Herren I

2. Wasserball-Bundesliga

Saison 2017 / 2018

17.1.2018
Jetzt geht es endlich wieder los
Weidener Wasserballer hungrig auf Wettkampf
 
(prg) Die Wasserballer des Schwimmvereines Weiden verlängerten ihre Weihnachtspause durch eine kurze Trainingsmaßnahme auf Grand Canaria. Das erste Spiel des Jahres, das auf den vergangenen Samstag terminiert war, wurde verlegt und die Aigner-Schützlinge nützten die Möglichkeit, eine 4-tätige Maßnahme in Las Palmas zu absolvieren. Mit ordentlicher Portion Training im Gepäck und höchst motiviert, endlich um die Punkte zu spielen, erwarten die SV-ler am kommenden Samstag den PSV Stuttgart in der Weidener Thermenwelt. Anpfiff ist um 18:00 Uhr.
 
Noch Anfang Dezember wurden die Oberpfälzer in Stuttgart ihrer Favoritenrolle gerecht und schlugen die Schwaben klar mit 19:7 Toren. In heimischen Gewässern und mit dem Trainingsschub aus dem Trainingslager könnte es am kommenden Samstag eigentlich nur einen Favoriten geben, Trainer Thomas Aigner ist sehr zuversichtlich: „Die Trainingsmaßnahme auf Gran Canaria ging völlig auf. Wir haben sehr wichtige und intensive Trainingseinheiten absolviert, hatten einen sehr anspruchsvollen Trainingspartner und konnten sehr viel Energie tanken. Auch die Teambildungsmaßnahmen zeigten ihre Wirkung. Wir nehmen diese Erfahrungen gerne als Grundlage her, um den Rest der Saison erfolgreich zu gestallten. Am Samstag fangen wir gegen Stuttgart damit an, ich freue mich, dass es endlich wieder losgeht“ äußerte sich der Coach noch vor dem Abschlusstraining.
Wenn bis Samstag alle gesund bleiben, dürfte er auch wieder aus dem vollen schöpfen, ihm stünde nämlich der gesamte Kader zur Verfügung.

 
„Die Mannschaft arbeitet sehr engagiert, die Stimmung ist sehr gut, wir haben Spaß miteinander. Das einzige, was uns jetzt bremsen kann, ist Verletzungspech oder Krankheitsausfälle. Wir hoffen, in dieser Saison davon verschont zu bleiben“ erklärt Kapitän Thomas Kick die Lage in den Reihen seines Teams. „Wir haben noch sehr schwere Spiele zu absolvieren, fühlen uns aber der Aufgabe gewachsen, den Meistertitel zu verteidigen“ ergänzt er. Schon in einer Woche (am 27.01.)  gastieren die Oberpfälzer beim Mitfavoriten SG Stadtwerke München und können, bereits bei dem richtungsweisenden Spiel, ihre Ambitionen unterstreichen.
 
2. Wasserball-Liga Süd 2016/2017

Spielansetzungen

 

Samstag, 20.01.2018

 

SG Stadtwerke München

-      WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921

SV Weiden 1921

-      PSV Stuttgart

VfB Friedberg

-      SG Wasserball Leimen/Mannheim

SV Bietigheim

-      Erster Frankfurter SC

 

Sonntag, 21.01.2018

 

SG Stadtwerke München

-      PSV Stuttgart

SV Cannstatt

-      VfB Friedberg

SV Würzburg 05

-      Erster Frankfurter SC

SG Wasserball Leimen/Mannheim

-      SC Wasserfr. Fulda 1923

1. BSC Pforzheim

     -    SV Bietigheim

 

Tabelle

 

1.

SV Würzburg 05

70:63

7

10:4

2.

SV Weiden 1921

80:45

35

8:2

3.

SG Stadtwerke München

74:47

27

8:2

4.

Erster Frankfurter SC

53:48

5

8:4

5.

SG Wasserball Leimen/Mannheim

78:69

9

6:6

6.

SC Wasserfr. Fulda 1923

57:57

0

6:4

7.

SV Cannstatt

83:93

-10

6:10

8.

WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921

29:31

-2

4:2

9.

PSV Stuttgart

69:95

-26

3:11

10.

1. BSC Pforzheim

25:28

-3

2:4

11.

VfB Friedberg

33:63

-30

1:9

12.

SV Bietigheim

19:31

-12

0:4

 

11.1.2018
Wasserballer trainieren auf Gran Canaria
Spiel gegen Ludwigshafen verlegt

(prg) Nach einer kurzen Weihnachtspause geht es bei den Weidener Wasserballern mit der laufenden Saison weiter, allerdings wird das erste Spiel des Jahres verlegt. Aufgrund der alten Kontakte des Trainers Thomas Aigner mit dem Kanarischen Klub CN Metropole Las Palmas kam es zu einer gemeinsamen Trainingsmaßnahme auf Gran Canaria, die Weidener Wasserballer gastieren von 11.01. bis 14.01. auf der Insel.
Das Spiel gegen Ludwigshafen, das für den 13.Januar angesetzt war, wurde auf den Sonntag, 4. März um 13:00 Uhr verlegt.


Bereits im Herbst 2009 trainierten die SV-ler in Las Palmas. Thomas Aigner absolvierte damals, kurz davor, sein Auslandssemester auf Gran Canaria und knöpfte viele Kontakte in der Wasserballszene der Insel. Es kam schnell zu einer Vorbereitungsmaßnahme, die damals gehörige Früchte trug.

Die Weidener stiegen in der damaligen Saison in die Gruppe A der Deutschen Wasserball-Liga und platzierten sich am Ende auf dem historischen Rang sechs der höchsten Deutschen Spielklasse, was letztendlich auch die Teilnahme im Europa-Cup (Kotor 2010) ermöglichte.
„Wir haben gute Erinnerungen an Las Palmas und hoffen, mit dieser Maßnahme einen zusätzlichen Schub in die Mannschaft zu bekommen. Sieben bis acht Trainingseinheiten mit einem anspruchsvollen Gegner bringen uns sicherlich weiter. Außerdem wollen wir in der gemeinsamen Zeit weiter zusammenwachsen. Ich freue mich sehr, dass es geklappt hat und bedanke mich auch bei den Ludwigshafener für das sportliche Verhalten. Sie haben der Spielverlegung kurzfristig zugestimmt, nachdem wir überraschend die Einladung erhielten“ freut sich Trainer Aigner auf die vielversprechende Maßnahme.

Wichtiger Hinweis an die Wasserballanhänger und Dauerkartenbesitzer:
Das Spiel am 13.Janaur in der WTW findet nicht statt, es wird am Sonntag, den 4.März um 13:00 Uhr ausgetragen.

Anbei Bild aus dem Trainingslager 2009 in Las Palmas (privat)

grancan

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14.12.2017
Wenig Glück im Derby
SV-Wasserballer müssen Niederlage in Weihnachtspause mitnehmen

(prg) Mit viel Zuversicht und sehr motiviert reisten die Weidener Wasserballer am vergangen Samstag nach Würzburg zum letzten Punktspiel des Jahres. Mit einer weißen Weste zu überwintern gelingt es jedoch den Aigner Schützlingen nicht. Sie verloren ein hartumkämpftes Derby am Ende unglücklich mit 14:12 Toren. Den schnellen, wenn auch fragwürdigen Verlust des Mannschaftskapitäns Thomas Kick und später auch den Topschützen Sean Ryder konnten die Weidener am Ende nicht kompensieren und ließen damit, zum ersten Mal seit Bundesligaabstieg, beide Punkte liegen. Dennoch zeigten die Oberpfälzer Charakter und hinterließen, trotz der Niederlage, einen sehr ordentlichen Eindruck.

"Das Spiel kann man sicher verlieren, das ist auch keine Schande. Entscheidend ist es, dass die Mannschaft bis zum Ende und darüber hinaus zusammen hielt und toll gekämpft hat. Das Spiel verlief für uns sehr unglücklich, wir kamen teilweise mit der Leitung eines Unparteiischen nicht klar und am Ende fehlte noch ein Bisschen Glück. Es gibt aber auch Niederlagen, die sich positiv auf die Weiterentwicklung auswirken, ich glaube, das war hier so eine. Die Geschlossenheit des Teams hat mich, trotz der Niederlage, überzeugt" erklärte Trainer Aigner nach dem Spiel, traurig, aber zuversichtlich.

Die Gäste aus der Oberpfalz agierten vom Anfang an mit sehr intensivem und beeindruckenden Zweikampfverhalten, mussten zwar durch Fehler im Spielaufbau zunächst einen Gegentreffer kassieren, erholten sich aber schnell, trafen drei Mal in Folge und schienen auf dem besten Weg zum fünften Sieg im fünften Ligaspiel zu sein. Doch die Würzburger ließen sich so schnell nicht geschlagen geben und antworteten sogar mit vier Treffern in Folge, zum 5:3 Führung zur ersten Pause.
Nachdem Kapitän Kick den zweiten Abschnitt mit seinem Anschlusstreffer (5:4) öffnete, musste er sich schon wieder, nach einer zweifelhaften Entscheidung des Unparteiischen, verabschieden. Seine Mannschaft beantwortete zunächst mit einer Trotzreaktion und ging zwischenzeitig sogar mit 7:5 in Führung. Daraus wurde im dritten Viertel sogar noch ein vielversprechender 9:7 Zwischenstand, ehe mit Sean Ryder, der zweite Leistungsträger der Oberpfälzer bis Ende des Spiels des Wassers verwiesen wurde.
Auch wenn, die Führung weiterhin noch wechselte, fehlte am Ende doch das letzte Quäntchen Glück, um das hartumkämpfte Derby doch noch zu gewinnen. Die Weidener ließen sogar zwei Strafwürfe im Schlussviertel ungenutzt und mussten sich am Ende mit 14:12 geschlagen geben.

Damit ging das erste Spiel, seit dem Bundesligabstieg im Juni 2016, für die Weidener in der 2.Wasserball-Liga Süd verloren.
Diese Niederlage muss jetzt schnell analysiert und verarbeitet werden, wird aber offensichtlich keinen Knick in die Mannschaft bringen.
"Das macht Spaß, der Mannschaft zuzusehen, wir haben uns nicht zu schämen brauchen. Niederlagen gehören zum Sport dazu und werden uns stärker machen" mit diesen Worten eröffnete Irek Luczak die anschließende Weihnachtsfeier, die ausgiebig und in toller Teamstimmung gefeiert wurde.

