Herren I

2. Wasserball-Bundesliga

Saison 2016 / 2017

26.3.2017
Doppelschlag in Pforzheim gelungen
SV Weiden gewinnt im Pokal und bestätigt Tabellenführung

(prg) Einen erfolgreichen Doppelspieltag haben die Weidener Wasserballer am vergangenen Wochenende in Pforzheim absolviert. Am Freitagabend gewannen die Oberpfälzer mit 16:4 Toren im Viertelfinale des Süddeutschen Waserballpokals beim 1.BSC Pforzheim und einen Tag später, an gleicher Stelle, mit 20:8 in der 2. Wasserball-Liga Süd. Damit ist die Halbfinalteilnahme im Pokal gesichert und die Tabellenführung in der Liga verteidigt. Am kommenden Samstag gastiert die SG Leimen/Mannheim (aktuell Tabellenzweite) zum Spitzenspiel der Liga in der Weidener Thermenwelt.

Beide Spiele verliefen sehr ähnlich, in beiden dominierten die Gäste aus der Oberpfalz das Spielgeschehen nach Belieben. In beiden setzten sich die Max-Reger-Städter bereits anfangs entscheidend ab und ließen die Hausherren nicht mehr ranzukommen. Auch in beiden Partien reduzierten die Jahn-Schützlinge das Tempo nach der Halbzeitpause, kontrollierten jedoch das Spiel gekonnt und sicher bis zum Abpfiff. Während die Weidener am Freitag noch mit Andras Langmar, Jakob Ströll und Stephan Schirdewahn auf gleich drei Stammspieler verzichten mussten, traten sie am Samstag fast komplett auf, lediglich Sean Ryder pausierte. Einzig aufregendes an diesem Doppelspieltag war die Spielzeitstrafe von Andras Langmar vom Samstag, die dazu führt, dass er gegen Leimen/Mannheim nicht von der Partie sein wird. "Bei diesem Spielstand und in dieser Spielphase darf es nicht passieren" ärgerte sich Trainer Andreas Jahn nach dem Spiel, er verwies auch auf die Häufigkeit dieser Ereignisse: "Das spiegelt schon die mangelhafte Disziplin mancher Spieler wider" fügte er hinzu.

Die Weidener bleiben damit weiterhin ungeschlagen in dieser Runde und bekommen am kommenden Samstag die Gelegenheit dazu, einen Mitkonkurrenten im Kampf um den Meistertitel, im direkten Vergleich, abzuschütteln. Ein Ausrutscher darf jedoch nicht mehr kommen, denn auch die Stadtwerke München lauern.

Süddeutscher Wasserball-Pokal 2017 - Halbfinale
1.BSC Pforzheim - SV Weiden 4:16 (2:6, 0:4, 1:3, 1:3)
Wasserverweise: Pforzheim 5 + Strafwurf, Weiden 2
Schiedsrichter: Reiner Spiegel, Sören Thoböll

2. Wasserball-Liga Süd 2016/2017
1. BSC Pforzheim - SV Weiden 8:20 (0:6, 1:6, 5:3, 2:5)
Wasserverweise: Pforzheim 8, Weiden 8 + Spielzeitstrafe + Strafwurf
Schiedsrichter: Michael Staehle, Giuseppe Paterno

SV Weiden spielte mit
Matthias Kreiner, Louis Brunner (Fr.0/Sa.1), Alexander Hinz (2/3), Michael Trottmann (1/3), Thomas Kick (3/2), Stefan Kick (1/0), Marek Janecek (4/6), Nikolaj Neumann (3/2), Sean Ryder (2/-), Andreas Jahn (0/-), Robert Reichert (-/0), Denis Reichert (-/0), Jakob Ströll (-/0), Stephan Schirdewahn (-/0), Jakob Ströll (-/0)
Trainer Andreas Jahn


2. Wasserball-Liga Süd 2016/2017

Spielergebnisse

SG Stadtwerke München

- WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921

17:9

1. BSC Pforzheim

- SV Weiden 1921

8:20

SC Wasserfr. Fulda 1923

- WV Darmstadt 70

12:5

SG W Leimen/Mannheim

- PSV Stuttgart

15:7

VfB Friedberg

- SV Ludwigsburg 08

12:13

Erster Frankfurter SC

- SV Ludwigsburg 08 (Sonntag)

9:13


Tabelle

1.

SV Weiden 1921

240:109

131

27:3

2.

SG W Leimen/Mannheim

205:142

63

25:5

3.

SG Stadtwerke München

184:122

62

24:4

4.

SC Wasserfr. Fulda 1923

198:139

59

20:10

5.

SV Ludwigsburg 08

185:186

-1

15:17

6.

WSV Vorwärts Ludwigshafen

184:178

6

14:18

7.

Erster Frankfurter SC

129:167

-38

12:18

8.

PSV Stuttgart

144:163

-19

10:16

9.

1. BSC Pforzheim

131:177

-46

9:21

10.

VfB Friedberg

102:133

-31

8:18

11.

WV Darmstadt 70

109:149

-40

8:20

12.

1.FCN Schwimmen

84:234

-150

2:24





23.3.2017
Doppeleinsatz in Pforzheim

Weidener Wasserballer mit Pokal- und Ligaaufgaben am Zug

(prg) Tabellenführung in der Liga verteidigen und Halbfinale des Süddeutschen-Pokals erreichen, sind die nächsten Ziele der Weidener Wasserballer. Diese könnten sie sogar innerhalb weniger als 24 Stunden und am gleichen Ort erreichen, wenn sie den BSC Pforzheim am kommenden Freitag (21,00 Uhr) und Samstag (19,00 Uhr) schlagen würden. Am Freitag kommt es zum Viertelfinale um den Süddeutschen Pokal und am Samstag steigt die nächste Ligapartie am Nordrand des Schwarzwaldes beim 1. BSC Pforzheim.

Am Freitagabend werden dem SV-Trainer Andreas Jahn drei Akteure fehlen, denn Andras Langmar, Jakob Ströll und Stephan Schirdewahn sind beruflich bzw. studienbedingt verhindert. Am Samstag dafür kann er aus dem Vollen schöpfen, wenn alle drei in Pforzheim nachreisen. „Es ist alles möglich, das haben wir in der letzten Zeit schon öfter erfahren. Wir müssen uns auf diese Spiele stark fokussieren und vor allem am Freitag versuchen die Ausfälle mit Engagement zu kompensieren, wenn wir in beiden Wettbewerben im Rennen um den Titel bleiben wollen. Im Pokal sowieso, aber auch in der Liga gibt es nur noch Endspiele für uns, dafür müssen wir gemeinsam arbeiten alle Kräfte bündeln“ erklärt Trainer Andreas Jahn vor den Spielen in Pforzheim.

Die Weidener Wasserballer profitierten neust von der Münchener Niederlage am vergangenen Wochenende gegen Leimen/Mannheim und stehen wieder an der Tabellenspitze der 2. Wasserball-Liga Süd. Wenn Sie in Pforzheim gewinnen, kommt es am nächsten Samstag (1. April um 18,00 Uhr) zum weiteren Spitzenspiel der Liga gegen die SG Leimen/Mannheim, die sich mit dem Sieg in München erneut Titelchancen in dem Kampf um die Meisterschaft erkämpft haben. Die Saison der 2. Liga verläuft im oberen Tabellenbereich spannender als erwartet, das ist aus Zuschauersicht sicherlich sehr interessant aber auch für die Mannschaften stets mit Spannung verbunden. Die Weidener wollen auf jeden Fall vom Spiel zum Spiel weiterarbeiten und hoffen dabei auf ein erfreuliches Ende der spannenden Runde. Zuerst gilt es für sie, die Aufgabe in Pforzheim zu meistern und dann in Ruhe auf das Spiel in Weiden hin zu arbeiten.

Voraussichtliche Mannschaftsaufstellung des SV Weiden:
Matthias Kreiner im Tor, Louis Brunner, Alexander Hinz, Michael Trottmann, Thomas Kick, Andras Langmar (nur Samstag), David Tamas, Stephan Schirdewahn (Sa), Marek Janecek, Nikolaj Neumann, Sean Ryder, Stefan Kick (nur Freitag), Jakob Ströll (Sa), Denis Reichert, Robert Reichert
Trainer Andreas Jahn

2. Wasserball-Liga Süd 2016/2017

Spielansetzungen

SG Stadtwerke München

- WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921

1. BSC Pforzheim

- SV Weiden 1921

SC Wasserfr. Fulda 1923

- WV Darmstadt 70

SG Wasserball Leimen/Mannheim

- PSV Stuttgart

VfB Friedberg

- SV Ludwigsburg 08

Erster Frankfurter SC

- SV Ludwigsburg 08 (Sonntag)


12.3.2017
Weiden mit Glück auf Meisterkurs zurück
Stadtwerke München verlieren zuhause gegen Leimen/Mannheim

(prg) Bloß kein Patzer mehr, um den Anschluss an den Meistertitelkampf nicht zu verlieren, hieß es noch im Vorbericht,. Eigene Spiele gewinnen und auf Stolperer der Konkurrenz hoffen, war die Devise, denn allein aus eigener Kraft war es noch vor dem letzten Spieltag nicht mehr möglich, die Liga zu gewinnen. Kaum ausgesprochen und prompt geschehen. Die Weidener Wasserballer gewinnen mit 12:8 souverän in Ludwigshafen und München stolpert über Leimen/Mannheim zuhause mit einer 12:14 Niederlage. Damit bleibt der Schwimmverein Weiden als einzige Mannschaft der 2. Wasserball-Liga Süd ungeschlagen und kehrt, dank der Schützenhilfe aus Leimen auf den Meisterkurs der Liga zurück.


"Das war eine solide und geschlossene Mannschaftsleistung, alle haben ihren Job souverän geliefert und keiner fiel diesmal aus der Reihe. Wir ließen uns nicht aus der Ruhe bringen und kontrollierten das Spiel mit zunehmender Spieldauer. Jetzt wird es wieder interessant" freute sich Kapitän Thomas Kick nach der Partie in Ludwigshafen. In der Tat, mussten sich die Gäste aus der Oberpfalz zunächst zurecht finden, gerieten Anfangs unglücklich mit 0:1 und sogar 0:2 ins Hintertreffen, ehe sie nach und nach dem Gegner eigenes Spiel aufzwängten und unbeirrt das Spielgeschehen in eigene Hände nahmen. Nach dem 2:2 im ersten Viertel und 6:4 zur Halbzeit, erhöhten die Max-Reger-Städter im dritten Viertel deutlich den Druck und gingen mit 9:4 im Rücken in die letzte Spielpause. Der Schlussabschnitt ging zwar mit 4:3 an die Hausherren, der Sieg der SV-ler blieb aber stets ungefährdet. Nikolaj Neumann zeichnete sich in den entscheidenden Spielszenen mit guter Treffsicherheit aus und erzielte insgesamt 5 Tore in der Partie beim Tabellenfünften.

In zwei Wochen erwartet die Weidener ein Doppelspieltag beim BSC Pforzheim. Am Freitagabend bestreiten die beiden Teams das erste Viertelfinalspiel um den Süddeutschen Wasserball-Pokal und einen Tag später kommt es zum Rückspiel in der Runde der 2. Wasserball-Liga Süd. Die Jahn-Schützlinge hoffen auf den Einzug ins Halbfinale und Verteidigung der Tabellenführung am Rande des Schwarzwaldes.

Das nächste Heimspiel kommt am 1. April und es wird womöglich wiederholt um die Tabellenführung gehen, denn der Gast SGW Leimen/Mannheim liegt mit nur 4 Minuspunkten ebenfalls in der Lauerstellung. Aus dem Duett wurde zwischenzeitlich ein Dreikampf um die Meisterkrone im Süden. Hoffentlich, rutschen die Oberpfälzer auf der Zielgerade nicht mehr aus.

WSV Vorwärts Ludwigshafen - SV Weiden 8:12 (2:2, 2:4, 0:3, 4:3)
Wasserverweise: Ludwigshafen 10, Weiden 8+Strafwurf
Schiedsrichter: Marcela Mauss und Daniel Waas

SV Weiden spielte mit Matthias Kreiner im Tor,
Denis Reichert (1 Tor), Alexander Hinz, Michael Trottmann, Thomas Kick (1), Andras Langmar (2), David Tamas, Robert Reichert, Marek Janecek, Nikolaj Neumann (5), Stephan Schirdewahn und Jakob Ströll (3)
Trainer Andreas Jahn


2. Wasserball-Liga Süd 2016/2017

Ergebnisse

SG Stadtwerke München

- SG Wasserball Leimen/Mannheim

12:14

PSV Stuttgart

- Erster Frankfurter SC

9:8

WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921

- SV Weiden 1921

8:12

SV Ludwigsburg 08

- WV Darmstadt 70

12:8

1. BSC Pforzheim

- VfB Friedberg

13:11

SG Stadtwerke München

- Erster Frankfurter SC

29:8


Tabelle

1.

SV Weiden 1921

220:101

119

25:3

2.

SG Wasserball Leimen/Mannheim

179:126

53

21:5

3.

SG Stadtwerke München

159:106

53

20:4

4.

SC Wasserfr. Fulda 1923

150:119

31

14:8

5.

WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921

166:150

16

14:14

6.

PSV Stuttgart

137:148

-11

10:14

7.

Erster Frankfurter SC

105:139

-34

10:14

8.

SV Ludwigsburg 08

152:159

-7

9:17

9.

1. BSC Pforzheim

115:148

-33

9:17

10.

WV Darmstadt 70

101:126

-25

8:16

11.

VfB Friedberg

90:120

-30

8:16

12.

1.FCN Schwimmen

82:214

-132

2:22



10.3.2017
Nur nicht mehr patzen
Weidener Wasserballer nach Ludwigshafen

(prg) Die Chance, den Meistertitel in der 2. Wasserball-Liga Süd aus eigener Kraft unter Dach und Fach zu bringen, die verspielten die Wasserballer des Schwimmvereines Weiden bereits am vergangenen Samstag mit dem 8:8 Remis gegen Stadtwerke München. Jetzt müssen die Oberpfälzer auf einen Stolperer der Münchener hoffen, ähnlich, wie ihnen in Ludwigsburg einer von dieser Art unterlief. Am kommenden Samstag reisen die Jahn-Schützlinge zum Tabellenfünften Ludwigshafen, von einem Selbstläufer kann hier wirklich gar keine Rede mehr sein, schon selbst, wenn man sich an die Erfahrungen aus Ludwigsburg erinnert. Ein weiterer Patzer der Weidener würde die Chancen dramatisch verschlechtern.

Die Situation des Bundesligabasteigers aus Weiden ist nicht einfach, die Stimmung in Reihen der Oberpfälzer, nach dem Punktverlust am Samstag, könnte sicherlich auch besser sein. "Das schlimmste, was uns jetzt passieren könnte, ist die Ruhe zu verlieren. Wir müssen alle Kräfte in die systematische Vorbereitung vom Spiel zum Spiel hineinversetzen und unsere Spiele bis Ende der Runde gewinnen. Was dann, am Ende dabei rauskommt, können wir ab sofort nicht mehr selbst beeinflussen, also konzentrieren wir uns ausschließlich auf unsere Aufgaben. Ich erwarte jetzt von jedem Spieler maximales Engagement, spätestens jetzt müsste es jeder verstanden haben, dass ein Favorit nicht selbstläufig Spiele gewinnt und schon gar nicht die ganze Runde. Das habe ich schon die ganze Zeit versucht zu vermitteln und jetzt ist es eingetreten" beschreibt Trainer Andreas Jahn die aktuelle Lage seiner Mannschaft unmissverständlich.

Der Trainer will, jetzt umso mehr, denn je, nur Spieler einsetzen, die Entschlossenheit und Einsatz ausstrahlen, egal, wie der Status des einzelnen in der Hierarchie ist. Der Punkt gegen München ging am vergangenen Samstag, nach seiner eigenen Aussage, nicht deshalb verloren, weil die Münchener so einen guten Wasserball spielten, viel mehr gewann die Münchener Leidenschaft, Geschlossenheit und Siegeswille den Punkt. Diese Tugenden versucht man in die Weidener Reihen erneut zu injizieren. Die nächsten Wochen werden es zeigen, wo die Reise im kommenden Sommer hingeht. Ein Weideraufstieg wird im Schwimmverein im Moment nicht thematisiert.


2. Wasserball-Liga Süd 2016/2017

Spielansetzungen

SG Stadtwerke München - SG Wasserball Leimen/Mannheim
PSV Stuttgart - Erster Frankfurter SC
WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921 - SV Weiden 1921
SV Ludwigsburg 08 - WV Darmstadt 70
1. BSC Pforzheim - VfB Friedberg
SG Stadtwerke München - Erster Frankfurter SC (Sonntag)
WV Darmstadt 70 - SC Wasserfr. Fulda 1923 (Sonntag)


Tabelle

1. SV Weiden 1921 208:93 115 23:3
2. SG Wasserball Leimen/Mannheim 165:114 51 19:5
3. SG Stadtwerke München 118:84 34 18:2
4. SC Wasserfr. Fulda 1923 150:119 31 14:8
5. WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921 158:138 20 14:12
6. Erster Frankfurter SC 89:101 -12 10:10
7. PSV Stuttgart 128:140 -12 8:14
8. WV Darmstadt 70 93:114 -21 8:14
9. VfB Friedberg 79:107 -28 8:14
10. SV Ludwigsburg 08 140:151 -11 7:17
11. 1. BSC Pforzheim 102:137 -35 7:17
12. 1.FCN Schwimmen 82:214 -132 2:22



5.3.2017
Weiden mit zwei Gesichtern
Meisterschaft schon verspielt?


(prg) Beide Teams haben es sich vorgenommen, nicht die gleichen Fehler zu machen, wie vor Jahresfrist in München (13:13 Unentschieden) und beide haben es am vergangenen Samstag tatsächlich beinahe identisches Spiel hingelegt. Die Parallelen: Die Münchener ließen sich durch souveräne Weidener in den ersten 10 Spielminuten überrollen (5:0) und die Max-Reger-Städter verlieren danach ihre Linie und geben völlig unnötig einen weiteren Punkt im Kampf um die Meisterschaft ab. Am Ende des Spitzenspiels der 2. Wasserball-Liga Süd brachten die Gäste aus der Landeshauptstadt den Bundesligaabsteiger sogar zur Rande einer Niederlage, die dramatische Begegnung endete mit einem 8:8 Remis. Der SV Weiden steht zwar immer noch an der Tabellenspitze der Liga, hat aber bereits einen Minuspunkt mehr als der Kontrahent aus München und kann damit den Meistertitel nicht mehr aus eigener Kraft holen, sondern muss auf einen Ausrutscher der Oberbayern hoffen.

