Herren I

2. Wasserball-Bundesliga

Saison 2017 / 2018

1.7.2018
SV-Wasserballer wieder erstklassig!
Zum zweiten Mal nach 2007 schafft der SVW zuhause den Aufstieg in die DWL

(prg) Es ist die Krönung einer langen aber insbesondere erfolgreichen Saison und macht wieder richtig Lust auf Erstliga-Wasserball in Weiden: Nach der Meisterschaft in der 2. Wasserball-Liga Süd sowie dem Gewinn des süddeutschen Pokals haben sich die Wasserballer des Schwimmvereins Weiden das zweite Mal nach 2007 wieder mit Heimvorteil im Weidener Schätzlerbad den Aufstieg in die 1. Deutsche Wasserball-Liga gesichert. Bereits am Samstagabend war durch Siege gegen die SpVg Laatzen sowie den Düsseldorfer SC der Aufstieg in die Elite-Liga vorzeitig perfekt und ließ die Aigner-Schützlinge jubeln.

Das macht absolut Spaß die Mannschaft als solch eine Einheit und eingeschworene Gemeinschaft zu sehen! Thomas [Aigner, Trainer des SVW, Anm.d.R] hat wahnsinnig tolle Arbeit geleistet und ein super Team geformt. Die Wasserball-Abteilung und der gesamte Verein sind stolz auf diese Jungs!“ so ein begeisterter Wasserball-Abteilungsleiter Irek Luczak, der 2007 noch als Trainer den ersten Aufstieg gefeiert hatte.

Der Verein hat derzeit wahrlich Grund zur Freude, denn die Mannschaft um Trainer Thomas Aigner hatte trotz des Doppelerfolgs der laufenden Saison nicht die Spannung verloren und war von Beginn an hellwach beim heimischen Aufstiegsturnier: Im ersten Spiel gegen den Nordvertreter SpVg Laatzen legte das Team direkt hoch motiviert los, führte nach zwölf Minuten bereits mit 5:1 und ließ sich durch eine routinierte Spielweise den Sieg nicht mehr abringen. Weiden spielte sehr diszipliniert in der Verteidigung und effektiv im Angriff und machte es den Laatzenern unheimlich schwer Zählbares aus dieser Partie herauszuholen. Am Ende stand ein 11:8-Erfolg und die ersten beiden Zähler zu Buche, ehe es keine sechs Stunden später bereits gegen den Meister der 2. Wasserball-Liga West Düsseldorfer SC bereits um die nächsten Punkte ging.

Da im Vorfeld die SGW Köln als Vorletzter der 1. Deutschen Wasserball-Liga (DWL) der abgelaufenen Saison gegen die Düsseldorfer gewann und sich mit der SpVg Laatzen 5:5 unentschieden trennte, war bereits vor Anpfiff der Weidener Begegnung klar, dass den Weidenern in dieser Partie ein Sieg für den sicheren Aufstieg in die DWL reichen sollte. Dementsprechend motiviert ging die Mannschaft um Kapitän Thomas Kick zu Werke und lag auch diesmal direkt zu Beginn vorentscheidend in Führung: Nach nur zehn Spielminuten stand es bereits 4:1 für die Hausherren. Durch eine Weidener Schwächephase im zweiten Spielviertel mit gleich vier Gegentoren konnten die Landeshauptstädter aus Nordrhein-Westfalen das Spiel sogar noch ausgeglichen gestalten, nur 5:4 hieß es zwischenzeitlich für den SVW und mit einer Weidener 7:5-Führung wechselte man die Seiten. Der SV machte es sich hier unnötig schwer, kam auch im dritten Spielabschnitt nicht über ein 1:1 hinaus und ging mit einer 8:6-Führung in den letzten Spielabschnitt. Wie auch in der gesamten Saison zeigte sich hier einmal mehr der britische Olympionike von 2012 Sean Ryder von einer sehr routinierten und exzellenten Seite und ebnete mit seinem zweiten und dritten Treffer den Weg für den Sieg seiner Mannschaft. Mit 11:6 ging auch dieses Spiel am Ende doch überzeugend an den SVW, der bereits als erstes Team den Aufstieg in die höchste deutsche Spielklasse feiern konnte.

Passend zu der Disziplin der Mannschaft über die gesamte Saison wurde auch die Aufstiegsfeier jedoch noch um einige Stunden nach hinten verschoben, denn bereits am nächsten Morgen um 11:30 Uhr wartete das letzte Spiel gegen den Bundesliga-Vertreter SGW Köln. Auch hier bekamen die zahlreichen Zuschauer im Weidener Schätzlerbad ein sehr unterhaltsames und spannendes Spiel geboten: Die Kölner zeigten sich an diesem Wochenende von einer sehr positiven Seite, schienen die lange spielfreie Zeit nach der Bundesliga-Hauptrunde gut kompensiert zu haben. Es entwickelte sich ein hartes und robustes aber keineswegs unfaires Spiel beider Mannschaften. Die ausgeglichene Partie ging mit einer 8:5-Führung für die Gäste aus dem Westen in die Halbzeitpause. Für Köln stand hier deutlich mehr auf dem Spiel als für die bereits aufgestiegenen Weidener, durch das Unentschieden gegen Laatzen waren die beiden sicheren Aufstiegsplätze Eins und Zwei plötzlich für die Westdeutschen in Gefahr. Weiden schaffte es, trotz eines erneut bestens aufgelegten Sean Ryder mit fünf Treffern und der Turnier-Torjäger-Krone mit zwölf Treffern, nicht den Drei-Tore-Rückstand aufzuholen und verlor dieses Spiel am Ende mit 11:14. „Glückwunsch an die Kölner, verdient gewonnen und die Klasse gehalten“ hieß es von Kapitän Thomas Kick, der sich mit seinem Mannschaftkameraden die Freude über diese enorm erfolgreiche Saison und den Aufstieg dennoch nicht vermiesen ließ.

Geschlossen feierte die Mannschaft im Anschluss in der Vereinsgaststätte bei und mit der 1. Vorsitzenden Ilona Forster und mit ihrem Coach Thomas Aigner, der zugleich auch als Sportwart im Verein ehrenamtlich tätig ist. Sein Name wird im Zusammenhang mit dem aktuellen positiven Trend des Wasserball-Teams immer wieder genannt: Als Rekordtorschütze in der Geschichte des SV Weiden erzielte Aigner als Spieler von 2000 bis 2016 stolze 475 Treffer in den Punktspielen von der Verbandsliga Bayern bis in die 1. Deutsche Wasserball-Liga, durchlief zuvor seit einem Alter von fünf Jahren alle Altersklassen für den SVW. Von 2003 bis 2013 war er zudem zehn Jahre lang Kapitän der ersten Mannschaft und war an allen Aufstiegen seines Vereins beteiligt. Nun formte er als Trainer eine große Mannschaft, die die erfolgreichste Saison in der Vereinsgeschichte feiern konnte. Im Anschluss an diesen Erfolg will Aigner mit seinem Team noch eine Woche „austrainieren“, ehe es in die wohlverdiente Pause geht.

Die Planung für die 1. Deutsche Wasserball-Liga laufen bereits, Abteilungsleiter Irek Luczak sieht die Mannschaft trotz „keiner großen finanziellen Sprünge“ gut aufgestellt für die höchste deutsche Spielklasse. Die Vorbereitungen für die Saison 2018/2019 wird das Team im August wieder aufnehmen, ehe ab Oktober oder November endlich wieder Erstliga-Wasserball in Weiden geboten wird.


Aufstiegsturnier zur 1. Deutschen Wasserball-Liga 2018/2019
Samstag, 30. Juni und Sonntag, 1. Juli 2018 in Weiden

Ergebnisse
Düsseldorfer SC - SGW Köln 6:9
SV Weiden - SpVg Laatzen 11:8
SGW Köln - SpVg Laatzen 5:5
SV Weiden - Düsseldorfer SC 11:6
Düsseldorfer SC - SpVg Laatzen 6:8
SV Weiden - SGW Köln 11:14

Endstand
1. SGW Köln - Verbleib in DWL - 5:1 Punkte 28:22 Tore
2. SV Weiden - Aufstieg in DWL - 4:2 33:28
3. SpVg Laatzen 3:3 21:22
4. Düsseldorfer SC 0:6 18:28

Top-Torschützen
1. Sean Ryder SV Weiden 12 Treffer
2. Bohumil Ondraska SGW Köln 6
3. Christian Winkelmolen SGW Köln 5
3. Robin Toth SGW Köln 5
3. Jens Möller SpVg Laatzen 5

Der SV Weiden spielte mit
Matthias Kreiner im Tor, Nikolaj Neumann (1 Tor gegen Laatzen, 2 Tore gegen Düsseldorf, 1 Tor gegen Köln), Alexander Hinz (-,2,1), Michael Trottmann (-,1,1), Thomas Kick (1,-,1), Denis Reichert (-,-,1), Jakob Ströll (2,2,-), Robert Reichert (-,1,1), Marek Janecek (1,-,-), Andreas Jahn (2,-,-), Sean Ryder (4,3,5), Andreas Widiker, Toni Hinz
Trainer: Thomas Aigner


28.6.2018
Projekt-Bundesliga wieder im Schätzlerbad
Weidener Wasserballer Gastgeber des Aufstiegsturniers
 
(prg) Die ursprüngliche Saison-Zielsetzung wurde am Dienstag im heimischen Schätzlerbad erfüllt, die Weidener verteidigten bereits das Süd-Double mit der Meisterschaft und dem Pokalsieg. Jetzt können die Wasserballer des Schwimmvereines Weiden sogar noch die Kirsche auf die Saisontorte legen. Am kommenden Wochenende steigt im heimischen Schätzlerbad das Aufstiegsturnier zur Deutschen Wasserball-Liga 2018/2019. Am Start sind neben den Oberpfälzern die Mannschaften aus Köln (DWL-Relegation), Düsseldorf (Meister in der Landesgruppe West) und Laatzen (Meister im Norden). Die SV-ler richten die Qualifikationsspiele zur höchsten Deutschen Spielklasse zum zweiten Mal in der Geschichte aus. Im Jahr 2007 gelang dem Schwimmverein zum ersten Mal in die Bundesliga aufzusteigen, 9 Jahr später kam der Abstieg, jetzt stehen die Weidener vor der Rückkehr ins Wasserball-Oberhaus.
 
Die Mannen um den Kapitän Thomas Kick und Trainer Thomas Aigner bereitete sich konzentriert und zielstrebig auf das Saisonhighlight vor und fiebert auf die Aufgabe, die als schwer, aber machbar eingestuft werden. Die Mannschaft aus Köln will die Klasse unbedingt halten und bringt die Bundesligaerfahrung mit nach Weiden, spielte allerdings mehrere Wochen kein Pflichtspiel mehr. Die SpVg Laatzen ist für die Weidener kein unbekannte, man begegnete sich in der Vergangenheit des Öfteren. Die Spiele verliefen meist ausgeglichen, man schätzt die Norddeutschen als Gegner auf dem ähnlichen Niveau, wie das eigene. Einzig die Düsseldorfer sind völlig unbekannt für die Reger-Städter. Überraschend wurden sie Meister der 2. Wasserball-Liga West und gehen jetzt aufs Ganze. Nach eigenen Aussagen, kommen die Westdeutschen entschlossen für den Aufstieg nach Weiden. Ein spannendes Teilnehmerfeld, das ein interessantes Turnier verspricht.
 
Die Weidener äußern sich kämpferisch: „Alle vier Mannschaften sind auf einem ähnlichen Niveau einzuschätzen, da könnte auch die Tagesform entscheiden und wir sind im Schätzlerbad wirklich nicht leicht zu schlagen, also damit auch nicht ohne Chancen. Die Mannschafft hat sich während der Saison weiterentwickelt und sich letztendlich die Teilnahme in diesem Turnier verdient, jetzt hoffen wir, gute Leistung abrufen zu können und mit unseren Fans im Rücken, am Sonntag den Aufstieg feiern zu dürfen“ erklärt der Routinier Andreas Jahn, der gemeinsam Thomas Kick zum zweiten Mal den Aufstieg mit dem SV Weiden in die Bundesliga schaffen könnte.
 
Aufstiegsberechtigt sind die zwei besten in diesem Turnier. Rein theoretisch können zwei Mannschaften schon am Samstag den Aufstieg feiern und am Sonntag um den Turniersieg spielen. Die Voraussetzung hierfür sind aber zwei Siege am Samstag. Die Verantwortlichen hoffen auf regen Zuschauerzuspruch und stellen eine Tribüne im Schätzlerbad auf, die zusätzliches Volumen für zirka 200 Zuschauer schafft. Turnierkarten sind an der Kasse erhältlich, Saisonkarten können eingetauscht werden.
 
Der Spielplan des DWL-Aufstiegsturniers im Schätzlerbad:
Samstag, den 30.06.18
1.  10:00 Uhr     Düsseldorfer SC                  - SGW Rhenania /BW Köln
2.  11:30 Uhr     SV Weiden                           - SpVg Laatzen
3.  17:00 Uhr     SGW Rhenania/BW Köln    - SpVg Laatzen
4.  18:30 Uhr     SV Weiden                           - Düsseldorfer SC
 
Sonntag, den 01.07.18
5.  10:00 Uhr     Düsseldorfer SC                - SpVg Laatzen
6.   11:30 Uhr     SV Weiden                           - SGW Rhenania/BW Köln

27.6.2018
Double perfekt, jetzt Bundesliga?
Weidener Wasserballer gewinnen aus den Süddeutschen Pokal
 
(prg) Die ursprüngliche Saison-Zielsetzung wurde am Dienstag im heimischen Schätzlerbad erfüllt, jetzt können die Wasserballer des Schwimmvereines Weiden sogar ein Sahnehäufchen noch drauflegen. Im Finale um den Süddeutschen Wasserball-Pokal gewannen die SV-ler gegen den Dauerrivalen SV Würzburg mit 10:7 Toren, am kommenden Wochenende steigt das Aufstiegsturnier zur Deutschen Wasserball-Liga in Weiden.
 
Das mit Spannung erwartendes Finale begann, geprägt durch massive Verteidigungsbemühungen auf beiden Seiten, ziemlich verhalten und zähe.
Die Weidener, vom Beginn an optisch überlegen, schafften es in den ersten zwei Vierteln nicht, ihre Torchancen umzumünzen, um ihre Favoritenrolle zu bestätigen. Mit 2:1 gingen die Kontrahenten zur ersten Pause, Würzburg verkürzte sogar noch auf 2:2 zum Seitenwechsel.

Trainer Aigner aber fand offensichtlich die richte Worte in der Halbzeitpause, seine Schützlinge eröffneten nämlich das dritte Viertel mit drei Treffern in Folge und setzten sich zwischenzeitlich auf 5:2 und bis zur letzten Pause schließlich vorentscheidend auf 8:4. Das Spiel wurde zunehmend härter, die Mannschaften schenkten sich nichts mehr und das Spiel wurde immer zweikampfbetonnter, aber damit leider nicht attraktiver. Mit dieser Spielart kamen die Hausherren offensichtlich besser klar und behielten, trotz unnötiger Härte auf beiden Seiten, doch noch die Kontrolle.

Das Schlussviertel ging schlussendlich mit 3:3 zu Ende und das Endergebnis verdientermaßen 10:7 an die Oberpfälzer. Damit erfüllten die Weidener gänzlich die Saisonzielsetzung und verteidigten das Double im Süden der Republik.