Jetzt werden sich die Oberpfälzer einige Tage Ruhe gönnen und Weihnachten feiern. Im neuen Jahr soll es dann gleich mit einer Trainingsmaßnahme auf Gran Canaria die Titeljagt fortgesetzt werden. Am 20. Januar empfangen die SV-ler den PSV Stuttgart in der Thermenwelt.

SV Würzburg - SV Weiden 14:12 (5:3, 2:5, 3:2, 4:2)
Wasserverweise: Würzburg 4 + 2 Strafwürfe, Weiden 10 + 2 Spielzeitstrafen
Schiedsrichter: Anita Eshuis und Viktor Szücs

SV Weiden spielte mit Matthias Kreiner im Tor, Nikolaj Neumann (2 Tore), Alexander Hinz, Michael Trottmann, Thomas Kick (1), Denis Reichert (2), Jakob Ströll (1), Robert Reichert (1), Marek Janecek (2), Andreas Jahn, Sean Ryder (2), Philipp Sertl, Cedrik Zupfer (1)
Trainer Thomas Aigner

2. Wasserball-Liga Süd 2017/2018
Ergebnisse

SV Würzburg 05

- SV Weiden 1921

14:12

Erster Frankfurter SC

- VfB Friedberg

12:5

1. BSC Pforzheim

- PSV Stuttgart

7:9


Tabelle

1.

SV Weiden 1921

80:45

35

8:2

2.

Erster Frankfurter SC

53:48

5

8:4

3.

SV Würzburg 05

52:48

4

8:2

4.

SG Stadtwerke München

57:37

20

6:2

5.

SG Wasserball Leimen/Mannheim

66:56

10

6:4

6.

SC Wasserfr. Fulda 1923

57:57

0

6:4

7.

PSV Stuttgart

57:77

-20

3:9

8.

WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921

18:21

-3

2:2

 

1. BSC Pforzheim

25:28

-3

2:4

10.

VfB Friedberg

26:51

-25

1:7

11.

SV Bietigheim

9:14

-5

0:2

12.

SV Cannstatt

34:52

-18

0:8




14.12.2017
Saisonhighlight kurz vor Weihnachten
Weidener Wasserball zum Derby nach Würzburg
 
(prg) Nach dem erfolgreichen Start in die neue Saison der 2. Wasserballl-Liga Süd, mit vier Siegen in den ersten vier Spielen, kommt es für die Weidener Wasserballer direkt zum richtigen Zeit, das mit Spannung erwartende Bayernderby in Würzburg einzugehen. Das richtungsweisende Saisonhighlight ist zugleich das letzte Spiel des Jahres für die Aigner-Schützlinge. Am kommenden Samstag gastiert der SV Weiden im Wolfgang-Adami-Bad in Würzburg, Anpfiff ist um 16:30 Uhr.
 
Die Weidener freuen sich schon seit Wochen auf die Begegnung bei ihrem Lokalrivalen und DWL-Absteiger. Die Derbys der beiden Vereine, die seit über 25 Jahren die Wasserballwelt in Bayern beherrschen, sind traditionell sehr emotional und hartumkämpft, verlaufen aber immer in einer sportlich sehr fairen Atmosphäre und genau das sehen die Oberpfälzer als den größten sportlichen Reiz. „Es ist schwierig, hier einen Verein als Favoriten auszumachen. Die Würzbuger starteten holperig in die Liga, stabilisierten sich mit der Zeit und genießen Heimrecht, was bei ihnen nicht unbedeutend ist. Wir dagegen, stehen als einzige Mannschaft ohne Niederlage in der Tabelle und nehmen einiges am Schwung aus den letzten Spiele mit nach Würzburg. Das wird sicherlich eine enge Kiste werden, wir wollen aber ungeschlagen Weihnachten feiern“ äußert sich Trainer Thomas Aigner zu den Kräfteverhältnissen. Besonderen Reiz, ungeschlagen zu feiern, lieferte noch der Abteilungsleiter, der die Mannschaftsweihnachtsfeier für den Samstagabend terminierte: „Natürlich gehen wir das Risiko ein, dass die Stimmung im Falle einer Niederlage nicht so toll ist, wir sind aber Sportler und wollen gewinnen, dann ist die Feier umso schöner“ erklärt Irek Luczak seine Terminwahl.
 
Wenn die Mannen um Kapitän Thomas Kick, die im Moment noch in Vollbesetzung verfügbar sind, die Aufgabe in Würzburg also meistern, dürfen sie mit einer weißen Weste die Rückreise in die Oberpfalz antreten, um miteinander die Weihnachtszeit endgültig anklingeln zu lassen. Das sie jedoch zuerst die volle Konzentration dem schwierigen Derby widmen sollen, dass ist der Truppe bewusst, versichert Trainer Aigner: „Nach der Pflicht kommt die Kür“. Wir drücken alle Daumen.
 
2. Wasserball-Liga Süd 2017/2018
Spielansetzungen
SV Würzburg 05
-       SV Weiden 1921
Erster Frankfurter SC
-       VfB Friedberg
1. BSC Pforzheim
-    PSV Stuttgart
SG Stadtwerke München
-       SV Bietigheim (So.)
SV Cannstatt
-       WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921 (So.)
SV Würzburg 05
-       VfB Friedberg (So.)
 
Tabelle
1.
SV Weiden 1921
 
 
68:31
37
8:0
2.
SG Stadtwerke München
 
 
57:37
20
6:2
3.
SG Wasserball Leimen/Mannheim
 
 
66:56
10
6:4
4.
SV Würzburg 05
 
 
38:36
2
6:2
5.
SC Wasserfr. Fulda 1923
 
 
57:57
0
6:4
6.
Erster Frankfurter SC
 
 
41:43
-2
6:4
7.
1. BSC Pforzheim
 
 
18:19
-1
2:2
8.
WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921
 
 
18:21
-3
2:2
9.
VfB Friedberg
 
 
21:39
-18
1:5
10.
PSV Stuttgart
 
 
48:70
-22
1:9
11.
SV Bietigheim
 
 
9:14
-5
0:2
12.
SV Cannstatt
 
 
34:52
-18
0:8

10.12.2017
Gelungener Doppelschlag in Schwaben
Weiden besiegt Stuttgart und Altmeister Cannstatt klar

(prg) Zwei Sieg und Tabellenführung haben sich die Weidener Wasserballer vor dem Doppelspieltag in Stuttgart vorgenommen und erfüllten die Zielsetzung souverän. Völlig ungefährdete Siege fuhren die Oberpfälzer am Samstag mit 19:7 beim PSV Stuttgart und am Sonntag mit 16:10 beim DWL-Absteiger SV Cannstatt. Einen Spieltag vor Jahreswechsel liegen die Aigner-Schützlinge als einzige Mannschaft im Teilnehmerfeld ohne Niederlage auf dem Tabellenplatz eins und nehmen viel Rückenwind zum Klassiker nach Würzburg am 16. Dezember.

Am Samstagsabend im Hallenbad Stuttgart-Plieniengen gingen die Gäste aus Oberpfalz schon zur ersten Viertelpause mit überzeugenden 7:3 Zwischenstand, hielten den Vorsprung zur Halbzeitpause (9:5) und erhöhten das Tempo im dritten Abschnitt zur 13:5 Vorentscheidung noch bevor der letzte Spielabschnitt begann. Im Abschlussviertel kontrollierten die Max-Reger-Städter das Spielgeschehen und konnten das Endergebnis sogar noch ausbauen. Am Ende stand völlig verdient ein deutlicher 19:7 Erfolg zu Buche. Mit Thomas Kick in den Abwehrreihen fanden die SV-ler zu ihrer Stabilität in den Abwehrreihen wieder, während Sean Ryder mit seinen 5 Treffern vorne wiederholt mit Treffsicherheit überzeugte.

Höchst konzentriert gingen die Weidener das Spiel am Sonntag beim DWL-Absteiger SV Cannstatt an. Dieses engagierte Auftreten zahlte sich mit Treffern aus fast allen Chancen im ersten Spielabschnitt aus, wobei vor allem die Überzahlquote überzeugte. Die Folge war die beindruckende 5:0 Führung vor der ersten Pause. Zwar leisteten sich die Gäste im Hallenbad Mombach im viertel zwei und am Ende jeweils einen kleinen Durchhänger, doch im Spielverlauf dominierten die Mannen um Kapitän Thomas Kick, der in dieser Begegnung neben seiner Abwehrarbeit sogar mit fünf Toren zum zweiten Sieg seiner Mannschaft die Schwabenreise krönte. Während die Weidener ihre Tabellenführung in Bad Cannstatt feierten, machte sich Ratlosigkeit in Reihen der Bundesligaabsteiger breit, die vierte Niederlage im vierten Ligaspiel einstecken und die rote Laterne der 2. Wasserball-Liga Süd behalten mussten.

Die Weidener haben noch eine Woche Zeit, sich speziell auf das Bayernderby beim zweiten DWL-Absteiger SV Würzburg 05 vorzubereiten. Das Ziel ist es, ungeschlagen in die Weihnachtszeit zu gehen "Wir haben an diesem Wochenende mit geschlossener und disziplinierter Mannschaftsleistung überzeugt und nehmen gerne den Schwung nach Hause und eine Woche später nach Würzburg mit. Vor allem die Überzahlquote stimmt mich sehr optimistisch, am Sonntag war sie schon beinahe perfekt. Die Trainingsarbeit zahlt sich sichtbar aus, das macht im Moment viel Spaß mit der Truppe. Wenn wir von Verletzungen verschont bleiben dürfen, werden wir auch in Würzburg schwer zu schlagen sein" freute sich Trainer Thomas Aigner noch vor der Rückreise aus Schwabenland.