"Am Ende des Spiels müssen wir mit dem Punkt sogar zufrieden sein, die Münchener haben viel mehr in das Spiel investiert, sie haben engagiert und leidenschaftlich dafür gearbeitet, meine Mannschaft hörte dagegen nach 10 Minuten zu spielen auf. Wen man das Spiel so dominiert, darf es so wirklich nicht passieren, das war einfach nichts. Einige Spieler lieferten eine schwache Leistung auf eine enttäuschende Art ab. Das ist für die Zuschauer schade, die endlich wieder zahlreich in der Therme erschienen" ärgerte sich Trainer Andreas Jahn nach dem Spiel, "Man kann den Punkt und auch das Spiel verlieren, das gehört zum Sport dazu, dieser Punktverlust war aber mehr als vermeidbar" fügte er hinzu.

Das erste Spielviertel verlief völlig unter Kontrolle der Hausherren. Sie ließen in der Abwehr gar nichts zu, spielten ihre Angriffe konzentriert aus und erzielten am Ende ihre Tore. 3:0 führten die Jahn-Schützlinge zur ersten Viertelpause, erhöhten sogar den Vorsprung auf 5:0 zum Beginn des zweiten Abschnittes, ehe sie nach und nach das Konzept verloren. Die Münchener gaben nicht auf, spürten auf ein Mal, dass sie wieder die Chancen bekommen, die Max-Reger-Städter zu ärgern und spielten sich immer mehr in eine bemerkenswerte Spiellaune. Engagement und Leidenschaft wurde mit drei Toren in Folge belohnt (5:3). Alexander Hinz erhöhte in der letzten Spielminute vor Seitenwechsel noch auf 6:3, die Gäste verkürzten jedoch sieben Sekunden vor der Halbzeit Ende auf 6:4. Im dritten Viertel gaben die Weidener das Heft endgültig aus der Hand und verloren mit 1:3 den Abschnitt, um mit 7:7 Gleichstand in die letzte Viertelpause zu gehen. Gleich zum Beginn des Schlussviertels gingen die Münchener zum ersten Mal in dieser Begegnung in Führung (7:8). Danach bekamen die SV-ler sogar noch dreifach die Chance, in Überzahl auszugleichen, doch alle drei vergaben sie. Erst eine Minute vor Spielende traf Andras Langmar zum 8:8 Unentschieden, das auch zum Spielende bestehen blieb.


Klare Sache gegen den Tabellenletzten

Tags drauf gastierte der Absteiger und Tabellenschlusslicht 1. FCN Schwimmen in der Thermenwelt. Das Spiel verlief nur anfangs einigermaßen ausgeglichen, was die Gäste vor allem ihrem guten Torwart Matthias Reichel zu verdanken haben. Nach 4:1 im ersten und 3:2 im zweiten Viertel brachen im dritten Abschnitt doch die Dämme, die Hausherren erzielten 13 (!) Tore in Folge, ohne einen Gegentreffer zu zulassen und gewannen am Ende deutlich mit 21:4 Toren.


Jetzt erwarte die Weidener zwei Auswärtsspiele in Folge, sie reisen nach Ludwigshafen und nach Pforzheim, ehe das nächste Heimspiel am 1. April gegen Leimen/Mannheim stattfindet.


SV Weiden - SG Stadtwerke München 8:8 (3:0, 3:4, 1:3, 1:1)

Wasserverweise: Weiden 7+Strafwurf, München 12

Schiedsrichter: Jürgen Wittner und Marc Böttcher

Zuschauer: 120


SV Weiden - 1. FCN Schwimmen 1:4 (4:1, 3:2, 6:0, 8:1)

Wasserverweise: Weiden 0(!), Nürnberg 10

Schiedsrichter: Jürgen Wittner und Marc Bötcher

Zuschauer: 40


SV Weiden spielte mit

Matthias Kreiner im Tor, Louis Brunner (1 Tor am Samstag/3 am Sonntag), alexander Hinz (2/2), Michael Trottmann, Thomas Kick (3/3), Andras Langmar (1/-), Denis Reichert, Marek Janecek (0/3), Nikolaj Neumann (1/2), Sean Ryder (0/-) Cedrik Zupfer (0/2), Stephan Schierdewahn, Jakob Ströll (-/4), David Tamas (-/1) und Robert Reichert (0/1)

Trainer Andreas Jahn


2. Waserball-Liga Süd 2016/2017

Ergebnisse

SV Weiden 1921

- SG Stadtwerke München

8:8

SV Ludwigsburg 08

- WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921

16:10

VfB Friedberg

- WV Darmstadt 70

8:4

SV Weiden 1921

- 1.FCN Schwimmen

21:4


Tabelle

1.

SV Weiden 1921

208:93

115

23:3

2.

SGW Leimen/Mannheim

165:114

51

19:5

3.

SG Stadtwerke München

118:84

34

18:2

4.

SC Wasserfr. Fulda 1923

150:119

31

14:8

5.

WSV Vorwärts Ludwigshafen

158:138

20

14:12

6.

Erster Frankfurter SC

89:101

-12

10:10

7.

PSV Stuttgart

128:140

-12

8:14

8.

WV Darmstadt 70

93:114

-21

8:14

9.

VfB Friedberg

79:107

-28

8:14

10.

SV Ludwigsburg 08

140:151

-11

7:17

11.

1. BSC Pforzheim

102:137

-35

7:17

12.

1.FCN Schwimmen

82:214

-132

2:22



3.3.2017
Zwei Derbys in der Therme

Am Samstag Spitzenspiel gegen München

(prg) Die Wasserballer des Schwimmvereines Weiden stehen am kommenden Wochenende vor der Chance, die Tabellenführung auszubauen und in einem Spitzenspiel am Samstag (18,00 Uhr) gegen die Stadtwerke München einen großen Schritt in Richtung Meistertitel der 2. Wasserball-Liga Süd zu machen. Am Sonntag (11,00 Uhr) gastiert der Aufsteiger vom 1. FC Nürnberg in der Weidener Thermenwelt. Die Gäste kommen zwar beide aus Bayern, ihre Tabellensituation ist jedoch ganz unterschiedlich. Während die Münchner, noch ungeschlagen um den Meistertitel ringen, haben die Nürnberger die Rote Laterne der Liga inne.

Somit sind auch zwei unterschiedliche Spiele zu erwarten. Das Samstagspiel dürfte bisher das wichtigste der Runde für die Hausherren werden, die Sonntagsbegegnung dagegen stellt eine Art Pflichtaufgabe für die Weidener dar. Ob es am Sonntagvormittag ein Schaulaufen des ungeschlagenen Tabellenführer oder Frustbewältigung geben wird, kommt freilich auf den Ausgang der Samstagsbegegnung an. Damit dreht sich die gesamte Konzentration der Jahn-Schützlinge um das Samstagsabendspiel.

Die Weidener müssen zwar auf Center Jakob Ströll verzichten, der sich im letzten Heimspiel eine Sperre einhandelte, können aber wahrscheinlich auf den gesamten Rest des Kaders zurückgreifen. Sean Ryder und Nikolaj Neumann sind nach ihren Sperren wieder spielberechtigt und Andras Langmar ist wieder im Lande. "Mit einer soliden Abwehrarbeit dem Spiel unseren Stempel aufdrücken und den Gegner mit kompakten Angriffen in Verlegenheit bringen, so lautet die Marschroute für Samstag. Die Mannschaft kennt den Preis, um den in diesem Spiel geht, die Motivationswirkung für dieses Spiel müsste selbst damit schon zwangläufig vorhanden sein. Ich erwarte eine engagierte Leistung aller Spieler, erst dann unterhalten wir uns über weitere Planung" erklärt Trainer Andreas Jahn vor der Spitzenpartie am Samstagabend und betonnt wiederholt, wie wichtig ihm die Zuschauerunterstützung ist: "Wir haben schon so viele Schlachten in der Thermenwelt gewonnen, meist haben uns die Fans zu den Siegen gepuscht, wir hoffen auch am Samstag auf volle Ränge", dafür gibt Mannschaft zum ersten Mal in dieser Runde Freibier aus.

Die Weidener verloren bis jetzt zwei Punkte nach zwei Unentschieden. Das erste Remis passierte kurz vor Weihnachten in der Landeshauptstadt und wurde damals als unglücklich und unnötig bezeichnet. Am Ende sprachen die Weidener, in Anbetracht der Umstände in München, sogar über einem Punktgewinn. Der Ausrutscher vor zwei Wochen in Ludwigsburg geht dagegen vollständig in die Abteilung Pleiten-(Pech)-und-Pannen. Und dennoch besteht am Samstag die Möglichkeit alles wieder ins Lot zu bringen, dafür muss aber unbedingt ein Sieg her.


2.Wasserball-Liga Süd 2016/2017

Spielansetzungen

SV Weiden 1921

- SG Stadtwerke München

SV Ludwigsburg 08

- WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921

VfB Friedberg

- WV Darmstadt 70

SV Weiden 1921

- 1.FCN Schwimmen (Sonntag 11:00 Uhr)


Tabelle


1.

SV Weiden 1921

179:81

98

20:2

2.

SG Wasserball Leimen/Mannheim

165:114

51

19:5

3.

SG Stadtwerke München

110:76

34

17:1

4.

SC Wasserfr. Fulda 1923

150:119

31

14:8

5.

WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921

148:122

26

14:10

6.

Erster Frankfurter SC

89:101

-12

10:10

7.

PSV Stuttgart

128:140

-12

8:14

8.

WV Darmstadt 70

89:106

-17

8:12

9.

1. BSC Pforzheim

102:137

-35

7:17

10.

VfB Friedberg

71:103

-32

6:14

11.

SV Ludwigsburg 08

124:141

-17

5:17

12.

1.FCN Schwimmen

78:193

-115

2:20



26.2.2017
SV Weiden wieder Tabellenführer
Nächsten Samstag Spitzenspiel ohne Ströll

(prg) Mit einem 17:4 Kantersieg gegen den BSC Pforzheim in der Weidener Thermenwelt eroberten die Wasserballer des Schwimmvereines Weiden erneut die Tabellenführung der 2. Wasserball-Liga Süd und rehabilitierten sich für das enttäuschende Unentschieden letzte Woche in Ludwigsburg. Am kommenden Samstag kommt es zum richtigen Kracher in der Thermenwelt, wenn der direkte Meistertitel-Konkurrent der Weidener SG Stadtwerke München zu dem wahrscheinlich vorentscheidenden Spiel in der Reger-Stadt gastieren wird. Leider wird in der Aufstellung der Weidener wiederholt ein Stammspieler fehlen. Center Jakob Ströll kassierte in dem leichten Spiel gegen Pforzheim völlig unnötig eine Spielzeitstrafe, die automatisch mit dem Ausschluss aus dem nächsten Rundenspiel geahndet wird.

Das Spiel verlief vom Beginn an sehr einseitig. Die Weidener beherrschten den Gast in allen Belangen und gingen mühelos mit 5:0 in die erste Pause und wechselten mit 9:1 die Seiten. Auch im dritten Spielviertel hielten die Hausherren das Spieltempo immer noch hoch und spielten den Gegner mit 5:0 zum 14:1 Zwischenstand sprichwörtlich an die Wand. Das Schlussviertel begann mit einem ärgerlichen Ereignis. Center Jakob Ströll, der bis dato, gemeinsam mit der gesamten Weidener Mannschaft, eine sehr konzentrierte und solide Leistung abrufen konnte, handelte sich einen Wasserverweis mit Ersatz ein. Nach einem harten Zweikampf, für den der Gegner mit einer Zeitstrafe aus dem Becken verwiesen wurde, „revanchierte“ sich Ströll völlig unnötig bei seinem Gegenspieler, was eine Spielzeitstrafe nach sich zog. Bei diesem Spielstand blieb das Ereignis freilich ohne Folgen für den Ausgang der Begegnung, die Spielsperre gegen München am kommenden Samstag ärgert die Verantwortlichen jedoch maßlos: „Bei diesem Spielstand muss sich jeder erfahrene Spieler im Griff haben und darf sich niemals provozieren lassen, diese Sperre ist überflüssig und äußerst ärgerlich“ kommentierten die SV-Verantwortlichen nach dem Spiel.

In Anbetracht des kommenden Spitzenspiels, in dem wahrscheinlich die Meisterschaft entscheiden wird, muss die Disziplin im Vordergrund stehen, das bleibt in der Tat unbestritten. Abgesehen von diesem Zwischenfall präsentierte sich die Jahn-Truppe, während der Abwesenheit von drei Stammspielern endlich wieder in Spiellaune und lieferte eine ordentliche Leistung ab. Wo die Reise für die Oberpfälzer letztendlich hingeht, wird sich womöglich am nächsten Samstag abzeichnen. Das Spiel gegen München beginnt um 18:00 Uhr, tags darauf gastiert der Aufsteiger und Tabellenletzte 1.FC Nürnberg in der Thermenwelt, Anpfiff dieses Spiels ist um 11:00 Uhr.


SV Weiden – 1. BSC Pforzheim 17:4 (5:0, 4:1, 5:0, 3:3)
Wasserverweise: Weiden 3+Strafwurf+Ausschluss mit Ersatz, Pforzheim 6
Schiedsrichter: Norbert Bassmann und Mohammad Afschar
Zuschauer: 90

SV Weiden spielte mit Matthias Kreiner im Tor,
Louis Brunner (3 Tore), Alexander Hinz (3), Michael Trottmann (2), Thomas Kick (1), Denis Reichert, David Tamas (1), Robert Reichert (1), Marek Janecek (2), Philipp Sertl, Cedrik Zupfer (1), Jakob Ströll (3)
Trainer Andreas Jahn

2. Wasserball-Liga Süd 216/217

Ergebnisse

1.FCN Schwimmen

  • 1. BSC Pforzheim

6:13

SV Weiden 1921

  • 1. BSC Pforzheim

17:4

WV Darmstadt 70

  • PSV Stuttgart

10:9


Tabelle

1.

SV Weiden 1921

179:81

98

20:2

2.

SG Wasserball Leimen/Mannheim

165:114

51

19:5

3.

SG Stadtwerke München

110:76

34

17:1

4.

SC Wasserfr. Fulda 1923

150:119

31

14:8

5.

WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921

148:122

26

14:10

6.

Erster Frankfurter SC

89:101

-12

10:10

7.

PSV Stuttgart

128:140

-12

8:14

8.

WV Darmstadt 70

89:106

-17

8:12

9.

1. BSC Pforzheim

102:137

-35

7:17

10.

VfB Friedberg

71:103

-32

6:14

11.

SV Ludwigsburg 08

124:141

-17

5:17

12.

1.FCN Schwimmen

78:193

-115

2:20



22.2.2017
Wiedergutmachung in der Therme erwünscht
Weidener Wasserballer vor Heimspielserie

(prg) Das ärgerliche und sehr überraschende Remis am letzten Samstag in Ludwigsburg kostete die Weidener Wasserballer nur einen Punkt, Tabellenführung und viel Nerven, sondern auch mit Sean Ryder und Nikolaj Neumann zwei Stammspieler, die am kommenden Samstag in der Thermenwelt gesperrt sind. Zudem wird auch der Linkshänder Andras Langmar aus familiären Gründen fehlen. Auf drei Stammspieler zu verzichten ist es für jedes Team keine einfache Aufgabe, auch wenn die Weidener zuhause eine macht sind. Dennoch wollen die Oberpfälzer aller zur Verfügung stehende Kräfte bündeln, um nach der folgenden 3er Heimspielserie wieder auf der Tabellenspitze zu stehen.

Am 25. Februar spielt um 18,00 Uhr Pforzheim in Weiden, eine Woche später kommt es am 4. März um 18,00 Uhr zum Spitzenduell gegen die Stadtwerke Weiden und einen Tag später, am Sonntag den 5. März um 11,00 Uhr wird das Tabellenschlusslicht 1. FCN Schwimmen in der Thermenwelt gastieren. Eine Serie, die für die Weidener gerade richtig zu kommen scheint.

Nach den neusten Ereignissen im Spielbetrieb merkt man die Spannung und eine gewisse Unruhe in den Reihen der SV-ler. "Es wird endlich Zeit, dass wir mehr Enthusiasmus in unsere Reihen bekommen und mehr Spaß am Wasserballspiel gewinnen, nur so bekommen wir auch mehr Druck in unser Spiel. Vieles muss jedoch schon im Training geschehen und dies scheint im Moment unser Problem zu sein. Die Mannschaft macht aktuell den Einheitseindruck nicht mehr, den braucht sie aber, um Erfolg zu haben. Wenn wir uns in den nächsten Wochen über unsere Chancen und Möglichkeiten für den Wiederaufstieg Gedanken machen wollen, muss die Leistungskurve schnellstens nach oben wandern, denn aktuell sind wir leistungstechnisch meilenweit von der Bundesliga entfernt" findet Abteilungsleiter Irek Luczak kritische Worte kurz vor der Heimspielserie. "Wir hoffen, mit vielen Anhängern im Rücken, die drei Heimspiele nützen zu können, mehr Schwung in der Truppe zu bringen. Ich hoffe, trotz Faschingszeit auf viele Zuschauer, die Mannschaft braucht jetzt jede Unterstützung, die sie nur kriegen kann" fügt er hinzu.
2. Wasserball-Liga Süd 2016/2017

Spielansetzungen:
Fr. 1.FCN Schwimmen - 1. BSC Pforzheim
Sa. SV Weiden 1921 - 1. BSC Pforzheim
Sa. WV Darmstadt 70 - PSV Stuttgart

Tabelle:
1. SG Wasserball Leimen/Mannheim 165:114 51 19:5
2. SV Weiden 1921 162:77 85 18:2
3. SG Stadtwerke München 110:76 34 17:1
4. SC Wasserfr. Fulda 1923 150:119 31 14:8
5. WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921 148:122 26 14:10
6. Erster Frankfurter SC 89:101 -12 10:10
7. PSV Stuttgart 119:130 -11 8:12
8. WV Darmstadt 70 79:97 -18 6:12
9. VfB Friedberg 71:103 -32 6:14
10. SV Ludwigsburg 08 124:141 -17 5:17
11. 1. BSC Pforzheim 85:114 -29 5:15
12. 1.FCN Schwimmen 72:180 -108 2:18


19.2.2017
Weiden enttäuscht in Ludwigsburg
Punkt und Tabellenführung weg

(prg) Das haben sich die Weidener Wasserballer sicherlich ganz andres vorgestellt. Der Bundesligabasteiger verlor am Samstag überraschend einen Punkt beim Tabellenvorletzten Ludwigsburg und ist damit vorübergehend auch die Tabellenführung los. Beim 13:13 Remis im Schwabenländle handelten sich die Jahn-Schützlinge zudem noch zwei Spielsperren ein. Sean Ryder und Nikolaj Neumann müssen am nächsten Samstag, aufgrund der Spielzeitstrafe, auf der Tribüne Platz nehmen. Weiden bleibt zwar immer noch ungeschlagen in der Liga, erleidet aber nach der enttäuschenden Vorstellung einen bitteren Dämpfer im Kampf um die Meisterschaft der 2. Wasserball-Liga Süd.