Die Chance und damit auch die Absicht, den Aufstieg in die Deutsche Wasserball-Liga in Angriff zu nehmen, ergab sich erst gegen Ende der Saison, vor wenigen Wochen, nicht desto Trotz, wollen die Mannen um den Kapitän Thomas Kick jetzt auch die Hürde nehmen und das Turnier im eigenen Bad am kommenden Wochenende erfolgreich bestreiten: „Mit dem Double in der Hand wollen wir jetzt auch aufsteigen, zu verlieren haben wir nichts mehr, gewinnen können wir dafür jede Menge“ erklärt der Kapitän nach dem Pokalfinale, „Wir habe das Potenzial und die Chance, kein Spiel mehr in der laufenden Saison zu verlieren und die endet bekanntlich mit dem Aufstiegsturnier am Sonntag, damit wäre auch der Aufstieg perfekt. Das Pokalfinale war zwar spielerisch nicht das schönste, aber ganz gut für die Moral der Mannschaft. Wir blieben mannschaftlich geschlossen und taktisch diszipliniert, auch wenn es anfangs eng und später rustikaler wurde“ ergänzte Trainer Thomas Aigner.

 
Kaum wurde das Spiel abgepfiffen und der Pokal durch den Rundenleiter Ralf Müller in die Hände der Weidener Mannschaft übergeben, gelten schon andere Prioritäten. „Die gesamte Konzentration müssen wir jetzt in das Aufstiegsturnier investieren und uns ab sofort auf unser nächstes Ziel fokussieren und das heißt Aufstieg!“ gibt der Keeper der Oberpfälzer Matthias Kreiner vor.

Die Gegner seiner Mannschaft sind Rhenania Köln (vorletzter der vergangenen Bundeliga-Saison), SpVg Laatzen (Meister der 2.Wasserball-Liga Nord) und Düsseldorfer SC (Meister der 2.Liga West).

 
Der Spielplan des Aufstiegsturniers im Schätzlerbad:
Samstag, den 30.06.18
1.  10:00 Uhr     Düsseldorfer SC                  - SGW Rhenania /BW Köln
2.  11:30 Uhr     SV Weiden                           - SpVg Laatzen
3.  17:00 Uhr     SGW Rhenania/BW Köln  - SpVg Laatzen
4.  18:30 Uhr     SV Weiden                           - Düsseldorfer SC
 
Sonntag, den 01.07.18
5.  10:00 Uhr     Düsseldorfer SC                - SpVg Laatzen
6.  11:30 Uhr     SV Weiden                         - SGW Rhenania/BW Köln
 
Süddeutscher Wasserball-Pokal 2018, Finale
SV Weiden – SV Würzburg 10:7 (2:1, 0:1, 5:2, 3:3)
Wasserverweise: Weiden 12+Strafwurf+Spielzeitstrafe (Janecek), Würzburg 9+Strafwurf
Schiedsrichter: Rüdiger Trommer (Coburg), Winfried Horsch (Schweinfurt)
 
SV Weiden spielte mit Matthias Kreiner im Tor,
Nikolaj Neumann (2 Treffer), Alexander Hinz (1), Michael Trottmann (1), Thomas Kick (1), Denis Reichert, Jakob Ströll (4), Robert Reichert (1), Marek Janecek, Andreas Jahn und Sean Ryder
Trainer Thomas Aigner


25.6.2018
Double fest im Visier
SV Weiden empfängt Würzburg zum Pokalfinale im  Schätzlerbad
 
(prg) Der erste der anvisierten Titeln haben die Weidener Wasserballer, mit dem Gewinn der 2. Wasserball-Liga Süd, bereits sicher. Am kommenden Samstag bekommen die Aigner-Schützlinge die Chance, das Double vom Vorjahr zu wiederholen. Im Finale des Süddeutschen Wasserball-Pokals empfängt Schwimmverein Weiden am Dienstag den Dauerrivalen SV Würzburg 05. Anpfiff ist um 19:30 Uhr.
 
Bisher läuft alles nach Plan bei der ersten Mannschaft des Schwimmvereines, um der Saison eine Krone aufzusetzen, müssen sie noch vier Spiele bestreiten. Das Gute dabei ist, dass alle vier Begegnungen, die in der Saison 2017/2018 noch verbleiben, im vereinseigenem Schätzlerbad gespielt werden. Die Weidener gelten ohnehin als heimstark und sie fühlen sich, nach eigenen Aussagen, in ihrem Schätzlerbad besonders wohl: "Wir haben noch zwei Highlights im Schätzlerbad und können ein Stück Geschichte schreiben. Zuerst gilt unsere gesamte Konzentration dem Finale am Dienstag, dann müssen wir noch den letzten Schliff für das Aufstiegsturnier am Wochenende schaffen. Es erwarten uns damit schwere Aufgaben, wir sind aber im Schätzlerbad nur sehr schwer zu schlagen. Die Mannschaft ist voll motiviert, mit Leidenschaft und unseren Fans im Rücken, trauen wir uns zu, bis Ende der Saison kein Spiel mehr zu verlieren, damit wären alle Ziele erfüllt" beschreibt Kapitän Thomas Kick die Erwartungen seines Teams.
 
Das Finale im Süddeutschen Pokal gegen die Würzburger hat genügend Brisanz in sich, kann aber auch als Generalprobe vor dem Aufstiegsturnier am Wochende betrachtet werden.
Die Würzburger, die vor zwei Wochen eine bittere 9:3 Klatsche in dem über Meistertitel entscheidenden Spiel einstecken mussten, wollen sich unbedingt revanchieren:  „Wir können diese Saison noch einen Titel gewinnen. Am Dienstag steht in Weiden das Finale des Süddeutschen Pokals aus. Dort treffen die beiden Top-Mannschaften der abgelaufenen Saison aufeinander. Wir werden in dieses Spiel als leichter Außenseiter gehen,“ blickt der Trainer der Würzburger Matthias Försch voraus.
Der SV 05 wird mit der bestmöglichen Mannschaft anreisen, es fehlen aber einige Akteure in den Reihen der Unterfranken. Paul Volkwein, Marc Schauer (beide nicht spielberechtigt), Michael Hanft (beruflich verhindert) und Nico Dopieralski (Schule) fallen aus. „Es wird ein heißer Fight. Weiden will das Double und nutzt diese Partie sicherlich als Test für das Erstliga-Aufstiegsturnier. Wir werden aber alles daran setzen den Pokal nach Würzburg zu holen und uns damit noch einmal für eine tolle Saison zu belohnen,“ so Försch weiter.

Würzburg schlug die Wasserfreunde Fulda im Halbfinale, Weiden gewann klar gegen Frankfurt.

Trainer Aigner kann dagegen selbst auf alle seine Akteure zurückgreifen und setzt weiterhin auf die Mischung aus Erfahrung und Jugend, die immer besser harmoniert und die Weidener für den Gegner nur schwer zu berechnen macht.
Die Mannschaft freut sich auf das Event im Freibad und hofft auf rege Zuschauerunterstützung, trotz des Spieltermins unter der Woche.
"Gegen Ende der Saison wird es immer schwieriger, einen gemeinsamen Termin zu finden, wir wollten unbedingt vor dem Aufstiegsturnier noch spielen, denn danach ist sicherlich die Luft raus"
erklärt Abteilungsleiter Irek Luczak die Terminwahl.



17.6.2018
SV Weiden wieder Meister der 2.Wasserball-Liga Süd
Noch zwei Highlights im Schätzlerbad folgen

(prg) Der erste Titel der Saison ist für die Weidener Wasserballer perfekt. Nach einem überzeugenden und nie gefährdeten 13:4 Sieg gegen den Ersten Frankfurter SC am vergangenen Sonntag im vereinseigenen Schätzlerbad verteidigten die SV-ler den Titel des Süddeutschen Meisters und machten damit den ersten Schritt zur Erfüllung der Saisonziele.
Als nächstes kommt das Finale um den Süddeutschen Wasserballspiel am Dienstag, den 26.06. um 19,30 Uhr und unmittelbar danach, am 30.06. und 01.07. das Aufstiegsturnier in die Deutsche Wasserball-Liga (DWL). Beide Events gehen im Schätzlerbad über die Bühne. Zwei richtige Highlights, die über das erklärte Ziel mit dem Double in Süddeutschland, auch den Aufstieg in die höchste Deutsche Spielklasse bringen könnte.


Das Spiel am Sonntag dominierten die Weidener, um den Trainer Thomas Aigner und Kapitän Thomas Kick, vom Beginn an nach Belieben.
Eine traditionell dichte Verteidigung und konsequentes, ruhiges Aufbauspiel führte, wie schon so oft in dieser Saison, zu einer erwünschten, erfolgreichen Spielgestaltung. Jakob Ströll eröffnete die Begegnung mit einem lupenreinen Hattrick und brachte damit seine Mannschaft auf den Erfolgsweg. Mit 5:1, 1:0, 5:0 und 2:3 in den Vierteln erledigten die Aigner-Schützlinge ihre Aufgaben ganz souverän und schlossen mit dem 13:4 Sieg die erfolgreiche 2.Liga-Saison mit dem zweiten Titel in Folge ab.

Bei strahlenden Sonnenschein mit Beteiligung zahlreicher Zuschauer und Badegäste hängte der Oberbürgermeister der Stadt Weiden Kurt Seggewieß, gemeinsam mit Rundenleiter Ralf Müller, den Siegern die ersehnten Goldmedaillen um den Hals.
Trainer Aigner, der sichtlich zufrieden wirkte, ging aber gleich auf die nächsten Aufgaben ein:
"Der erster Schritt ist getan, ich freue mich sehr, die Mannschaft hat sich die Meisterschaft verdient. Jetzt müssen wir weiterarbeiten, um nächsten Aufgaben nicht zu vergeigen. Mit dem Finale im Pokal und mit dem Aufstiegsturnier bekommen wir noch zwei richtig schöne Events nach Weiden. Im Schätzlerbad zu spielen ist immer etwas besonderes für uns und das dürfen wir jetzt bis Ende der Saison sogar noch vier Mal. Das wollen wir zelebrieren und mit unseren Fans genießen und damit Werbung für den Wasserball in Weiden betreiben" erklärt er.

Das Pokalfinale, das gegen den Lokalrivalen SV Würzburg 05 zu spielen ist, findet am Dienstag, den 26.06. um 19.30 Uhr statt, das Aufstiegsturnier am Wochenende danach. Weitere Informationen folgen.

SV Weiden - Erster Frankfurter SC 13:4 (:1, 1:0, 5:0, 2:3)
Wasserverweise: Weiden 2, Frankfurt 11+Strafwurf+Spielzeitstrafe
Schiedsrichter: Rüdiger Trommer (Coburg) und Winfried Horsch (Schweinfurt)
Zuschauer: 110

SV Weiden spielte mit Matthias Kreiner (1-24) und Florian Modl (25-32) im Tor,
Nikolaj Neumann (1 Tor), Alexander Hinz (1), Michael Trottmann, Thomas Kick (1), Denis Reichert (1), Jakob Ströll (3), Robert Reichert (1), Marek Janecek (5), Andreas Jahn und Stephan Schierdewahn
Trainer Thomas Aigner

2.Wasserball-Liga Süd 2017/2018
Ergebnisse

SV Bietigheim - WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921 7:9
SV Würzburg 05 - WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921 14:9
SG Stadtwerke München - Erster Frankfurter SC 16:11
SG Wasserball Leimen/Mannheim - PSV Stuttgart 10:12
SV Weiden 1921 - Erster Frankfurter SC 13:4

Tabelle
1. SV Weiden 1921 22/22 364:151 +213 39:5
2. SV Würzburg 05 22/22 246:178 +68 36:8
3. SG Stadtwerke München 19/22 250:169 +81 32:6
4. WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921 20/22 255:225 +30 25:15
5. SG Wasserball Leimen/Mannheim 21/22 234:233 +1 21:21
6. SC Wasserfr. Fulda 1923 22/22 249:248 +1 21:23
7. SV Cannstatt 18/22 181:204 -23 14:22
8. PSV Stuttgart 20/22 206:287 -81 13:27
9. Erster Frankfurter SC 20/22 152:208 -56 12:28
10. VfB Friedberg 21/22 164:254 -90 11:31
11. 1. BSC Pforzheim 17/22 160:223 -63 9:25
12. SV Bietigheim 18/22 141:222 -81 7:29


15.6.2018
SV Weiden beendet die Liga am Sonntag gegen Frankfurt
Nur noch ein Punkt zur Titelverteidigung
 
(prg) "Wir wollen die 2.Liga mit einem deutlichen Sieg abschließen und uns bei Spiellaune halten, die wir gerne zum Aufstiegsturnier mitnehmen würden. Die Mannschaft strahlt Freude am Spiel und Leidenschaft aus, das macht Mut auf mehr" so äußerte sich der Weidener Trainer Thomas Aigner kürzlich, nach dem erfolgreichen Wochenende in Stuttgart und am kommenden Sonntag bekommt er womöglich mehr.
Zum letzten Spiel für die Weidener in der 2.Wasserbal-Liga Süd empfangen sie um 11.00 Uhr im vereinseigenen Schätzlerbad die Hessen vom 1.SC Frankfurt. Die SV-ler wollen vor eigenem Publikum mit einem Sieg den guten Lauf bestätigen und sich damit endgültig die Meisterkrone aufsetzen. Für die Meisterschaft und damit auch für die Aufstiegsturnierteilnahme am 29.06 und 01.07.2018 würde sogar ein Unentschieden reichen.

 
Die Oberpfälzer müssen zwar auf ihren Topschützen Sean Ryder (85 Saisontore), der in der Zeit in den USA weilt verzichten, wollen aber mit ihrem ausgeglichenen Kader in der guten Verfassung diesen Verlust kompensieren und planen sogar eine kleine Meisterschaftsfeier. "Das Spiel wollen wir gewinnen, ein bisschen feiern und ab Montag zurück zu den Vorbereitungen auf das Aufstiegsturnier kehren. Wenn wir unsere Verfassung und Einstellung der letzten Wochen bestätigen können, dürfte es funktionieren" beschreibt Kapitän Thomas Kick die Aufgabe für den Sonntag.
 
Der Tabellen-Achte aus Hessen begann die Saison mit guten Heimvorstellungen überraschend gut, ließ aber, vor allem in den Auswärtspartien, im Laufe der Runde ein wenig nach. Für den favorisierten Tabellenführer aus Weiden dürfte dieser Umstand Mut machen, sie wollen aber, nach eigenen Aussagen den Gegner nicht unterschätzen und bereiten sich akribisch für das Spiel vor, um sich im Anschluss an das letzte Heimspiel der Liga die ersehnten Goldmedaillen um den Hals hängen zu lassen: "Wir hoffen auf rege Unterstützung unserer Fans und wollen sie mit einer guten Vorstellung zum Besuch des Aufstiegsturniers zwei Wochen später animieren" so der Torhüter Matthias Kreiner.

2.Wasserball-Liga Süd 2017/2018
Spielansetzungen
Samstag:
SV Würzburg 05 - WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921
SG Stadtwerke München - Erster Frankfurter SC
SG Wasserball Leimen/Mannheim - PSV Stuttgart
Sonntag:
SV Weiden 1921 - Erster Frankfurter SC
1. BSC Pforzheim - SV Cannstatt


10.6.2018
SV Weiden in Meisterlaune
Nach Doppelerfolg im Schwabenland nur noch ein Punkt zum Titel

(prg) Souverän und meisterlich präsentierten sich die Wasserballer des Schwimmvereines Weiden bei ihrem Doppeleinsatz am vergangenen Wochenende im Stuttgarter Raum. Nicht den Hauch einer Chance gab es sowohl in Pforzheim am Samstagabend (20:7), als auch in Bietigheim am Sontag (2:13). Die Meisterschaft der 2.Wasserball-Liga Süd und damit die Qualifikation zum Bundesliga-Aufstiegsturnier ist den Weidenern kaum noch zu nehmen. Das einzig verbleibende Spiel in der Runde haben die Oberpfälzer am kommenden Sonntag im Schätzlerbad gegen Frankfurt zu absolvieren. Die Favoritenrolle ist vor der Begegnung ganz klar verteilt und es ist kaum zu erwarten, dass die SV-ler das Spiel verlieren, den ein Unentschieden würde auch schon für den Meistertitel reichen.