PSV Stuttgart - SV Weiden 7:19 (3:7, 2:2, 0:4, 2:6)
Wasserverweise: Stuttgart 13, Weiden 8
Schiedsrichter: Michael Polyakov, Jürgen Wittner

SV Cannstatt - SV Weiden 10:16 (0:5, 4:2, 1:7, 5:2)
Wasserverweise: Cannstatt 10 + 1 Strafwurf, Weiden 9
Schiedsrichter: Jens Boysen, Ullrich Spiegel

SV Weiden spielte mit Matthias Kreiner und Alexander Erhardt im Tor,
Niko Neumann (2 Tore am Samstag/3 am Sonntag), Alexander Hinz (3/1), Michael Trottmann (3/-), Thomas Kick (3/5), Denis Reichert (-/1), Jakob Ströll (-/3), Robert Reichert (1/0), Marek Janecek (2/1), Andreas Jahn, Sean Ryder (5/2) und Philipp Sertl
Trainer Thomas Aigner

2. Wasserball-Liga Süd 2017/2018
Ergebnisse

SV Würzburg 05

- SC Wasserfr. Fulda 1923

9:8

Erster Frankfurter SC

- SG Wasserball Leimen/Mannheim

6:13

WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921

- SG Stadtwerke München

8:12

PSV Stuttgart

- SV Weiden 1921

7:19

1. BSC Pforzheim

- VfB Friedberg

11:7

SV Cannstatt

- SV Weiden 1921

10:16


Ergebnisse

1.

SV Weiden 1921

68:31

37

8:0

2.

SG Stadtwerke München

57:37

20

6:2

3.

SG Wasserball Leimen/Mannheim

66:56

10

6:4

4.

SV Würzburg 05

38:36

2

6:2

5.

SC Wasserfr. Fulda 1923

57:57

0

6:4

6.

Erster Frankfurter SC

41:43

-2

6:4

7.

1. BSC Pforzheim

18:19

-1

2:2

8.

WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921

18:21

-3

2:2

9.

VfB Friedberg

21:39

-18

1:5

10.

PSV Stuttgart

48:70

-22

1:9

11.

SV Bietigheim

9:14

-5

0:2

12.

SV Cannstatt

34:52

-18

0:8


7.12.2017
Doppelspieltag im Schwabenländle
Weidens Wasserballer beim PSV Stuttgart und Altmeister SV Cannstatt gefragt
 
(prg) Nach zwei Siegen in den ersten Ligaspielen geht es für die Weidener Wasserballer, in der 2.Wasserball.Liga Süd, am kommenden Wochenende mit einem Doppeleinsatz in Stuttgart weiter. Am Samstag sind die Oberpfälzer beim PSV Stuttgart (8. Tabellenrang) und am Sonntag beim DWL-Absteiger (Tabellenschlusslicht) zu Gast. Während die Stuttgarter mehr oder minder erwartungsgemäß im Tabellenmittelfeld stehen, bleiben die DWL-Absteiger vom SV Cannstatt nach drei Spieltagen ohne Punktgewinn letzter. Der Altmeister um den Erfolgscoach Andras Feher verlor nach dem Abstieg viele wichtige Spieler und wartet immer noch auf die ersten Ligapunkte der Saison. Dennoch wollen die Max-Reger-Städter keinen Gegner auf die leichte Schulter nehmen.
 
Die letzte Vorstellung gegen den Aufsteiger Bietigheim (14:9) in der Weidener Thermenwelt war nicht besonders überzeugend, auch wenn erfolgreich. Vor allem im Abschluss sehen die Verantwortlichen Steigerungspotenzial: "Die Spielabläufe im Angriff waren gar nicht schlecht, nur der Abschluss ließ letzte Woche noch zu wünschen übrig. Wenn wir mit komplettem Kader auftreten können, die Abwehrreihen mit Thomas Kick stabilisieren und konzentriert unsere Chancen nutzen, können wir sicherlich jeden schlagen. Wenn wir allerdings einen schlechten Tag erwischen, können wir auch überall verlieren, das haben wir in der Vergangenheit auch schon erlebt. Ich erwarte von der Mannschaft volle Konzentration und engagiertes Auftreten" klärt Trainer Thomas Aigner auf.
 
Damit ist zu dem Spielwochenende eigentlich das meiste schon gesagt. Die Weidener hoffen, dass Thomas Kick seine Kopfverletzung soweit auskuriert, dass er einsatzfähig ist. Auch Routinier Andreas Jahn dürfte wieder von der Partie sein. Gegen Bietigheim hat man es nämlich gemerkt, dass die Stabilität in den Abwehrreihen unter dem Ausfall der beiden litt. Vor allem beim SV Cannstatt könnte es ungemütlich werden, nachdem der Altmeister so schlecht gestartet hatte. Die Feher-Schützlinge werden sicherlich alles dafür tun, um die weitere Talfahrt aufzuhalten. Aber auch die Stuttgarter, die bereits in Friedberg punkteten, sind in eigenen Gewässern ernst zu nehmen. Wenn es den Weidener gelingt, vier Punkte auf die Heimreise mitzunehmen, wäre es vor dem letzten Spiel in Würzburg ein gutes Kapital. Die Mannschaft erwartet beim Bayernklassiker am letzten Spieltag des Jahres (16. Dezember) einen harten Kampf mit richtungsweisender Wirkung.
 
Die voraussichtliche Aufstellung für die Spiele in Stuttgart:
Matthias Kreiner und Alexander Erhardt im Tor, Nikolaj Neumann, Alexander Hinz, Michael Trottmann, Thomas Kick, Denis Reichert, Robert Reichert, Stephan Schirdewahn, Marek Janecek, Andreas Jahn, Sean Ryder, Jakob Ströll und Philipp Sertl
Trainer Thomas Aigner
 

2. Wasserball-Liga Süd 2017/2018

Spielansetzungen

SV Würzburg 05

- SC Wasserfr. Fulda 1923

Erster Frankfurter SC

- SG Wasserball Leimen/Mannheim

WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921

- SG Stadtwerke München

PSV Stuttgart

- SV Weiden 1921

1. BSC Pforzheim

- VfB Friedberg

SV Cannstatt

- SV Weiden 1921 (Sonntag)

 

Tabelle

1.

Erster Frankfurter SC

35:30

5

6:2

2.

SC Wasserfr. Fulda 1923

49:48

1

6:2

3.

SV Weiden 1921

33:14

19

4:0

4.

SG Stadtwerke München

45:29

16

4:2

5.

SG Wasserball Leimen/Mannheim

53:50

3

4:4

6.

SV Würzburg 05

29:28

1

4:2

7.

WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921

10:9

1

2:0

8.

PSV Stuttgart

41:51

-10

1:7

9.

VfB Friedberg

14:28

-14

1:3

10.

SV Bietigheim

9:14

-5

0:2

 

1. BSC Pforzheim

7:12

-5

0:2

12.

SV Cannstatt

24:36

-12

0:6



4.12.2017
Sicher aber glanzlos gegen Aufsteiger
SV-Wasserballer gewinnen gegen engagierte Bietigheimer 14:9

(prg) Nach dem Pokalerfolg vor zwei Wochen (18:6) in Bietigheim und dem gelungenen Ligaauftakt letzte Woche (19:5) in Friedberg, waren die Erwartungen vor dem ersten Heimspiel, gegen den Aufsteiger SV Bietigheim, entsprechend groß. Doch die Weidener, die ohne zwei Leistungsträger in den Abwehrreihen auskommen mussten, fuhren einen sicheren aber glanzlosen 14:9 Sieg in der WTW ein. Mit den Ausfällen von Andreas Jahn und Thomas Kick (beide mit Kopfverletzung nicht spielfähig) verloren die Oberpfälzer ein wenig Stabilität in der Verteidigung.

Der schnelle 3:0 Zwischenstand, nach gut drei Spielminuten, führte zudem noch zum offensichtlichen Spannungsabfall in den Reihen der Hausherren. Die Konzentration, einmal verloren, lässt sich meistens nur mühsam zurückholen. Im ersten Viertel noch dominierend, auch wenn mit diversen Abschlussfehlern behaftet, konnten die Reger-Städter eine 4:1 Führung erzielen. Im zweiten Abschnitt häuften sich die Fehler im Spielaufbau und diese Angriffe, die gelangen und gut ausgespielt wurden, wurden oft mit schwachem Abschluss vergeben. Dem zufolge konnten die engagierten Aufsteiger ein ausgeglichenes Spiel gegen den favorisierten Hausherren bieten. Nach 3:3 im zweiten Viertel wechselten die Teams mit 7:4 Halbzeitstand die Seiten.

Nach der Halbzeitpause erhöhten die Aigner-Schützlinge sichtlich das Tempo, erzielten fünf Treffer in Folge und gingen mit einer sicheren 12:6 Führung zur letzten Viertelpause. Die deutliche Führung brachte zwar die Sicherheit, was den Spielausgang anbetrifft, jedoch keine ins Spiel der Weidener. Sie ließen sich auf das hecktische Spiel der Gegner ein und verloren dabei komplett ihren roten Faden im Spiel. Den Gästen gelang damit sogar der erste Viertelgewinn der Saison und dies gegen den amtierenden Meister. Insgesamt war der Sieg der Weidener nie wirklich in Gefahr, die Vorstellung verlief aber sicherlich nicht ganz nach ihren Vorstellungen. Sie wollen und müssen sich sogar steigern, wenn sie am kommenden Wochenende in Stuttgart und dann kurz vor Weihnachten in Würzburg, ungeschlagen in die Weihnachtspause gehen wollen.

"Das Ergebnis und das Spiel in vielen Phasen verlief gar nicht nach meinen Vorstellungen, wir müssen versuchen die Konzentrationsfähigkeiten zu steigern, vor allem bei vermeidlich leichterem Gegner. Einige Spielzüge gefielen mir dagegen sehr gut. Vor allem die Überzahlen wurden meist, wie geübt ausgespielt, wir scheiterten aber zu oft im Abschluss. Das wollen wir demnächst auf jeden Fall besser machen. Mit dem überraschenden Ausfall von Thomas Kick und einigen Änderungen in der Aufstellung verloren wir die gewöhnliche Sicherheit in der Abwehr" resümiert Trainer Thomas Aigner nach der Partie in der WTW.