Die Punkteteilung kam sehr überraschend, allerdings war nicht die Stärke der Ludwigsburger, sondern vielmehr die desolate Vorstellung der Weidener ausschlaggebend für den Ausgang der Begegnung. In den ersten zwei Spielvierteln bekamen die Gäste aus der Oberpfalz das Spiel überhaupt nicht in den Griff, gingen fahrlässig mit ihren Chancen um und ließen immer wieder Konterangriffe zu, die von den Hausherren dankbar angenommen und meist auch verwandelt wurden. Bis die Weidener den Ernst der Lage zu begreifen schienen, ließ sich Atila Beretka bereits sechs (!) Mal in die Torschützenliste eintragen und trug entscheidend zum 10:6 Halbzeitstand aus Sicht der Hausherren bei. Nach dem Seitenwechsel korrigierten die Oberpfälzer ein wenig ihre Einstellung und profitierten zu dem von den konditionellen Defiziten des Gegners. Nach und nach holten die Jahn-Schützlinge den Rückstand auf, zum Siegen hat es jedoch nicht mehr gereicht, leider zu harmlos präsentierte sich der Tabellenführer an diesem Abend. Mit dem zweiten Unentschieden im bisherigen Saisonverlauf verloren die SV-ler die Tabellenführung.

Viel mehr ärgern sich die Weidener jedoch über Spielsperren zweier Stammspieler. Sean Ryder und Nikolaj Neumann handelten sich völlig unnötig Spielzeitsperren ein und sind damit im nächsten Spiel, zuhause gegen Pforzheim, nicht spielberechtigt. "Ludwigsburg hat sich bisher wirklich nicht mit dem Ruhm gekleckert, dass wir dort einen Punkt lassen, stimmt mich persönlich sehr bedenklich. Bei allem Respekt für den Gegner, beim Tabellenvorletzten als Spitzenreiter unentschieden zu spielen ist einfach blamabel" ärgert sich Abteilungsleiter Irek Luczak über den Punktverlust in Ludwigsburg.

Nächste Woche gastiert mit Pforzheim der neue Tabellenvorletzte in Weiden, hoffentlich kein schlechtes Omen für die Weidener. Mit einer Leistung, wie im Ludwigsburg und ohne Ryder, Neumann und Langmar (verhindert), ist sicherlich mit allem aber mit keinem Selbstläufer zu rechnen. Eine Woche später besuchen die Münchener zum Spitzenspiel der Liga die Thermenwelt, spätestens dann können sich die Oberpfälzer für den Patzer rehabilitieren.


SV Ludwigsburg 08 - SV Weiden 13:13 (4:3, 6:3, 2:4, 1:3)
Wasserverweise: Ludwigsburg 11+1 Strafwurf, Weiden 9+1 Strafwurf + 2 Spielzeitstrafen
Schiedsrichter: Jens Boysen, Michael Polyakov

SV Weiden: Alexander Erhardt und Matthias Kreiner im Tor,
Louis Brunner (6 Tore), Alexander Hinz, Michael Trottmann, Thomas Kick (2), Andras Langmar (1), Robert Reichert, Marek Janecek, Nikolaj Neumann (4), Sean Ryder und Jakob Ströll
Trainer Andreas Jahn

2. Wasserball-Liga Süd 2016/2017

Ergebnisse:

WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921

- 1. BSC Pforzheim

14:10

SV Ludwigsburg 08

- SV Weiden 1921

13:13

SC Wasserfr. Fulda 1923

- PSV Stuttgart

17:14

VfB Friedberg

- Erster Frankfurter SC

3:9


Tabelle:

1.

SG Wasserball Leimen/Mannheim

165:114

51

19:5

2.

SV Weiden 1921

162:77

85

18:2

3.

SG Stadtwerke München

110:76

34

17:1

4.

SC Wasserfr. Fulda 1923

150:119

31

14:8

5.

WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921

148:122

26

14:10

6.

Erster Frankfurter SC

89:101

-12

10:10

7.

PSV Stuttgart

119:130

-11

8:12

8.

WV Darmstadt 70

79:97

-18

6:12

9.

VfB Friedberg

71:103

-32

6:14

10.

SV Ludwigsburg 08

124:141

-17

5:17

11.

1. BSC Pforzheim

85:114

-29

5:15

12.

1.FCN Schwimmen

72:180

-108

2:18



16.2.2017
Mit Meistertitel im Visier
SV-Wasserballer mit klaren Vorstellungen nach Ludwigsburg

(prg) Lediglich ein unglücklicher Punktverlust vor Weihnachten in München trübt ein wenig den Durchmarsch der Weidener Wasserballer in den bisherigen 9 Spielen. Dennoch bleiben die Weidener haushohe Favoriten für den Meistertitel der 2. Wasserball-Liga Süd 2016/2017. Zu dem Highlight der nächsten Wochen und eventuell einer kleinen Vorentscheidung im Meisterschaftskampf wird es am 4. März in Weiden kommen, wenn die Stadtwerke München in der Thermenwelt antreten muss, zuerst müssen jedoch auch die Pflichtaufgaben erfüllt werden und eine davon haben die Oberpfälzer am kommenden Samstag in Ludwigsburg zu absolvieren.

Schon der erste Blick auf die Tabelle der Liga verrät die vermeidlichen Kräfteverhältnisse vor der Partie. Ludwigsburg auf dem vorletzten Tabellenplatz mit 4 Punkten aus 10 Spielen und Tordifferenz von -17, Weiden an der Spitze mit 17 Punkten aus 9 Spielen und 85 (!) Tore in Plus, die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache und es müsste für die Weidener sehr unglücklich verlaufen, um im Schwabenland Punkte liegen lassen zu müssen. Die Ludwigsburger enttäuschten im bisherigen Saisonverlauf auf der ganzen Linie. Der vorletzte Rang in der Liga liegt weit unterhalb der eigenen Ansprüche der Schwaben. „Wir wollen jedes Spiel mit voller Konzentration angehen, egal wo der Gegner in der Tabelle steht. Die Ludwigsburger stehen langsam sehr stark unter Druck, dass macht sie unberechenbar und für uns nicht einfacher, dennoch erwarte ich den vollen Einsatz und zwei Punkte in Ludwigsburg“ erklärt Trainer Andreas Jahn.

Eine Woche später, am 25. Februar empfangen die Weidener den Tabellenzehnten Pforzheim, ehe das besagte Spielwochenende gegen München am 4. März und gegen Nürnberg am 6. März in der Thermenwelt steigt. Wenn die Oberpfälzer bis dato ungeschlagen bleiben, so könnten sie dann die Option Aufstiegsturnier zu prüfen beginnen.

2. Wasserball-Liga Süd 2016/2017
Spielansetzungen

WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921 - 1. BSC Pforzheim
SV Ludwigsburg 08 - SV Weiden 1921
SC Wasserfr. Fulda 1923 - PSV Stuttgart
SG Wasserball Leimen/Mannheim - 1.FCN Schwimmen
VfB Friedberg - Erster Frankfurter SC
Erster Frankfurter SC - PSV Stuttgart (am Sonntag)

Tabelle
1. SV Weiden 1921 149:64 85 17:1
2. SG W Leimen/Mannheim 151:108 43 17:5
3. SG Stadtwerke München 110:76 34 17:1
4. WSV Vorwärts Ludwigshafen 128:98 30 12:8
5. SC Wasserfr. Fulda 1923 133:105 28 12:8
6. PSV Stuttgart 105:113 -8 8:10
7. Erster Frankfurter SC 80:98 -18 8:10
8. WV Darmstadt 70 79:97 -18 6:12
9. VfB Friedberg 68:94 -26 6:12
10. 1. BSC Pforzheim 75:100 -25 5:13
11. SV Ludwigsburg 08 111:128 -17 4:16
12. 1.FCN Schwimmen 72:180 -108 2:18


12.2.2017
Auch Fulda Weidens Beute
Schwimmverein Weiden marschiert unbeirrt weiter

(prg) Am Samstagabend gastierte der Tabellenführer aus Weiden bei den Wasserfreunden Fulda in der 2. Wasserball-Liga-Süd im Sportbad Ziehers. Das Duell der Bundesligaabsteiger hielt was es versprach – es war spannend und verlief auf einem ansprechenden Niveau. Am Ende gewannen die Oberpfälzer vor einer lebhaften Kulisse von mehr als 200 Zuschauer mit 12:9 Toren und behaupteten weiterhin ungeschlagen die Tabellenspitze der 2. Liga. Unbeirrt marschieren die Jahn-Schützlinge von einem Sieg zum anderen in Richtung Meistertitel, es deutet einiges darauf hin, dass die Max-Reger-Städter schon bald vor einer Wiederaufstiegschance stehen könnten.

In der Anfangsphase gingen die Gäste aus Weiden sehr konzentriert zur Werke und erspielten sich überraschend schnell eine 4:0 Führung. "Der Knackpunkt war in der Anfangsphase, in der wir in drei Minuten vier Gegentore bekommen haben", erklärte der Trainer der Hausherren Volker Schunke nach dem Spiel. "Zu Beginn haben wir uns überrumpeln lassen, die Weidener haben sehr spritzig gestartet" ergänzte sein Trainerkollege Tarek Bary. In der Tat, dauerte es keine zwei Minuten und Weiden führte bereits mit 3:0. Keine zwei Minuten später erhöhte Marek Janecek auf 4:0, ehe Routinier Alexander Hörl zum ersten Mal für die Hessen traf und den 1:4 Zwischenstand zur ersten Viertelpause markierte.

Im zweiten Viertel verloren die Gäste nach und nach ihre Linie. Die Partie wurde spannender, die Effizienz der Weidener Angriffe ließ enorm nach und die mangelhafte Chancenverwertung stärkte den Fuldaer Schlussmann Arany. Es wurde hecktisch, phasenweise chaotisch, was die Hausherren nutzten und auf zwischenzeitlichen 5:5 Gleichstand kamen, bevor Andras Langmar, mit einem seiner vier Treffer in diesem Spiel, den 6:5 Halbzeitstand aus Sicht seiner Truppe aufstellte.

Zum Beginn des dritten Viertels war es wiederholt Langmar (7:5), gefolgt durch Nikolaj Neumann (8:5), der den Tabellenführer wieder in die Spur brachten. Sean Ryder und zum vierten Mal Langmar brachten das SV-Team auf den komfortablen 10:6 Vorteil zur letzten Viertelpause.

Im letzten Viertel verkürzte die Heimmannschaft zwar, durch zwei verwandelte Strafwürfe vom Torschützen David Horvath, noch einmal auf 8:10. Doch es reichte nicht mehr, um die Jahn-Schützlinge erneut verunsichern zu können. Die SV-ler zeigten sich in einer guten konditionellen Verfassung und vereitelten die Hoffnung der emotionalen Fuldaer Fans auf eine Sensation dieses Spieltages. "Dass es nicht gereicht hat lag auch daran, dass Weiden konditionell und schwimmerisch überlegen waren", gab der Heimtrainer Schunke am Ende anerkennend zu.

"Wir haben am Anfang sehr konzentriert gespielt, haben es aber in ein Paar Phasen spannend gemacht. Im zweiten Viertel verloren wir gänzlich unsere Linie. Was aber viel mehr wert ist, ist es, dass wir uns wieder gefangen haben und das Spiel letztendlich souverän für uns entschieden", resümierte der Trainer der Weidener Andreas Jahn. Nach eigenen Aussagen der Gastgeber war dieses Spiel eine sehr gute Werbung für den Wasserballsport.

Die Weidener haben demnächst zwei vermeidlich leichtere Spiele in Ludwigsburg nächste Woche und gegen Pforzheim zuhause, ehe es zu einer vorentscheidenden Begegnung am 4. März gegen die noch ungeschlagene Stadtwerke München in der Thermenwelt kommen wird.

SC WF Fulda - SV Weiden 9:12 (1:4, 4:2, 1:4, 3:2)
Wasserverweise: Fulda 7 + 1 Spielzeitsperre, Weiden 8 + 2 Strafwürfe
Schiedsrichter: Ulrich Spiegel und Giuseppe Paterno
Zuschauer: 205

SV Weiden spielte mit Matthias Kreiner im Tor, Louis Brunner (1 Tor), Alexander Hinz, Robert Reichert, Thomas Kick (1), Andras Langmar (4), Stephan Schirdewahn, Denis Reichert, Marek Janecek (2), Nikolaj Neumann (2), Sean Ryder (2) und Jakob Ströll
Trainer Andreas Jahn

2. Wasserball-Liga Süd 2016/2017
Ergebnisse des Spieltages
1.FCN Schwimmen - PSV Stuttgart 5:22
WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921 - SV Ludwigsburg 08 18:12
SC Wasserfr. Fulda 1923 - SV Weiden 1921 9:12
SG Wasserball Leimen/Mannheim - 1. BSC Pforzheim 15:9
SG Stadtwerke München - PSV Stuttgart 16:13

Tabelle
1. SV Weiden 1921 149:64 85 17:1
2. SG Wasserball Leimen/Mannheim 151:108 43 17:5
3. SG Stadtwerke München 110:76 34 17:1
4. WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921 128:98 30 12:8
5. SC Wasserfr. Fulda 1923 133:105 28 12:8
6. PSV Stuttgart 105:113 -8 8:10
7. Erster Frankfurter SC 80:98 -18 8:10
8. WV Darmstadt 70 79:97 -18 6:12
9. VfB Friedberg 68:94 -26 6:12
10. 1. BSC Pforzheim 75:100 -25 5:13
11. SV Ludwigsburg 08 111:128 -17 4:16
12. 1.FCN Schwimmen 72:180 -108 2:18


10.2.2017
Duell der Bundesligaabsteiger in Fulda
Weidener Wasserballer reisen nach Hessen

(prg) Es ist zwar kein Spitzenspiel mehr, nachdem die Wasserfreunde Fulda abgeschlagen auf dem 4. Tabellenrang und aus dem Kampf um den Meistertitel der 2. Wasserball-Liga Süd liegen. Dennoch ist es eine Begegnung, in der viel Brisanz und Spannung zu erwarten ist, wenn es am kommenden Samstag zu einem Bundesligaabsteigerduell im Sportbad Ziehers in Fulda kommt. Für die Weidener steht die Verteidigung der Tabellenführung, sowie Verbleib auf dem Meisterkurs
auf dem Spiel. Anpfiff ist um 19,00 Uhr.

"Die Spiele in Fulda sind traditionell sehr schwierig für die Gastvereine. Meist volle und mit emotionalen Fans gefüllte Ränge sorgen für Zündstoff ums und im Spielfeld. Wir müssen sehr diszipliniert spielen und unbedingt unsere Linie durchziehen, wenn wir dort gewinnen wollen" gibt Trainer Andreas Jahn schon mal die Route vor. Es wird sicherlich viel mit der Nervenstärke zusammenhängen, doch die Weidener müssten dagegen gewappnet sein, sie kennen den (mit) Bundesligaabsteiger ziemlich gut. Die Hauptaufgabe wird es sein, den starken Center David Horvath in den Griff zu bekommen. Der Ungar führt mit einem riesen Vorsprung und 53 Toren aus 9 Spielen die Torschützenwertung der Liga an.

Die Weidener können dagegen mit der stärksten Abwehr der Liga (55 Gegentore in 8 Spielen) gegenhalten, was nicht unwesentlich an dem starken Centerverteidiger und Kapitän Thomas Kick, sowie dem Jungtalent im Tor der Max-Reger-Städter Matthias Kreiner zu liegen mag. Es dürfte jedenfalls sehr interessant werden, wenn der beste Schütze der Liga auf die stärkste Verteidigung trifft. Schaffen es die Gäste aus der Oberpfalz, ihre Vorteile in Fulda auszuspielen und das Spiel für sich zu entscheiden, wäre es ein weiterer Schritt in die anvisierte Richtung.
Fulda ist jedoch einer der wenigen Mannschaften der 2. Wasserball-Liga Süd, bei denen das Risiko für Weiden, Punkte liegen zu lassen größer ist, als bei den meisten in der Runde. München, Leimen/Mannheim gehören ebenso dazu, sie werden aber noch in heimischen Thermenwelt-Gewässern erwartet und dort ist Weiden bekanntlich eine Macht.