"Wir wollen die 2.Liga mit einem deutlichen Sieg abschließen und uns bei Spiellaune halten, die wir gerne zum Aufstiegsturnier mitnehmen würden. Die Mannschaft strahlt Freude am Spiel und Leidenschaft aus, das macht Mut auf mehr" äußert sich zufriedener Trainer Thomas Aigner.

Vini Vidi Vici
Die Geschichte der beiden Auswärtsbegegnungen vom vergangenen Wochenende ist schnell erklärt. Man könnte es gut mit dem Weidener Schlachtruf beschreiben, Vini Vidi Vici, sie kamen, sie sahen und sie siegten. Die Max-Reger-Städter kontrollierten beide Spiele, aus einer dichten Verteidigung heraus, nach Belieben. Sie ließen den Gegnern kaum Chancen zu und schlugen im Angriff immer wieder in einer überzeugender Manier zu. Die Halbzeitstände 12:2 in Pforzheim und 7:0 in Bietigheim spiegeln am besten die Überlegenheit der Oberpfälzer wider und die aktuelle Tordifferenz von +204 Toren ist rekordverdächtig. Die Weidener erzielten mit Abstand die meisten Tore in der Liga (119 mehr als der Tabellenzweite Würzburg) und kassierten auch die wenigsten Gegentreffer, was die Dominanz der Oberpfälzer verdeutlicht.

Die Meisterschaft scheint Formsache zu sein, das Finale des Süddeutschen Pokals wurde nach Weiden vergeben (Termin muss noch vereinbart werden) und auch das Aufstiegsturnier soll im vereinseigenen Schätzlerbad steigen, das dürfte die Weidener Fans auf jeden Fall freuen. "Endlich bekommen wir interessante Freibadevents und können den Wasserballsport im eigenen Bad zelebrieren, mit dem Aufstiegsturnier und dem Pokalfinale wollen wir die gelungene Saison krönen und unsere Zuschauer für mögliche Bundesligasaison überzeugen" beschreibt Abteilungsleiter Irek Luczak. Wenn alles gut läuft, könnte man in Weiden eine der erfolgreichsten Saison erleben. Das Double aus der Meisterschaft und Pokalsieg gab es schon letztes Jahr, heuer könnte es noch den Bundesligaaufstieg geben. Man bleibt gespannt, was die Aigner-Schützlinge noch zu bieten haben.
Auf jeden Fall sind sie schon am kommenden Sonntag um 11,00 Uhr im Schätzlerbad zu bestaunen.


1.BSC Pforzheim - SV Weiden 7:20 (1:6, 1:6, 3:3, 4:2)
Wasserverweise: Pforzheim 4, Weiden 3+Strafwurf
Schiedsrichter: Giuseppe Paterno und Kurt Heidmann

SV Bietigheim - SV Weiden 2:13 (0:4, 0:3, 2:3, 0:3)
Wasserverweise: Bietigheim 9+Strafwurf, Weiden 6+Strafwurf
Schiedsrichter: Evgeny Belov und Marcela Maus

SV Weiden spielte in folgender Aufstellung (in Klammern erzielte Treffer Sa/So)
Matthias Kreiner im Tor, Nikolaj Neumann (2/2), Alexander Hinz (2/1), Toni Hinz, Thomas Kick (-/1), Denis Reichert (1/-), Jakob Ströll (2/2), Robert Reichert (1/-), Marek Janecek (-/3), Andreas Jahn, Sean Ryder (7/4) und Andreas Widiker (3/-)
Trainer Thomas Aigner

2.Wasserball-Liga Süd 2018/2019
Ergebnisse

VfB Friedberg SC Wasserfr. Fulda 1923 12:9
SG Wasserball Leimen/Mannheim VfB Friedberg 12:10
SC Wasserfr. Fulda 1923 SV Cannstatt 14:10
1. BSC Pforzheim SV Weiden 1921 7:20
SV Bietigheim SV Weiden 1921 2:13

Tabelle

1. SV Weiden 1921 21/22 351:147 204 37:5
2. SV Würzburg 05 21/22 232:169 63 34:8
3. SG Stadtwerke München 18/22 234:158 76 30:6
4. WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921 18/22 237:204 33 23:13
5. SC Wasserfr. Fulda 1923 22/22 249:248 1 21:23
6. SG Wasserball Leimen/Mannheim 19/22 213:212 1 19:19
7. SV Cannstatt 18/22 181:204 -23 14:22
8. Erster Frankfurter SC 17/22 128:168 -40 12:22
9. PSV Stuttgart 19/22 194:277 -83 11:27
10. VfB Friedberg 21/22 164:254 -90 11:31
11. 1. BSC Pforzheim 17/22 160:223 -63 9:25
12. SV Bietigheim 17/22 134:213 -79 7:27


7.6.2018
Pflichtaufgaben erfüllen, ohne zu stolpern
Wasserballer auswärts im Doppeleinsatz
 
(prg) Nach dem erfolgreichen letzten Wochenende stehen die Wasserballer kurz vor der Verteidigung des Doubles vom letzten Jahr. In der Meisterschaft haben sie Würzburg abgeschüttelt und im Süddeutschen Pokal die Finalteilnahme gesichert, jetzt gilt es die restlichen, vermeidlich leichteren Aufgaben, konzentriert zu absolvieren und dabei nicht zu patzen. Einen Verlustpunkt in den letzten drei Spielen könnten sich die Oberpfälzer noch leisten, ohne vom Thron gestoßen zu werden, bei einer Niederlage würde es mit der SG Stadtwerke München einen lachenden Dritten geben und das wollen die SV-ler unbedingt vermeiden. Die nächsten zwei Punktspiele und zugleich die letzten Auswärtsaufgaben haben die Aigner-Schützlinge im Raum Stuttgart zu meistern. Am kommenden Samstag gastieren sie in Pforzheim, am Samstag erwartet sie der BSC Bietigheim, ehe am 17.06. im heimischen Schätzlerbad das letzte Ligaspiel gegen Frankfurt steigen wird.
 
Die gesamte Konzentration gilt in den Wasserballreihen im Schwimmverein im Moment dem Aufstiegsturnier, das in den Tagen 29.06. bis 01.07. im Schätzlerbad stattfinden soll. Dabei dürfen aber die Spieler und die Verantwortlichen nicht aus dem Auge verlieren, dass die sportliche Qualifikation zu verteidigen ist, zu spielen sind nämlich immer noch drei Spiele. Eine schwierige Situation, die hoffentlich gemeistert wird. „Im Moment werden wir als Qualifikant gehandelt, die Gespräche mit der DWL laufen, das Turnier wird in Weiden geplant. Keiner will zwar so richtig daran glauben, dass es sich noch ändert, theoretisch besteht aber die Möglichkeit noch. Wenn wir bis zum letzten Spiel warten, bleiben uns gerade noch 10 Tage Zeit für die Turniervorbereitung, das ist zu wenig, deshalb müssen wir jetzt das Vabanquespiel treiben und auf unsere Mannschaft hoffen, dass sie ihre Verfassung aufrechterhält, dann wir es schon funktionieren“ erklärt Abteilungsleiter Irek Luczak die Situation für die kommenden Tage.
 
Trainer Thomas Aigner bleibt scheinbar unbeeindruckt der Geschehnisse und arbeitet seinen Trainingsplan mit Zielsetzung Aufstieg akribisch ab. Es werden für die nächsten drei Wochen zusätzliche Trainingseinheiten am Mittwochabend eingeführt, denn „es kann passieren, dass wir drei Tage in Folge am Abend spielen müssen, damit wollen wir ein bisschen in den richtigen Rhythmus kommen“ erklärt er. Warum das Frühtraining in den nächsten Wochen auf den Abend verlegt werden soll. Zuerst ist er aber mit seinen Jungs im Schwabenland gefragt, dort dürfen sie nicht stolpern, sonst würde sich die ganze Geschichte schnell in der Luft auflösen.
 
2. Wasserball-Liga Süd 2017/2018
Spielansetzungen

Freitag SV Bietigheim - 1. BSC Pforzheim
Samstag SG Wasserball Leimen/Mannheim - VfB Friedberg
  WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921 - Erster Frankfurter SC
  SC Wasserfr. Fulda 1923 - SV Cannstatt
  1. BSC Pforzheim - SV Weiden 1921
Sonntag SV Bietigheim - SV Weiden 1921
SG Wasserball Leimen/Mannheim - Erster Frankfurter SC


5.6.2018
Double zum Greifen nahe  
Weidener Wasserballer auch im Pokalfinale
 
(prg) Keine 24 Stunden nach dem überzeugenden Sieg im Spitzenspiel der 2.Wasserball-Liga Süd gegen SV Würzburg (wir berichteten), erreichten die Weidener Wasserballer auch das Finale im Süddeutschen Wasserballpokal 2018. Die Oberpfälzer schlugen souverän mit 13:5 Toren die Schwaben vom PSV Stuttgart. Damit stehen die SV-ler kurz vor der Meisterschaft in der Liga und wiederholt im Finale des Süddeutschen Pokals. Das anvisierte Ziel, Double im Süddeutschland zu verteidigen ist zu greifen nahe. Der Termin und der Austragungsort für das Pokalfinale, in dem wiederholt SV Würzburg 05 wartet, ist noch nicht bekannt. 
 
Die Aigner-Schützlinge nahmen den Schwung vom Schätzlerbad mit aus die Reise nach Stuttgart. Engagiert, konzentriert und clever gingen sie gleich zum Beginn des Spiels zur Sache. Ähnlich, wie gegen Würzburg, nur ein wenig früher, stand schon 4:0 für die Weidener und es gab keine Zweifel mehr, dass auch in Schwaben die Weidener nicht geschlagen werden können, zumindest nicht an diesem Tag. Das Spiel wurde erneut aus einer sicheren Verteidigung um den starken Torwart Matthias Kreiner und unter Regie des Kapitäns Thomas Kick aufgebaut und über die gesamte Strecke kontrolliert. Trainer Aigner konnte sich sogar erlauben einige Varianten und Rochaden auszuprobieren, obwohl er nach dem Spiel erneut betonte: „Die Mannschaft zeigt sich immer mehr, wie aus einem Guss, man erkennt kaum Leistungsänderungen bei Wechseln und die jüngsten fügen sich hervorragend in das Mannschaftsgefüge ein. Die Leistungsträger lenken das Spiel, der Rest zieht mit, so stelle ich mir eine Mannschaftsleistung vor“. Die Leistung seiner Schützlinge stellt den Trainer zufrieden und alle hoffen, diese Formentwicklung über die nächsten vier Wochen beibehalten zu können, bis es hoffentlich und endlich zum Showdown in Weiden mit dem DWL-Aufstiegsturnier kommt.
 
Nächste Woche steht dem Weidener Team wieder eine Schwabenreise bevor. Die Max-Reger-Städter haben am Samstag in Bietigheim und am Sonntag in Pforzheim ihre letzten zwei Auswärtsaufgaben in der Liga zu absolvieren, ehe das letzte Heimspiel am 17.06. im Schätzlerbad gegen Frankfurt steigt.
 
Süddeutscher Wasserballpokal 2018 – Halbfinale
SV Würzburg – SC WF Fulda 13:7
 
PSV Stuttgart – SV Weiden 13:5 (2:5, 1:2, 1:4, 1:2)
Wasserverwiese: Stuttgart 6+Strafwurf, Weiden 6
Schiedsrichter: Michael Staehle und Robert Kovacs
 
SV Weiden spielte mit
Matthias Kreiner im Tor, Nikolaj Neumann (1 Treffer), Alexander Hinz, Michael Trottmann (3), Thomas Kick (1), Denis Reichert (2), Jakob Ströll, Robert Reichert, Marek Janecek (2), Andreas Jahn und Sean Ryder (4)
Trainer Thomas Aigner


3.6.2018
SV Meisterlich im Schätzlerbad
Weiden schlägt Würzburg im Spitzenspiel und visiert Aufstieg an

(prg) Beeindruckende Verteidigung mit Top Torwartleistung bringt den Sieg und vermeidliche Vorentscheidung im Meisterschaftskampf der 2. Wasserball-Liga Süd 2017/2018. Die Wasserballer des Schwimmvereines Weiden besiegen nach souveräner und geschlossener Mannschaftsleistung den Dauerrivalen und Bundesligaabsteiger SV Würzburg 05 mit 9:3 Toren im vereinseigenen Schätzlerbad und stellen damit die Weichen fast schon endgültig in Richtung Aufstiegsturnier. Die Meisterschaft ist den Max-Reger-Städter theoretisch zwar noch zu nehmen, mit dem bevorstehenden Restprogramm aber schon sehr wahrscheinlich erreicht. Die Weidener erklärten der Ligaleitung bereits ihre Bereitschaft im Aufstiegsturnier teilnehmen zu wollen und das Event auch auszutragen. Besteht die Tabellenführung der SV-ler bis Ende der Runde, steigt das Turnier in den Tagen vom 29. Juni bis 01. Juli im Schätzlerbad. Die Zeichen, die Aufstiegsrunde elf Jahre nach dem ersten Bundesligaaufstieg 2007 an gleicher Stelle auszutragen stehen für die Aigner-Schützlinge sehr gut.

Die Mannschaft strahlte von Beginn an Geschlossenheit und Leidenschaft aus. Sehr konzentriert und dominant mit ihrem Abwehrchef Thomas Kick in der Verteidigung und clever bedacht und ruhig mit dem Topschützen Sean Ryder im Angriff, ließen die Hausherren den Unterfranken kaum Chancen zu. Und was gelegentlich durchkam, parierte der glänzend aufgelegter Matthias Kreiner im Kasten der Oberpfälzer. Nach 2:0 im ersten und 1:0 im zweiten Viertel wechselten die Teams mit 3:0 Halbzeitstand die Seiten. Marek Janecek traf zum Beginn des dritten Abschnitts zum 4:0 und machte damit klar, wer an dem wunderschönen Samstagsabend als Sieger aus dem Becken steigen soll. Zwischenzeitlich erwachten die Würzburger ein wenig, trafen noch zwei Mal im dritten, brachten aber die Weidener nicht aus dem Konzept. Mit 6:2 zur letzten Viertelpause war das Polster groß genug, um die Partie in Ruhe zu kontrollieren und den ersehnten Sieg zuhause zu lassen. Sichtlich entnervt gingen die Gäste im Schlussviertel mit ihren Chancen um und bekamen dafür mit 3:1 die Quittung. Der deutlicher 9:3 Sieg geht in der Summe, auch in dieser Höhe, völlig in Ordnung. "Das war mit Abstand die beste und reifste Leistung der Saison. Die Aufstiegsturnierteilnahme ist nach dieser Vorstellung die einzig logische Konsequenz und der Bundesligaaufstieg muss jetzt unser Ziel sein. Das hat sich die Mannschaft verdient und wir werden es unterstützen. Am Sonntag beginnen die Vorbereitungen für das Turnier in Weiden" erklärt der glückliche Wasserballwart Irek Luczak nach Abpfiff der Partie.