SV Weiden - SV Bietigheim 14:9 (4:1, 3:3, :2, 2:3)
Wasserverweise: Weiden 7+Spielzeitstrafe (Jakob Ströll), Bietigheim 10+2 Spielzeitstrafen (Oliver Marc Färber und Markus Köhler)
Schiedsrichter: Rüdiger Trommer (Coburg) und Eric Henschel (Leimen)

SV Weiden spielte mit Matthias Kreiner (1-24) und Christipher Klein (25-32) im Tor,
Nikolaj Neumann (4 Tore), Alexander Hinz (1), Michel Trottmann (1), Andreas Widiker, Denis reichert, Cedrik Zupfer, Robert Reichert, Marek Janecek (4), Jakob Ströll, Sean Ryder (3) und Philipp Sertl
Trainer Thomas Aigner

2. Wasserball-Liga Süd 2017/2018
Ergebnisse:
Erster Frankfurter SC - SC Wasserfr. Fulda 1923 8:13
SV Weiden 1921 - SV Bietigheim 14:9
VfB Friedberg - PSV Stuttgart 9:9
SG Stadtwerke München - SV Würzburg 05 10:11
Erster Frankfurter SC - PSV Stuttgart
SG Wasserball Leimen/Mannheim - SV Cannstatt

Tabelle:

1 . SC Wasserfr. Fulda 1923 49:48 1 6:2
2 . SV Weiden 1921 33:14 19 4:0
3 . SG Stadtwerke München 45:29 16 4:2
4 . Erster Frankfurter SC 27:23 4 4:2
5 . SV Würzburg 05 29:28 1 4:2
6 . WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921 10:9 1 2:0
7 . SG Wasserball Leimen/Mannheim 36:38 -2 2:4
8 . PSV Stuttgart 34:43 -9 1:5
9 . VfB Friedberg 14:28 -14 1:3
10 . SV Bietigheim 9:14 -5 0:2
  . BSC Pforzheim 7:12 -5 0:2
12 . SV Cannstatt 12:19 -7 0:4


30.11.2017
Endlich geht es zuhause los
SV-Wasserballer erwarten Bietigheim

(prg) Endlich geht es auch in Weiden mit der 2.Wasserball-Liga Süd los. Das erste Heimspiel der Liga in laufender Saison wird leider auch das letzte in diesem Jahr sein. Am Samstag um 18:00 Uhr empfangen die Oberpfälzer der letzten Pokalgegner SV Bietigheim in der Weidener Thermen-Welt. Ein Sieg ist vorprogrammiert.

Nach der Pokalbegegnung vor zwei Wochen auswärts (18:6 für Weiden) ergibt sich die Favoritenrolle zwangsläufig. Auch wenn, um die Zielsetzung zu folgen, die Aigner-Schützlinge nur Siege in der Liga anstreben, ist Vorsicht immer geboten. Die Weidener wollen kein Spiel auf die leichte Schulter nehmen: „Wir sind alles andere, als Überflieger der Liga, einem deutlichen Sieg können immer böse Überraschungen folgen, das wissen wir und deshalb haben wir jedes Spiel in voller Konzentration anzugehen“ warnt Trainer Aigner vor Überheblichkeit, „wir wollen dieses Spiel unseren Zuschauern widmen, die lange warten mussten und uns erst im Januar wiedersehen werden“ fügt er hinzu.
Im Moment ist die Stimmung in den Weidener Reihen sehr gut, die Mannschaft ist motiviert und arbeitet fleißig im Training, um höhere Hürden im Verlauf der Saison zu nehmen. Am Samstag scheint es alle Weidener Akteure wieder am Bord zu geben, damit könnte man einiges im taktischen Bereich ausprobieren und verschiedene Formationen testen. Dem Aufsteiger aus Bietigheim werden nur Außenseiterchancen eingeräumt, er soll aber mit vollem Respekt in Weiden empfangen werden, darauf legen die SV-Verantwortlichen großen Wert.


Die voraussichtliche Aufstellung für Samstag
Matthias Kreiner und Christopher Klein im Tor,
Nikolaj Neumann, Alexander Hinz, Michael Trottmann, Thomas Kick, Denis Reichert, Cedrik Zupfer, Robert Reichert, Marek Janecek, Philipp Sertl, Sean Ryder und Jakob Ströll
Trainer Thomas AIgner

Eine Woche später haben die Weidener ein Doppelspieltag in Stuttgart zu bestreiten (PSV Stuttgart und SV Cannstatt), ehe das letzte Spiel des Jahres in Würzburg über die Bühne geht. Die Max-Reger-Städter sehen das Derby als Höhepunkt kurz vor Weihnachten.

2.Wasserball-Liga Süd 2017/2018
Spielansetzungen

Erster Frankfurter SC

- SC Wasserfr. Fulda 1923


SV Weiden 1921

- SV Bietigheim


VfB Friedberg

- PSV Stuttgart


SG Stadtwerke München

- SV Würzburg 05

So.

Erster Frankfurter SC

- PSV Stuttgart

So.

SG Wasserball Leimen/Mannheim

- SV Cannstatt

So.


Tabelle

1

. SG Stadtwerke München

35:18

17

4:0

2

. Erster Frankfurter SC

19:10

9

4:0

3

. SC Wasserfr. Fulda 1923

36:40

-4

4:2

4

. SV Weiden 1921

19:5

14

2:0

5

. WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921

10:9

1

2:0

6

. SV Würzburg 05

18:18

0

2:2

7

. SG Wasserball Leimen/Mannheim

36:38

-2

2:4

8

. SV Bietigheim

0:0

0

0:0

9

. 1. BSC Pforzheim

7:12

-5

0:2

10

. SV Cannstatt

12:19

-7

0:4

11

. PSV Stuttgart

25:34

-9

0:4

12

. VfB Friedberg

5:19

-14

0:2



26.11.2017
Weiden zerschlägt Friedberger Ambitionen
Ligastart gut gelungen

(prg) Spät stiegen beide Kontrahenten in das Ligageschehen ein. Während die Gäste aus Weiden bereits drei Pokalspiele in dieser Saison bestritten und ungefähr wussten, wo sie mit ihrer Form stehen, erhofften sich die Gastgeber vom VfB Friedberg wegen guter Trainingsleistungen, einen gelungenen Start. Und gerade diese Ambitionen wurden von den Max-Reger-Städter schnell zerstört. Die Weidener, um den wiederholt souveränen Stürmer Sean Ryder (5 Treffer in der Partie), gaben den Hessen nicht den Hauch einer Chance und gewannen verdient mit 19:5 Toren. Am kommenden Samstag steigt das erste Heimspiel der Weidener in der laufenden Saison der 2.Wasserball-Liga Süd 2017/2018, Gegner ist der SV Bietigheim, der bereits vor einer Woche klar (18:6) auswärts im Süddeutschen Pokal geschlagen wurde.

"Sean war wieder souverän im Abschluss und die ganze Truppe zeigte eine gute, geschlossene Mannschaftsleistung. Die Spieler sind fit und überzeugten heute mit gutem Konterverhalten, dass zeugt von Aufmerksamkeit und Spielwitz, so macht es auch mir wirklich Spaß" erklärte Trainer Thomas Aigner kurz die Partie im Friedberger Usa-Hallenbad.

Die Gäste aus der Oberpfalz brauchten diesmal nicht einmal viel Zeit, um aus der langen Reise die Konzentration auf das Spiel zu fokussieren und legten gleich richtig los. Kurz vor der ersten Pause stand es bereits 0:5 auf der Anzeigetafel, eher die beindruckten Hausherren ihren ersten Treffer markieren konnten. Im zweiten Abschnitt setzten die SV-ler ihre Dominanz fort, erhöhten rasch auf 1:8 Zwischenstand und nahmen damit die letzten Hoffnungen der Friedberger, einen ähnlichen Kampf, wie in der letzten Saison (7:10) an gleicher Stelle aufnehmen zu können. Das Gegenteil war nämlich der Fall, die Oberpfälzer überrollten die Hessen über 1:6 im dritten und 2:5 im vierten Viertel zu einem klaren 19:5 Endergebnis. Damit stehen die ersten und in dieser Form sehr überzeugenden Ligapunkte zu Buche. Es ist zwar noch zu früh, um die Leistung, vor allem im Vergleich mit den stärksten Teams der Liga zu richtig bewerten zu können. Die Verfassung der Mannschaft macht aber auf jeden Fall Mut, die Körpersprache stimmt und es kann so weitergehen.

Vor der nächsten Begegnung in Weiden gegen Bietigheim ist die Favoritenrolle klar definiert, erst eine Woche später in Stuttgart und vor allem beim SV Cannstatt (DWL-Absteiger) werden die Aigner-Schützlinge auf Probe gestellt. In zwei Wochen wartet mit SV Würzburg auch schon der nächste DWL-Absteiger. Die Unterfranken starteten holperig in die Saison und werden sich sicherlich gerne im letzten Spiel des Jahres rehabilitieren. "Die Derbys haben traditionell viel zu bieten, wir stellen uns auf einen großen Kampf ein" kündigt Kapitän Thomas Kick jetzt schon an. "Aber zuerst wollen wir Bietigheim schlagen und das Wochenende in Schwaben erfolgreich gestalten, dann erst werden wir uns auf Würzburg vorbereiten" fügte er noch hinzu.

VfB Friedberg - SV Weiden 5:19 (1:5, 1:3, 1:6, 2:5)
Wasserverweise: Friedberg 10+Strafwurf, Weiden 10+Strafwurf
Schiedsrichter: Winfried Horsch und Stefan Schulze

SV Weiden spielte mit Matthias Kreiner und Alexander Erhardt im Tor,
Nikolaj Neumann (3 Tore), Alexander Hinz, Michael Trottmann (1), Thomas Kick (1), Denis Reichert (1), Cedrik Zupfer (1), Robert Reichert (2), Marek Janecek (1), Jakob Ströll (2), Sean Ryder (5) und Philipp Sertl (2)
Trainer Thomas Aigner

2.Wasserball-Liga Süd 2017/2018
Ergebnisse

PSV Stuttgart

- SC Wasserfr. Fulda 1923

11:17

WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921

- SG Wasserball Leimen/Mannheim

10:9

VfB Friedberg

- SV Weiden 1921

5:19


Tabelle

1

. SG Stadtwerke München

35:18

17

4:0

2

. Erster Frankfurter SC

19:10

9

4:0

3

. SC Wasserfr. Fulda 1923

36:40

-4

4:2

4

. SV Weiden 1921

19:5

14

2:0

5

. WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921

10:9

1

2:0

6

. SV Würzburg 05

18:18

0

2:2

7

. SG Wasserball Leimen/Mannheim

36:38

-2

2:4

8

. SV Bietigheim

0:0

0

0:0

9

. 1. BSC Pforzheim

7:12

-5

0:2

10

. SV Cannstatt

12:19

-7

0:4

11

. PSV Stuttgart

25:34

-9

0:4

12

. VfB Friedberg

5:19

-14

0:2



23.11.2017
SV Weiden Favorit in Friedberg
Wasserballer zum Ligastart nach Hessen
 
(prg) Außergewöhnlich lange hat es in dieser Saison für die Weidener gedauert, bis sie endlich in die Runde der 2. Wasserball-Liga Süd einsteigen können. Die Aufgaben im Deutschen und Süddeutschen Wasserball-Pokal führte zu Spielverlegungen, die den Rundenauftakt für die Weidener aufschoben. Am kommenden Samstag geht es endlich los. Die Weidener reisen als Favoriten nach Hessen, um die erste Punkte der laufenden Runde beim VfB Friedberg zu erzielen.
 