2. Wasserball - Liga Süd 2016/2017

Spielansetzungen
1.FCN Schwimmen - PSV Stuttgart
WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921 - SV Ludwigsburg 08
SC Wasserfr. Fulda 1923 - SV Weiden 1921
SG Wasserball Leimen/Mannheim - 1. BSC Pforzheim
SG Stadtwerke München - PSV Stuttgart

Tabelle
1. SV Weiden 1921 137:55 82 15:1
2. SG Wasserball Leimen/Mannheim 136:99 37 15:5
3. SG Stadtwerke München 94:63 31 15:1
4. SC Wasserfr. Fulda 1923 124:93 31 12:6
5. WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921 110:86 24 10:8
6. Erster Frankfurter SC 80:98 -18 8:10
7. WV Darmstadt 70 79:97 -18 6:12
8. PSV Stuttgart 70:92 -22 6:8
9. VfB Friedberg 68:94 -26 6:12
10. 1. BSC Pforzheim 66:85 -19 5:11
11. SV Ludwigsburg 08 99:110 -11 4:14
12. 1.FCN Schwimmen 67:158 -91 2:16




5.2.2017
Aufsteiger ohne Chancen in der Thermenwelt
Erneuter Kantersieg der Weidener Wasserballer

(prg) Die Weidener Wasserballer zeigen ihrem Gegner erneut seine Grenzen auf. Am Samstagabend schickten die Jahn-Schützlinge den Aufsteiger PSV Stuttgart mit einer 21:3 Packung im Gepäck zurück in die Schwabenhauptstadt. Die Tabellenführung ist damit wiederholt bestätigt und die beeindruckende Tordifferenz auf 137:55 ausgebaut. Ab nächster Woche machen sich die Weidener jedoch auf schwierigere Aufgaben gefasst. Zuerst müssen sie zum (mit) Bundesligabasteiger WF Fulda reisen, ehe eine 3er Heimspielserie folgt.

Die favorisierten und vom Beginn des Spiels an auch überlegenen Weidener gingen zuerst ziemlich leichtsinnig mit ihren Torchancen um. Vergaben in mehreren Szenen vorm gegnerischen Tor und gingen damit "nur" 3:0 Führung in die erste Viertelpause. Ähnlich verlief auch der zweite Spielabschnitt, viele Chancen und nur 4:0 Tore führten zum 7:0 Halbzeitstand. Die Ausgangslage war damit deutlich und die Vorentscheidung eigentlich schon gefallen, Trainer Andreas Jahn zeigte sich jedoch mit der Chancenverwertung seiner Manen unzufrieden, was er in der Halbzeitpause deutlich zum Ausdruck brachte. Seine Ansagen hat offenbar Wirkung gezeigt, seine Schützlinge legten im dritten Viertel richtig los und gewannen den Abschnitt mit 10:1 zum 17:1 Zwischenstand vor der letzten Viertelpause.
Der Abschlussabschnitt verlief in Form eines Kontrollspiels der Weidener und die Spannung ging sichtlich aus der Begegnung heraus. Mit 4:2 entschieden die Hausherren auch dieses Viertel für sich und verbuchten den nächsten Kantersieg der Saison mit 21:3 Toren, am Ende auch mindestens in dieser Höhe verdient.

"Die Verteidigung stand gut, die Spielabläufe ließen sich sehen, auch wenn hier noch Entwicklungspotenzial steckt. Die Chancenauswertung war jedoch sehr schlecht, die Stuttgarter waren damit noch gut bedient heute, das müssen wir künftig besser machen, wenn wir auf stärkere Gegner treffen"
resümierte Trainer Jahn nach dem Abpfiff.

In der Aufstellung der Max-Reger-Städter fehlten wiederholt einige Namen, die sonst meist auf dem Spielerbogen zu finden sind. Center Jakob Ströll pausierte erkrankt, Michael Trottmann war verhindert und Andras Langmar musste, gemeinsam mit David Tamas, diesmal an die Ankündigung des Trainers glauben, die Trainingseinstellung als wichtigstes Kriterium des Kaderauswahls anzuwenden.

SV Weiden - PSV Stuttgart 21:3 (3:0, 4:0, 10:1, 4:2)
Wasserverweise: Weiden 3, Stuttgart 10
Schiedsrichter: Alwin Müller, Wolfgang Rühl

SV Weiden spielte mit
Matthias Kreiner (1-24) und Alexander Erhardt (25-32) im Tor, Louis Brunner (1 Tor), Alexander Hinz (3), Robert Reichert (1), Thomas Kick (2), Denis Reichert (2), Stephan Schirdewahn, Kyryllo Olkhovsky, Marek Janecek (5), Nikolaj Neumann (3) und Sean Ryder (4)
Trainer Andreas Jahn


2. Wasserball-Liga Süd 2016/2017

Spieltagergebnisse

Erster Frankfurter SC - WV Darmstadt 70 7:6
1. BSC Pforzheim - SG Stadtwerke München 6:9
SV Weiden 1921 - PSV Stuttgart 21:3
SG Wasserball Leimen/Mannheim - SC Wasserfr. Fulda 1923 17:12
VfB Friedberg - WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921 10:8

Tabelle

1. SV Weiden 1921 137:55 82 15:1
2. SG Wasserball Leimen/Mannheim 128:89 39 15:3
3. SG Stadtwerke München 84:55 29 13:1
4. WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921 110:86 24 10:8
5. SC Wasserfr. Fulda 1923 109:86 23 10:6
6. WV Darmstadt 70 71:86 -15 6:10
7. Erster Frankfurter SC 69:90 -21 6:10
8. PSV Stuttgart 70:92 -22 6:8
9. VfB Friedberg 68:94 -26 6:12
10. 1. BSC Pforzheim 59:70 -11 5:9
11. SV Ludwigsburg 08 99:110 -11 4:14
12. 1.FCN Schwimmen 67:158 -91 2:16


Anbei ein Bild (privat) Nikolaj Neumann beim Abschluß eines Überzahlpiels

nico


3.2.2017
Endlich wieder ein Heimspiel
Aufsteiger Stuttgart gastiert in der Thermenwelt

(prg) Nicht nur wegen der langen Weihnachtspause, sondern auch aufgrund des Spielplanes, mussten die Weidener Wasserballanhänger ganze zwei Monate auf ein Heimspiel warten. Am kommenden Samstag ist es soweit, der Aufsteiger PSV Stuttgart kommt in die Thermenwelt, um sich wiederholt mit dem Bundesligaabsteiger zu messen. Bereits vor zwei Wochen ging das Hinspiel in Stuttgart deutlich, mit 15:6 Toren für Weiden aus. Das Spiel am Samstag beginnt ungewöhnlich spät, Anpfiff ist um 19,30 Uhr.

Nach den Erfahrungen aus Stuttgart gemessen, dürfte die Favoritenrolle vor dieser Begegnung klar den Weidenern zugeteilt werden. Es müsste vieles schief laufen, bevor die Schwaben Punkte aus der Weidener Thermenwelt entführen würden. Die Max-Reger-Städter wollen jedoch konzentriert zur Sache gehen und das Spiel als einen weiteren Bestandteil des gesamten Konzeptes für laufende Saison betrachten. Spiel für Spiel weiterentwickeln, um zur entscheidenden Saisonphase die gewünschte Verfassung zu erreichen, bleibt die Devise des Trainers. "Unsere Nachwuchsreihen brauchen viel Spielpraxis, vermeidlich leichtere Spiele eignen sich dafür sehr gut. Von den Leistungsträgern müssen wir dagegen immer einen Grundniveau erwartet, damit sind die Aufgaben für Samstag klar verteilt. Es werden bald sicherlich schwerere Gegner kommen, dann wird es sich erst zeigen, wie wir gearbeitet haben" erklärt Trainer Jahn vor der Partie gegen den Aufsteiger.

Wie es bisher aussieht, wird er am Samstag aus dem Vollen schöpfen können. Es sind noch nicht alle top fit, einige, die letzte Woche pausierten, kurieren sich noch aus, müssten aber am Samstag einsatzfähig sein. Trainer Jahn hat aber bereits vor einer Woche angekündigt, die Mannschaft mehr nach Trainingsleistung aufstellen zu wollen. Die Aufstellung wird erst am Samstagvormittag stehen.


2. Wasserball-Liga Süd 2016/2017

Spielansetzungen

Samstag:

Erster Frankfurter SC


- WV Darmstadt 70

1. BSC Pforzheim

- SG Stadtwerke München

SV Weiden 1921

- PSV Stuttgart

SG Wasserball Leimen/Mannheim

- SC Wasserfr. Fulda 1923

VfB Friedberg

- WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921


Sonntag:

WV Darmstadt 70



- Erster Frankfurter SC

SG Wasserball Leimen/Mannheim

- SG Stadtwerke München

1. BSC Pforzheim

- SC Wasserfr. Fulda 1923


Tabelle

1.

SV Weiden 1921

116:52

64

13:1

2.

SG Wasserball Leimen/Mannheim

111:77

34

13:3

3.

SG Stadtwerke München

75:49

26

11:1

4.

SC Wasserfr. Fulda 1923

97:69

28

10:4

5.

WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921

102:76

26

10:6

6.

PSV Stuttgart

67:71

-4

6:6

7.

WV Darmstadt 70

65:79

-14

6:8

8.

1. BSC Pforzheim

53:61

-8

5:7

9.

SV Ludwigsburg 08

99:110

-11

4:14

10.

Erster Frankfurter SC

62:84

-22

4:10

11.

VfB Friedberg

58:86

-28

4:12

12.

1.FCN Schwimmen

67:158

-91

2:16



29.1.2017
Leichte Beute in Frankfurt
Weidener Wasserballer weiter Spitzenreiter

(prg) Wenn Spitzenreiter beim Tabellendrittletzten gastiert, sind die Rollen meist klar verteilt. Die Mannschaft des Schwimmvereines Weiden bestätigte am vergangenen Samstag diese These und zertrümmerte regelrecht die Gastgeber des Ersten Frankfurter SC trotz einige krankheitsbedingte Ausfälle mit 17:3 Toren. Damit verteidigen die Oberpfälzer die Tabellenführung und bauen die beeindruckende Tordifferenz auf 116:52 Toren weiter aus. Am kommenden Samstag empfangen die Jahn-Schützlinge den Aufsteiger PSV Stuttgart in der Thermenwelt, ehe es eine Woche später zum wichtigen Spiel nach Fulda geht.

Die Geschichte der Partie in Frankfurt ist relativ schnell erzählt. Mit 5:0 im ersten Viertel ließen die Gäste aus der Oberpfalz keine Zweifel aufkommen, wie die Punkte an diesem Abend verteilt werden. Mit 9:2 im Rücken gingen die SV-ler in die Halbzeitpause. Die Abschnitte drei (4:1) und vier (4:0) standen vollständig unter Kontrolle der Max-Reger-Städter und brachten am Ende den klaren 17:3 Erfolg. Routinier Sean Ryder (5 Treffer) und Youngstar Louis Brunner (6 Tore) überzeugten besonders mit der Treffsicherheit. Torwarttalent Matthias Kreiner blieb wiederholt bei den meisten Angriffen des Gegners ungeschlagen und trägt mit seiner Leistung erneut einen enormen Beitrag zu der überzeugenden Tordifferenz (+64) seiner Truppe bei.

Während die erfahrenen Stammkräfte mit Jakob Ströll und Andras Langmar erkrankt zuhause bleiben mussten, überzeugte die Nachwuchsreihe der Max-Reger-Städter mit Spiellaune und zeigten nicht nur im schwimmerischen Bereich den Hausherren ihre Grenzen auf. "Die Leistung der Nachwuchsspieler spielt mich sehr optimistisch ein und bestätigt, dass es richtig ist, auf sie zu setzen. Matthias und Louis bringen viel Spaß in unser Spiel, Sean und Thomas sorgen für die Sicherheit, die Mischung gefällt mir sehr gut" lobt Trainer Andreas Jahn und verweist auf weitere Aufgaben: "wir müssen aber in der Breite konsequent weiterarbeiten, wenn wir unseren Ansprüchen gerecht werden wollen".

Das nächste Spiel, zuhause gegen Stuttgart, wird als eine klare Angelegenheit gehandelt, doch schon in zwei Wochen kommt es zur Begegnung der beiden Bundesligaabsteiger in Fulda. Auch wenn Fulda bisher mit zwei Niederlagen weit hinter eigenen Vorstellungen auf dem fünften Tabellenplatz weilt, müssen die Weidener das Spiel als schwer einstufen und gute Leistung abliefern, um weiterhin ungeschlagen zu bleiben.

Erster Frankfurter SC - SV Weiden 3:17 (0:5, 2:4, 1:4, 0:4)

Wasserverweise: Frankfurt 5, Weiden 7

Schiedsrichter: Michael Polyakov und Bastian Kaiser

SV Weiden spielte mit Matthias Kreiner im Tor, Louis Brunner (6 Tore), Alexander Hinz (1), Michael Trottmann, Thomas Kick (1), Nikolaj Neumann (3), Kyryllo Olkhovsky, Marek Janecek, Andreas Jahn (1) und Sean Ryder

2. Wasserball-Liga Süd 2016/2017

Ergebnisse

PSV Stuttgart

- SG Wasserball Leimen/Mannheim

12:15

Erster Frankfurter SC

- SV Weiden 1921

3:17

SC Wasserfr. Fulda 1923

- 1. BSC Pforzheim

keine Daten

WV Darmstadt 70

- SV Ludwigsburg 08

10:8

VfB Friedberg

- 1.FCN Schwimmen

11:2


Tabelle

1.

SV Weiden 1921

116:52

64

13:1

2.

SG Wasserball Leimen/Mannheim

95:67

28

11:3

3.

SG Stadtwerke München

75:49

26

11:1

4.

WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921

102:76

26

10:6

5.

SC Wasserfr. Fulda 1923

70:51

19

6:4

6.

PSV Stuttgart

67:71

-4

6:6

7.

WV Darmstadt 70

55:63

-8

6:6

8.

1. BSC Pforzheim

45:49

-4

5:5

9.

SV Ludwigsburg 08

89:95

-6

4:12

10.

VfB Friedberg

58:86

-28

4:12

11.

Erster Frankfurter SC

50:77

-27

2:10

12.

1.FCN Schwimmen

60:146

-86

2:14



27.1.2017
Oberpfälzer Favorit nach Hessen
SV-Wasserballer zu Gast in Frankfurt

(prg) Dass der Bundesligaabsteiger SV Weiden zu den haushohen Favoriten auf den Meistertitel in der 2. Wasserball-Liga Süd gehandelt wird, ist sicherlich kein Geheimnis und auch wenn der Tabellenführer zum Drittletzten reist, dürfte es nur einen Favoriten geben. Die Mannschaft des Schwimmvereines Weiden absolviert am kommenden Samstag ein weiteres Auswärtsspiel in der 2. Liga Süd, diesmal beim Ersten Frankfurter SC und will weiterhin ungeschlagen bleiben.

"Wir müssen jedes Spiel konzentriert und konsequent bestreiten, wenn wir uns weiterentwickeln wollen. Auch wenn der Gegner uns mehr erlaubt, dürfen wir nie nachlässig werden, wenn wir die Konstanz im Spiel erreichen wollen, die in entscheidenden Phasen immer eine wichtige Rolle spielt" gibt der Weidener Trainer Andreas Jahn vor und erinnert zugleich an sein Credo, keinen Gegner zu unterschätzen und stets das beste geben, das er als Richtlinie bei seinem Einstand verfolgt, an der alle festhalten sollen.

Im Moment ist er, nach eigenen Angaben, nicht ganz mit dem Trainingseinsatz seine Truppe zufrieden und kündigt Veränderungen in der Aufstellung an, sollten manche Spieler nicht umdenken: "Wir werden künftig mehr nach den Prinzipien des Trainingsfleißes unsere Mannschaft aufstellen, wir haben einen jungen Kader, in dem es keine Stammplatzgarantie geben wird. Egal wie erfahren ein Spieler ist, nur wer investiert wird spielen".

Die kommende Begegnung am Samstag, sowie die darauffolgende Partie am 4.Februar in Weiden gegen den PSV Stuttgart dürften im Normalfall keine größeren Probleme bereiten. Die Weidener wollen jedoch keine Zeit verlieren, um sich gezielt auf wichtige Aufgaben vorzubereiten. Die schweren Spiele in Fulda, gegen München und Leimen/Mannheim zuhause kommen auch bald, dafür soll die Mannschaft schon jetzt arbeiten, um bestmögliche Verfassung zum gewünschten Zeitpunkt abrufen zu können. Trainer Jahn will dafür weiterhin die Grundlagenausdauer festigen und taktische Abläufe verfeinern, dafür ist es bekanntlich nie zu früh. Zuerst müssen aber die Aufgaben in Frankfurt und gegen Stuttgart vernünftig erledigt und die Tabellenführung weiter ausgebaut werden, das ist aktuell die Pflicht, ehe man an die Kür denken dürfte.


2. Waserball-Liga Süd 2016/2017

Ansetzungen

Samstag:

PSV Stuttgart


- SG Wasserball Leimen/Mannheim

Erster Frankfurter SC

- SV Weiden 1921

SC Wasserfr. Fulda 1923

- 1. BSC Pforzheim

WV Darmstadt 70

- SV Ludwigsburg 08

VfB Friedberg

- 1.FCN Schwimmen


Sonntag:

SC Wasserfr. Fulda 1923



- SV Ludwigsburg 08

Erster Frankfurter SC

- 1.FCN Schwimmen

SG Wasserball Leimen/Mannheim

- WV Darmstadt 70


Tabelle

1.

SV Weiden 1921

99:49

50

11:1

2.

SG Stadtwerke München

75:49

26

11:1

3.

WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921

102:76

26

10:6

4.

SG Wasserball Leimen/Mannheim

80:55

25

9:3

5.

SC Wasserfr. Fulda 1923

70:51

19

6:4

6.

PSV Stuttgart

55:56

-1

6:4

7.

1. BSC Pforzheim

45:49

-4

5:4

8.

SV Ludwigsburg 08

81:85

-4

4:10

9.

WV Darmstadt 70

45:55

-10

4:6

10.

Erster Frankfurter SC

47:60

-13

2:8

11.

VfB Friedberg

47:84

-37

2:12

12.

1.FCN Schwimmen

58:135

-77

2:1




24.1.2017
Kantersiege im Pokal und Liga
SV-Wasserballer erfolgreich im Schwabenland
 
(prg) In den ersten Pflichtspielen des Jahres lieferten die Weidener Wasserballer gleich zwei Kantersiege ab. Am vergangenen Donnerstagabend besiegte eine 8-Mann-„Spartruppe“ des Schwimmvereines den SSV Zuffenhausen in der 2. Runde des Süddeutschen Wasserballpokals mit 24:4 Toren und zwei Tage später musste der Aufsteiger der 2. Wasserball-Liga Süd PSV Stuttgart mit 6:15 Toren den kürzeren ziehen. Die dritte Pokalrunde ist damit erreicht und die Tabellenführung der Liga verteidigt.
 