"So sicher in der Verteidigung, mit so einer starken Torwartleistung und so clever im Sturm mit Sean Ryder als Lenker wollen wir jetzt auch aufsteigen. Die gesamte Mannschaft hat mit Leidenschaft und Disziplin überzeugt und die jüngsten haben einen enormen Beitrag zum Ergebnis geleistet, das war Spitze und macht mich sehr glücklich" drückte Trainer Thomas Aigner seine Zufriedenheit aus. "Geiles Spiel" machte Kapitän Kick ganz kurz, während er aus dem Becken stieg.

Nächste Woche spielen die Oberpfälzer einen Doppelspieltag in Schaben, am Samstag gegen Pforzheim und am Sonntag in Bietigheim, eine Woche später, am 17. Juni beenden die SV-ler die Runde mit einem Heimspiel gegen Frankfurt und wollen anschließend die Meisterschaft feiern. Am Sonntag (zum Zeitpunkt der Berichterfassung noch nicht gespielt) müssen die Aigner-Schützlinge noch das Halbfinalspiel beim PSV Stuttgart absolvieren und wollen damit ins Finale einziehen, wo erneut die Würzburger (bereits qualifiziert) warten. Das Double zum zweiten Mal in Folge bleibt das Ziel der Max-Reger-Städter.

SV Weiden - SV Würzburg 9:3 (2:1, 1:0, 3:2, 3:1)
Wasserverweise: Weiden 10, Würzburg 6
Schiedsrichter: Stefan Schulze und Peter Schneider
Zuschauer: 130

SV Weiden spielte mit Matthias Kreiner im Tor,
Nikolaj Neumann, Alexander Hinz (1 Tor), Michael Trottmann, Thomas Kick (1), Denis Reichert, Jakob Ströll (1), Robert Reochert (1), Marek Janecek (1), Andreas Jahn (1), Sean Ryder (3) und Florian Modl

Trainer Thomas Aigner

2. Wasserball-Liga Süd 2017/2018
Ergebnisse:
SV Weiden 1921 - SV Würzburg 05 9:3
SC Wasserfr. Fulda 1923 - SG Wasserball Leimen/Mannheim 11:7
VfB Friedberg - SV Cannstatt 7:4

Tabelle:

1.

SV Würzburg 05

21/22

232:169

63

34:8

2.

SV Weiden 1921

19/22

318:138

180

33:5

3.

SG Stadtwerke München

18/22

234:158

76

30:6

4.

WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921

18/22

237:204

33

23:13

5.

SC Wasserfr. Fulda 1923

20/22

226:226

0

19:21

6.

SG Wasserball Leimen/Mannheim

18/22

201:202

-1

17:19

7.

SV Cannstatt

17/22

171:190

-19

14:20

8.

Erster Frankfurter SC

17/22

128:168

-40

12:22

9.

PSV Stuttgart

19/22

194:277

-83

11:27

10.

1. BSC Pforzheim

16/22

153:203

-50

9:23

11.

VfB Friedberg

19/22

142:233

-91

9:29

12.

SV Bietigheim

16/22

132:200

-68

7:25



30.5.2018
Das Bayern-Derby der Superlative
SV-Wasserballer empfangen Würzburg zum Duell um die Krone

(prg) Bereits seit mehreren Jahrzehnten wird das Wasserball-Duell und Bayern-Derby zwischen dem Schwimmverein Weiden und dem SV Würzburg 05 besonders euphorisch erwartet und angekündigt, im Schatten das anstehenden Spiels wirkt jedoch jede Vorschau der letzten Jahre wie eine Übertreibung: Das Bayern-Derby der Superlative steigt unzweifelhaft am kommenden Samstag, wenn zwischen den beiden „SVW“s – trotz noch ausstehendem Restprogramm – mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit der Meister der 2. Wasserball-Liga Süd und somit der Teilnehmer zum Relegationsturnier zur 1. Deutschen Wasserball-Liga ausgespielt wird. Anpfiff im Weidener Schätzlerbad ist um 18 Uhr.

Auch wenn natürlich viel auf dem Spiel steht ist es doch toll, dass wir so kurz vor Saisonende noch ein so entscheidendes Spiel in unserer schönen Vereinsanlage präsentieren können“ freut sich Weidens Wasserball-Abteilungsleiter Irek Luczak auf das hochkarätige Bayern-Derby, welches nach seinen Angaben „Spannung, Klasse und Emotionen“ verspricht.
Für den SV Weiden um Trainer Thomas Aigner sind die Vorzeichen klar: Geht man von Siegen in den vermeintlich leichteren Folge-Aufgaben aus (Pforzheim, Bietigheim und Frankfurt), so würde den Gastgebern aufgrund des unschlagbaren Torverhältnisses wohl bereits ein Unentschieden gegen den SV Würzburg 05 reichen, um dann schlussendlich den Meistertitel zu sichern. Im Falle einer Niederlage wäre davon auszugehen, dass der SV Würzburg oder als lachender Dritter sogar doch noch die SG Stadtwerke München noch den Meistertitel und die Berechtigung zur Teilnahme am Aufstiegsturnier erringen könnte.
Weiden steht mit einer beeindruckenden Tordifferenz von +174 Treffern sehr herausragend in der Tabelle (München +76, Würzburg +69), klar ist jedoch auch, dass die Reger-Städter am Ende von der guten Tordifferenz nicht profitieren, wenn ihnen doch noch die Punkte ausgehen sollten. Davon will das Team um Kapitän Thomas Kick natürlich nichts wissen und will am kommenden Samstag alles in die Waagschale werfen, um zwei Punkte in Weiden zu halten und somit die vermeidliche Vorentscheidung in der Meisterfrage zu ihren Gunsten zu entscheiden.


Die Würzburger Gäste kommen mit einer sehr gefährlichen Mischung aus Bundesliga-erfahrenen Routiniers und jungen, talentierten Eigengewächsen und somit mit einem sehr ähnlichen Mannschaftgefüge wie das des SV Weiden. Mit jeweils 34 Treffern sind der 21-jährige Jonas Fehn und der 18 Jahre ältere Inaki Urkiaga die stärksten Torschützen ihres Teams. Mit Robert Seifert (21 Jahre), Marc Weinmann (20) und Anton Laug (20) hat die Mannschaft um den Trainer Matthias Försch drei weitere junge Schützen jenseits der 30 Tore-Marke, was auch die Ausgeglichenheit der „05er“ unterstreicht. Wie auch die Hausherren, ist der SV Würzburg 05 noch im Süddeutschen Pokal vertreten (bereits für das Finale qualifiziert) und hat das „Double“ aus Meisterschaft und Pokalsieg als Ziel ausgerufen.

Ein echtes Bayern-Derby der Superlative wartet also auf die Weidener Wasserball-Anhänger, auf die auch die Mannschaft um Torhüter Matthias Kreiner zählt um den vorentscheidenden Schritt in Richtung Zweitliga-Meisterschaft zu gehen und somit auch die Möglichkeit zum Aufstieg in die 1. Wasserball-Bundesliga zu wahren.

Die Wasserball-Abteilung des SV Weiden spendiert 50 Liter Freibier für die Besucher das Bayern-Derby-Krachers am Samstag.
Also, am Samstag ins Weidener Schätzlerbad kommen, Wasserball vom Feinsten live erleben (Anpfiff 18 Uhr) und Freibier abstauben!
Anpfiff ist um 18 Uhr im Weidener Schätzlerbad.



27.5.2018
Souveräner Sieg macht aus Bayern-Derby einen echten Kracher
SV-Wasserballer gewinnen hoch gegen Ludwigshafen und warten auf Würzburg

(prg) Aufgrund der noch etwas krummen Tabelle war es ein Spiel der Tabellennachbarn, der Tabellendritte SV Weiden empfing am Sonntagnachmittag den Vierten WSV Ludwigshafen. Trotz der Tabellenkonstellation sollte sich kein spannendes Spiel einstellen, der SV Weiden gewann nach 6:0-Führung am Ende völlig ungefährdet mit 15:4. Nun kommt es zu einem absoluten Kracher im Bayern-Derby, wenn der SVW am kommenden Samstag zuhause den SV Würzburg 05 empfängt und der Meister und Bundesliga-Aufstiegsberechtigte wohl zwischen diesen beiden Teams ausgespielt wird.

Vollgas in jedem Spiel“ forderte Thomas Aigner, Trainer der Zweitliga-Wasserballer des Schwimmvereins Weiden, noch vor dem Heimspiel gegen die Gäste aus Ludwigshafen. Seine Schützlinge nahmen ihn beim Wort: Bereits nach knapp sechs Minuten stand es durch Tore von Jakob Ströll (2) und Nikolaj Neumann 3:0, nach der Pause machten die Weidener munter weiter: Aufgeweckter, angriffslustiger und konzentrierter Wasserball wurde von den Reger-Städtern geboten, folgerichtig stand es bereits zur Pause 8:2, nachdem weiterhin Thomas Kick, Alexander Hinz, Denis Reichert sowie erneut Ströll und Neumann einnetzten. Die Truppe um Torhüter Matthias Kreiner stand bemerkenswert sicher in der Verteidigung, startete aus dieser dann mutig ihre Konterangriffe und zeigte auch im Angriffsspiel einige ansehnliche Kombinationen.

Bereits zu diesem Zeitpunkt war das Spiel zugunsten der Hausherren entschieden und SV-Coach Thomas Aigner konnte die restliche Spielzeit auch nutzen um unter Wettkampfbedingungen zu testen und allen Spielern genügend Spielpraxis zu geben. Die Mannschaft um Kapitän Kick beeindruckte auch damit, dass selbst nach der Halbzeitpause keine Unkonzentriertheiten und Nachlässigkeiten Einzug fanden, sondern die Teamleistung weiterhin hoch gehalten wurde und mit einem 4:1 in diesem Spielabschnitt die Weichen vollends auf Sieg gestellt wurden. Hierbei konnten sich wiederholt Neumann und Kick (doppelt) sowie Youngster Andreas Widiker in die Torschützenliste eintragen.

Mit einem 3:1 (Tore: Hinz, Ströll sowie Saison-Kanonier Sean Ryder) konnte man den Ludwigshafener Gästen auch das letzte Spielviertel abringen und mit einem souveränen 15:4 Gesamterfolg zwei wichtige Punkte auf dem Weg in Richtung Süd-Meisterschaft und Teilnahme am Aufstiegsturnier zur 1. Deutschen Wasserball-Liga holen.

Bereits am kommenden Samstag kommt es hierbei zu einer besonderen Konstellation und einem absoluten Highlight im Weidener Schätzlerbad. Da der SVW im weiteren Restprogramm mit Pforzheim, Bietigheim und Frankfurt gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte spielt, ist davon auszugehen, dass es im Spiel gegen den bayerischen Rivalen aus Würzburg zu einem vorgezogenen Finale um die Südmeisterschaft kommt. Geht man von Weidener Siegen in den vermeintlich leichteren Folge-Aufgaben aus, so würde dem Aigner-Team bereits ein Unentschieden gegen den SV Würzburg 05 reichen, um dann schlussendlich den Platz an der Sonne in der 2. Liga Süd zu sichern. Im Falle einer Niederlage wäre davon auszugehen, dass der SV Würzburg oder als lachender Dritter sogar die SG Stadtwerke München noch den Meistertitel und die Berechtigung zur Teilnahme am Aufstiegsturnier erringen könnte.

Soweit wollen es die Weidener nicht kommen lassen und mobilisieren alle Kräfte für das nächste Heimspiel und bislang wichtigste Spiel der Saison. Samstag, 02. Juni 2018, 18 Uhr Anpfiff im Weidener Schätzlerbad. Zumindest die Zuschauer des vergangenen Heimspiels gegen Ludwigshafen werden wieder kommen. Bei bestem Wetter und in der schönen Außenanlage des Schätzlerbades stellte der heutige Weidener Wasserball eine Werbung für den Wasserball-Sport dar und macht Lust auf den kommenden Samstag gegen den SV Würzburg 05.



SV Weiden – WSV Ludwigshafen 15:4 (3:0, 5:2, 4:1, 3:1)

Wasserverweise: 12 + Strafwurf, Ludwigshafen 10
SV Weiden: Matthias Kreiner, Florian Modl – Nikolaj Neumann (3 Tore), Alexander Hinz (2), Toni Hinz, Thomas Kick (3), Denis Reichert (1), Jakob Ströll (4), Robert Reichert, Janek Janecek, Andreas Jahn, Sean Ryder (1), Andreas Widiker (1), Trainer: Thomas Aigner
Zuschauer: 80

2. Wasserball-Liga Süd 2017/2018
18. Spieltag, Samstag/Sonntag, 26./27. Mai 2017

SGW Leimen/Mannheim     – SV Würzburg 05 8:9
Stadtwerke München           – SGW Leimen/Mannheim 12:2
VfB Friedberg                       – SV Bietigheim 14:6
SV Bietigheim                      – PSV Stuttgart 11:11
WF Fulda                              – VfB Friedberg 8:9
SV Weiden                           – WSV Ludwigshafen 15:4

Tabelle
1 SV Würzburg 05 20/22 229:160 Tore 69 Differenz  34:6
2 SV Weiden 1921 18/22 309:135 174 31:5
3 SG Stadtwerke München 18/22 234:158 76 30:6
4 WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921 18/22 237:204 33 23:13
5 SG Wasserball Leimen/Mannheim 17/22 194:191 3 17:17
6 SC Wasserfr. Fulda 1923    19/22 215:219 -4 17:21
7 SV Cannstatt 16/22 167:183 -16 14:18
8 Erster Frankfurter SC 17/22 128:168 -40 12:22
9 PSV Stuttgart 19/22 194:277 -83 11:27
10 1. BSC Pforzheim 16/22 153:203 -50 9:23
11 SV Bietigheim 16/22 132:200 -68 7:25
12 VfB Friedberg 18/22 135:229 -94 7:29


24.5.2018
Projekt Bundesligaaufstieg beginnt am Sonntag im Schätzlerbad
Weidener Wasserballer wollen wieder in die DWL

(prg) Die Absicht des Schwimmvereines Weiden ist klar definiert, die Wasserballer wollen es mit der Bundesliga, nach zwei Jahren Abwesenheit, wieder versuchen. Um die sportliche Qualifikation für die Teilnahme im Aufstiegsturnier zu erreichen, müssen noch verschiedene Hürden genommen werden. Bevor die schwierigste und alles entscheidende Aufgabe des Restprograms der Weidener, mit der Begegnung gegen Würzburg am 2. Juni folgt, kommen am kommenden Sonntag die ambitionierten Ludwigshafener nach Weiden und sie sind nicht leicht zu schlagen.
Das Spiel beginnt am 13,00 Uhr.


Lange war es nicht klar, ob die SV-ler die Voraussetzungen in Sachen Personal und Finanzen für den Aufstieg schaffen. Jetzt ist es raus, sie wollen wieder Aufsteigen. Dafür müssen sie aber noch einiges tun. Die Weidener haben es verpasst, im letzten Spiel gegen München die Weichen in Richtung Meistertitel einzustellen. Durch den Unentschieden brachten die Oberpfälzer auf einmal auch den SV Würzburg ins Spiel um die Meisterschaft.
Am 2. Juni kommt es im Schätzlerbad Weiden zu einem richtigen Finale. Dem SV Weiden würde dabei ein Unentschieden bereits reichen, allerdings nur, wenn sie alle sonstigen Begegnungen für sich entscheiden.

Der erste, der sie ärgern kann, ist der WSV Ludwigshafen. Die Badener kommen am kommenden Sonntag zu einem Nachholspiel und bringen sicherlich nichts, was sie verschenken möchten mit. Der aktuelle Tabellenvierte der 2.Wasserball-Liga Süd sorgte schon mehrmals in der laufenden Saison ums Aufsehen und überraschte auch Würzburger mit einem klaren Sieg zuhause.