Für den ersten Rundengegner der Weidener ist es auch die erste Saisonbegegnung, somit ist die Verfassung der Mannschaft schlecht zu beurteilen. Rein nach den Ergebnissen der vergangenen Saison dürfte der Titelverteidiger beim 10. Team der letztjährigen Meisterschaft klar als Favorit antreten, zumal die Leistungen der Weidener in den bereits absolvierten Pokalbegegnungen zuversichtlich stimmen dürften. Dennoch bleiben die Oberpfälzer traditionell realistisch und wollen keinen Gegner der Liga auf die leichte Schulter nehmen. Trainer Aigner mahnt: „Wir haben in der letzten Saison Punkte gelassen, wo wir wirklich nicht erwartet hätten, obwohl wir keine Mannschaft unterschätzt haben. Dies ist eine Erfahrung, die uns helfen sollte, in der laufenden Runde noch konzentrierter zu spielen. Und nochmals, er wird sicherlich leichtere Speile für uns geben, aber keine Selbstläufer“.
 
Wie es aussieht, werden die Weidener, diesmal auf alle Akteure zurückgreifen können. Stammtorhüter Matthias Kreiner befindet sich am Anfang seines Studiums in München, und wurde vom Trainer Aigner will letztes Wochenende befreit. Jetzt soll er wieder, gemeinsam mit Center Jakob Ströll, die Mannschaft vervollständigen.  Am Samstag, den 2. Dezember spielen die Weidener ihr einziges Ligaspiel bis Ende des Jahres und empfangen den Pokalgegner (18:6 auswärts letzte Woche) SV Bietigheim. Anpfiff ist um 18:00 Uhr.
 
Voraussichtliche Aufstellung der Weidener für Samstag:
Matthias Kreiner im Tor, Nikolaj Neumann, Alexander Hinz, Michael Trottmann, Thomas Kick, Denis Reichert, Cedrik Zupfer, Robert Reichert, Marek Janecek, Andreas Jahn, Sean Ryder, Philipp Sertl und Jakob Ströll
Trainer Thomas Aigner
 
2. Wasserball-Liga Süd

Spielansetzungen

PSV Stuttgart

-        SC Wasserfr. Fulda 1923

WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921

-        SG Wasserball Leimen/Mannheim

VfB Friedberg

-        SV Weiden 1921

 

Tabelle

1.

SG Stadtwerke München

2/22

35:18

17

4:0

2.

Erster Frankfurter SC

2/22

19:10

9

4:0

3.

SV Würzburg 05

2/22

18:18

0

2:2

4.

SG Wasserball Leimen/Mannheim

2/22

27:28

-1

2:2

5.

SC Wasserfr. Fulda 1923

2/22

19:29

-10

2:2

6.

SV Bietigheim

0/22

0:0

0

0

 

WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921

0/22

0:0

0

0

 

SV Weiden 1921

0/22

0:0

0

0

 

VfB Friedberg

0/22

0:0

0

0

10.

PSV Stuttgart

1/22

14:17

-3

0:2

11.

1. BSC Pforzheim

1/22

7:12

-5

0:2

12.

SV Cannstatt

2/22

12:19

-7

0:4



19.11.2017
Alles klar in Bietigheim
Weidens Wasserballer sicher im Viertelfinale

(prg) Gerademal ein Viertel lang hielt der 2.Liga-Aufsteiger SV Bietigheim gegen den favorisierten Gast aus der Oberpfalz stand. Die Hausherren führten sogar 2:1 zum Beginn des Achtelfinalspiels des Süddeutschen Wasserballpokals, doch ab dem zweiten Abschnitt sammelten sich die Weidener und gaben dem Gegner am Ende keine Chancen mehr. Nach dem sicheren 18:6 Sieg befinden sich die Max-Reger-Städter auf dem Weg in Richtung Titelverteidigung.
Am kommenden Samstag steigen die Aigner-Schützlinge in Friedberg in das Geschehen der 2.Wasserball-Liga Süd 2017/2018 ein. Auch hier lautet die Zielsetzung, Titelverteidigung.


Die lange Anreise am Samstagabend machte sich zum Beginn der Partie in Bietigheim bei den Gästen im ersten Spielabschnitt noch bemerkbar. Sie gingen zwar mit 1:0 in Führung, kassierten aber zwei Treffer in Folge und mühten sich danach zum 5:4 Zwischenstand vor der ersten Viertelpause.
Den zweiten Spielabschnitt öffneten die SV-ler mit einem Dreierpack und stellten damit die Weichen auf Sieg, der nach und nach, in den folgenden Anschnitten, sicher unter Dach und Fach eingefahren werden konnte. Mit 4:1 im zweiten, 5:1 im dritten und 4:0 im letzten Viertel gaben die Mannen um Kapitän Thomas Kick dem Gegner keine Chance.
Sean Ryder auf Seite der Weidener überzeugte dabei besonders mit seinen 7 Treffern und damit sogar einem mehr, als die gesamte generische Mannschaft
. "Wir verschliefen ein wenig den Anfang und gingen teilweise zu leichtsinnig mit unseren Chancen um, aber man konnte auch sehr gute Ansätze in unserem Spiel erkennen. Das Überzahlspiel funktioniert immer besser, jetzt sind wir für den Ligaalltag gewappnet und freuen uns, dass es endlich los geht" beschrieb Kapitän Thomas Kick.
Der Viertelfinalgegner wird erst kurz vor Weihnachten, nachdem das letzte Spiel der Runde gespielt wurde, durch Los ermittelt.
Am kommenden Samstag geht es in Friedberg los, ehe am 2. Dezember das erste Heimspiel, gegen Bietigheim steigen wird.

SV Bietigheim - SV Weiden 6:18 (4:5, 1:4, 1:5, 0:4)
Wasserverweise: Bietigheim 9, Weiden 9+Strafwurf
Schiedsrichter: Ralf Müller und Michael Polyakov

SV Weiden spielte mit Alexander Erhardt und Florian Modl im Tor,
Nikolaj Neumann (3 Tore), Alexander Hinz (1), Michael Trottmann, Thomas Kick, Robert Reichert, Stephan Schirdewahn, Denis Reichert, Marek Janecek (4), Sean Ryder (7), Philipp Sertl (3)
Trainer Thomas Aigner

Süddeutscher Wasserball-Pokal 2018
Achtelfinalansetzungen:


SV WF Fulda

- SG Stadtwerke München

15:12

Erster Frankfurter SC

- WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921

13:8

SV Bietigheim

- SV Weiden 1921

6:18

1.FCN Schwimmen

- 1. BSC Pforzheim

am 26.11.

SSV Zuffenhausen

- SV Würzburg 05

am 02.12.

PSV Stuttgart

- SG Wasserball Leimen/Mannheim

am 17.12



16.11.2017
Weidens Wasserballer vor nächster Pokalaufgabe
Favorisiert nach Bietigheim
 
(prg) Nach dem Pokal-Aus im Achtelfinale des Deutschen Wasserballpokals, gegen Plauen letzte Woche, stehen die Wasserballer des SV Weiden vor der nächsten Pokalaufgabe im Süddeutschen Wasserball-Pokal 2018. Diesmal favorisiert, reist der Titelverteidiger aus der Oberpfalz am kommenden Samstag zum 2-Liga-Aufsteiger nach Bietigheim zum Achtelfinale des Wettbewerbes. Erst eine Woche später starten die Weidener in Friedberg die Ligasaison. Das erste Ligaheimspiel findet am 2. Dezember statt, Gegner ist dann erneut der SV Bietigheim.
 
Die Mannschaft um den Coach Thomas Aigner wird zwar nicht in voller Besetzung nach Bietigheim reisen, bleibt aber trotzdem gegen den Aufsteiger favorisiert. Torwart Matthias Kreiner und Center Jakob Ströll werden fehlen, dafür wird es aber ein Doppelcomeback im Tor der Weidener geben. Christopher Klein, der vor Saisonbeginn in die Oberpfalz zurückkehrte und Florian Modl, der die Mannschaft im Training unterstützt, werden die Aufgaben im Weidener Tor vom Kreiner und Alexander Erhardt in dieser Pokalpartie übernehmen. Den Ausfall Strölls auf der Centerposition kann Aigner zwar nicht eins zu eins ersetzen, dafür werden aber die Nachwuchsspieler mehr Einsätze bekommen.
 
Die Saisonziele der Weidener sind klar definiert, sie wollen die beiden Meistertitel der Liga und im Pokal aus Vorjahr verteidigen, aus diesem Grund ist ein Sieg im Achtelfinale in Bietigheim für die Oberpfälzer Pflicht. Die Verantwortlichen sind sich jedoch einig, Selbstläufer wird es in der Saison genauso wenig geben, wie in der Vergangenheit. Bei aller Zuversicht, es muss zuerst gespielt werden.
 
