoch dass die Spieler um Topgoalgetter Olaf Vetter insbesondere zu Hause für Siege gut sind.

 

Dass die Reger-Städter nicht in voller Besetzung zum mehrmaligen hessischen Pokalsieger reisen, macht die Aufgabe nicht leichter, in Friedberg zwei Punkte einfahren zu können. Zum ersten Mal seit einigen Jahren stellt Luczak keine 13-köpfige Truppe zu einem Spiel. Ein erneuter Punktverlust könnte sich in der Endtabelle bereits fatal auswirken und so hoffen auch die Verantwortlichen, dass die Oberpfälzer trotz Ausfälle ihre Bestleistung abrufen können.

 

„Wir werden mit elf Spieler auftreten, davon ist Thomas Kick mit Rückenproblemen leicht angeschlagen. Wir hätten noch 2-3 Jugendliche, die wir einsetzen könnten, die überzeugten mich bis jetzt noch nicht mit ihrem Trainingseinsatz und der richtigen Einstellung zu unserer gemeinsamen Sache“ äußerte sich der der Weidener Trainer kritisch. „Wir sind dezimiert, aber nicht geschwächt“ fügte er optimistisch hinzu.

 

Paul Kosiba, Simon Fijalkowski und Serkan Dogdu fehlen aus verschiedenen Gründen, Florian Bronold ist noch gesperrt. Dafür bekommen gleich vier U-18 Spieler ihre Ligaeinsätze, Thomas und Stefan Kick, Julian Wirth und Jungcenter Klaus Bronold sorgen für den niedrigsten Altersdurchschnitt der Mannschaft in dieser Saison.

 

Das letzte Aufeinandertreffen beider Mannschaften ist auf den 12. Februar 2005 zurückzuführen. Damals entschied der SV Weiden das Spiel in Friedberg mit 14:4 relativ sicher für sich und stand nach diesem Spieltag an der Tabellenspitze der Regionalliga Süd, während der VfB die rote Laterne übernahm. Damals wie heute der wohl gefährlichste gegnerische Angreifer: Olaf Vetter. Mit nun immerhin 40 Jahren mischt er die Abwehrreihen seiner Kontrahenten regelrecht auf und trägt einen großen Anteil am Erfolg seiner Mannschaft, wie auch vor etwa zwei Jahren als er drei der vier Friedberger Tore warf. Schon vor einer Woche, im Spiel gegen Darmstadt taten sich die SV-ler mit einem Routinier schwer. Olaf Randzion traf sechs Mal ins Weidener Tor, hoffentlich wird Vetter besser in Griff zu bekommen.

 

"Wir wollen an die Tabellenspitze" hört man aus dem Lager des SVW, einen weiteren auch wenn einen kleinen Schritt dahin können die Weidener am Samstag in Friedberg tun.

 

2. Wasserball-Liga Süd

5. Spieltag, Samstag, 27. Januar 2007

 

 

SCW Fulda - SGW Leimen/Mannheim

VfB Friedberg - SV Weiden (20.15 Uhr, Usa-Wellenbad Friedberg)

SSV Freiburg - 1. FC Nürnberg

SGW Leimen/Mannheim -VfB Friedberg (Sonntag)

 

 


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