Die Aigner-Schützlinge werden sich, nach eigenen Angaben sicherlich nicht verstecken und wollen mit einem Sieg die Grundlagen fürs Erreichen der kürzlich erklärten Ziele schaffen:
"Wir wollen den Meistertitel holen und uns damit für das Aufstiegsturnier qualifizieren, das soll genügend motivieren. Um die Ziele zu erreichen, können wir uns maximal einen Punktverlust leisten, das bedeutet Vollgas im jeden Spiel. Ludwigshafen ist ein unbequemer Gegner, das haben andere auch schon mitbekommen" erklärt der Trainer. "In unserem Schätzlerbad zu spielen ist für uns immer ein Erlebnis, das wollen wir genießen und die verbleibende Spiele gewinnen, dann klappt es auch mit dem Aufstieg" beschreibt Kapitän Thomas Kick die Weidener Gemüter vor der entscheidenden Saisonphase.

Eine weitere Nachricht der Deutschen Wasserball-Liga könnte die Leidenschaft in Reihen der Weidener Wasserballer weiter verstärken. Für die Ausrichtung des Aufstiegsturniers, das in den Tagen 29.06. bis 01.07. stattfindet, ist der Südvertreter berechtigt. Das würde, im Falle der Qualifikation des SV Weiden, ein zweites DWL-Aufstiegsturnier in der Geschichte ins Schätzlerbad bringen, nach dem erfolgreichen Event im Jahr 2007!

Noch ist es aber nicht soweit. Für das Spiel am Sonntag gegen Ludwigshafen sind die Weidener aber schon gerüstet. Trainer Aigner kann aus dem Vollen schöpfen, alle Akteure stehen bis jetzt zur Verfügung. Anpfiff ist um 13,00 Uhr.

2.Wasserball-Liga Süd 2017/2018
Spielansetzungen
SC Wasserfr. Fulda 1923 - VfB Friedberg
SV Weiden 1921 - WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921

Tabelle
1. SV Würzburg 05 20/22 229:160 69 34:6
2. SG Stadtwerke München 18/22 234:158 76 30:6
3. SV Weiden 1921 17/22 294:131 163 29:5
4. WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921 17/22 233:189 44 23:11
5. SG Wasserball Leimen/Mannheim 17/22 194:191 3 17:17
6. SC Wasserfr. Fulda 1923 18/22 207:210 -3 17:19
7. SV Cannstatt 16/22 167:183 -16 14:18
8. Erster Frankfurter SC 17/22 128:168 -40 12:20
9. 1. BSC Pforzheim 16/22 153:203 -50 9:23
10. PSV Stuttgart 19/22 194:277 -83 11:24
11. SV Bietigheim 16/22 132:200 -68 7:25
12. VfB Friedberg 17/22 126:221 -95 4:26


6.5.2018
Punkteteilung im Spitzenspiel
Schon wieder kein Sieg gegen München

(prg) Wenn es Spiele gibt, die keinen Sieger verdienen, so muss es auch Spiele geben die keinen Verlierer ermitteln. Nach dem 9:9 Unentschieden im Spitzenspiel der 2. Wasserball-Liga Süd am vergangenen Samstag zwischen SV Weiden und SG Stadtwerke München dürften sich jedoch die Weidener mehr als die Gäste ärgern, wenn man die Anzahl der vergebenen Torchancen betrachtet, auch wenn das Spiel an sich keinen Verlierer verdiente. Nach der spannenden und für die Zuschauer äußerst attraktiven Partie müssen die SV-ler auf ein weiteres Spitzenspiel warten, denn sie selbst brachten den dritten im Bunde wieder ins Spiel. Der SV Würzburg könnte mit einem Sieg in Weiden (2. Juni im Schätzlerbad) doch noch aus eigener Kraft nach der Meisterkrone greifen. Wo sich zwei streiten freut sich der Dritte? Die Weidener hoffen es nicht und wollen an ihren Zielen festhalten. Für Spannung haben sie jedoch mit dem Remis am Samstag wiederholt gesorgt.

Die Begegnung verlief über die gesamte Spielzeit sehr ausgeglichen und spannend. Die Weidener kreierten von Beginn an sehr viele Chancen nach teilweise sehr sehenswerten Aktionen, die allerdings vom Beginn an nicht konsequent genug genutzt wurden. Die Gäste aus München investierten viel Energie und riskierten mit ihrem aggressiven Spiel eine hohe Foulbelastung und hatten an diesem Samstagabend Glück, dass die Weidener zu wenig Kapital aus ihrem Überzahlspiel schlugen. Mit 4:3 Führung gingen die Max-Reger-Städter in die erste Viertelpause.
Weiterhin fahrlässig im Umgang mit hochkarätigen Torchancen gelang es den Hausherren auch im zweiten Viertel nicht, sich zur Halbzeit deutlicher abzusetzen. Nach 1:1 im zweiten Abschnitt wechselten die Team mit 5:4 Halbzeitstand die Seiten. Optisch weiterhin überlegen agierten die Aigner-Schützlinge auch nach der Halbzeitpause, sie gewannen den dritten Abschnitt mit 3:2 und erhöhte den Zwischenstand auf 8:6 vor dem letzten Akt des packenden Matches. Zum Beginn des Schlussviertels gelang es den Hausherren mit dem Treffer Sean Ryders zum 9:6 sogar eine vermeidliche Vorentscheidung zu erzielen. Doch wer meinte, die Münchener würden aufgeben, der irrte. Die Gäste aus der Hauptstadt bewiesen wiederholt ihren Kampfgeist und ackerten weiter gegen die erste Niederlage gegen die Oberpfälzer.
Die Weidener vergaben auch im Schlussviertel mehrere, teilweise hundertprozentige Torchancen und versäumten damit den KO-Schlag gegen die Gäste. Die Münchener dagegen witterten wiederholt ihre Chancen und nutzten sie mit einer besseren Effizienz zum ersehnten und am Ende verdienten Remis, halbe Minute vor der Schlusssirene.
"Wenn man so viele Chancen in einem Spiel kreiert, muss man cleverer sielen und die Dinge in Ruhe vollbringen, wir sind uns heute selbst im Weg gestanden und München den Punkt geschenkt" ärgerte sich Trainer Aigner nach der Partie und bemängelte vor allem die persönliche Fehlerquote seiner Spieler. "Endlich bekamen unsere Zuschauer ein schönes und packendes Wasserballspiel zu sehen, leider konnten wir sie dafür heute nicht belohnen, das ist schade, aber das Spiel war eine gute Werbung für unseren Sport" erklärte Kapitän Thomas Kick.

Mit dieser Punkteteilung brachten die Weidener unfreiwillig den Dauerrivalen SV Würzburg ins Rennen um die Meisterschaft. Jetzt wird es auf das Spiel Weiden gegen Würzburg am 2. Juni im Schätzlerbad ankommen. Und es bleibt sicherlich spannend, auch wenn den Reger-Städtern ein Remis im erneuten Spitzenspiel reichen würde, der Kampf um den Meistertitel ist noch offen. Einzig München wird sich für seine Leidenschaft möglicherweise nicht belohnen dürfen. Wenn Weiden und Würzburg erst in ihrem gemeinsamen Spiel Punkte lassen, werden die Landeshauptstädter aus dem Titelkampf wahrscheinlich leer auskommen müssen, patzen darf aber keiner der drei Streithähne mehr, das steht fest.
Das nächste Spiel haben die Weidener erst in drei Wochen zu absolvieren, am 27.Mai empfangen die SV-ler Ludwigshafen im Schätzlerbad, eine Woche vor dem nächsten Highlight gegen Würzburg.


SV Weiden - SG Stadtwerke München 9:9 (4:3, 1:1, 3:2, 1:3)
Wasserverweise: Weiden 12, München 17 + Spielzeitstrafe + 2 Strafwürfe
Schiedsrichter: Reiner Spiegel (Stuttgart) und Giuseppe Paterno (Bietigheim)
Zuschauer: 120

SV Weiden spielte mit Matthias Kreiner im Tor,
Nikolaj Neumann (1 Tor), Alexander Hinz (1), Michael Trottmann, Thomas Kick, Denis Reichert, Jakob Ströll (1), Robert Reichert, Marek Janecek, Andreas Jahn (1), Sean Ryder (5) und Toni Hinz
Trainer Thomas Aigner

2. Wasserball-Liga Süd 2017/2018
Spielansetzung

SV Bietigheim - SV Würzburg 05 6:11
SV Würzburg 05 - SG Wasserball Leimen/Mannheim 15:8
SV Weiden 1921 - SG Stadtwerke München 9:9
WSV Vorwärts Ludwigshafen - SV Cannstatt 14:10

Tabelle
1. SV Würzburg 05 19/22 220:152 68 32:6
2. SV Weiden 1921 17/22 294:131 163 29:5
3. SG Stadtwerke München 16/22 207:148 59 26:6
4. WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921 16/22 212:182 30 21:11
5. SG Wasserball Leimen/Mannheim 15/22 184:170 14 17:13
6. SC Wasserfreunde Fulda 1923 18/22 207:210 -3 17:19
7. SV Cannstatt 16/22 167:183 -16 14:18
8. Erster Frankfurter SC 17/22 128:168 -40 12:22
9. PSV Stuttgart 17/22 176:245 -69 10:24
10. 1. BSC Pforzheim 16/22 153:203 -50 9:23
11. SV Bietigheim 14/22 115:175 -60 6:22
12. VfB Friedberg 15/22 104:200 -96 3:27


3.5.2018
Jetzt geht es um die Wurst
Saisonhöhepunkt in der Thermenwelt

(prg) Kantersiege am laufenden Band und Tabellenführung mit einer rekordverdächtigten Tordifferenz, dies haben die Weidener Wasserballer bisher geliefert. Das kann aber auch alles zur Makulatur werden, sollte das Duell am Samstag gegen München verloren gehen. Zum Spitzenspiel der Liga gastiert die Mannschaft der Stadtwerke München in der Thermenwelt, das Spektakel beginnt um 18,00 Uhr. Der Eintritt ist sogar frei.

Das Double aus der Meisterschaft und Pokalsieg haben sich die Weidener auf die Fahnen geschrieben und fest anvisiert und es ist immer noch möglich, aus eigener Kraft die Saisonziele zu erreichen. Im Pokal kommt es erst am 3. Juni auswärts zum Halbfinale gegen Stuttgart und diese Aufgabe ist lösbar. In der Meisterschaft könnte es schon am Samstag zu einer Vorentscheidung kommen.
Wenn die Weidener das Spitzenspiel gegen den direkten Meisterschaftskonkurrenten aus der Landeshauptstadt gewinnen sollten, würden die Weichen, trotz der noch ausstehenden Begegnungen im Restprogramm, klar in Richtung Titelverteidigung stehen. Sollte das Spiel an die Münchener gehen, ist der Meistertitel aus eigener Kraft nicht mehr zu erreichen.

Die Oberpfälzer haben noch eine Rechnung offen mit den Münchnern, die seit Bundesligaabstieg der SV-ler 2016 noch kein Spiel an sie hergaben. In drei bisherigen Begegnungen gab es zwei Unentschieden letzter Saison und eine Niederlage der Weidener am Anfang dieser Runde. Auch wenn die Punktverluste der letzten Saison und die Niederlage Ende letztes Jahres aller samt als unglücklich eingestuft werden könnten, gewinnen konnten die Max-Reger-Städter gegen die Münchner eben noch nicht und diese Tatsache soll motivierend genug für die Aigner-Schützlinge wirken:
„Wir haben uns dieser Saison weiterentwickelt, überzeugen mit diszipliniertem und kultivierten Wasserballspiel und sind jetzt bereit, zum entscheidenden Schlag auszuholen. Wir wollen konzentriert und leidenschaftlich das Spiel bestreiten, um dem Meistertitel näher zu kommen. Wir haben die Münchner in den letzten Spielen nicht schlagen können, da haben sie mit Leidenschaft geglänzt, jetzt sind wir dran“ erklärt der Trainer, er warnt aber auch: „Die kommen nicht nach Weiden und zweifeln, die werden alles geben, darauf müssen wir uns einstellen und hoffen, keinen schlechten Tag zu erwischen, sonst kann die Saison enttäuschend ausgehen“

Mit der Antwort auf die Aufstiegsfrage wollen die Verantwortlichen noch gar nicht ausrücken: „Wir müssen die sportlichen Voraussetzungen schaffen, die erste ist die Qualifikation. Am Samstag können wir einen entscheidenden Schritt machen, dann werden wir uns mit dem Thema beschäftigen müssen und alles überprüfen, was die nächste Saison anbetrifft“ so Abteilungsleiter Irek Luczak.

Freier Eintritt soll Zuschauer locken
Die Mannschaft will wiederholt ihre Anhänger ins Bad locken und verzichtet auf Eintrittsgelder. Kapitän Thomas Kick betonnt, wie wichtig die Unterstützung der Zuschauer für seine Mannschaft ist: „Wir haben schon große Schlachten in der Therme geführt und oft dank der Zuschauerunterstützung gesiegt. Kommt, helft uns und erlebt das Saisonhighlight mit uns!“ appelliert er. Es ist unstrittig ein gutes Gefühl, wenn Sportler bei schwierigen Vorhaben unterstützt werden.

2. Wasserball-Liga Süd 2017/2018
Spielansetzungen

Samstag:
SV Bietigheim - SV Würzburg 05
SV Würzburg 05 - SG Wasserball Leimen/Mannheim
SV Weiden 1921 - SG Stadtwerke München
WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921 - SV Cannstatt

Sonntag:

SV Bietigheim - VfB Friedberg
PSV Stuttgart - WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921

Tabelle
1. SV Weiden 1921 16/22 285:122 163 28:4
2. SV Würzburg 05 17/22 194:138 56 28:6
3. SG Stadtwerke München 15/22 198:139 59 25:5
4. WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921 15/22 198:172 26 19:11
5. SG Wasserball Leimen/Mannheim 14/22 176:155 21 17:11
6. SC Wasserfr. Fulda 1923 18/22 207:210 -3 17:19
7. SV Cannstatt 15/22 157:169 -12 14:16
8. Erster Frankfurter SC 17/22 128:168 -40 12:22
9. PSV Stuttgart 17/22 176:245 -69 10:24
10. 1. BSC Pforzheim 16/22 153:203 -50 9:23
11. SV Bietigheim 12/22 101:159 -58 4:20
12. VfB Friedberg 14/22 99:192 -93 3:25


22.4.2018
Mächtige Weidener geben Fulda keine Chance
Janecek in Torlaune

(prg) Das erste der beiden Schlüsselspiele für die Weidener Wasserballer geht klar auf das Konto der Oberpfälzer. Am vergangenen Samstag gastierten die Wasserfreunde Fulda in der Thermenwelt und mussten mit der 4:17 eine bittere Niederlage einstecken. Das Ergebnis ist zwar deutlich, doch nur die anfangs mangelhafte Torausbeute der Weidener verwahrte die Hessen vor einem Desaster. Nach dem überzeugenden Auftaktviertel stand es nämlich trotz der haushohen Überlegenheit der SV-ler, schmeichelhaft für die Gäste, nur 1:0 zur ersten Pause.
Die Max-Reger-Städter wurden im Laufe der Begegnung immer sicherer im Abschluss und überrollten aus der souveränen Verteidigung die Gäste zum verdienten Sieg. Der Tscheche Marek Janecek zeigte sich bei dem Kantersieg in Torlaune und überzeugte mit sechs Treffern.