Die Weidener werden voraussichtlich in folgender Aufstellung auftreten:
Christopher Klein und Florian Modl im Tor, Nikolaj Neumann, Alexander Hinz, Michael Trottmann, Thomas Kick, Philipp Sertl, Dennis Reichert, Stephan Schirdewahn, Robert Reichert, Marek Janecek, Andreas Jahn und Sean Ryder
Trainer Thomas Aigner
 
Süddeutsche Wasserball-Pokal 2018
Achtelfinale-Spielansetzung

 

21.10.17

SC Wasserfr. Fulda 1923

-         SG Stadtwerke München

15:12

12.11.17

Erster Frankfurter SC

-         WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921

13:8

18.11.17

SV Bietigheim

-         SV Weiden 1921


26.11.17

1.FCN Schwimmen

        -      1. BSC Pforzheim


02.12.17

SSV Zuffenhausen

-         SV Würzburg 05


17.12.17

PSV Stuttgart

-         SG Wasserball Leimen/Mannheim




12.11.2017
Plauen doch eine Nummer zu groß
SV-Wasserballer verlieren im Pokal

(prg) Nur Außenseiterchancen wurden den Weidener Wasserballern vor der Achtelfinalpartie im deutschen Pokal am vergangenen Samstag in der Weidener Thermenwelt eingeräumt. Gut 10 Minuten hielten die Oberpfälzer tapfer gegen den ambitionierten Bundesligisten, doch dann ging ihnen die Luft aus. Mit dem 9:16 Endergebnis wollen sich die Weidener nicht so einfach abfinden, zumal der glänzend aufgelegter Goalkeeper Matthias Kreiner schlimmeres verhinderte. Dennoch überzeugten die Max-Reger-Städter mit Geschlossenheit und Disziplin und müssen sich um den Ligastart nicht großartig sorgen.

Jakob Ströll eröffnete die Partie mit einem Treffer in Überzahl, ehe die Gäste mit drei Toren in Folge 1:3 markierten. Weitere Überzahl und wiederholt Ströll verkürzte auf 2:3 zur Viertelpause. Thomas Kick glich zum Beginn des zweiten Viertels sogar aus, doch danach ging nicht mehr viel für die Hausherren. Die Gäste aus Vogtland sammelten sich allmählich und setzte sich Tor für Tor ab. Schon Anfangs zweiten Viertels verabschiedete sich Sean Ryder nach seinem dritten Waserverweis vom Spiel, kurze Zeit später kassierte Kapitän Thomas Kick seine zweite Zeitstrafe und musste ganz vorsichtig agieren, um im Spiel zu bleiben. Damit eröffneten sich für die Plauener neue Mögichkeiten, die sie gekonnt nutzten und in 6 Folgetreffer ummünzten. Erst beim Spielstand 3:9 anfangs dritten Viertels gelangt es Nikolaj Neumann mit einem schönen Fernschuss der vierter Treffer der SV-ler. Thomas Kick verkürzte zwischenzeitig auf 5:9, doch um das Spiel noch zu drehen waren die Bundesligisten zu stark. Das Spiel wurde ausgeglichener, verlief aber weiterhin unter Kontrolle der Vogtländer.

Starker Kreiner zwischen den Pfosten.
Während der gesamten Partie stich ein Akteur besonders heraus, Weidener Torwart Matthias Kreiner war der Mann des Abends, der mit tollen Paraden überzeugte und seine Vordermänner vor einer Klatsche schützte: "Matze hat heute einen grandiosen Job gemacht, parierte einige wirklich starke Würfe und verdiente sich damit, trotz unserer Niederlage, für uns den Titel "Spieler des Tages". Die Mannschaft hat kämpferisch überzeugt, auch die konditionelle Verfassung ist in Ordnung, wir müssen es aber eingestehen, dass die Plauener für uns doch eine Nummer zu groß sind. Durch häufige, unnötige Ballverluste im Spielaufbau, ließen wir sie aufspielen und bei 3:9 war die Messe bereits gelesen. Für den Ligastart dürfen wir aber zuversichtlich bleiben" analysierte Aigner direkt nach dem Spiel.

Wieder Ruhe um Hauptverein
Die Weidener, die mit einer sehr jungen Mannschaft gegen den, mit ungarischen Spielern gespickten, Gästen phasenweise sehr gut aussahen, bestätigten an diesem Abend eine gute Entwicklung, Abteilungsleiter Irek Luczak äußerte sich optimistisch: "Endlich ist unsere Vereinszukunft geklärt, wir haben mit unserer Neustrukturierung im Verein neue Perspektiven und können uns jetzt voll und ganz auf den Sportbetrieb konzentrieren. Die Mannschaft ist sehr jung, macht aber einen sehr guten Eindruck und ich sehe in dem aktuellen Konstrukt viel Potenzial". Er bedankte sich bei dieser Gelegenheit auch bei allen Beteiligten, die einen Tag früher, während der außerordentlichen Mitgliederversammlung, die vielversprechenden Veränderungen im Hauptverein auf den Weg brachten und mit Ilona Rath-Lux eine neue Vereinsvorsitzende wählten: "uns fiel ein riesen Brocken vom Herzen, das war ein sehr guter Tag für unseren Verein" lobte Luczak die jüngste Entwicklung im Verein.

SV Weiden - SVV Plauen 9:16 (2:3, 1:5, 3:5, 3:3)
Schiedsrichter: Jens Boysen, Robert Kovacs
Wasserverweise: Weiden 11+Strafwurf, Plauen 9+Spielzeitstrafe
Zuschauer: 95

SV Weiden spielte mit Matthias Kreiner im Tor,
Nikolaj Neumann (3 Tore), Alexander Hinz, Michael Trottmann, Thomas Kick (3), Denis Reichert, Stephan Schirdewahn, Rbert Reichert, Marek Janecek, Cedrik Zupfer, Sean Ryder, Philipp Sertl (1) und Jakob Ströll (2)
Trainer Thomas Aigner

Deutscher Wasserball-Pokal 2018
Ergebnisse der Achtelfinalspiele

Formularbeginn




Wassersportfreunde von 1898 Hannover - SSV Esslingen 13:2



SV Weiden 1921 - SVV Plauen 9:16



SGW Rhenania/BW Poseidon Köln - Duisburger SV 1898 7:10



SC Neustadt/Weinstraße - SG Neukölln Berlin 11:13 n.5m



SV Ludwigsburg 08 - ASC Duisburg 7:19



OSC Potsdam - White Sharks Hannover 10:9



SV Poseidon Hamburg - Wfr. Spandau 04 1:32



SC Wedding 1929 - SV Bayer Uerdingen 08 am 12.Dezember

Formularende


10.11.2017
Ligastart für SV Weiden vertagt
Jetzt kommt Plauen

(prg) Eigentlich hätten die Weidener Wasserballer am kommenden Wochenende in den Betrieb der 2. Wasserball-Liga Süd steigen sollen. Nach dem Sieg in der 2.Runde des Deutschen Wasserball-Pokals in Duisburg, musste jedoch die Begegnung vom 11. November beim SV Würzburg auf den 16. Dezember verlegt werden. Am kommenden Samstag wird dafür das Achtelfinale gegen den SV Vogtland Plauen in der Weidener Thermen-Welt steigen. Ein Schmankerl für die Weidener Wasserballanhänger. Das Spiel beginnt um 18,00 Uhr.

Die Weidener sind die letzten, noch im Wettbewerb verbliebenden Zweitligisten und genießen, aufgrund der Ligazugehörigkeit das Heimrecht. Die Vogtländer, die seit drei Jahren als „Scharniermannschaft“ zwischen der Gruppen A und B der Deutschen Wasserball-Liga gelten und gespickt mit ungarischen Halbprofis weiter um den Aufstieg in die A-Gruppe kämpfen, sind sicherlich alles andere als eine leichte Aufgabe für die Zweitligisten aus der Oberpfalz. Doch die Mannen um den ehrgeizigen Coach Thomas Aigner, sehen sich nicht automatisch als Verlierer dieser Partie: „Das ist ein sehr attraktiver Gegner für uns. Eine Mannschaft, die nominell, wie personell weit über uns im Ranking steht, die wir gut kennen und aber nicht fürchten, muss uns zuerst Zuhause schlagen. Wir haben nichts zu verlieren und versuchen, bei allem Respekt, befreit aufzuspielen. Wir freuen uns auf das Spiel und hoffen auf ein richtiges Event, kurz vor Ligastart in der Thermenwelt“ äußerte sich der Weidener Trainer direkt nach der Achtelfinalauslosung.

Die Vogtländer schlugen in der zweiten Pokalrunde den Vertreter der 2. Wasserball-Liga West, klar mit 21:5 Toren und hinterließen entsprechende Duftmarke im Westen. In der Bundesliga gewannen sie zum Auftakt beim Aufsteiger Köln, verloren vor zwei Wochen gegen den starken SV98 Duisburg und schlugen auswärts mit 14:12 den zweiten Aufsteiger SV08 Ludwigsburg und kletterten damit auf den Tabellenrang zwei der DWL-Gruppe B. Eine Bilanz, die sich sehen lässt und für einen Zweitligisten Weiden eine Herausforderung darstellt. Man wird sehen, ob die Oberpfälzer gegen die ambitionierten Plauener standhalten können. Die Verantwortlichen sind sich einig, dass die Mannschaft in kompletter Besetzung auftreten und einen sehr guten Tag erwischen muss, um das Viertelfinale zu erreichen.

Eine Woche später, am 18. November müssen die SV-ler im nächsten Pokalwettbewerb ran. Im Süddeutschen-Wasserballpokal 2018 gastiert der Titelverteidiger aus Weiden beim 2.Liga-Aufstieger Bietigheim. Nachdem das Spiel in Würzburg verlegt wurde, werden die Max-Reger-Städter erst am 25. November in Friedberg die Runde beginnen. Das erste Liga-Heimspiel findet am 2. Dezember gegen den früheren Pokalgegner Bietigheim statt, aber bereits am Samstag gegen Plauen sollen die Anhänger der Weidener auf Geschmack kommen. Die Mannschaft hofft auf regen Zuschauerbesuch.


Deutscher Wasserball-Pokal 2018

Achtelfinale:

Wassersportfreunde von 1898 Hannover

- SSV Esslingen


SC Wedding 1929

- SV Bayer Uerdingen 08


SGW Rhenania/BW Poseidon Köln

- Duisburger SV 1898


SC Neustadt/Weinstraße

- SG Neukölln Berlin


SV Weiden 1921

- SVV Plauen


SV Ludwigsburg 08

- ASC Duisburg


OSC Potsdam

- White Sharks Hannover


SV Poseidon Hamburg

- Wfr. Spandau 04




22.10.2017
Weiden im Achtelfinale
SV Wasserballer siegen klar in Duisburg

(prg) Nach dem klaren Sieg in der ersten Runde des Deutschen Pokals gegen Bochum bekamen die Weidener Wasserballer ein Losglück und mussten zwei Wochen später beim Oberligisten DJK-SV Duisburg um den Einzug ins Achtelfinale spielen. Die Reise in den Pott am vergangenen Samstag hat sich, trotz Ausfälle dreier Leistungsträger, gelohnt. Der SV Weiden gewann deutlich mit 17:7 Toren und verbleibt als einzige Zweitligist in der Runde der besten 16 Teams Deutschlands im Rennen. Die nächste Runde ist für den 11. November angesetzt, sicher ist, dass die Weidener (die rangniedrigste im Lostopf) das Heimrecht genießen dürfen. Man kann auf jeden Fall mit einer hohen Hürde rechnen, vielleicht gastiert sogar wieder mal ein Hochkaräter in der Thermenwelt.