Das Pokalspiel wurde zu einem denkbar ungünstigen Termin am Donnerstagabend mangels Alternativen terminiert. Gerade Mal 7 Spieler standen Trainer Andreas Jahn zur Verfügung, sodass er selbst  die Spielkappe aufsetzte, um einen Wechselspieler beim Verbandsligisten SSV Zuffenhausen zu gewähren. Die Oberpfälzer gingen über 4:0 nach dem ersten Viertel mit 10:2 Führung in die Halbzeitpause und konnten sich bei wenig Gegenwehr und trotz der Ersatzschwäche immer weiter absetzen. Nach dem 4:15 Zwischenstand zur letzten Viertelpause erhöhten die Jahn-Schützlinge im letzten Abschnitt nochmals das Tempo und schlossen nach 9:0 (!) im letzten Viertel die gesamte Partie klar mit 24:4 Toren ab. Damit stehen die Weidener als erstes Team in der dritten Runde des Süddeutschen Pokals, eines Wettbewerbes, in dem sie seit 10 Jahren (als Bundesligisten) nicht mehr gestartet haben.
 
SSV Zuffenhausen – SV Weiden 4:24 (0:4, 2:6, 2:5, 0:9)
Wasserverweise: Zuffenhausen 11+1 Strafwurf, Weiden: 2
Schiedsrichter: Robert Kovacs und Reiner Spiegel
SV Weiden spielte mit Matthias Kreiner im Tor,
Michael Trottmann (1 Tor), Alexander Hinz (1), Louis Burnner (5), Thomas Kick (4), Nikolaj Neumann (5), Andreas Jahn (1) und Marek Janecek (7)
 
Süddeutscher Wasserball-Pokal 2017
2. Runde
 
19.01.17 SSV Zuffenhausen - SV Weiden 1921 4:24
12.02.17 SC Wiesbaden 1911 - SV Bietigheim  
12.02.17 1. BSC Pforzheim - VfB Friedberg  
08.02.17 SG Stadtwerke München - WV Darmstadt 70  
25.02.17 TSG Weinheim - SV Ludwigsburg 08  
05.03.17 SC Delphin Ingolstadt - PSV Stuttgart  
09.03.17 SGW Leimen/Mannheim - WSV Vorwärts Ludwigshafen  
12.03.17 SV WaRa Fürstenfeldbruck - Erster Frankfurter SC  
 
 
Zwei Tage später ging die Reise für der SV-ler wiederholt in das Schwabenland. Diesmal zum Ligaspiel nach Stuttgart. Der Aufsteiger PSV Stuttgart steht überraschend sicher im Mittelfeld der Tabelle, was die Mannen um Trainer Jahn sehr wohl auf dem Schirm hatten. Andreas Jahn selbst musste in Stuttgart seine Spielsperre nach der roten Karte in München absitzen und durch Thomas Aigner am Beckenrand vertreten werden. Seine Mannen gingen jedoch unter den Fittichen seines Vertreters, vom Anfang des Spiels an, mächtig zur Sache. Während sie im ersten Viertel nur durch mangelhafte Chancenauswertung ihre Überlegenheit nicht richtig in Tore umsetzen konnten (2:0 zur ersten Viertelpause), machten sie es im zweiten Abschnitt besser und wechselten beim 7:0 Halbzeitstand die Seiten. Sean Ryder erhöhte zum Beginn des dritten Spielabschnittes noch auf 8:0 ehe die Gäste das Tempo ein wenig herausnahmen und das Spiel mit diversen Wechseln weiter kontrollierten. Am Ende verbuchten die Oberpfälzer einen sicheren 15:6 Sieg und verteidigten damit die Tabellenführung.
 
Am kommenden Samstag reisen die Weidener zum Tabellenvorletzten Frankfurt, ehe am 4. Februar das erste Heimspiel des Jahres gegen den PSV Stuttgart in der Weidener Thermenwelt steigt.
 
PSV Stuttgart – SV Weiden 6:15 (0:2, 0:5, 1:2, 5:6)
Wasserverweise: Stuttgart 9, Weiden 8
Schiedsrichter: Giuseppe Paterno, Marc Boettcher
 
SV Weiden spielte mit Matthias Kreiner und Alexander Erhardt im Tor,
Stephan Schirdewahn (1 Tor), Alexander Hinz (1), Louis Brunner (1), Thomas Kick (2), Andras Langmar (4), Denis Reichert, Robert Reichert, Marek Janecek (3), Nikolaj Neumann (1), Sean Ryder (2) und Cedrik Zupfer
Trainer Thomas Aigner
2. Wasserball-Liga Süd 2016/2017
Ansetzungen und Ergebnisse
 
PSV Stuttgart - SV Weiden 6:15
1.FCN Schwimmen - WSV Vorwärts Ludwigshafen 9:18
Erster Frankfurter SC - SGW Leimen/Mannheim 8:12
SG Stadtwerke München - 1. FCN Schwimmen 22:5
WV Darmstadt 70 - VfB Friedberg 12:13
Erster Frankfurter SC - WSV Vorwärts Ludwigshafen 7:13
 
Tabelle
 
1. SV Weiden 1921 99:49 50 11:1
2. SG Stadtwerke München 75:49 26 11:1
3. WSV Vorwärts Ludwigshafen 102:76 26 10:6
4. SGW Leimen/Mannheim 80:55 25 9:3
5. SC Wasserfr. Fulda 1923 70:51 19 6:4
6. PSV Stuttgart 55:56 -1 6:4
7. 1. BSC Pforzheim 45:49 -4 5:5
8. SV Ludwigsburg 08 81:85 -4 4:10
9. WV Darmstadt 70 45:55 -10 4:6
10. Erster Frankfurter SC 47:60 -13 2:8
11. VfB Friedberg 47:84 -37 2:12
12. 1.FCN Schwimmen 58:135 -77 2:12


20.1.2017
Tabellenspitze dauerhaft verteidigen
Wasserballer starten in Zuffenhausen und Stuttgart ins neue Sportjahr

(prg) Die Spielpause für die Weidener Wasserballer fiel diesmal länger aus, am heute geht es aber wieder los. In der zweiten Runde des Süddeutschen Wasserballpokals gastieren die SV-ler am heutigen Abend (Anpfiff um 20,15 Uhr) beim SSV Zuffenhausen, am kommenden Samstag geht es wieder in den Raum Stuttgart, diesmal zum Ligaduell mit dem Aussteiger PSV Stuttgart.

Während die Weidener am Donnerstagabend zum Baden-Württembergischen Verbandsligisten SSV Zuffenhausen als haushohe Favorit reisen und trotz diverser Ausfälle sehr optimistisch in Richtung dritte Runde um den Süddeutschen Pokal blicken, ist die Reise zum Ligaspiel am Samstag mit mehr Unbekannten und einigen Risiken verbunden. "Einen Verbandsligisten müssen wir eigentlich auch mit dem Restkader, der uns unter der Woche zur Verfügung steht, schlagen können, dennoch wollen wir den Gegner nicht unterschätzen. Wenn wir mit dezimierten Kader auswärts spielen, müssen alle äußerst konzentriert und engagiert spielen" - kommentiert Trainer Jahn die Situation vor dem Pokalspiel.

Der nächste Ligagegner, Aufsteiger PSV Stuttgart präsentiert sich bis dato sehr ordentlich. Die Schwaben bringen in ihrer ersten 2-Liga Saison in den ersten 4 Rundenspiele gleich auf 3 Siege und eine Niederlage und liegen damit im sicheren Mittelfeld der Tabelle (6.). "Wir haben gesehen, dass wir im Moment die Konstanz nicht bringen, unsere Überlegenheit über die gesamte Spieldauer zu bringen. Wenn es uns in Stuttgart nicht gelingt, wird es wiederholt schwer werden zu gewinnen" - so die Einschätzung des Trainers.

Anfang des Jahres absolvierten die Oberpfälzer ein internationales Turnier in Berlin, um an Spielabläufen und Festigung des erlernten im Spiel zu arbeiten. Die Mannschaft schlug sich gut und sah gegen die starke nationale (SG Neukölln und OSC Potsdam U17) sowie internationale (Slagese DK und Stettin PL) teilweise ganz ordentlich aus. Mit dem 5. Rang am Ende waren die Verantwortlichen nicht unbedingt zufrieden, mit der Trainingswirkung und Spielpraxis für das Team jedoch sehr. Man wird sehen, ob die Maßnahmen für den Saisonrest greifen. Um die Tabellenführung dauerhaft verteidigen zu können, muss sich die Mannschaft noch steigern, daran will das Team auch konsequent weiterarbeiten.


2. Wasserball-Liga Süd 2016/2017

Spielansetzungen


PSV Stuttgart

- SV Weiden 1921

1.FCN Schwimmen

- WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921

Erster Frankfurter SC

- SG Wasserball Leimen/Mannheim

SG Stadtwerke München

- 1.FCN Schwimmen (Sonntag)

WV Darmstadt 70

- VfB Friedberg (Sonntag)

Erster Frankfurter SC

- WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921 (Sonntag)



Tabelle


1

SV Weiden

84:43

41

9:1

2

SG Stadtwerke München

53:44

9

9:1

3

SG W Leimen/Mannheim

68:47

21

7:3

4

SC Wasserfr. Fulda

70:51

19

6:4

5

WSV Vorwärts Ludwigshafen

71:60

11

6:6

6

PSV Stuttgart

49:41

8

6:2

7

1. BSC Pforzheim

45:49

-4

5:5

8

SV Ludwigsburg

81:85

-4

4:10

9

WV Darmstadt

33:42

-9

4:4

10

Erster Frankfurter SC

32:35

-3

2:4

11

1.FCN Schwimmen

44:95

-51

2:8

12

VfB Friedberg

34:72

-38

0:12



18.12.2016
Tabellenführung ins neue Jahr gerettet
Weiden  mit Vorteil nach Punkteteilung in München
 
(prg) Es war so nicht beabsichtigt, die Weidener Wasserballer wollten nicht nur die Tabellenführung in München verteidigen, sondern ohne Punktverlust in die Weihnachtsferien zu gehen. Der Plan ging nicht auf in der Landeshauptstadt, nach einem furiosen 4:0 Start, verloren die Oberpfälzer zunehmend das Spiel aus der Hand und gegen Ende des Spiels auch ihre Nerven, doch es ging mit einem 12:12 Unentschieden doch noch erfreulich aus, denn es reichte am Ende, um die Tabellenführung beizubehalten.
 
Ähnlich, wie vor einer Woche in Leimen legten die Gäste aus der Oberpfalz mächtig los, gingen schnell mit 4:0 in Führung und gaben den Gästen in der Anfangsphase des Spiels gar keine Chancen. Nur zwei unglückliche Gegentore, brachten tatsächlich noch im ersten Spielabschnitt Unruhe in die Reihen der SV-ler, die bis in den zweiten Abschnitt überdauerte und schließlich zum ersten Rückstand der Weidener in dieser Partie mit 5:6 führte. Mit 7:6 aus Sicht der Münchener und einer starken Foulbelastung gingen die Kontrahenten in die Halbzeitpause. Es ging hecktisch hin und her und mit sehr vielen Wasserverweisen weiter, wodurch die Weidener es nicht schafften, wieder Ruhe ins Spiel zu bekommen. Sattdessen vergaben sie hecktisch teils hochkarätige Chancen und handelten sich unnötige Zeitstrafen ein. Anstatt in Front zu gehen, konnten die Max-Reger-Städter gerade noch zum 10:10 vor der letzten Pause ausgleichen. Der Schlussabschnitt begann mit zwei ungenutzten Überzahlchancen in Folge und dem ersten Gegentreffer zum 11:10, dann folgten weitere zwei Überzahlen, die wiederholt nicht genutzt wurden und ein weiteres Gegentor und 12:10 Zwischenstand, der nicht mehr viel Gutes zu erwarten ließ. Center Jakob Ströll nahm das Heft in die Hand und verkürzte gute drei Minuten vor Spielende auf 12:11. Die nachfolgende Unterzahl konnte verteidigt und eigene Überzahl durch Alexander Hinz erfolgreich abgeschlossen werden, 12:12. Die Hausherren bekamen zwar noch eine hundertprozentige Torchance, vergaben sie jedoch und schenkten sie damit den einen Punkt an die Weidener. Die Jahn-Schützlinge lieferten keine gute Vorstellung in München ab, schafften es nicht, eigene Überlegenheit vorentscheidend zu nutzen bzw. über die Zeit zu untermauern und mussten wiederholt am Ende noch zittern. Die Weihnachtspause kommt jetzt zur richtigen Zeit, meint auch der Trainer Andreas Jahn, der in München am Ende noch die rote Karte sah und für das nächste Spiel zu vertreten ist. "Wir müssen jetzt ein bisschen zu Ruhe kommen und nach Weihnachten richtig loslegen und versuchen, gezielt auf die Schwächen einzugehen" plant der Trainer. Am ersten Wochenende des nächsten Jahres steht ein internationales Turnier in Berlin auf dem Programm, ehe am  21. Januar die Runde der 2. Liga Süd für die Weidener in Stuttgart startet. "Wir wussten, dass es keine Selbstläufer in der Liga geben wird, wenn wir aber einen Gegner dominieren, müssen wir auch in der Lage sein, die Überlegenheit konsequent über die gesamte Spieldauer zu bestätigen. Wir stehen jetzt wunschgemäß auf der Spitze der Tabelle, dürfen uns aber auf keinen Fall damit zufrieden stellen und uns zurücklehnen, wir müssen und werden noch viel arbeiten, wenn wir die Liga gewinnen wollen" ergänzt der Weidener Trainer
 
SG Stadtwerke München - SV Weiden 12:12 (2:5, 4:1, 3:4, 2:2)
Wasserverweise: München 18, Weiden 16
Schiedsrichter: Marc Boettcher, Evgeniy Belov
 
SV Weiden Spielte mit
Matthias Kreiner im Tor, Louis Brunner (2 Tore), Alexander Hinz (2), Michael Trottmann (1), Thomas Kick, Andras Langmar, David Tamas, Stephan Schirdewahn, Marek Janecek (1), Robert Reichert, Sean Ryder (3), Denis Reichert und Jakob Ströll (3)
Trainer Andreas Jahn
 
Aigners gelungene Debüt mit der zweiten Mannschaft
In der Weidener Thermenwelt startete am Sonntag die aktuelle Runde der Oberliga Bayern mit einem Trainerdebüt und klarem Sieg der zweiten Mannschaft des Schwimmvereinen Weiden. Die Mannschaft um den frischgebackenen Trainer Thomas Aigner, der letztes Jahr noch in der Bundesliga aktiv spielte, schlug die zweite Mannschaft des SV Würzburg 05 mit 12:8 Toren. Aigner übernahm die junge Trainingsgruppe nach den Ferien von seinem Ex-Coach Irek Luczak. Damit bleibt der SV Weiden auch in der Oberliga Spitzenreiter um den Jahreswechsel.
 
2. Wasserball-Liga Süd 2016/2017
Ergebnisse
 
SG Stadtwerke München - SV Weiden 1921 12:12
SV Ludwigsburg 08 - 1.FCN Schwimmen 18:7
SC Wasserfr. Fulda 1923 - Erster Frankfurter SC 15:8
VfB Friedberg - 1. BSC Pforzheim 5:6
 
 Tabelle
1.  SV Weiden 1921 84:43 9:1
2.  SG Stadtwerke München 53:44 9:1
3.  SC Wasserfr. Fulda 1923 57:32 6:2
4.  SG Leimen/Mannheim 59:40 5:3
5.  1. BSC Pforzheim 45:49 5:5
6.  PSV Stuttgart 37:30 4:2
7.  WSV Vorwärts Ludwigshafen 45:39 4;4
8.  SV Ludwigsburg 08 70:73 4:8
9.  Erster Frankfurter SC 32:35 2:4
10.  WV Darmstadt 70 25:35 2:4
11.  1.FCN Schwimmen 44:95 2:8
12.  VfB Friedberg 27:63 0:10


15.12.2016
Bescherung in München
SV-Wasserballer wollen Weihnachten an der Spitze feiern
 
(prg) Es kommt tatsächlich noch vor der Weihnachtspause zu einem richtigen Spitzenspiel in der 2. Wasserball-Liga Süd. Am kommenden Samstag empfängt der Tabellenzweiter SG Stadtwerke München den Spitzenreiter Schwimmverein Weiden zur ungewöhnlichen Uhrzeit (11,30 Uhr) im Schulbad der Anton-Fingerle-Schule. Beide Teams stehen immer noch ohne Verlustpunkt auf der Spitze der Tabelle, nur die bessere Tordifferenz der Oberpfälzer macht im Moment die Platzierung aus. Wollen die SV-ler auf der Spitze der Tabelle zur Weihnachtspause gehen, so dürfen sie nicht verlieren. Doch sie wollen mehr, sie wollen nach eigenen Angaben mit einer weißen Weste "überwintern". Es wird sicherlich eine vorzeitige Bescherung in München geben, offen bleibt nur noch wer schenkt und wer was nach Hause mitnimmt...
 
Bereits vergangene Woche besiegten die Weidener knapp (12:11) den Tabellendritten SGW Leimen/Mannheim (wir berichteten), waren über lange Phasen deutlich überlegen, schaften es jedoch nicht, das Ergebnis am Ende deutlicher ausfallen zu lassen. Dies wollen die Jahn-Schützlinge in der Landeshauptstadt besser machen und sie sind gewarnt. Die Münchener schlugen vor Wochenfrist den zweiten Bundesligaabsteiger aus Fulda deutlich mit 13:8 Toren. Der nächste Gegner der Max-Reger-Städter mausert sich langsam aber sicher zu einem Mitfavoriten um den Meistertitel der 2.Liga Süd. Ohne große Sprüche, leise und bescheiden gewinnen die Mannen um den Spielertrainer Marko Ristic Spiel für Spiel, verdienen damit viel Respekt und gewinnen große Anerkennung, auch auf Seiten der Weidener: "Die Ergebnisse sprechen für sich, wir müssen sehr konzentriert spielen, wenn wir in München gewinnen wollen. Die Mannschaft schätze ich zu den stärksten der Liga, das Spiel könnte vorentscheidend sein und hat für uns eine richtungsweisende Bedeutung, dafür müssen wir uns gut ins Zeug legen. Es kann nur mit mehr Leidenschaft und Engagement als in Leimen funktionieren" so der Trainer Andreas Jahn, der vollen Einsatz von seinen Schützlingen verlangt.
 