Chancen auf laufender Bahn gab es bereits im ersten Viertel für die Hausherren. Erst in der dritten Überzahl traf Robert Reichert zur 1:0 Führung. Sehr solide und mächtig standen die Oberpfälzer in der Verteidigung, fuhren einen sehenswerten Angriff nach dem anderen, trafen jedoch meist das Aluminium bzw. scheiterten an dem hessischen Schlussmann.
Mit der mageren 1:0 Führung gingen die SV-ler in die erste Pause und holten sich deutliche Worte vom Trainer Aigner ab. Die Standpauke schien gleich zum Beginn des zweiten Viertels zu wirken, denn innerhalb vier Minuten trafen die Weidner vier Mal ins Gehäuse der Gäste, wobei Marek Janecek mit einem Hattrick glänzte.
Die zweite Hälfte des Viertel zwei ließen die Aigner-Schützlinge ein wenig nach, doch umso stärker kamen sie auf der Halbzeitpause wieder.

Mit 7:1 im dritten und 5:2 im Schlussviertel zeigten sich die Weidener immer sicherer und machten einen souveränen Eindruck:
"Die Vorstellung heute war schon beeindruckend, das macht wieder Lust auf Bundesliga", konnte man in der Halle schon hören. "Bis jetzt haben wir noch nichts erreicht, in zwei Wochen zeigt es sich erst, was wir wirklich drauf haben" drückte Trainer Thomas Aigner auf die Euphoriebremse und erinnerte an die zwei Saisonniederlagen gegen München und Würzburg.
"Wir dürfen nicht so nachlässig mit unseren Chancen umgehen, das kann leicht schief gehen, wenn der Gegner es zu nutzen versteht. Die hohen Siege und unsere tolle Tordifferenz sind nur Makulatur, wenn wir das Spitzenspiel verlieren"
ergänzte er.

Man müsse die nächsten zwei Wochen konzentriert weiterarbeiten und den Abschluss verbessern, um die Weichen in Richtung Meisterschaft am 5. Mai im Topspiel der Liga in der Thermenwelt zu stellen. Die Mannen um Kapitän Thomas Kick hoffen dabei weiterhin auf größeren Zuschauerzuspruch und verzichten wiederholt auf die Eintrittsgelder:
"Im wichtigsten Heimspiel der Saison brauchen wir besonders viel Unterstützung, die Münchner werden uns mehr als jeder andere Gegner abverlangen und wir wollen sie endlich schlagen" so seine Kampfansage.
In der Tat sind die Münchener die einzige Mannschaft der Liga, die seit Bundesligaabstieg der Max-Reger-Städter 2016 noch keine Niederlage gegen die Oberpfälzer kassierte.

Es sei jetzt an der Zeit es zu ändern, wenn es nach Wunsch des SV-Teams gehen sollte.

SV Weiden - SC WF Fulda 17:4 (1:0, 4:1, 7:1, 5:2)
Wasserverwiese: Weiden 8+Strafwurf, Fulda 6+Spielzeitstrafe
Schiedsrichter: Anita Eshuis und Ralf Lauer
Zuschauer: 85

SV Weiden spielte mit Matthias Kreiner im Tor,
Nikolaj Neumann (1 Tor), Alexander Hinz (1), Michael Trottmann, Thomas Kick (2), Denis Reichert, Jakob Sröll (4), Robert Reichert (1), Marek Janecek (6), Toni Hinz, Sean Ryder (1), Philipp Sertl (1) und Andreas Widiker
Trainer Thomas Aigner

2.Wasserball-Liga Süd 2017/2018
Ergebnisse

SV Weiden 1921

- SC Wasserfr. Fulda 1923

17:4

WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921

- 1. BSC Pforzheim

14:13

VfB Friedberg

- SG Stadtwerke München

8:11


Tabell


1.

SV Weiden 1921

16/22

285:122

163

28:4

2.

SV Würzburg 05

15/22

170:127

43

24:6

3.

SG Stadtwerke München

14/22

190:132

58

23:5

4.

SG Wasserball Leimen/Mannheim

14/22

176:155

21

17:11

5.

WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921

14/22

180:160

20

17:11

6.

SC Wasserfr. Fulda 1923

16/22

191:183

8

17:15

7.

SV Cannstatt

14/22

143:164

-21

12:16

8.

Erster Frankfurter SC

14/22

104:134

-30

11:17

9.

PSV Stuttgart

15/22

156:224

-68

9:21

10.

1. BSC Pforzheim

14/22

141:186

-45

7:21

11.

VfB Friedberg

14/22

99:192

-93

3:25

12.

SV Bietigheim

10/22

86:142

-56

2:18



19.4.2018
Meisterkämpfe in der WTW  
Weidener Wasserballer locken mit freiem Eintritt
 
(prg) Die Auswärtsaufgaben haben die Weidener Wasserballer mit viel Moral, nach spannenden Spielen, doch bravourös gelöst. Jetzt kommen zwei richtungsweisende, wenn nicht alles entscheidende Heimspiele. Am kommenden Samstag gastiert mit Wasserfreunden Fulda der Tabellenvierter in der Thermenwelt, zwei Wochen später, am 5. Mai steigt das Spitzenspiel gegen München in der Weidener Thermenwelt. Wenn die SV-ler beide Spiele gewinnen, sind sie vom Thron der 2.Wasserball-Liga Süd kaum noch zu stoßen, lassen sie Punkte liegen, wird es bis Ende der Saison noch spannend bleiben. Die Mannschaft um Kapitän Thomas Kick will den zuletzt schwächeren Zuschauerbesuch aufpeppen und verzichtet in den beiden Spielen auf die Eintrittsgelder. Anpfiff ist um 18,00 Uhr.
 
Die Wasserfreunde Fulda sind kein einfacher Gegner. Traditionell verlaufen die Begegnungen spannend und mit viel Brisanz im Spiel. Die Hessen liegen zwar auf dem vierten Tabellenrang, sind aber noch nicht ganz raus, aus dem Kampf um die Medaillen. Wenn sie jedoch in Weiden verlieren, wird es sehr schwer, den Anschluss noch zu halten. Die Fuldaer sind schwer zu berechnen, haben in ihren Reihen mit David Horvath den besten Schützen der Liga. Der Ungar erzielte 79 Treffer in 15 Spielen, was bei 187 Toren, die Fulda insgesamt erzielte, 42% der Ausbeute ausmacht. Selbst der Topschütze des Tabellenführer Sean Ryder liegt mit 64 Toren (24%) hinter ihm. Von einer Seite, ist so ein starker Centerspieler immer eine gute Waffe, von der anderen Seite, wissen die Max-Reger-Städter, dass sie einiges erreichen, indem sie den einen Schützen aus dem Spiel nehmen. Mit Thomas Kick und Andreas Jahn auf der Position der Centerverteidiger, hat auch der beste Torschütze der Liga zuerst Mal eine harte Nuss zu knacken. Auf jeden Fall wollen die Weidener ihren guten Lauf aufrecht erhalten und die kommenden Begegnungen für sich entscheiden. "Wir haben das Training der letzten Wochen auf diese Spiele ausgerichtet, wenn wir nicht alles falsch gemacht haben, müssten wir jetzt genau auf dem Punkt sein, um die Entscheidungsspiele anzugehen. Wir werden alles geben und hoffen auf Unterstützung unserer Zuschauer, die haben uns schon öfter bei schwierigen Aufgaben unterstützt" so Trainer Thomas Aigner.
 
Die Mannschaft vermeldet im Moment keine personelle Probleme und wie es aussieht, könnte der Trainer am Samstag aus dem Vollen schöpfen. Unternehmen Titelverteidigung geht jetzt in die heißeste und spannendste Phase.
 
Freier Eintritt zu den Spitzenspielen
Die Mannschaft hofft auf Zuschauerunterstützung und verzichtet für die kommenden zwei Spitzenspiele auf die Eintrittsgelder. Der Eintritt zu dem Spiel gegen Fulda und am 5. Mai gegen München frei. "Es ist in der letzten Zeit immer weniger geworden, die Spiele waren, unserer Überlegenheit geschuldet, zuletzt auch nicht so spannend, jetzt geht es um die Wurst, wir möchten gerne unsere Fans wieder dabei haben und ihnen zeigen, dass es sich lohnt zu uns zu kommen" erklärt Kapitän Kick die Entscheidung.

2.Wasserball-Liga Süd

Spielansetzungen

Samstag

SV Weiden 1921

- SC Wasserfr. Fulda 1923

WSV Vorwärts Ludwigshafen

- 1. BSC Pforzheim

VfB Friedberg

- SG Stadtwerke München

Sonntag

SV Würzburg 05

- SV Bietigheim

PSV Stuttgart

- SG Stadtwerke München

1. BSC Pforzheim

- Erster Frankfurter SC

Tabelle

1.

SV Weiden 1921

15/22

268:118

150

26:4

2.

SV Würzburg 05

15/22

170:127

43

24:6

3.

SG Stadtwerke München

13/22

179:124

55

21:5

4.

SC Wasserfr. Fulda 1923

15/22

187:166

21

17:13

 

SG Wasserball Leimen/Mannheim

14/22

176:155

21

17:11

6.

WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921

13/22

166:147

19

15:11

7.

SV Cannstatt

14/22

143:164

-21

12:16

8.

Erster Frankfurter SC

14/22

104:134

-30

11:17

9.

PSV Stuttgart

15/22

156:224

-68

9:21

10.

1. BSC Pforzheim

13/22

128:172

-44

7:19

11.

VfB Friedberg

13/22

91:181

-90

3:23

12.

SV Bietigheim

10/22

86:142

-56

2:18



15.4.2018
SV Moral dreht das nächste Spiel
Weidener Wasserballer auf dem Weg zum Double

(prg) Nach dem Krimi in Ludwigshafen kam der Thriller in Leimen. Die Weidener Wasserballer drehen das Spiel bei der SG Leimen/Mannheim, nach 1:5 und 4:8 Rückstand, zum 13:12 Sieg und bleiben im Kampf und die Meisterkrone der 2. Wasserball-Liga Süd vorne. Auch im Pokalwettbewerb, um den Süddeutschen Wasserballpokal, bleiben die Oberpfälzer erfolgreich und erreichten, nach dem 12:2 im Viertelfinale gegen Frankfurt, das Halbfinale. Ein erfolgreiches Wochenende mit zwei Schlüsselspielen binnen 18 Stunden haben die Wasserballer des Schwimmvereines Weiden hinter sich.

Das Spiel in dem engen Hallenbad in Leimen eröffneten die Hausherren schnell mit der 1:0 Führung, die kurze Zeit später auf 2:0 erhöht werden konnte. Die Weidener, optisch überlegen, erarbeiten sich zwar gute Spielsituationen und einige Überzahlen, die jedoch, ähnlich wie schon vor einer Woche, zu oft mangelhaft abgeschlossen wurden. Die Badener nutzten ihre Chancen und gingen mit 4:1 Führung in die erste Viertelpause. Direkt zum Beginn des zweiten Abschnittes bauten die Hausherren ihre Führung sogar auf 5:1 aus, ehe die Weidener im fünften Anlauf ihr Überzahlspiel erfolgreich abschlossen und durch den Kapitän Thomas Kick auf 5:2 verkürzten. Die nächsten zwei Überzahlen blieben wieder ungenutzt, doch am Ende des zweiten Powerplays bekamen die Gäste einen Strafwurf zugesprochen, den Sean Ryder souverän zum 5:3 Zwischenstand verwandelte.
Die Leimen/Mannheimer spielten ihre nummerische Überlegenheit besser aus und erhöhten wiederholt auf 6:3. Nach dem zwischenzeitigen 6:4 gelang den Gastgebern ein Doppelpack zur 8:4 Führung kurz vor der Pause. Sean Ryder verkürzte jedoch zehn Sekunden vor Ende des zweiten Viertels auf 8:5 Halbzeitstand. Im dritten Viertel erwachten die SV-ler sichtlich und legten mit ihrer Aufholjagd los. Die Chancen wurden konsequenter genutzt und der Gegner schien durch den Zwischenspurt der Weidener überrascht worden zu sein. Die Folge war ein sehr gutes Viertel, das die erste Führung der Gäste, kurz vor der letzten Pause, mit 11:10 brachte.
Im ersten Angriff des Schlussviertels sorgte Kapitän Thomas Kick mit seinem Treffer (12:10) für die Vorentscheidung in der Partie. Die Hausherren versuchten noch bemüht und engagiert das Spiel wieder unter Kontrolle zu bekommen, doch die Weidener behielten die Oberhand und konnten, auch wenn es gegen Ende noch unnötig spannend wurde, die nächste Begegnung für sich entscheiden und wiederholt mit toller Moral und konditioneller Verfassung überzeugen. Es kommt ein knapper aber sehr wichtiger 13:12 Sieg verdient auf das Konto der Mannschaft um den Coach Thomas Aigner:
"Schon wieder so ein Ding, das so viel Nerven kostet. Ich glaube zwar immer an die Jungs, aber es muss nicht jedes Mal so spannend zugehen. Die Moral ist überragend, die Kondition passt, jetzt kann es mit den Entscheidungsspielen losgehen" so der zufriedene Trainer.

Frankfurt abgefertigt, im Halbfinale gegen Stuttgart
Nach der nächtlichen Rückreise, keine 18 Stunden nach Abpfiff in Leimen, stiegen die Reger-Städter wiederholt ins Wasser. Am Sonntag ging das Viertelfinalspiel um den Süddeutschen Wasserball-Pokal in der Weidener Thermenwelt über die Bühne. Der favorisierte Titelverteidiger enttäuschte auch hier nicht. Nach einem leicht verhaltenen Auftaktviertel (2:1) sammelten sich die Hauherren und brachten ihre Tormaschine ins Rollen. Nach 5:0 im zweiten und 3:0 im dritten Viertel gingen die Weidener mit 10:1 zur letzten Viertelpause. Das vierte Viertel wurde somit zur Formsache, die Gäste aus Hessen gaben zwar nicht auf und bemühten sich weiterhin um ein besseres Ergebnis, die Aigner-Schützlinge ließen jedoch nicht viel zu. Einzig zwei Situationen, in denen Spielzeitstrafen für überhartes Spiel verhängt wurden, sorgten für ein wenig Aufsehen kurz vorm Spielende.
Mit 12:2 geht der Sieg am Ende völlig verdient an die Mannschaft des Schwimmvereines Weiden. Der nächste Gegner ist auch schon bekannt, Weiden muss auswärts beim PSV Stuttgart um den Einzug in das Pokalfinale antreten, eine durchaus lösbare Aufgabe für den Titelverteidiger aus der Oberpfalz. Das Spiel findet wahrscheinlich am 3.Juni statt, der Termin muss noch bestätigt werden.


Freier Eintritt zu den Spitzenspielen
Am kommenden Samstag gastieren die Wasserfreunde Fulda in der Weidener Thermenwelt, Anpfiff ist um 18,00 Uhr. Die Mannschaft hofft auf Zuschauerunterstützung und verzichtet für die kommenden zwei Spitzenspiele auf die Eintrittsgelder. Der Eintritt zu dem Spiel gegen Fulda und am 5. Mai gegen München ist frei.