In der Vorbereitungsphase hat es kaum jemand erwartet, wie die Weidener sich schon vor zwei Wochen in Weiden präsentierten. Auch in der zweiten Runde in Duisburg dürften sich die Arme, nach dem Schwimmtraining unter der Woche, noch schwer anfühlen. Das Fehlen von Thomas Kick, Andreas Jahn und Matthias Kreiner erleichterten die Auswärtsaufgabe keinesfalls: "Das Spiel hätte auch besser laufen können, wir erlaubten uns zu viele individuelle Fehler und unnötige Wasserverweise, was viel Kraft kostete. Das Überzahlspiel war nicht gut, wurde häufig durch überhastete Abschlüsse vergeben. Aber man muss auch sagen, dass in der Trainingsphase und nach der langen Anreise keine Wunder zu erwarten sind" analysierte Trainer Thomas Aigner nach der Partie in Duisburg. Sean Ryder und Philipp Sertl lobte Aigner für überzeugende Leistungen, die das gesamte Team, mit vielen Einsetzen der Nachwuchskräfte, zum Sieg führten.

Sean Ryder eröffnete die Partie im Duisburger Stadionbad mit seinem ersten Treffer schon im Auftaktangriff. Nach zwei abgewehrten Unterzahlen erhöhte erneut Ryder auf 2:0 aus Sicht der Oberpfälzer Gäste. Erst die dritte Überzahl der Hausherren endete mit einem Treffer zum 1:2 Pausenstand nach dem Auftaktviertel. Der zweite Abschnitt gehörte schon ganz den Gästen aus Weiden. Nach 5:1 im zweiten Viertel wechselten die Teams mit einem deutlichen 7:2 Halbzeitstand die Seiten. Im dritten Viertel machten sich, die vom Trainer angesprochenen Abschlussfehler breit, aber auch diesen Abschnitt entschieden die Max-Reger-Städter für sich und erhöhten sogar auf 10:2 zur letzten Pause. Im Schlussviertel bemühten sich die Duisburger zwar, das Spielergebnis noch zu retten, es reichte aber auch nicht mehr, um die SV-ler an diesem Abend zu verunsichern. Ganz im Gegenteil, die Weidener behielten die Oberhand und schlossen die Partie über 7:4 im Schlussabschnitt zum verdienten 17:7 Endstand ab.

DJK-SV Disburg - SV Weiden 7:17 (1:2, 1:5, 1:3, 4:7)

Wasserverweise: Duisburg 6, Weiden 9+Strafwurf

Schiedsrichter: Frank Rohleder und Andreas Hiltmann


SV Weiden spielte mit Alexander Erhardt im Tor,
Nikolaj Neumann (1 Treffer), Alexander Hinz, Michael Trottmann, Stephan Schirdewahn, Denis Reichert, Robert Reichert (1), Marek Janecek (5), Sean Ryder (3), Philipp Sertl (5)und Jakob Ströll (2),
Trainer Thomas Aigner

Deutscher Wasserball-Pokal 2018

Ergebnisse 2.Runde


SGW Brandenburg

- Duisburger SV 1898

6:20

DJK-SV Poseidon Duisburg 1921

- SV Weiden 1921

7:17

SV Würzburg 05

- SV Ludwigsburg 08

6:15

Erster Frankfurter SC

- SC Wedding 1929

3:13

SV Krefeld 1972

- SC Neustadt/Weinstraße

7:8

SV Zwickau von 1904

- SGW Rhenania/BW Poseidon Köln

4:12

Wasserball Union Magdeburg

- SV Poseidon Hamburg

6:13

SGW SC Solingen/Wfr. Wuppertal

- SVV Plauen

5:21


Das Achtelfinale soll planmäßig am 11. November ausgespielt. Die Ergebnisse der Auslosung folgen.



19.10.2017
Deutscher Wasserball-Pokal: Achtelfinale im Visier
Schwimmverein Weiden in der 2. Runde beim Oberligisten
 
(prg) Die Weidener Wasserballer stecken zwar immer noch mitten drin, in der Saisonvorbereitung, müssen jedoch am kommenden Samstag gleich das zweite Pflichtspiel der neuen Saison bestreiten.
In der zweiten Runde des Deutschen Wasserballpokals 2018 (15:10 in der ersten Runde gegen Blau-Weiß Bochum) reisen die Oberpfälzer zum einzigen, noch im Wettbewerb verbliebenen Oberligist, DJK-SV Duisburg. Der NRW-Oberligist profitierte vom Rückzug des Altmeisters SV Cannstatt und erreichte durch ein Freilos die Runde zwei. Nominell sind die Gäste aus der Oberpfalz favorisiert, auch wenn sie nicht vollständig auf die Westreise gehen. Wichtige Spieler werden fehlen, dafür muss die Nachwuchsreihe ran.

 
In der zweiten Runde wurden die acht B-Gruppen-Vertreter der Deutschen Wasserball-Liga zu den Siegern der ersten Runde in den Lostopf beigemischt. Keinen davon erwischten die Weidener in der Auslosung, dafür einen rangniedrigsten aus dem Teilnehmerfeld, den Oberligist aus DJK-SV Duisburg. Nachdem mit Bochum der Vizemeister der 2. Wasserball-Liga West in der ersten Runde bereits besiegt wurde, sind die Chancen, einen NRW-Oberligist zu bezwingen natürlich sehr groß, doch die Weidener werden nicht in Vollbesetzung nach Duisburg fahren.
Kapitän Thomas Kick, Andreas Jahn und Sean Ryder, sind aus privaten Gründen nicht verfügbar, damit fehlen wichtige Stützen des Teams in der Abwehr, wie auch im Sturm.
Trainer Thomas Aigner muss es versuchen, die Lücken mit jüngeren Spielern zu schließen und mit einer geschlossenen Energieleistung dem Oberligist Paroli zu bieten, um das Achtelfinale zu erreichen:
"In dieser Trainingsphase sind keine Wunder zu erwarten und die Ausfälle lassen sich nicht einfach so kompensieren. Dennoch, fahren wir nach Duisburg, um zu gewinnen, das ist klar. Wenn wir in der ersten Runde siegten, wollen wir natürlich mehr, auch, wenn es im Achtelfinale schon gegen die besten Teams Deutschlands gehen und schon die Endstation drohen würde" so Aigner zu der Aufgabe am Rhein.
Im Achtelfinale stoßen die Teams der DWL-Gruppe A dazu, also die besten acht Teams Deutschlands, dafür steigen aber die Chancen auf ein weiteres Heimspiel, denn die rangniedrigere Mannschaft bekommt nach der Auslosung das Heimrecht. Selbst dafür wollen die Weidener die dritte Runde erreichen.

 
Deutscher Wasserball-Pokal 2018

2. Runde, Ansetzungen:
SGW Brandenburg -  Duisburger SV 1898
DJK-SV Poseidon Duisburg 1921 -  SV Weiden 1921
SV Würzburg 05 -  SV Ludwigsburg 08
Erster Frankfurter SC -  SC Wedding 1929
SV Krefeld 1972 -  SC Neustadt/Weinstraße
SV Zwickau von 1904 -  SGW Rhenania/BW Poseidon Köln
Wasserball Union Magdeburg -  SV Poseidon Hamburg
SGW SC Solingen/Wfr. Wuppertal -  SVV Plauen


9.10.2017
SV-Wasserballer in Spiellaune
Klarer Sieg im Deutschen Pokal
 
(prg) In der Vorbereitungsphase hat es noch kaum jemand erwartet, die Weidener Wasserballer zeigten am vergangen Samstag Spiellaune und siegten klar, mit 15:10 Toren, gegen den Westdeutschen Vertreter SV Blau-Weiß Bochum in der ersten Runde des Deutschen Wasserballpokals 2018. Nächster Gegner ist ein Vertreter der NRW-Oberliga DJK-SV Duisburg, der die Oberpfälzer bereits am 21. Oktober erwartet.
 
Kapitän Thomas Kick eröffnete die Partie mit seinem ersten Treffer knappe zwei Minuten nach Spielanpfiff. Die Gäste aus Bochum glichen kurze Zeit später in Überzahl aus, doch dies sollte der einzige Gleichstand in dieser Pokalpartie bleiben. Die Weidener setzten sich nach und nach ab, spielten ihre Aktionen meist gelungen aus, scheiterten aber noch öfter im Abschluss. Nach 4:3 im ersten Spielabschnitt folgte 5:3 im zweiten und damit eine 9:6 Führung zur Hauptzeit. Im dritten Viertel konnten die Hausherren ihre Führung zwar nicht mehr ausbauen, verteidigten jedoch den Halbzeitvorsprung von drei Toren zur letzten Viertelpause. Im Schlussviertel bemühten sich die Gäste zwar, nochmals ran zu kommen, es reichte aber nicht mehr, um die SV-ler an diesem Abend zu bezwingen. Ganz im Gegenteil, die Weidener behielten die Oberhand und schlossen die Partie mit drei Treffern in Folge zum verdienten 15:10 Endstand.
 
Thomas Aigner, der die Trainerverantwortung am Beckenrand übernahm, war sichtlich zufrieden mit der Leistung der Mannschaft und lobte vor allem die richtige Einstellung der Truppe: „Für das erste Spiel fand ich die Leistung extrem gut. In unseren Reihen haben alle, ohne Ausnahme richtig gekämpft und man hat gesehen, dass sie Spaß am Spiel hatten. Auch mit dem Überzahlspiel dürfen wir zufrieden sein. Die Angriffe wurden fast immer richtig gut ausgespielt, im Anschluss hatten wir aber manchmal ein wenig Pech. Jetzt haben wir noch einige Wochen, um uns für den Ligastart zu wappnen und die nächste Pokalhürde in Duisburg scheint für uns auch machbar“.
 