Die Aufgabe in der Landeshauptstadt ist in der Tat schwierig, nicht nur weil die Münchener gerade auf der Erfolgswelle schweben. Auch die Spielfeldgröße in dem kleinen Schulbad ist für die SV-ler selten, sie trainieren und spielen zwar auch auf einem kleinen Feld, das nicht selten von den Gegnern verflucht wird, doch in der Anton-Fingerle-Schule ist es nochmals um 3 Meter enger. Es wird darauf ankommen, Ruhe zu bewahren und keine Hektik ins Spiel einbringen zu lassen, was sich schon in Leimen beinahe böse auswirkte. Es könnte jedenfalls spannend werden, kurz vor dem Weihnachtsfest, hoffentlich mit einer schönen Bescherung für die SV-Mannschaft.

 

2. Wasserball-Liga Süd 2016/2017

Spielansetzungen

SG Stadtwerke München

- SV Weiden 1921

SC Wasserfr. Fulda 1923

- Erster Frankfurter SC

SV Ludwigsburg 08

- 1.FCN Schwimmen

VfB Friedberg

- 1. BSC Pforzheim

 

Tabelle

1.

 SV Weiden 1921

72:31

8:0

2.

 SG Stadtwerke München

41:32

8:0

3.

 SG Wasserball Leimen/Mannheim

59:40

5:3

4.

 SC Wasserfr. Fulda 1923

42:24

4:2

5.

 PSV Stuttgart

37:30

4:2

6.

 WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921

45:39

4:4

7.

 BSC Pforzheim

39:44

3:5

8.

 Erster Frankfurter SC

24:20

2:0

9.

 WV Darmstadt 70

25:35

2:4

10.

 SV Ludwigsburg 08

52:66

2:8

11.

 1.FCN Schwimmen

37:77

2:6

12.

 VfB Friedberg

22:57

0:8




11.12.2016
Tabellenführung verteidigt
Spielende in Leimen unnötig spannend

(prg) Mit einem, am Ende mageren, 12:11 Ergebnis kehren die Weidener Wasserballer vom ersten Auswärtsspiel der Saison bei der SGW Leimen/Mannheim nach Hause zurück. Die Oberpfälzer konnten damit die Tabellenführung verteidigen, sind jedoch, nach eigenen Angaben, mit der Vorstellung in Leimen nicht ganz zufrieden.

Die Gäste aus der Max-Reger-Stadt vergaben in den letzten Spielminuten die komfortable 10:4 Führung und gingen Gefahr, das Spiel noch aus der Hand zu verlieren und die ersten Auswärtspunkte liegen zu lassen.

Kapitän Thomas Kick bemängelt Konzentrationsschwächen einiger Leistungsträger. "Wiederholt machen wir zu wenig aus unserer Überlegenheit, in dem wir unsere Chancen nicht konsequent genug zu nutzen wissen. Für die jüngeren Spieler mag es eine gute Erfahrung gewesen zu sein, einige unserer Leistungsträger haben sich nicht ganz im Griff. Es ist nochmals gut gegangen, für nächste Woche in München wird es so nicht reichen" äußert der Weidener Spielführer offen seine Kritik an manche Spielkameraden.

Die Hausherren eröffneten die Partie zwar mit einem Führungstreffer, diese 1:0 Führung soll aber die einzige der Partie für die Gastgeber bleiben. Alexander Hinz und Sean Ryder trafen noch vor der ersten Viertelpause und brachten ihr Team in Führung, die im zweiten Viertel, zufolge deutlicher Überlegenheit immer weiter ausgebaut wurde. Andreas Langmar und erneut Sean Ryder erzielten die Treffer 3 und 4 im zweiten Abschnitt und stellten mit 4:1 den Halbzeitstand her.
In einem sehr ereignis- und torreichem dritten Viertel gingen die Gäste aus der Oberpfalz zwischenzeitig mit 10:4 in Führung, ehe die hecktische Spielphase begann, in der die Jahn-Schützlinge das Spiel nach und nach aus der Hand gaben. Nachdem Nikolaj Neumannsich eine Spielzeitstrafe eingehandelt hatte, wurde es richtig spannend. Aus dem 10:4 Zwischenstand wurde 10:6 zur letzten Pause. Die Gastgeber gingen anfangs letzten Viertels noch an 7:10 heran, was die SV-ler noch abfingen und auf 12:7 6 Minuten vor Spielende erhöhten. Es dauerte jedoch keine fünf Minuten und die Oberpfälzer ließen vier Gegentore in Folge zu, um 80 Sekunden vor dem Spielende, nach einigen Turbulenzen im Becken, in Unterzahl doch noch richtig ins Schwitzen zu kommen.
Am Ende gelang es jedoch glücklich, den Sieg über die Zeit zu retten und damit die Tabellenführung zu verteidigen.

"Wir ließen uns unnötig verunsichern, vergaben zu viele Chancen, während der Gegner auf ein Mal alles traf, das darf uns nicht mehr passieren" ärgerte sich Trainer Andreas Jahn nach dem Spiel und verwies auf die hohe Hürde in München, am kommenden Samstag im letzten Spieltag des Jahres. Die Spielsperre des flinken Nikolaj Neumann erleichtert die Aufgabe beim Tabellenzweiten aus der Landeshauptstadt sicherlich nicht. München blieb auch nach dem vergangenen Spieltag als einziges Team der Liga neben SV Weiden immer noch ungeschlagen. Die Partie nächste Woche gewinnt damit das Prädikat "Spitzenspiel" der Liga.

SGW Leimen/Mannheim - SV Weiden 11:12 (1:2, 0:2, 5:6, 5:2)
Wasserverweise: Leimen/Mannheim 8 + Spielzeitstrafe, Weiden 8 + Spielzeitstrafe + Strafwurf
Schiedsrichter: Christian Vogel und Winfried Horsch

SV Weiden Spielte mit Matthias Kreiner im Tor,
Louis Brunner (2 Tore), Alexander Hinz (1), Michael Trottmann (1), Thomas Kick (1), Andras Langmar (2), Denis Reichert, Stephan Schirdewahn, Marek Janecek, Nikolaj Neumann, Sean Ryder (4), Robert Reichert und Jakob Ströll (1)
Trainer Andreas Jahn

2. Wasserball-Liga Süd 2016/2017
Ergebnisse
1.FCN Schwimmen    - SC Wasserfr. Fulda 1923    7:25
WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921    - Erster Frankfurter SC    16:9
1. BSC Pforzheim    - SV Ludwigsburg 08    8:7
SG Wasserball Leimen/Mannheim    - SV Weiden 1921    11:12
VfB Friedberg    - PSV Stuttgart    8:14
SG Stadtwerke München    - SC Wasserfr. Fulda 1923    13:8


Tabelle
1.    SV Weiden 1921                   72:31    8:0
2.    SG Stadtwerke München            41:32    8:0
3.    SG Wasserball Leimen/Mannheim    59:40    5:3
4.    SC Wasserfr. Fulda 1923          42:24    4:2
5.    PSV Stuttgart                    37:30    4:2
6.    WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921   45:39    4:4
7.    1. BSC Pforzheim                 39:44    3:4
8.    WV Darmstadt 70                  25:35    2:4
9.    SV Ludwigsburg 08                52:66    2:8
10.    1.FCN Schwimmen                 37:77    2:2
11.    Erster Frankfurter SC            9:16    0:2
12.    VfB Friedberg                   18:42    0:6


8.12.2016
Spitzenspiel der 2. Liga Süd
Weiden will in Leimen Tabellenspitze verteidigen
 
(prg) Den drei erfolgreichen Heimspielen in der 2. Wasserball-Liga Süd folgen jetzt zwei schwere und richtungweisende Auswärtspartien für die Wasserballer des Schwimmvereines Weiden, ehe die Weihnachtspause beginnt. Als Tabellenführer reisen die SV-ler am kommenden Samstag nach Baden, um gegen den Tabellendritten SGW Leimen/Mannheim, die Tabellenführung zu verteidigen. Eine Woche später schließen die Oberpfälzer, hoffentlich immer noch als Spitzenreiter der Liga, das Wasserballjahr 2016 in der Landeshauptstadt, bei der aktuell Tabellenzweiten SG Stadtwerke München ab.
 
Die Statistiken sind bis jetzt sehr ermutigend, 6:0 Punkte und 60:20 Tore, das lässt sich sehen. Doch so richtig wurden die Jahn-Schützlinge noch nicht gefordert. In der Weidener Thermenwelt sind die Reger-Städter eine Macht und das erste Auswärtsspiel kommt erst jetzt in Leimen. „Wenn wir die Tabellenführung auf Dauer verteidigen wollen, müssen wir freilich auch Auswärtsspiele gewinnen. Die erste Prüfung erwartet uns bereits in Leimen, dann wissen wir, wo wir wirklich stehen“ bezeichnet Trainer Andreas Jahn nüchtern die Lage.
 
Die Verantwortlichen bemängelten nach dem letzten Heimspiel gegen Ludwigshafen mangelhafte Konzentration der Spieler: „Wenn man dauernd überlegen ist und der Gegner einem nur wenig abverlangt, ist es schwierig die Spannung  aufrecht zu erhalten, das ist bekannt. Wir hoffen, die Mannschaft kann sich mit der Stärke des Gegners auch steigern, dann ist auch alles gut. Letztendlich wollen wir uns weiterentwickeln und stets steigern, dafür sollen sich alle einsetzten“  relativiert Wasserballwart Irek Luczak seine Kritik vom letzten Heimspiel (wir berichteten).
 
Der ehemalige Bundesligist Leimen/Mannheim zählt traditionell zu den Favoriten in der . Liga Süd. Auch in der noch jungen Saison 2016/2017 blieben die Badener noch ungeschlagen, stolperten allerdings überraschend beim BSC Pforzheim (14:14 Unentschieden). Dennoch gilt die Spielgemeinschaft als sehr heimstark und wird sicherlich versuchen dem Bundesligaabsteiger zu ärgern. Die Weidener betonen stets, dass sie jedem Gegner in der Liga Respekt zollen, aber sich auch nirgendwo zu verstecken haben. Die junge Mannschaft des Schwimmvereines ist nach eigenen Angaben immer für eine Überraschung gut. Es bleibt zu hoffen, dass sie positiv ausfallen. 
 
Die voraussichtliche Mannschaftsaufstellung für Samstag:
Matthias Kreiner und Alexander Erhardt im Tor, Louis Brunner, Alexander Hinz, Michael Trottmann, Thomas Kick, Andras Langmar, David Tamas, Stepohan Schirdewahn, Marek Janecek, Nikolaj Neumann, Sean Ryder, Denis Reichert/Robert Reichert und Jakob Ströll
Trainer Andreas Jahn
 
2. Wasserball-Liga Süd 2016/2017
Spielansetzungen
 
1.FCN Schwimmen - SC Wasserfr. Fulda  
WSV Vorwärts Ludwigshafen - Erster Frankfurter SC  
1. BSC Pforzheim - SV Ludwigsburg 08  
SG W Leimen/Mannheim - SV Weiden  
VfB Friedberg - PSV Stuttgart  
SG Stadtwerke München - SC Wasserfr. Fulda So.
Erster Frankfurter SC - VfB Friedberg So.


4.12.2016
SV-Wasserballer weiter ungeschlagen
Sicher aber glanzlos an die Tabellenspitze
 
(prg) Das Ergebnis stimmt, die Weidener Wasserballer gewinnen zum dritten Mal im dritten Saisonspiel gegen Ludwigshafen mit 17:6 Toren und erobern damit die Tabellenführung der 2. Wasserball-Liga Süd. An der Spielart des Bundesligaabsteigers haben die SV-Verantwortlichen jedoch diesmal einiges zu bemängeln. Zu viele Unkonzentriertheiten und davon resultierend zu viele individuellen Fehler der Hausherren in der Thermenwelt haben die Gäste aus der Pfalz vor einem richtigen Debakel in der Oberpfalz gerettet. Rein von der Tabellensituation her ist es jedoch ganz zufriedenstellend aus Sicht der Max-Reger-Städter, dennoch wollen sie es, nach eigenen Angaben, besser machen und verfolgen den Anspruch, besseres Wasserbalspiel zu bieten. Die Chance, es besser zu machen, bekommen sie bereits am kommenden Samstag in Leimen, beim Tabellenzweiten SGW Leimen/Mannheim.
 
Es hat gerade Mal 35 Sekunden gedauert, ehe die Hausherren durch den überragenden Kapitän Thomas Kick in Führung gingen. Danach folgten die ersten von sehr vielen vergebenen Chancen der Oberpfälzer und der Ausgleich der Gäste vom Rheinufer. Der erste Spielabschnitt endete dennoch mit 4:1 Führung der Jahn-Schützlinge. Im zweiten Viertel konnten die Zuschauer in der WTW ein ähnliches Bild beobachten. Die Weidener haushoch überlegen, schafften es zwar den Spielstand stets zu ihren Gunsten auszubauen, vermittelten jedoch den Eindruck, auf der sprichwörtlichen Handbremse zu fahren. 9:2 Zur Halbzeit bereitete sicherlich keine Sorgenfalten bei den Weidener Fans, die Begeisterung war aber auch nicht richtig zu spüren. Das schwächste (3.) Viertel der Begegnung ging sogar mit magerem 3:2 an die Hausherren, ehe das Schlussabschnitt mit 5:2 und damit die gesamte Partie mit 17:6 endete.
 
"Wir haben sichere zwei Punkte und die Tabellenführung eingefahren, das ist sehr positiv, mehr war aber heute nicht zu loben. Der Gegner hatte uns nicht viel entgegen zu setzen, das müssen wir souveräner durchziehen, das ist nicht unser Anspruch. Die Einstellung einige Spieler machte keinen guten Eindruck. Das müssen wir verbessern" beschrieb der Wasserbalwart Irek Luczak direkt nach dem Spiel nachdenklich. "Einen müssen wir heute klar hervorheben, Thomas Kick präsentierte sich in einer hervorragender Verfassung" lobte er seinen Kapitän weiter. 
 
Das Samstagspiel war das letzte vor der Weihnachtspause in der Weidener Thermenwelt. Nächste Woche in Leimen und eine Woche später in München bekommen die SV-ler die Chance, die Tabellenführung über den Jahreswechsel zu bringen.
 
SV Weiden - WSV Vorwärts Ludwigshafen 17:6 (4:1, 5:1, 3:2, 5:2)
Wasserverweise: Weiden 4, Ludwigshafen 9
Schiedsrichter: Johannes Hägler (Ingolstadt) und Peter Schneider (Schwanstetten)
SV Weiden spielte mit Matthias Kreiner im Tor,
Lois Brunner, Alexander Hinz ( Tor), Michael Trottmann (), Thomas Kick (2), Andras Langmar 1, David Tamas (1), Stephan Schirdewahn (1), Marek Janecek, Nikolaj Neumann, Sean Ryder (4), Jakob Ströll (2) und Alexander Neumann
Trainer Andreas Jahn
 
2. Wasserball-Liga Süd
Ansetzungen und Ergebnisse
 
SV Weiden 1921 - WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921 17:6
1.FCN Schwimmen - WV Darmstadt 70 12:10
1. BSC Pforzheim - PSV Stuttgart 11:13
SV Ludwigsburg 08 - SG Stadtwerke München 8:9
 
Tabelle
 
1. SV Weiden 60:20 6:0
2. SG Stadtwerke München 28:24 6:0
3. SGW Leimen/Mannheim 48:28 5:1
4. SC Wasserfr. Fulda 9:4 2:0
5. PSV Stuttgart 23:22 2:2
6. WSV Vorwärts Ludwigshafen 29:30 2:4
7. WV Darmstadt 70 25:35 2:4
8. SV Ludwigsburg 08 45:58 2:6
9. 1.FCN Schwimmen 30:52 2:4
10. 1. BSC Pforzheim 31:37 1:5
11. Erster Frankfurter SC 0:0 0:0
12. VfB Friedberg 10:28 0:4


1.12.2016
Wasserballer vor drittem Heimspiel
Tabellenführung das nächste Ziel
 
(prg) Zwei Heimspiele, zwei Siege ist die bisherige Bilanz der Weidener Wasserballer in der neuen Saison der 2. Wasserball-Liga Süd und es kann, ganz nach Geschmack der Oberpfälzer, weiter so gehen. Die Chance, einen dritten Sieg in Folge einzufahren, bekommen sie bereits am kommenden Wochenende, wenn der WSV Vorwärts Ludwigshafen in der Weidener Thermenwelt gastieren wird. Der Anpfiff ist um 18,00 Uhr
 
Nach dem Pokal Aus konnten sich die Jahn-Schützlinge bereits mit einem Kantersieg gegen Ludwigsburg rehabilitieren und können sich jetzt voll und ganz auf die Zweitligasaison konzentrieren. Das übergeordnete Ziel der SV-Verantwortlichen bleibt die Konsolidierung des Kaders und Einführung mehrere Nachwuchskräfte für die Zukunft, als Zwischenziel gilt jetzt bis Ende des Jahres ungeschlagen zu bleiben und als Tabellenführer über den Jahreswechsel zu „überwintern“. Dafür müssen jedoch zuerst drei Aufgaben gemeistert werden, die schon schwieriger als die ersten zwei Ligaspiele erscheinen. Am kommenden Samstag gastiert mit Ludwigshafen ein ambitionierte Verein in Weiden, der in der letzten Saison überraschend den 4. Tabellenrang belegte und aktuell die gleiche Platzierung hält, eine Woche später reisen die Weidener nach Leimen, um gegen den Vorjahres-Vizemeister SGW Leimen/Mannheim und aktuellen Tabellenführer anzutreten. Am letzten Spieltag des Jahres gastieren die Reger-Städter in der Landeshauptstadt beim Tabellendritten (auch letzte Saison dritter) SG Stadtwerke München. Aufgrund der Platzierungen der Gegner könnte man hier gut und gerne über einer richtungweisenden Bedeutung dieser Spiele berichten. Sollte es gelingen, ungeschlagen in das Jahr 2017 zu gehen, könnte man vielleicht langsam anfangen, mit dem Unternehmen „Wiederaufstieg“ zu liebäugeln.
 