SG Leimen Mannheim - SV Weiden 12:13 (4:1, 4:4, 2:6, 2:2)
Wasserverweise: Leimen 15+2 Strafwürfe, Weiden 7+Strafwurf
Schiedsrichter: Daniel Waas, Winfried Horsch

SV Weiden spielte mit Matthias Kreiner, Nikolaj Neumann (1 Tor), Alexander Hinz (1), Michael Trottmann, Thomas Kick (4), Denis Reichert, Jakob Ströll, Robert Reichert, Marek Janecek (2), Toni Hinz, Andreas Jahn und Sean Ryder (5)
Trainer Thomas Aigner

2. Wasserball-Liga Süd 2017/2018
Tabelle
1. SV Weiden 1921 15/22 268:118 150 26:4
2. SV Würzburg 05 15/22 170:127 43 24:6
3. SG Stadtwerke München 13/22 179:124 55 21:5
4. SC Wasserfr. Fulda 1923 15/22 187:166 21 17:13
  SG Wasserball Leimen/Mannheim 14/22 176:155 21 17:11
6. WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921 13/22 166:147 19 15:11
7. SV Cannstatt 14/22 143:164 -21 12:16
8. Erster Frankfurter SC 14/22 104:134 -30 11:17
9. PSV Stuttgart 15/22 156:224 -68 9:21
10. 1. BSC Pforzheim 13/22 128:172 -44 7:19
11. VfB Friedberg 13/22 91:181 -90 3:23
12. SV Bietigheim 10/22 86:142 -56 2:18







Süddeutscher Wasserball-Pokal 2018
Viertelfinale
SV Würzburg 05 - VfB Friedberg 10:9
1.FCN Schwimmen - PSV Stuttgart 11:19
SSV Freiburg - SC Wasserfr. Fulda 1923 3:14
SV Weiden 1921 - Erster Frankfurter SC 12:2

SV Weiden - Erster Frankfurter SC 12:2 (2:1, 5:0, 3:0, 2:1)
Wasserverweise: Weiden 2+1 Spielzeitstrafe, Frankfurt 6+2 Spielzeitstrafen
Schiedsrichter: Alwin Müller, Ralf Müller

SV Weiden spielte mit Matthias Kreiner (1-24) und Alexander Erhardt (25-32) im Tor,
Nikolaj Neumann (2), Alexander Hinz (2), Michael Trottmann (1), Thomas Kick (2), Denis Reichert, Jakob Ströll, Robert Reichert (2), Marek Janecek, Andreas Widiker, Sean Ryder (3) und Toni Hinz
Trainer Thomas Aigner

Halbfinale
SV Würzburg 05 - SCW Fulda
PSV Stuttgart - SV Weiden



12.4.2018
Doppeleinsatz für Wasserballer
Schwierige Auswärtsaufgabe in Leimen, Pokalviertelfinale in der WTW

(prg) Am kommenden Wochenende sind die Weidener Wasserballer binnen 18 Stunden gleich zwei Mal gefordert und dafür müssen sie 650 km auf der Autobahn absolvieren. Am Samstag geht es zu der schwierigen Ligaaufgabe nach Leimen (Anpfiff um 19,30 Uhr), am Sonntag steigt das Viertelfinale des Süddeutschen Wasserballpokals in der Weidener Thermenwelt (13,00 Uhr) gegen den Ersten Frankfurter SC.

Das Spiel gegen die SG Leimen/Mannheim ist, nach eigenen Angaben, das letzte der schwierigen Auswärtsaufgaben, bevor es zu den entscheidenden Partien in Weiden kommt. Die Badener liegen aktuell auf dem fünften Tabellenrang, haben aber noch Anschluss an Medaillenränge. Vielleicht ist es sogar das Spiel gegen Weiden, die letzte Chance, diesen nicht zu verlieren, was für die Gäste aus der Oberpfalz die Aufgabe sicherlich nicht vereinfacht. Die Spielgemeinschaft gilt als heimstark uns sehr ambitioniert und die Spiele gegen Weiden bringen traditionell viel Spannung und Brisanz, vor allem in dem engen und warmen Leimener Schwimmbecken. Die Weidener sind sich der schweren Aufgabe bewusst und betonnen wiederholt, voll konzentriert und engagiert die Begegnung angehen zu wollen. Schließlich geht es für sie um den Meistertitel: „Wir wollen auch in Leimen gewinnen und die Matchbälle gegen Fulda und München in Weiden zu bekommen. Das ist jedenfalls unser Ziel der Reise nach Baden“ erklärt kämpferisch der Torwart Matthias Kreiner. Schon am vergangenen Samstag in Ludwigshafen bekamen die Weidener unverhofft viel Gegenwind und konnten erst im letzten Viertel die Partie zu ihren Gunsten drehen. In Leimen kann es endlich schwer kommen, die Aigner-Schützlinge wollen es jedoch nicht mehr so spannend machen. Das eigene Spiel durchziehen und die Chancen konsequenter nutzen, soll dabei die Devise sein.

Am Sonntag ist die Favoritenrolle der SV-ler schon deutlicher. Der Viertelfinalgegner aus Frankfurt kommt mit nur Außenseiterchancen nach Weiden. Bereits das Ligaspiel in Frankfurt konnten die Weidener deutlich, mit 12:3 für sich entscheiden. Die Hessen konnten auswärts noch gar keine Liga-Partie für sich entscheiden, die Weidener dagegen verloren zuhause noch keinen Punkt. Allerdings konnten die Frankfurter überraschend Ludwigshafen im Achtelfinale aus dem Rennen werfen, was wiederum als Achtungserfolg zu verzeichnen ist. Die Max-Reger-Städter wollen, wie immer, keinen Gegner unterschätzen, bleiben aber dabei, den Pokalsieg vom 2017 wiederholen zu wollen. Der Halbfinalgegner der Weidener steht bereits fest, die Mannschaft des Schwimmvereines muss auswärts gegen den PSV Stuttgart antreten. Es gab mit Würzburg und Fulda (zweite Halbfinalpaarung) auch vermeidlich schwierigere Gegner. Anpfiff der Pokalpartie ist um 13,00 Uhr.

2. Wasserball-Liga Süd 2017/2018
Spielansetzungen
SG Wasserball Leimen/Mannheim - SV Weiden 1921
VfB Friedberg - SV Würzburg 05

Süddeutscher Wasserball-Pokal 2018
Viertelfinale
SV Würzburg 05 - VfB Friedberg 10:9
1.FCN Schwimmen - PSV Stuttgart 11:19
SSV Freiburg - SC Wasserfr. Fulda 1923 3:14
SV Weiden 1921 - Erster Frankfurter SC

Halbfinale
SV Würzburg 05 - SCW Fulda
PSV Stuttgart - Sieger aus Weiden/Frankfurt



8.4.2018
Wasserballer mit starker Moral
Toller Endspurt bringt Weiden zwei Punkte in Ludwigshafen

(prg) Nach drei Wochen Spielpause starteten die Weidener Wasserballer am vergangen Samstag in Ludwigshafen in eine wichtige Spielphase der laufenden Saison. In den nächsten vier Wochen wollen die Oberpfälzer alle ihre Spiele erfolgreich absolvieren, um die Weichen in Richtung Saisonziele 2018, mit der Meisterschaft der 2.Wasserball-Liga Süd und Sieg im Süddeutschen Wasserballpokal, endgültig zu stellen. Die erste Hürde der heißen Phase in Ludwigshafen nahmen sie, mit einem spektakulärem Endspurt mit Bravour. Die SV-ler entschieden das Spiel mit 5:0 im letzten Viertel, nach 7:9 Rückstand, zum 12:9 Sieg für sich und bewiesen dabei starke Moral und hervorragende Kondition.

Die ambitionierten und ehrgeizigen Hausherren, die als sehr heimstark gelten und immer vor einer interessanten Kulisse spielen, gingen mit 1:0 in Führung in die Partie und verlangten den Gästen um Trainer Thomas Aigner stets einiges ab, um in der Partie zu bleiben. Die Weidener spielten ihre Angriffe gut aus, erzwangen daraus immer wieder Überzahlsituationen, scheiterten aber zu oft im Abschluss und begaben sich damit in eine immer brenzlichere Situation. Die Ludwigshafener spielten eine gute Partie und konnten die Weidener damit richtig ärgern.
Das erste Viertel ging noch unentschieden mit 2:2 aus, im zweiten setzten sich die Gastgeber mit 4:2 zum 6:4 Halbzeitstand ab und schafften die Führung sogar über den dritten Abschnitt noch durchzubringen. Mit 7:9 Rückstand standen die Chancen der Weidener auf den Auswärtssieg nicht besonders gut, aufgeben war für Weiden jedoch keine Option. Sie mobilisierten aller Kräfte, sammelten sich richtig in der letzten Pause und legten sofort nach Wiederbeginn mit der Aufholjagt los. Mit einer starken Vorstellung arbeiteten sich die Weidener Tor für Tor vor, spielten ihre konditionelle Überlegenheit aus, schlossen ihre Angriffe abgeklärt ab und beeindruckten den Gegner mit 5:0 im Abschlussviertel zum verdienten 12:9 Erfolg am Ende.
Man könnte teilweise schon Mitleid mit den engagierten Gastgebern haben, nachdem sie ein sehr gutes Spiel absolvierten, den Sieg schon in der Reichweite sahen aber am Ende doch ohne Lohn aus dem Becken stiegen. Was in den Weidener Reihen überwiegt, ist jedoch klar die Freude über dem wichtigen Sieg und vor allem der überzeugenden Moral der Mannschaft.
"Das vierte Viertel war sehr wichtig und die Moral einfach überragend. Ludwigshafen hat sehr stark gekämpft und einen guten Fight geliefert. Am Ende hatten wir die stärkere Bank, waren abgeklärter und konnten die viele davor vergebene Chancen wieder gutmachen" strahlte Trainer Aigner nach der Partie.
"Eigentlich haben wir uns selbst in die prekäre Lage gebracht. Wenn wir unsere Chancen konsequent nutzen, machen wir das Spiel schon viel früher klar und brauchen nicht mehr um den Sieg zittern. Doch, das was wir im letzten Viertel abgeliefert haben, stellt alles in den Schatten. Wir sind in einer sehr guten Verfassung und zeigten, dass wir eine starke Einheit sind. Solche Spiele machen einfach Spaß und bringen uns als Team immer einen Schritt weiter" berichtete Kapitän Thomas Kick, "Nächste Woche haben wir noch eine schwierige Auswärtsaufgabe in Leimen, die wollen wir auch meistern, um die Matchbälle in Weiden zu bekommen" ergänzte er kämpferisch und zuversichtlich.

Am kommenden Samstag gastieren die Weidener bei der SG Leimen/Mannheim und am Sonntag (Anpfiff 13:00 Uhr) empfangen sie den Ersten Frankfurter SC im Viertelfinale um den Süddeutschen Wasserball-Pokal.

WSV Vorwärts Ludwigshafen - SV Weiden 9:12 (2:2, 4:2, 3:3, 0:5)
Wasserverweise: Ludwigshafen 12, Weiden 9+Strafwurf
Schiedsrichter: Kurt Heidmann, Frank Wust

SV Weiden spielte mit Matthias Kreiner, Nikolaj Neumann, Alexander Hinz (1 Tor), Michael Trottmann (1), Thomas Kick, Denis Reichert (1), Jakob Ströll (1), Robert Reichert, Marek Janecek (3), Toni Hinz, Sean Ryder (5), Andreas Widiker und Christopher Klein
Trainer Thomas Aigner

2. Wasserball-Liga Süd 2017/2018
Tabelle

1.

SV Weiden 1921

14/22

255:106

149

24:4

2.

SV Würzburg 05

14/22

156:120

36

22:6

3.

SG Stadtwerke München

13/22

179:124

55

21:5

4.

SC Wasserfr. Fulda 1923

15/22

187:166

21

17:13

5.

SG Wasserball Leimen/Mannheim

12/22

153:132

21

15:9

6.

WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921

12/22

156:136

20

15:9

7.

SV Cannstatt

14/22

143:164

-21

12:16

8.

Erster Frankfurter SC

14/22

104:134

-30

11:17

9.

PSV Stuttgart

15/22

156:224

-68

9:21

10.

1. BSC Pforzheim

13/22

128:172

-44

7:19

11.

VfB Friedberg

12/22

84:167

-83

3:21

12.

SV Bietigheim

10/22

86:142

-56

2:18



6.4.2018
In Ludwigshafen beginnt heiße Phase
Weidener Wasserballer vor Entscheidungswochen

(prg) Nach einer dreiwöchigen Spielpause beginnt für die Weidener Wasserballer jetzt eine spannende Entscheidungsphase. Es wird sich in den nächsten vier Wochen nämlich zeigen, ob die ambitionierten Saisonziele der SV-ler, mit der Double-Wiederholung vom letzten Jahr (Meister der 2.Wasserbal-Liga Süd und Süddeutscher-Pokal-Sieger), auch 2018 erfüllt werden können. Zuerst haben die Oberpfälzer zwei unbequeme Auswärtsgegner zu bezwingen, ehe das nächste Heimspiel, das Viertelfinale des Süddeutschen Pokals am 15.April gegen Frankfurt, in der Thermenwelt steigen wird.
Am kommenden Samstag gastieren die Aigner-Schützlinge beim heimstarken WSV Vorwärts Ludwigshafen, eine Woche später folgt die nächste Prüfung in Leimen. Auch die Badener gelten als enorm heimstark. Zwei schwierige Auswärtsaufgaben in Folge erwarten also die Mannschaft des Schwimmvereines Weiden.


Vor allem die Ludwigshafener, ermutigt durch den klaren Sieg gegen Würzburg und mit nur drei Niederlagen auf dem Konto immer noch im Kampf um die Medaillenplätze, sind ein sehr ernstzunehmender Gegner. Die Weidener wollen bis zum Spitzenspiel am 5. Mai zuhause gegen München jedoch keine Punkte mehr lassen und sich die Chance erarbeiten, den Sack im direkten Vergleich zumachen zu können. "Die nächsten zwei Auswärtsspiele haben es in sich, beide Gegner sind sehr ambitioniert und heimstark. Dennoch müssen wir den Anspruch mitbringen, alle Spiele bis Ende der Runde zu gewinnen, wenn wir die selbstgesteckten Ziele erreichen wollen. Wir trainieren fleißig und versuchen unser Spiel stets zu verbessern, alles für das Double 2018" so der Kapitän Thomas Kick zu aktuellen Situation. Tabellenplatz eins und Heimrecht im Pokalviertelfinale sind sicherlich keine schlechten Bedingungen für die Reger-Städter, um am Ende feiern zu können. Passieren kann es in der Liga jedoch einiges, dass wissen die SV-ler auch. Sie selbst ließen Punkte in München und Würzburg, aber auch die Konkurrenz patzte, wie zuletzt der SV Würzburg mit der klaren Niederlage beim nächsten Gegner der Weidener in Ludwigshafen. "Wir dürfen uns nicht von den hohen Siegen und von der fabelhaften Tordifferenz blenden lassen, wir müssen jedes Spiel sehr konzentriert angehen und dürfen keinen Gegner unterschätzen" warnt Trainer Thomas Aigner. Der Coach hofft, dass ihm alle Spieler für die kommenden Aufgaben zur Verfügung stehen und seine Mannschaft vor Ausfällen geschützt bleibt. Einzig Routinier Andreas Jahn wird ihm die nächsten zwei Wochen noch, wegen seiner Weiterbildung fehlen, er wird aber für die Endphase der Saison dabei sein. Die spannende Zeit steht den SV-Wasserballern bevor, man bleibt auf jeden Fall neugierig, wo die Reise am Ende hingeht, zuerst Mal zu nächster Etappe nach Ludwigshafen.

Das Spiel in Ludwigshafen ist das einzige, das für dieses Wochenende angesetzt wurde, der Rest des Feldes pausiert noch. Hier die nächsten Spiele der Weidener in den kommenden vier Wochen:

07.04. um 18,30 Uhr WSV Ludwigshafen    - SV Weiden
14.04. um 19,30 Uhr SGW Leimen/Mannheim - SV Weiden
15.04. um 13,00 Uhr SV Weiden (WTW)     - ESC Frankfurt (Viertelfinale des Süddeutschen Pokals)
21.04. um 18,00 Uhr SV Weiden (WTW)     - SC WF Fulda
05.05. um 18,00 Uhr SV Weiden (WTW)     - SG Stadtwerke München

Aktuelle Tabelle der 2. Wasserball-Liga Süd 2017/2018

1.