SV Weiden – SV Blau-Weiß Bochum 15:10 (4:3, 5:3, 2:2, 4:2)
Wasserverweise: Weiden 7, Bochum 6 + 1x Spielzeitstrafe
Schiedsrichter: Jan Hoffmann und Peter Schneider
 
SV Weiden spielte mit Matthias Kreiner im Tor,
Nikolaj Neumann (3 Treffer), Alexander Hinz (2), Michael Trottmann (1), Thomas Kick (1), Stephan Schirdewahn, Andreas Jahn (2), Sean Ryder (4), Philipp Sertl und Jakob Ströll (2)
Trainer Thomas Aigner
 
Deutscher Wasserball-Pokal 2018
Ergebnisse 1.Runde
 
SG Schöneberg Berlin - SV Ludwigsburg 08 1:10
SGW Brandenburg - SpVg Laatzen 1894 11:8
HSC Hellas-1899 Hildesheim - Wasserball Union Magdeburg 12:14
HSG Warnemünde - SGW SC Solingen/Wfr. Wuppertal 3:13
Erster Frankfurter SC - Hamburger TB von 1862 18:5
SV Zwickau von 1904 - SG Stadtwerke München 12:11
SV Weiden 1921 - SV Blau-Weiß Bochum 15:10
SG Wasserball Leimen/Mannheim - SGW Rhenania/BW Poseidon Köln 8:18

 

Auslosung 2. Runde (Spieltag 21.10.2017)

SGW SC Solingen/Wfr. Wuppertal - SVV Plauen
SV Würzburg 05 - SV Ludwigsburg 08
SGW Brandenburg - Duisburger SV 1898
Wasserball Union Magdeburg - SV Poseidon Hamburg
DJK-SV Poseidon Duisburg 1921 - SV Weiden 1921
Erster Frankfurter SC - SC Wedding 1929
SV Krefeld 1972 - SC Neustadt/Weinstraße
SV Zwickau von 1904 - SGW Rhenania/BW Poseidon Köln


5.10.2017
Deutscher Pokal zum Saisonauftakt in Weiden
SV Blau-Weiß Bochum zu Gast in der Therme

(prg) Die Weidener Wasserballer befinden sich zwar noch mitten drin, in der Saisonvorbereitung, müssen jedoch am kommenden Samstag schon das erste Pflichtspiel der neuen Saison bestreiten. In der ersten Runde des Deutschen Wasserballpokals 2018 treffen die Oberpfälzer auf den traditionsreichen Verein SV Blau-Weiß Bochum, dem SV wurde dabei Heimrecht zugelost. Das Spiel beginnt um 18,00 Uhr, es gelten noch die Saisoneintrittskarten der vergangenen Saison.

In der ersten Runde nehmen die 16 Halbfinalisten der regionalen Pokalwettbewerbe Ost, West, Nord und Süd der letzten Saison teil. In der zweiten Runde stoßen die Bundesligisten der DWL-Gruppe B dazu, in der dritten Runde dann, die besten acht Teams Deutschlands. Die Weidener gewannen in der letzten Saison neben der Süddeutschen Meisterschaft (Sieger der 2. Wasserball-Liga Süd) auch den Süddeutschen Pokal und sind damit automatisch für den Deutschen Pokal qualifiziert.
Die Mannschaft um die Routiniers Sean Ryder, Thomas Kick, Thomas Aigner und Andreas Jahn freut sich auf den ersten Test während der intensiven Saisonvorbereitung:
"Es ist gut, eine Zwischenmeldung der aktuellen Verfassung aus dem Spiel zu erhalten. Die Bochumer, die ähnlich strukturiert, wie wir sind, haben einige routinierten Spieler in ihren Reihen aber auch viele jüngeren, das passt uns. Wir müssen abwarten, in welcher Aufstellung sie nach Weiden kommen, dürfen aber sicher sein, dass sie uns einiges abverlangen werden. Wir müssen aber auch wissen, dass in dieser Trainingsphase noch keine richtige Spielform zu erwarten ist, wo das Trainingspensum noch so hoch ist" freut sich Kapitän Thomas Kick aufs Wasserballspielen.
Die Westdeutschen belegten in der vergangenen 2.Liga-West-Saison punktgleich mit dem Sieger und DWL-Aufsteiger Rhenania/Poseidon aus Köln. Lediglich eine schwächere Tordifferenz, im Vergleich mit dem Westmeister aus Köln, hielt die Bochumer von der Teilnahme am Aufstiegsturnier ab. Es wird also ein Gegner in der Thermenwelt erwartet, der mindestens auf der gleichen Augenhöhe mit den Hausherren steht.


Bis auf Marek Janicek, der mit seiner Tschechischen Nationalmannschaft EM-Qualifikation in Portugal bestreitet, müssten auch alle Spieler des aktuellen Kaders zur Verfügung stehen. Schade nur, dass die Jugendspieler, die mit Zweitstartrecht für Weiden gemeldet sind, im Pokalwettbewerb nicht spielberechtigt sind, sie hätten sich sicherlich auf den Einsatz gefreut.

Deutscher Wasserball-Pokal 2018

1. Runde, Ansetzungen:


SG Schöneberg Berlin - SV Ludwigsburg 08
SGW Brandenburg - SpVg Laatzen 1894
HSC Hellas-1899 Hildesheim - Wasserball Union Magdeburg
HSG Warnemünde - SGW SC Solingen/Wfr. Wuppertal
Erster Frankfurter SC - Hamburger TB von 1862
SV Zwickau von 1904 - SG Stadtwerke München
SV Weiden 1921 - SV Blau-Weiß Bochum
SG Wasserball Leimen/Mannheim - SGW Rhenania/BW Poseidon Köln



1.10.2017
Weidens Wasserballer vor Saisonstart
Am Samstag Deutscher Pokal in Thermenwelt

(prg) Die Weidener Wasserballer befinden sich mitten in den Saisonvorbereitungen, müssen aber bereits am kommenden Wochenende das erste Pflichtspiel der neuen Saison bestreiten. Am Samstag gastiert mit dem SV BW Bochum ein Vertreter der 2. Wasserball-Liga West in der Weidener Thermenwelt in der ersten Runde des Deutschen Wasserballpokals 2018. Die Begegnung beginnt um 18,00 Uhr.

Die Westdeutschen werden ungefähr am gleichen Niveau, wie die Max-Reger-Städter eingeschätzt, sodass einem spannenden Pokalabend nichts im Wege stehen dürfte. Vielleicht schaffen es die Oberpfälzer, mit ihrem ersten Auftritt in der neuen Saison eine Duftmarke zu setzen und ihre Anhänger in eine interessante Saison einzuführen. Sicher bleibt es jedoch, dass dieses Spiel, gerade in der Vorbereitungsphase, nicht unbedingt die Aussagekraft besitz, um daraus irgendwelche Schlüsse für den weiteren Saisonverlauf zu ziehen. Es bringt aber sicherlich die ersten Erkenntnisse über die aktuelle Verfassung der Spieler und die sind wichtig für die weitere Trainingsplanung.

Der Double-Sieger der vergangenen Saison, Meister der 2.Wasserball-Liga Süd und Süddeutscher-Pokalsieger SV Weiden, hat einiges zu verteidigen und bezeichnet die Aufgabe selbst als sehr schwierig. Zu einem ist die 2.Liga Süd, durch den Bundesligaabstieg von SV Würzburg und SV Cannstatt, so stark einzuschätzen, wie schon lange nicht mehr. Zum anderen befindet sich die Oberpfälzer Mannschaft in einem kleinen personellen Umbruch. Ein großer Hoffnungsträger der Weidener Louis Brunner (19) begann im Juli sein Studium in den USA und steht damit dem Schwimmverein nicht mehr zur Verfügung. Torwarttalent Matthias Kreiner (19) beginnt im Oktober sein Studium in München und wird damit nur eingeschränkt das Tor seiner Mannschaft hüten können. Außerdem ist noch die Personalie des Linkshänders Andras Langmar (24) nicht endgültig geklärt, sodass auch sein Einsatz in der kommenden Saison nicht sicher scheint. Auf der anderen Seite gibt es nur einen Neuzugang, oder vielmehr ein Comeback des Torwartes Christopher Klein, der nach absolviertem Studium in Erfurt in die Heimat zurückkehrt. Die Verantwortlichen betonen damit die Absicht, die Strukturen neu und auf eigenen Gewächsen ausrichten zu wollen. Mit Denis und Robert Reichert (16), sowie Toni Hinz (15) und Andreas Widiker (14) verbindet die Wasserballabteilung des Schwimmvereines große Hoffnungen. Mit den Routiniers Thomas Kick, Sean Ryder und Andreas Jahn, könnte es eine ideale Mischung geben, eine schlagkräftige Truppe zu bilden, um abgesteckte Saisonziele zu erreichen. Das primäre Ziel der Weidener ist, nach eigenen Ansagen, das Double-Erfolg der letzten Saison zu verteidigen und die Mannschaft zu konsolidieren. In wie weit ein Weideraufstieg überhaupt ins Gespräch kommt, das wird sicherlich nicht vor Frühjahr nächstes Jahres thematisiert werden, zumal die Gewissheit über die Zukunft des Hauptvereines frühestens im November dieses Jahres zu erkennen scheint. Unabhängig davon arbeitet die Mannschaft jedoch fleißig für eine gute Saison und absolvierte ,selbst im September, 25 Trainingseinheiten im Becken.

Der Spielplan der 2. Wasserball-Liga Süd steht zwar seit einer Woche, muss jedoch durch die Ligaleitung noch bestätigt und veröffentlicht werden. Dem vorliegenden Entwurf nach, beginnen die Weidener die neue Saison am 11. November in Würzburg, dann folgt ein weiteres Auswärtsspiel am 25. November in Friedberg, ehe es zum Saisonauftakt in Weiden, am 2. Dezember gegen Bietigheim, kommt.

Ein gesonderter Vorbericht für das Pokalspiel und eine Saisonvorschau mit amtlichen Spielterminen folgen in den nächsten Tagen. Für das Pokalspiel am Samstag behalten die Dauerkarten 2016/2017 ihre Gültigkeit.



Herren I