Trainer Andreas Jahn bleibt jedoch seiner Linie treu: „Wir müssen ein Spiel nach dem anderen konzentriert eingehen und uns stets versuchen zu steigern, die nächsten Gegner schätze ich als die stärksten der Liga ein, gegen die gilt es zu bestehen und am besten zu siegen. Wenn es soweit ist, dass wir da oben in der Tabelle uns festbeißen, dann sehen wir, was in unserer Mannschaft noch steckt, die Planung für die nächste Saison kann jetzt noch warten“ äußert sich Jahn nüchtern und gewöhnlich bescheiden.
 
Wie es aussieht, kann der Coach auf den gesamten Kader zurückgreifen, alle seine Spieler standen ihm, während der Bericht verfasst wurde, zur Verfügung. Die Mannschaft hofft, zum letzten Heimspiel des Jahres, auf rege Unterstützung ihrer Anhänger.
 
2. Wasserball-Liga Süd 2016/2017
Ansetzungen
 
SV Weiden 1921 - WSV Vorwärts Ludwigshafen
1.FCN Schwimmen - WV Darmstadt 70
1. BSC Pforzheim - PSV Stuttgart
SV Ludwigsburg 08 - SG Stadtwerke München
 
Tabelle
 
1. SG W Leimen/Mannheim 48:28 5:1
2. SV Weiden 43:14 4:0
3. SG Stadtwerke München 19:16 4:0
4. WSV Vorwärts Ludwigshafen 23:13 2:2
5. SC Wasserfr. Fulda 9:4 2:0
6. WV Darmstadt 70 15:23 2:2
7. SV Ludwigsburg 08 37:49 2:4
8. 1. BSC Pforzheim 20:24 1:3
9. Erster Frankfurter SC 0:0 0:0
10. PSV Stuttgart 10:11 0:2
11. VfB Friedberg 10:28 0:4
12. 1.FCN Schwimmen 18:42 0:4


27.11.2016
Nach Pokal-Aus folgt Kantersieg in Liga 2
SV Weiden mit 24:8-Erfolg gegen Ludwigsburg
 
(prg) Nach dem knappen 8:10 nach Penalties und dem damit verbundenen Aus im deutschen Wasserball-Pokal, konnte der SV Weiden tags darauf auch sein zweites Saisonspiel in der 2. Wasserball-Liga Süd für sich entscheiden. Am Sonntagmittag setzte sich die Mannschaft um Coach Andreas Jahn gleich mit 24:8 (6:2, 6:3, 6:2, 6:1) gegen den Vorjahres-Vierten SV Ludwigsburg 08 durch.
 
Dieser Liga-Sieg steht in der Kategorie „zwei leichte Zähler“ auch wenn „wir vielleicht noch das eine oder andere Tor hätten verhindern müssen,“ so Kapitän Thomas Kick „unter dem Strich haben wir das aber wirklich seriös runter gespielt, die Konzentration hochgehalten und am Ende verdient gewonnen“.
 
Im Gegensatz zum Samstagabend-Pokalspiel war der SVW hier direkt ab der ersten Spielminute voll auf der Höhe, führte bereits nach fünf Minuten mit 4:0 und ließ auch in der Folge nichts anbrennen. Was für den SV Weiden spricht: Die vier Viertelergebnisse ähnelten sich allesamt, in jedem Spielabschnitt erzielten die Reger-Städter sechs Treffer; nicht selbstverständlich bei solch einem Kantersieg. Während man meist wechsel- oder konzentrationsbedingt zumindest ein „schlechtes“ Viertel aufweist, blieben die Weidener tatsächlich über die gesamte Spieldauer hoch konzentriert, und das nach dieser Nervenschlacht am Vorabend (wir berichteten). Auch die zahlreichen Wechsel von Coach Andreas Jahn taten der Weidener Überlegenheit keinen Abbruch; ein Zeichen dafür, dass der SVW auf einem guten Weg ist, eine gesunde Ausgeglichenheit in der Mannschaft vorzuweisen.
 
Am Ende stehen zwei wichtige Zähler gegen eine der vorderen Zweitliga-Mannschaften in den letzten Spieljahren zu buche. Weiter geht es bereits am kommenden Samstag ab 18 Uhr mit einem erneuten Heimspiel in der Weidener Thermenwelt; Gegner ist dann der WSV Vorwärts Ludwigshafen.
 
2. Wasserball-Liga Süd 2016/2017
2. Spieltag am Samstag, 26. und Sonntag 27. November 2016
 
SV Weiden – SV Ludwigsburg 08 24:8 (6:2, 6:3, 6:2, 6:1)
 
Weiden: Kreiner – Brunner (2 Tore), Hinz (2), Trottmann, Kick (1), Langmar (4), Tamas, Schirdewahn, Jancek (3), Neumann, N. (3), Ryder (6), Ströll (3), Neumann, A. – Trainer Jahn
Ludwigsburg: Mrdja – Barth, Bakovic, Blankenhorn, Beretka (1), Tadic (3), Freiberger, Wörsinger, Jakovcec (3), Labavic (1), Inguanta – Trainer Kunz
 
Schiedsrichter: Fester und Rühl
Zeitstrafen: Weiden 8, Ludwigsburg 11 + Ausschluss mit Ersatz
 
 
2. Wasserball-Liga Süd 2016/2017
2. Spieltag am Samstag, 26. und Sonntag 27. November 2016
 
1. FC Nürnberg – SV Ludwigsburg 08  11:22
PSV Stuttgart – Stadtwerke München 10:11
SV Weiden – SV Ludwigsburg 08           24:8


26.11.2016
Wasserball-Herz schlägt höher: Penalties gegen Bundesligisten
Weiden zwingt Hamburg ins Fünfmeterwerfen
 
(prg) Was will man mehr als Wasserball-Anhänger: Samstag-Abend, Achtelfinal-Showdown des deutschen Wasserball-Pokals in der Weidener Thermenwelt; der SV Weiden empfängt den Bundesligisten Poseidon Hamburg. Und dann das: Nach einem 0:5 dreht der SVW noch fast das Spiel, zwingt die Hanseaten in die Penalties und muss sich am Ende ganz knapp mit 8:10 (0:4, 3:1, 2:0, 1:1 – 2:4) geschlagen geben. Für Weiden nun das Aus im Pokal, dennoch ein Wasserball-Schmankerl für alle Fans und Zuschauer.
 
„Wir haben den Anfang leider komplett verschlafen und unnötige Tore bekommen“ sagte SVW-Kapitän Thomas Kick nach dem Spiel und das sahen auch die zahlreichen Zuschauer in der Thermenwelt so: Der Bundesliga-Aufsteiger Poseidon Hamburg ging durch Weik (2. Spielminute), Schmidt (5.), erneut Weik (6.) und Hahn (7.) bereits im ersten Spielviertel (!) mit 4:0 in Führung, abermals Weik erhöhte dann zu Beginn des zweiten Spielabschnitts (9.) gar auf 5:0. Die Weidener Hausherren wirkten in dieser Phase als wären sie noch in der Umkleidekabine, kamen einfach nicht ins Spiel. In der zwölften Spielminute nimmt SV-Coach Andreas Jahn dann seine zweite Auszeit und diesmal scheinen seine Ansagen und Spielumstellungen zu fruchten: Der SVW startet eine astreine Aufholjagd. Endlich: Janecek (13.), Neumann (15.) und Brunner (16.) verkürzen noch zur Halbzeit auf 3:5. Nach dem Pausentee netzt nochmals Janecek im Doppelpack (18. und 21.) ein und plötzlich steht es wieder 5:5 unentschieden. „Nach dem Durchhänger waren wir dann sogar die spielbestimmende Mannschaft“ meinte Kick nach Abpfiff, „wir müssen das Spiel eigentlich noch in der regulären Spielzeit zu unseren Gunsten entscheiden.“ Was folgte waren aber dann auch einige vergebene Chancen auf Seiten der Reger-Städter, sodass die Tormaschinerie etwas ins Stocken geriet und nach der 5:6-Führung der Hamburger (Antal, 28.) nur noch der 6:6-Ausgleichstreffer in der vorletzten Spielminute durch Kick fiel.
 
Schade für die Jahn-Schützlinge, hier nicht früher den Sack zugemacht zu haben – eine tolle Sache für die Wasserball-Anhänger in der Thermenwelt: Es kommen direkt im Anschluss die Penalties. Hier macht sich leider auch das junge Durchschnittsalter des SVW bemerkbar. Während Langmar und Neumann treffen, vergeben bei spannendem Hin- und Her und dem hohen Druck leider sowohl Brunner als auch Trottmann, während „Poseidon“ vier Mal einnetzt (Weik, Marsh, Sambito, Hahn) und sich somit über den Viertelfinaleinzug freuen kann.
 
„Natürlich ist es schade, dass es am Ende nicht gereicht hat. Dennoch war es insbesondere für unsere jungen Spieler eine tolle und lehrreiche Erfahrung im Pokal auch ins Fünfmeterwerfen zu gehen“ so Kapitän Kick. So konnten sowohl die Spieler als auch SV-Coach Andreas Jahn auch Positives aus dem Pokal-Aus gewinnen, definitiv ein Weidener Spiel mit Lehrcharakter und einigen Schlüssen für die Lernkurve des jungen Teams. Viel Zeit zum Wundenlecken blieb dabei ohnehin nicht: Bereits am nächsten Tag mussten die Jahn-Schützlinge dann ab 11 Uhr ins Wasser: Anpfiff in der 2. Wasserball-Liga Süd gegen den SV Ludwigsburg 08 (Bericht folgt).
 
 
Deutscher Wasserball-Pokal 2016/2017
Achtelfinale am Samstag, 26. November 2016
 
SV Weiden – Poseidon Hamburg 8:10 (0:4, 3:1, 2:0, 1:1 – 2:4)
 
Weiden: Kreiner – Brunner (1 Tor), Hinz, Trottmann, Kick (1), Langmar (1), Tamas, Schirdewahn, Jancek (3), Neumann (2), Ryder, Ströll, Erhardt – Trainer Jahn
Hamburg: Müller – Schmidt (1), Hahn (2), Marsh, Weik A., Sambito, Weik P. (4), Goritzka, Antal, Kirschnowski, Reinhardt – Trainer Lemke
 
Schiedsrichter: Hägler und Staehle
Zeitstrafen: Weiden 10, Hamburg 10
 
 
 
Deutscher Wasserball-Pokal 2016/2017
Achtelfinale am Samstag, 26. November 2016
 
Duisburg 98 – White Sharks Hannover 9:10
Neukölln Berlin – Bayer Uerdingen      8:12
SVV Plauen – SSV Esslingen                    9:8
Krefeld 72 – OSC Potsdam                      9:18
SV Weiden – Poseidon Hamburg           8:10 n.5m
WU Magdeburg – ASC Duisburg            3:24
BW Bochum – Spandau Berlin               4:24
WSV Ludwigshafen – SGW Hannover   6:30
 
Ansetzungen Viertelfinale
Samstag, 17. Dezember 2016
 
Poseidon Hamburg – SGW Hannover
Bayer Uerdingen – OSC Potsdam
White Sharks Hannover – ASC Duisburg
SVV Plauen – Spandau Berlin

25.11.2016
Spaß im Doppelpack für Anhänger
Wasserballer mit Doppeleinsatz in der Thermenwelt
 
(prg) Eigentlich stand nur ein Sonntagspiel gegen Ludwigsburg auf dem Programm der Weidener Wasserballer in der 2. Wasserball-Liga Süd am kommenden Wochenende, doch es wurde ein Doppelspieltag daraus. Die Verantwortlichen bewiesen ein gutes Gespür für die Pokal-Chancen ihrer Schützlinge und wurden für die Weitsicht belohnt, den Samstagabend für evtl. Pokalspiel frei zu halten. Vor knappen zwei Wochen gewannen die SV-ler in der 2. Runde des Deutschen Wasserball-Pokals 2017 gegen den Bundesligaaufsteiger SV Würzburg 05, am Samstag kommt mit dem SV Poseidon Hamburg ein weiterer Aufsteiger in die Oberpfalz. Das Pokal-Achtelfinale wird am Samstag um 18,00 Uhr angepfiffen, die Ligapartie gegen SV Ludwigsburg am Sonntag um 11,00 Uhr.
 
„Es gibt sicherlich stärkere Gegner, die man im Achtelfinale erwischen kann, mit Hamburg haben wir eine machbare Aufgabe bekommen und die noch dazu mit einem Heimrecht. Wir freuen uns auf die Herausforderung, uns mit einem weiteren Bundesligist messen zu müssen. Die Chancen auf eine Viertelfinalteilnahme sind da, dafür müssen wir aber unsere Leistungsfähigkeit optimal ausspielen und das ist uns völlig bewusst“ äußert sich Trainer Andreas Jahn zur Samstagsaufgabe.
 
„Unabhängig vom Ergebnis im Pokalspiel müssen wir aufpassen, dass wir das Sonntagsspiel gegen Ludwigsburg nicht vergeigen, denn da geht es um wertvolle Ligapunkte, die wir Zuhause nicht liegen lassen wollen. Die Aufgabe wird es sein, die Spannung innerhalb weniger Stunden wiederholt aufzubauen und konzentriert ins Spiel am Sonntagvormittag zu gehen“ ergänzt der Weidener Trainer
 
Der Samstagsgegner der Oberpfälzer wartet, trotz passablen Leistungen, immer noch ein den ersten Punktgewinn in der Gruppe B der Deutschen Wasserball-Liga. Im Pokal dagegen, auf dem Weg nach Weiden, fuhren die Hanseaten zwei klare Erfolge ein. Gewannen beim Poseidon Duisburg mit 23:2 und bei den Wasserfreunden in Fulda mit 16:7 Toren. Die Norddeutschen werden sicherlich den guten Lauf im Pokal aufrechterhalten wollen, was auch für die kommenden Ligaspiele mental wichtig wäre, denn sie wissen sicher, ein Sieg in der Weidener Thermenwelt ist alles andere als selbstverständlich. Die Kontrahenten des Achtelfinalspiels in Weiden befinden sich ziemlich auf der gleichen Augenhöhe, sodass wiederholte Spannung in der Therme zu erwarten ist.
 
Am Sonntag gastiert eine erfahrene Mannschaft des traditionsreichen Vereines aus dem Schwabenland SV Ludwigsburg 08. Die Ludwigsburger spielen seit einigen Jahren in der oberen Tabellenhälfte der 2. Wasserball-Liga Süd (5. Platz 2015/2016). Die Schwaben verloren ihr erstes Ligaspiel bei der SG Leimen/Mannheim (14:7), sowie ihr Pokalspiel in Magdeburg (8:11), dürfen aber auf gar keinen Fall unterschätzt werden. Trainer Jahn verlangt, wie vor jedem anderen Spiel Engagement und Disziplin, die nach seinen Vorstellungen wichtigsten Tugenden für die Weiterentwicklung seines Teams: „Es gilt für die gesamte Saison in der 2. Liga, wenn wir konzentriert, engagiert und diszipliniert spielen, können wir jeden schlagen, wenn nicht, kann uns auch jeder besiegen“
 
Deutscher Wasserball-Pokal 2017
Achtelfinale
 
SG Neukölln Berlin - SV Bayer Uerdingen 08
SVV Plauen - SSV Esslingen
Duisburger SV 1898 - White Sharks Hannover
SV Krefeld 1972 - OSC Potsdam
Wasserball Union Magdeburg - ASC Duisburg
SV Weiden 1921 - SV Poseidon Hamburg
SV Blau-Weiß Bochum - Wfr. Spandau 04
WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921 - Wassersportfreunde von 1898 Hannover
 
 
2. Wasserball-Liga Süd
Ansetzungen
 
1.FCN Schwimmen - SV Ludwigsburg 08 Sa.
PSV Stuttgart - SG Stadtwerke München Sa.
SV Weiden 1921 - SV Ludwigsburg 08 So.


13.11.2016
Weiden besiegt Bundesligisten im Bayern-Derby
Hamburg zum Achtelfinale nach Weiden

(prg) Die Spannung in den Bayern-Derbys zwischen SV Weiden und SV Würzburg 05 ist schon zur Tradition geworden und die fehlte auch am vergangenen Samstag nicht. In der 2. Runde des Deutschen Wasserballpokals 2017 besiegten die Zweitlisten aus der Oberpfalz am Ende mit 9:8 Toren die frischgebackenen Bundesligisten aus Unterfranken in der Weidener Thermenwelt. Damit steht die Mannschaft des Schwimmvereines Weiden erneut im Achtelfinale des nationalen Pokalwettbewerbes. Bereits in 14 Tagen steigt die nächste Runde, am 26.November wird mit Poseidon Hamburg ein weiterer Bundesligist die Thermenwelt besuchen.

Ein toller Beginn und ein Durchhänger
Die Mannschaft um Trainer Andreas Jahn überraschte die Gäste aus Mainfranken und ging nach einem Doppelpack des Linkshänders Andras Langmar schnell in 2:0 Führung. Trotz der Überlegenheit der Hausherren im ersten Viertel gelang es jedoch nicht, sich weiter abzusetzen. Es wurden einige Chancen liegenlassen, dafür verkürzten die Gäste auf 2:1 zur ersten Pause. Sichtlich gestärkt gingen die Würzburger ins Spiel nach der Pause und trafen drei Mal in Folge zur zwischenzeitigen 2:4 Führung. Wiederholt in Überzahl und schon wieder Langmar verkürzte eine auf 3:4 noch vor Seitenwechsel. Der glänzend aufgelegte Torwart der Oberpfälzer Matthias Kreiner rettete mit tollen Paraden sein Team vor größerem Rückstand zur Halbzeit.

