Herren
4-Punkte-Wochenende für den SV Weiden

Hessentrip mit vier Punkten.

Weidener Wasserballer bleiben im Rennen.

 

(prg) Nach einem erfolgreichen Hessenwochenende bleiben die Weidener Wasserballer im Rennen um die Meisterkrone in der zweiten Wasserball-Liga Süd. Ein Doppelspieltag in Offenbach und Darmstadt brachte wichtige vier Punkte für die Weidener, die den momentanen Titel-Zweikampf mit SC Neustadt/Weinstraße bestätigen. Die Oberpfälzer überzeugten mit 15:5 gegen SGW Frankfurt/Offenbach am Samstag und 16:9 gegen WV Darmstadt am Sonntag. Auch der Mitfavorit SC Neustadt gab sich am Wochenende keine Blöße und schlug den SV Würzburg II mit 14:9 auswärts und die SG Leimen/Mannheim mit 13:3 im heimischen Gewässer. Damit bleiben die Neustädter als einzige Ligamannschaft ohne Verlustpunkt mindestens bis Ende März Tabellenführer.

Am 31.03.07 gastieren die Schützlinge des Trainers Peter Kuhn in der Weidener Thermenwelt beim Spitzenspiel der Liga. 

 

Noch mit kleinen Startschwierigkeiten, dennoch tonangebend legten die Max-Reger-Städter am Samstag in der Offenbacher Rosenhöhe los. Dem 2:0 vom ersten Viertel folgte ein 4:0 im zweiten und damit ein komfortabler 6:0 Halbzeitstand. Auch nach der Pause waren die Gäste der neuen Spielgemeinschaft haushoch überlegen, erhöhten noch auf 8:0 Zwischenstand, ehe die Gastgeber zum ersten Treffer kamen. Der frühere Nationalmannschaftkollege des Weidener Trainers Andrzej Szczurkiewicz lochte den Strafwurf ein und erzielte dann auch den zweiten Hausherrentreffer bis zur letzten Pause.

Schon am Ende des dritten und im ganzen vierten Viertel machte sich eine mangelhafte Torausbeute der unzähligen und gut ausgespielten Chancen der Weidener breit, dennoch gewannen sie die erste Begegnung des Hessenwochenendes verdient mit 15:5.

 

SGW Frankfurt/Offenbach - SV Weiden 5:15 (0:2, 0:3, 2:5, 3:4)

 

Schiedsrichter: Kluge und Schulz

 

Zeitstrafen

Frankfurt/Offenbach: 8 + 4 Strafwürfe + 1 Spielsperre

Weiden: 13

 

Torfolge:

0:1 Luczak Sven, 0:2 Aigner Thomas, 0:3 Horlbeck, 0:4 Kick Stefan, 0:5 Schäfer,

0:6 Schäfer, 0:7 Bronold Klaus, 0:8 Kick Thomas, 1:8 Szczurkiewicz, 1:9 Luczak Sven, 2:9 Szczurkiewicz, 2:10 Kick Stefan, 2:11 Horlbeck, 3:11 Lorenz, 3:12 Horlbeck, 3:13 Aigner Thomas, 3:14 Schäfer, 4:14 Lorenz, 4:15 Bronold Klaus, 5:15 Jung

 

 

Am darauffolgenden Sonntag wartete schon der neue Verein des Weidenen Gewächses Dominik Fries auf die ambitionierten Weidener. Auch in diesem Spiel gaben die Gästen vom Beginn den Ton an. Nach dem Torreichen ersten Viertel mit 1:6 Toren, folgte ein chancenreicher Abschnitt, in dem wieder die Weidener Abschlussschwäche herrschte.

Mit einem eher schmeichelhaften 2:8 Zwischenstand wechselten die Teams die Seiten.

Nach einer kurzen, hektischen Spielphase kamen die Darmstädter noch kurz mit 5:8 ran, doch das sollte der einzige 3-Tore Vorsprung des Spiels werden. Die Weidener konterten mit einem Doppelpack und stellten den 6:10 Zwischenstand zur letzten Pause. Der eingewechselte Routinier Randzio sorge noch kurz für Verwirrung in der Oberpfälzer Abwehr, die jedoch schnell mit Tempogegenstößen abgestellt werden konnte. Das 9:16 Endergebnis geht damit in Ordnung, auch wenn die Weidener es versäumten schon in der ersten Halbzeit die Hausherren KO zu schlagen, nachdem sie wieder zu viele Torchancen vergeigten.

 

WV Darmstadt - SV Weiden 9:16 (1:6, 1:2, 4:2, 3:6)

 

Schiedsrichter: Nerding und Schiefer

 

Zeitstrafen

Darmstadt 4 + 2 Strafwürfe

Weiden 6 + 1 Strafwurf

 

Torfolge:

0:1 Schäfer, 0:2 Aigner Hans-Christoph, 0:3 Luczak Sven, 1:3 Edinger, 1:4 Schäfer, 1:5 Aigner Thomas, 1:6 Luczak Sven, 1:7 Kosiba Paul, 2:7 Fries, 2:8 Kick Thomas, 3:8 Meister, 4:8 Fries, 5:8 Henckel, 5:9 Aigner Thomas, 5:10 Aigner Thomas, 6:10 Meister, 6:11 AIgner Hans-Christoph, 6:12 Kosiba Paul, 7:12 Randzio, 7:13 Aigner Thomas, 8:13 Fries, 8:14 Schäfer, 9:14 Fries, 9:15 Luczak Sven, 9:16 Kick Thomas

 

Ein durchaus gelungenes Wochenende für die SV-ler. Am kommenden Samstag empfangen die Oberpfälzer den Aufsteiger aus Freiburg und wollen natürlich einen Sieg einfahren, damit die Chance bestehen bleibt, die Tabellenführung im direkten Vergleich am 31.März den Neustädtern abnehmen zu können.


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