Erstarkt von der Halbzeitpause
Die Pause wurde offensichtlich effektiv für taktische Umstellung und mentalen Aufbau durch den Weidener Trainer genutzt, denn seine Jungs gingen erneut konzentriert ins Spiel und dominierten den Gegner im dritten Viertel nach Belieben. Mit 3:0 gewannen die Max-Reger-Städter den Spielabschnitt und stellten damit den vielversprechenden 6:4 Zwischenstand zur letzten Viertelpause. Direkt zum Beginn des Schlussviertels verpassten die Oberpfälzer, nach Wasserverweis des gegnerischen Torhütters, die Chance, die Vorentscheidung zu erzzielen und kassierten dagegen einen Kontertreffer der Würzburger zum 6:5 und diese spannende Partie war erneut völlig offen. Beide Kontrahenten ließen jeweils eine Überzahl unbenutzt, ehe Nikolaj Neumann zum ersten Mal in diesem Spiel in gegnerische Maschen traf. Wer meinte, dass es viereinhalb Minuten vor Spielende die Vorentscheidung wäre, der irrte. Würzburg nutzte zwei Überzahlen in Folge und glich innerhalb dreißig Sekunden zum 7:7 Gleichstand aus. Lange ließen jedoch die Jahn-Schützlinge auf weitere Tore nicht warten. Jakob Ströll setzte sich auf Centerposition durch und lochte zehn Sekunden später zum 8:7 ein. Ein weiterer Angriff der Gäste konnte Torwart Kreiner exzellent entschärfen, leitete einen Tempogegenstoß ein, den Andras Langmar erfolgreich zum 9:7 Zwischenstand abschloss. Aber auch dieser Treffer wurde postwendend durch einen Treffer der Unterfranken egalisiert und es blieb bis Ende spannend. Die letzten zweieinhalb Minuten des Spiels verliefen mit einigen vergebenen Chancen auf beiden Seiten. In der Schlussphase stach vor allem Kreiner mit einer souveräner Leistung im Weidener Tor heraus und die Weidener konnten so den knappen Vorsprung über die Zeit retten.

Am Ende gewannen die Oberpfälzer völlig verdient 9:8 Toren, was den Trainer natürlich sehr freute: "Eigentlich müssten wir einen Start-Ziel Sieg einfahren, schaften es aber nicht, unsere Überlegenheit zum Beginn des Spiels vorentscheidend umzumünzen aber gerade das macht so eine junge Mannschaft aus. Ich denke, heute hat die diszipliniertere Mannschaft zu recht gewonnen. Wir freuen uns auf das Achtelfinale" so Andreas Jahn direkt nach dem Abpfiff. Einen Tag später weiß er auch, dass es ihn mit Poseidon Hamburg wiederholt eine durchaus machbare Aufgabe erwartet.

SV Weiden - SV Würzburg 9:8 (2:1, 1:3, 3:0, 3:4)
Wasserverweise: Weiden 8, Würzburg 11
Schiedsrichter: Jan Hoffmann (Gera) und Ralf Müller (Reichenbach)
Zuschauer: 90

SV Weiden spielte mit Matthias Kreiner im Tor,
Louis Brunner, Alexander Hinz, Stephan Schirdewahn, Thomas Kick (1 Tor), Andras Langmar (4), David Tamas, Stefan Kick, Marek Janecek, Nikolaj Neumann (1), Philipp Sertl (1), Jakob Ströll (2) und Alexander Erhardt

Trainer Andreas Jahn

Deutscher Wasserballpokal 2017
2. Runde - Ergebnisse

SC Wedding 1929            - SVV Plauen              7:10      
Wasserball Union Magdeburg - SV Ludwigsburg 08      11:8      
SV Weiden 1921             - SV Würzburg 05          9:8      
SC Neustadt/Weinstraße     - SV Krefeld 1972        10:11      
Duisburger SV 1898         - SV Cannstatt           13:12 n.5m      
WSV Vorwärts Ludwigshafen  - SGW Brandenburg        18:10      
SC Wasserfr. Fulda 1923    - SV Poseidon Hamburg     7:16      
SpVg Laatzen 1894          - SV Blau-Weiß Bochum    10:11     

Auslosung - Achtelfinale

Wasserball Union Magdeburg - ASC Duisburg      
WSV Vorwärts Ludwigshafen  - Wassersportfreunde von 1898 Hannover      
SV Weiden 1921        - SV Poseidon Hamburg      
SG Neukölln Berlin    - SV Bayer Uerdingen 08      
SVV Plauen            - SSV Esslingen      
Duisburger SV 1898    - White Sharks Hannover      
SV Blau-Weiß Bochum   - Wfr. Spandau 04      
SV Krefeld 1972       - OSC Potsdam     


11.11.2016
Ein Schmankerl in der Therme
Bayernderby im Deutschen Wasserballpokal
 
(prg) Kaum starteten die Weidener Wasserballer mit einem Kantersieg (19:6 gegen Friedberg) am vergangenen Samstag in die neue Saison, schon kommt es zu einem Highlight im Pokalwettbewerb. Am kommenden Samstag kommt es in der 2. Runde des Deutsche Wasserball-Pokals 2017 zu einem Klassiker,  in der Weidener Thermenwelt gastiert nämlich der frischgebackener Bundesligist SV Würzburg 05. Den Klassiker der Bayerischen Derbygeschichte ergab die Auslosung, die vor gut zwei Wochen vorgenommen wurde. Würzburg musste die HSG Warnemünde in der ersten Runde aus dem Weg räumen (19:5), die Weidener dagegen steigen, als B-Gruppen-Bundesligist der letzten Saison, erst in die 2. Runde. Die Top Acht der Bundesliga stiegt ab der 3. Runde in das Pokalgeschehen.
 
Am Samstag kommt es zu einer Begegnung, die lange nicht mehr zu sehen war und in Vergangenheit immer für Spannung und sportliche Dramaturgie sorgte und der SV Würzburg gastiert wieder in der Thermenwelt, Anpfiff ist um 18,00 Uhr. Die berühmten Derbys bleiben in den letzten Jahren aus. Die Weidener spielten in der Bundesliga, die Würzburger in der 2. Liga. Vor der beginnenden Saison tauschten die Vereine quasi die Rundenzugehörigkeit und werden sich im Ligabetrieb auch künftig aus dem Weg gehen. Umso interessanter wird es zu sehen werden, wie sich die Kräfteverhältnisse in den letzten Jahren entwickelt haben.
 
Ryder und Trottmann nicht dabei
Das Kräftemessen mit dem Traditionsrivalen aus Unterfranken wird für die Weidener sicherlich nicht einfach. Nicht nur auf dem Papier, wo Würzburg als Bundesligist leicht favorisiert wird, den Oberpfälzern werden dazu noch zwei Leistungsträger fehlen. Die Stammspieler Sean Ryder und Michael Trottmann sind verhindert und werden gegen Würzburg nicht spielen. Die Verantwortlichen betrachten die Ausfälle jedoch nicht als dramatisch. Die Ausfälle sind sicherlich schwerwiegend, doch dafür können weitere Nachwuchskräfte eingesetzt werden und dies ist schließlich das Motto des Schwimmvereins Weiden in der laufenden Saison. Den Kader in der Breite konsolidieren und junge Spieler konsequent einbauen hat sich Trainer Andreas Jahn und die SV-Verantwortlichen auf die Fahnen geschrieben.
 
"Wir freuen uns auf einen starken Gegner, gegen den wir uns gerne messen wollen. Wir sind Sportler und wollen natürlich die nächste Runde erreichen, viel wichtiger ist es uns jedoch, einen Perspektivkader einzusetzen, um zu sehen, wie die Kräfteverhältnisse gegen einen Bundesligisten jetzt aussehen. Wir werden eine sehr junge Mannschaft ins Becken schicken, hoffen auf Unterstützung unserer Fans, die hoffentlich zahlreich erscheinen werden" so Trainer Jahn voller Vorfreude.
 
Die Mannschaft hofft, ähnlich wie der Coach auf volles Haus und lockt mit Freibier in der Thermenwelt. Die Saisonkarten behalten auch bei diesem Pokalspiel ihre Gültigkeit. Einlaß ist um 17,30 Uhr.
 
Die voraussichtliche Aufstellung für das Spiel am Samstag:
Tor: Matthias Kreiner und Alexander Erhardt
Feld: Louis Brunner, Jakob Ströll, Marek Janecek, Philipp Sertl, Nikolaj Neumann, Kiryllo Olkhovsky, Thomas Kick, Andras Langmar, Alexander Hinz, David Tamas und Stephan Schirdewahn
 
Deutscher Wasserbal-Pokal 2017
Ansetzungen der 2. Runde
 
SC Wedding 1929 - SVV Plauen
Wasserball Union Magdeburg - SV Ludwigsburg 08
SV Weiden 1921 - SV Würzburg 05
SC Neustadt/Weinstraße - SV Krefeld 1972
Duisburger SV 1898 - SV Cannstatt
WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921 - SGW Brandenburg
SC Wasserfr. Fulda 1923 - SV Poseidon Hamburg
SpVg Laatzen 1894 - SV Blau-Weiß Bochum
 
Die Mannschaften 1 bis 8 der vergangen Bundesligasaison steigen in die 3. Runde ein.


6.11.2016
Leichte Kost zum Auftakt
SV Weiden erster Tabellenführer der 2. Liga
 
(prg) Einen Auftakt nach Maß lieferten am vergangen Samstag die Weidener Wasserballer in der Thermenwelt. Im ersten Spiel der neuen Saison der 2. Wasserball-Liga Süd fertigten die Oberpfälzer die Hessen vom VfB Friedberg mit 19:6 Toren ab. Wobei die Gäste mit dem Ergebnis in dieser Höhe noch ziemlich zufrieden sein dürfen.
 
Die Hausherren legten wie die sprichwörtliche Feuerwehr los, gingen mit 5:0 in die erste Viertelpause, erhöhten dann kurzzeitig auf einen 11:0 Zwischenstand, ehe sie sichtlich das Tempo aus dem Spiel herausnahmen und mit vielen Wechseln in der Aufstellung zu experimentieren begannen. Weiterhin ungefährdet, immer spielbestimmend verwalteten die SV-ler das Spiel kontrolliert über die Zeit. 11:2 zur Halbzeit und dann jeweils 4:2 im dritten und 4:2 im vierten Viertel besiegelten schließlich den ersten Saisonsieg im ersten Rundenspiel der 2. Wasserball-Liga Süd. Neben dem Spiel in Weiden wurden lediglich noch zwei andere zum Auftakt ausgetragen, sodass auch die Tabellenführung eine logische Folge dieses Abends war.
 
Mit einem Altersdurchschnitt von gerademal 21,3 Jahren bestimmte die verjüngte Weidener Mannschaft um ihren neuen Coach Andreas Jahn in einer überzeugenden Form den ersatzgeschwächten Gegner aus Hessen über die gesamte Spieldauer. Center Jakob Ströll traf, genauso wie der neue Topschütze der Oberpfälzer Nikolaj Neumann, jeweils 5 Mal in den gegnerischen Kasten, der Routinier Sean Ryder war trotz kurzen Einsatzzeiten vier Mal erfolgreich. Auch die jüngsten im Team mit Denis Reichert, Louis Brunner und Alexander Hinz (2) ließen sich in die Torschützenliste nach einer geschlossenen Mannschaftsleistung eintragen, Michael Trottmann traf jedenfalls zum Auftakt und vervollständigte die Schützenliste auf Seite der Max-Reger-Städter.
 
Nächste Woche erwarten die Weidener Wasserballanhänger ein besonderes Schmankerl. In der 2. Runde des Deutschen Wasserballpokals 2017 gastiert der SV Würzburg 05 in der Thermenwelt. Der Derby-Klassiker des Bayerischen Wasserballs. Seit vielen Jahren behielten die Oberpfälzer mit ihrer Bundesligazugehörigkeit die Vorherrschaft im Bayerischen Wasserball. Seit Sommer dieses Jahres hat sich das Bild, zumindest auf dem Papier, verändert. Während die Weidener nach 9 Jahren Bundesliga in die Liga 2 abgestiegen sind, stiegen die Würzburger wieder in die Bundesliga auf und kommen leicht favorisiert in die Oberpfalz. Anpfiff ist um 18,00 Uhr.
 
SV Weiden - VfB Friedberg 19:6 (5:0, 6:2, 4:2, 4:2)
Wasserverweise: Weiden 5, Freidberg 6
Schiedsrichter: Sören Thoböll und Frank Wust (beide aus Stuttgart)
Zuschauer: 110
 
SV Weiden spielte mit
Matthias Kreiner im Tor, Louis Brunner (1 Tor), Alexander Hinz (3), Michael Trottmann (1), Thomas Kick, Andras Langmar, Stephan Schirdewahn, Denis Reichert (1), Marek Janecek, Nikolaj Neumann (5), Sean Ryder (4), Jakob Ströll (5)
Trainer Andreas Jahn
 
2. Wasserball-Liga Süd
Ansetzungen am Wochenende
 



SV Weiden 1921 - VfB Friedberg 19:6



WSV Vorwärts Ludwigshafen - SG Stadtwerke München 6:8



1. BSC Pforzheim - SG Wasserball Leimen/Mannheim 14:14
 










Tabelle
 
1. SV Weiden 1921



19:6 2:0 2
2. SG Stadtwerke München



8:6 2:0 2
3. 1. BSC Pforzheim



14:14 1:1 1
  SG Wasserball Leimen/Mannheim



14:14 1:1 1
5. PSV Stuttgart



0:0
0
  SV Ludwigsburg 08



0:0
0
  Erster Frankfurter SC



0:0
0
  1.FCN Schwimmen



0:0
0
  WV Darmstadt 70



0:0
0
  SC Wasserfr. Fulda 1923



0:0
0
11. WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921



6:8 0:2 0
12. VfB Friedberg



6:19 0:2


3.11.2016
Wasserballer starten in die Neue Saison
Ligastart gegen Friedberg, dann Pokalklassiker
 
(prg) Nach einer langen Pause beginnen die Wasserballer des Schwimmvereines Weiden am kommenden Samstag die neue Saison. Um 18,00 Uhr steigt das erste Punktspiel der 2. Wasserball-Liga Süd 2016/2017 in der Weidener Thermenwelt, Gegner der Oberpfälzer ist der Vorletzte der vergangenen Saison, VfB Friedberg. Eine Woche später kommt es in der 2. Runde des Deutsche Wasserball-Pokals 2017 zu einem Klassiker, am 12.November gastiert der frischgebackener Bundesligist SV Würzburg in der Thermenwelt. Den Klassiker der Bayerischen Derbygeschichte ergab die Auslosung, die vor gut einer Woche vorgenommen wurde.
 
Vom ersten Spiel der neuen Saison an, versprechen sich die Weidener eine siegreiche Saison und hoffen, sich so schnell wie möglich, in der Tabellenspitze festzubeißen. Sowohl die Verantwortlichen, als auch die Aktiven sind sich jedoch einig, dass es keinen Selbstläufer geben wird. Allen ist es auch bewusst, dass der SV Weiden jeden in der 12er Liga schlagen kann, aber die Gefahren lauern in jedem Spiel, wenn keine konzentrierte Leistung abgerufen wird. Die Max-Reger-Städter haben sich deshalb nicht gleich den Weideraufstieg, sondern viel mehr eine Konsolidierung des Kaders und Weiterentwicklung im Laufe der Saison, auf die Fahnen geschrieben. Was am Ende rauskommt, wollen sie dann auch akzeptieren. Sicher ist, dass alle Akteure jedes Spiel auf Sieg spielen wollen, der Trainer will jedoch vor allem die Leistungsprinzipien in den Vordergrund stellen und vor allem seine jungen Talente für den Trainingsfleiß mit vielen Einsetzen zu belohnen bedenkt.
 
Die Vorbereitung begann im August, in der Zwischenzeit konnten sich die Max-Reger-Städter mit starker Konkurrenz bei einem internationalen Turnier in Berlin messen. Vor zwei Wochen absolvierten sie auch ein gemeinsames Training in Plauen, bei den ambitionierten Vogtländer vom SVV Plauen. Trainer Jahn ist zufrieden:
 
„Die Trainingsmoral ist immer besser, wir sind konditionell bereit, die Liga anzugehen. In Plauen merkten wir, dass die Abläufe langsam greifen und die Überzahl besser funktioniert. Wir müssen weiterhin an taktischen Varianten arbeiten und konsequent den Kader in der Breite formen. Wir dürfen keinen Gegner in der Liga unterschätzen, brauchen uns aber auch sicherlich vor keinem verstecken. Ich bin gespannt, was am Ende für uns herausspringt, der Weidereinstieg ist jedenfalls keine Zwangsausrichtung, dafür ist es einfach zu früh“ äußerte sich Jahn eine gute Woche vor Ligastart.
 
Direkt vor dem Spiel sind die Saisonkarten, an der Kasse zu erwerben. Einlass ist ab 17.30 Uhr.
 
Die voraussichtliche Aufstellung für das Spiel am Samstag:
Tor: Matthias Kreiner und Alexander Erhardt
Feld: Louis Brunner, Jakob Ströll, Marek Janecek, Michael Trottmann, Nikolaj Neumann, Sean Ryder, Thomas Kick, Andras Langmar, Alexander Hinz, Stephan Schirdewahn, Vladyslav Groski 
 
2. Wasserball-Liga Süd 2016/2017
Ansetzungen 1. Spieltag
 
05.11.2016, 18:30 WSV Ludwigshafen - SG Stadtwerke München
05.11.2016, 19:00 1. BSC Pforzheim - SGW Leimen/Mannheim
12.11.2016, 17:45 1.FC Nürnberg Schwimmen - SGW Leimen/Mannheim
12.11.2016, 19:00 SV Ludwigsburg - VfB Friedberg
13.11.2016, 16:00 WV Darmstadt - 1. BSC Pforzheim
 
 
Ein Woche später erwartet die Weidener Wasserballanhänger ein erster Schmankerl der neuen Saison. In der zweiten Runde um den Deutschen Wasserball-Pokal 2017 kommt es zu einer Begegnung, die lange nicht mehr zu sehen war und in Vergangenheit immer für Spannung und sportliche Dramaturgie sorgte. Der SV Würzburg gastiert am 12. November (Anpfiff 18,00 Uhr) in der Thermenwelt. Die berühmten Derbys bleiben in den letzten Jahren aus. Die Weidener spielten in der Bundesliga, die Würzburger in der 2. Liga. Vor der beginnenden Saison tauschten die Vereine quasi die Rundenzugehörigkeit und werden sich im Ligabetrieb auch künftig aus dem Weg gehen. Umso interessanter wird es zu sehen werden, wie sich die Kräfteverhältnisse in den letzten Jahren entwickelt haben.  Die Dauerkarten behalten auch bei diesem Pokalspiel ihre Gültigkeit.

20.10.2016



Herren I