SV Weiden 1921

13/22



243:97

146

22:4

2.

SV Würzburg 05

14/22



156:120

36

22:6

3.

SG Stadtwerke München

13/22



179:124

55

21:5

4.

SC Wasserfr. Fulda 1923

15/22



187:166

21

17:13

5.

WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921

11/22



147:124

23

15:7

6.

SG Wasserball Leimen/Mannheim

12/22



153:132

21

15:9

7.

SV Cannstatt

14/22



143:164

-21

12:16

8.

Erster Frankfurter SC

14/22



104:134

-30

11:17

9.

PSV Stuttgart

15/22



156:224

-68

9:21

10.

1. BSC Pforzheim

13/22



128:172

-44

7:19

11.

VfB Friedberg

12/22



84:167

-83

3:21

12.

SV Bietigheim

10/22



86:142

-56

2:18



18.3.2018
Weiden mächtig in der Therme
Kantersieg gegen Pforzheim

(prg) In der Weidener Thermenwelt sind die Weidener Wasserballer bekanntlich eine Macht. Im Verlauf der Saison beeindrucken die Oberpfälzer bisher alle Gegner mit ihrer Überlegenheit in heimischen Gewässern. Am vergangenen Samstag musste auch der 1.BSC Pforzheim daran glauben und eine herbe 26:7 Niederlage einstecken. Damit erreichen die Oberpfälzer die anvisierte Tabellenführung, die, dem SV-Wunsch nach, nicht mehr hergegeben werden soll. Die Tordifferenz von +146 Toren nach 13 Spielen ist ein Indiz für die Dominanz der Max-Reger-Städter in der 2. Wasserbal-Liga Süd. Die bisherigen zwei Niederlagen, die unter der Kategorie knapp und unglücklich zugeordnet werden, sollen auch die einzigen bleiben, wollen die Aigner-Schützlinge an ihren Saisonzielen Meisterschaft und Pokalsieg festhalten.

Die Geschichte des einseitigen Spiels ist schnell erzählt. Die Hausherren eröffneten mit einem 4er Pack zum 4:0 die Partie, gingen mit 5:1 in die erste Viertelpause und erhöhten das Tempo im zweiten Abschnitt, sodass bereits zur Halbzeit vorentscheidend 14:4 auf der Spielanzeige stand. Alles was danach kam, war nur noch Formsache. Die Weidener zogen weiter davon, kassierten hin und wieder Mal ein Gegentor, das der nachlassenden Konzentration schuldete, verloren aber zu keiner Zeit die Kontrolle über dem Spielgeschehen. Abgeklärt und ruhig spielten die Weidener das Spiel bis Ende ab und gewannen die Partie mit 26:7 Toren, auch in dieser Höhe völlig verdient. Alle SV-Feldspieler konnten sich in die Torschützenliste eintragen, was wiederholt die Ausgeglichenheit der Truppe unterstreicht.

Nach folgender dreiwöchigen spielfreien Zeit, reisen die Max-Reger-Städter am 7. April nach Ludwigshafen und am 14. April nach Leimen und müssen damit zwei schwierige Auswärtsaufgaben meistern, ehe sie am Sonntag den 1. April den 1.SC Frankfurt zum Pokalviertelfinale empfangen.

SV Weiden - 1.BSC Pforzheim 26:7 (5:1, 9:3, 9:3, 3:0)
Wasserverweise: Weiden 10+Strafwurf, Pforzheim 12
Schiedsrichter: Viktor Szücs und Stefan Schulze

SV Weiden spielte mit Matthias Kreiner (1-28) und Florian Modl (29-32) im Tor,
Nikolaj Neumann (1 Trefer), Alexander Hinz (4), Michael Trottmann (6), Thomas Kick (3), Jakob Ströll (1), Robert Reichert (1), Marek Janecek (2), Toni Hinz (1), Sean Ryder (5) und Andreas Widiker (2)
Trainer Thomas Aigner

2.Wasserball-Liga Süs 2017/2018
Ergebnisse

SG Wasserball Leimen/Mannheim

- SV Bietigheim

14:5

SV Weiden 1921

- 1. BSC Pforzheim

26:7

SC Wasserfr. Fulda 1923

- SV Würzburg 05

9:10

VfB Friedberg

- Erster Frankfurter SC

9:9

SC Wasserfr. Fulda 1923

- SV Bietigheim


Erster Frankfurter SC

- WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921


PSV Stuttgart

- VfB Friedberg


1. BSC Pforzheim

- SG Wasserball Leimen/Mannheim



Tabelle

1.

SV Weiden 1921

13/22

243:97

146

22:4

2.

SV Würzburg 05

14/22

156:120

36

22:6

3.

SG Stadtwerke München

13/22

179:124

55

21:5

4.

SC Wasserfr. Fulda 1923

14/22

169:158

11

15:13

5.

SG Wasserball Leimen/Mannheim

11/22

141:120

21

14:8

6.

WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921

10/22

134:119

15

13:7

7.

SV Cannstatt

14/22

143:164

-21

12:16

8.

Erster Frankfurter SC

12/22

90:114

-24

9:15

9.

PSV Stuttgart

14/22

144:213

-69

7:21

10.

1. BSC Pforzheim

12/22

116:160

-44

6:18

11.

VfB Friedberg

11/22

73:155

-82

3:19

12.

SV Bietigheim

8/22

71:115

-44

2:14



15.3.2018
Tabellenführung nicht mehr hergeben
Weidener Wasserballer empfangen Pforzheim

(prg) Nach dem Erfolg vom vergangenen Samstag in Fulda wollen die Weidener Wasserballer jetzt mehr. Am kommenden Samstag bekommen sie die Chance, im eigenen Gewässern, die Tabellenführung zu erobern und diese wollen sie auch nicht mehr abgeben. Nachdem die Tabelle in der oberen Hälfte jetzt begradigt wird, würden sich die favorisierten Oberpfälzer, im Falle eines Sieges gegen den Tabellenzehnten 1.BSC Pforzheim, an die Tabellenspitze vorbringen.
Der Anpfiff ist um 18:00 Uhr.


Der letzte Gegner der Weidener SC WF Fulda musste einen Tag nach der Niederlage gegen den SV Weiden mit einer Niederlage gegen den damaligen Tabellenzehnten, Stuttgart eine viel bitterere Pille schlucken. Nicht nur dieser Umstand allein, auch die eigenen Erfahrungen zwingen die Max-Reger-Städter zur Vorsicht, egal gegen welchen Gegner. „Wir wissen wie schnell man stolpern kann und wollen es auf jeden Fall vermeiden. Wir haben die Chance, trotz zwei Niederlagen, immer noch aus eigener Kraft den Meistertitel zu verteidigen, dürfen uns aber keinen Ausrutscher mehr erlauben. Wir arbeiten weiterhin daran, bis zum Saisonende unsere Form zu konservieren und uns spielerisch weiter zu entwickeln und dies ist im Moment das wichtigste“ erklärt Trainer Thomas Aigner. Er lobte vor einer Woche die Einstellung seiner Truppe, die Mannschaft überzeugt mit Disziplin und Geschlossenheit, damit sind die SV-ler auf dem guten Weg, das Double von 2017 zu wiederholen.

2. Wasserball-Liga Süd 2017/2018
Spielansetzungen

Samstag


SG Wasserball Leimen/Mannheim

  • SV Bietigheim

SV Weiden 1921

  • 1. BSC Pforzheim

SC Wasserfr. Fulda 1923

  • SV Würzburg 05

VfB Friedberg

  • Erster Frankfurter SC



Sonntag


SC Wasserfr. Fulda 1923

  • SV Bietigheim

Erster Frankfurter SC

  • WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921

PSV Stuttgart

  • VfB Friedberg

1. BSC Pforzheim

- SG Wasserball Leimen/Mannheim



11.3.2018
Souverän in Fulda
Weidener Waserballer überzeugen auch auswärts

(prg) Mit einem deutlichen Start-Ziel-Sieg überzeugten die Weidener Wasserballer bei Tabellenvierten SC WF Fulda und hinterließen nach einer überragenden Vorstellung im Sportbad Ziehers eine deutliche Duftmarke. Die Oberpfälzer sind die erste Gastmannschaft, die in der laufenden Saison Fulda zuhause schlagen konnte und dies sogar mit 15:9 Toren, auch in dieser Höhe völlig verdient. Trainer Aigner sprach von der besten Saisonleistung seiner Schützlinge in Hessen.

Ausgerechnet die jüngsten des Teams, die 16-jährigen Zwillingsbrüder Robert (1:0) und Denis (2:1) Reichert eröffneten die Partie mit ihren Toren und leiteten den Auswärtserfolg der SV-ler ein. Die Weidener gingen immer wieder mit zwei Toren in Front, die Hausherren konnten aber zum Beginn immer wieder noch verkürzen und ließen die Gäste damit nicht entscheidend davon ziehen.
Erst kurz vor der Halbzeit gelang es den Max-Reger-Städter sich deutlicher, mit 9:5 abzusetzen. Die Fuldaer verkürzten noch vor der Pause auf 6:9, es zeichnete sich jedoch bereits ab, dass die Titelverteidiger an diesem Abend mehr zu bieten haben. Die taktische Marschroute der Gäste und die ausgeglichene, geschlossen disziplinierte Mannschaftsleistung zahlten sich Minute um Minute in der zweiten Halbzeit aus. Mit 11:7 im Rücken gingen die Weidener in die letzte Viertelpause.
Mit einem Doppelpack eröffneten die Oberpfälzer den Schlussabschnitt und brachten mit 13:7 die endgültige Vorentscheidung in der Partie.
Am Ende ging das 9:15 Endergebnis völlig in Ordnung, die SV-ler nehmen damit eine ordentliche Portion Selbstvertrauen für den Rest der Runde mit. Centerverteidiger und Kapitän der Weidener Thomas Kick schaltete den Topschützen der Wasserfreunde vollständig ab, David Horwath, der durchschnittlich 6 Treffer pro Spiel erzielt, konnte gerade Mal ein Tor gegen die Weidener erzielen. Aus der stabilen und disziplinierten Abwehr heraus, agierten die Aigner-Schützlinge konzentriert nach vorne und nutzten konsequent ihre Chancen vorne. Von der Geschlossenheit der Weidener Mannschaft überzeugt wiederholt ein Blick in das Spielprotokoll, acht Feldspieler trafen in Fulda.

Trainer Thomas Aigner bewertete die Partie als die beste der laufenden Saison:
"Ich habe schon lange kein so diszipliniertes und gutes Spiel unserer Mannschaft gesehen. Überzahlspiel war top, zwei bis drei unglückliche Abschlüsse weniger und es wäre sogar perfekt. Das Zusammenspiel in der Verteidigung und Thomas Kick völlige Kontrolle über den besten Schützen der Wasserfreunde waren herausragend und vorne waren alle da. Ein super Auswärtsspiel mit sehr guten Schiedsrichtern am Beckenrand. Disziplin und Geschlossenheit haben heute den Ausschlag gegeben, der Gegner wirkte teilweise ziemlich frustriert" lobte der Weidener Trainer.
Der Stachel der Niederlage gegen die Weidener saß bei den Wasserfreunden offensichtlich tiefer als befürchtet. Die Hessen verloren völlig überraschend auch ihr Sonntagsspiel gegen den Tabellenzehnten PSV Stuttgart mit 11:14 Toren und verabschiedeten sich damit komplett vom Kampf um die Medaillenränge.


Am nächsten Samstag gastiert mit dem 1. BSC Pforzheim der Tabellenneute in der Thermenwelt, ein weiterer Sieg scheint sehr wahrscheinlich, die Weidener müssen jetzt an Formerhaltung arbeiten, um gegen die Direktkonkurrenz aus München und Würzburg auf der Höhe zu sein. "Wir sind gerade Mal in der Halbzeit der Liga angekommen, die Form müssen wir jetzt versuchen zu konservieren, wir haben im April schwierige Auswärtsaufgaben in Leimen und Ludwigshafen, ehe München (05.Mai) und Würzburg (02.06.) zuhause zu empfangen sind. Es bleibt spannend" erklärt Kapitän Kick die Lage.

SC WF Fulda - SV Weiden 9:15 (3:4, 3:5, 1:2, 2:4)
Wasserverweise: Fulda 11 + Strafwurf + Spielzeitstrafe, Weiden 6
Schiedsrichter: Michael Staehle und Giuseppe Paterno

SV Weiden spielte mit Matthias Kreiner im Tor,
Nikolaj Neumann (3 Tore), Michael Trottmann (1), Thomas Kick (1), Denis Reichert (3), Jakob Ströll (1), Robert Reichert (1), Marek Janecek (2), Toni Hinz, Sean Ryder (3), Philipp Sertl und Andreas Widiker
Trainer Thomas Aigner

2. Wasserball-Liga Süd 2017/2018
Ergebnisse

SV Würzburg 05

- PSV Stuttgart

11:9

WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921

- SV Bietigheim

15:11

SC Wasserfr. Fulda 1923

- SV Weiden 1921

9:15

VfB Friedberg

- 1. BSC Pforzheim

8:8

SC Wasserfr. Fulda 1923

- PSV Stuttgart

11:14



Tabelle

1.

SG Stadtwerke München

13/22

179:124

55

21:5

2.

SV Weiden 1921

12/22

217:90

127

20:4

3.

SV Würzburg 05

13/22

146:111

35

20:6

4.

SC Wasserfr. Fulda 1923

13/22

160:148

12

15:11

5.

WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921

10/22

134:119

15

13:7

6.

SG Wasserball Leimen/Mannheim

10/22

127:115

12

12:8

7.

SV Cannstatt

14/22

143:164

-21

12:16

8.

Erster Frankfurter SC

11/22

81:105

-24

8:14

9.

PSV Stuttgart

14/22

144:213

-69

7:21

10.

1. BSC Pforzheim

11/22

109:134

-25

6:16

11.

SV Bietigheim

7/22

66:101

-35

2:12

12.

VfB Friedberg

10/22

64:146

-82

2:18



9.3.2018
Schwere Aufgabe in Hessen
Weidener Wasserballer in Fulda gefordert
 
(prg) So einfach, wie es am vergangenen Samstag in Weiden ging (32:5 gegen Tabellenschlusslicht), so geht es selten. Ganz anders wird die kommende Aufgabe der Weidener Wasserballer in der 2. Wasserball-Liga Süd eingestuft. Die Oberpfälzer müssen sich einer schwierigen Aufgabe bei dem Erzrivalen SC Wasserfreunde Fulda stellen. Die Hessen gelten als eine der heimstärksten Mannschaften der Liga, haben den besten Schützen der Runde in ihren Reihen und sind damit immer eine harte Nuß für die Gäste. Die haben am kommenden Samstag die Weidener Wasserballer zu knacken, wenn sie keinen Dämpfer im Kampf um den Meistertitel einstecken wollen.
 
Die Wasserfreunde aus Fulda stehen im Moment auf dem vierten Tabellenrang, halten aber immer noch den Anschluss zur Tabellenspitze und werden ihn sicherlich nicht einfach verlieren wollen. Die Hessen sind traditionell sehr ehrgeizig und motiviert, werden lautstark durch meist vollgefühlte Tribüne unterstützt und gelten als sehr ernstzunehmender Gegner. Mit ihrem Topschützen David Horwath, der mit seinen 63 Saisontoren fast die Hälfte (140 insgesamt) der erzielten Tore seines Teams erzielt hat, sind die Schützlinge des Trainer Volker Schunke schwer zu verteidigen. Es wird in dieser Partie schwer auf die Verfassung des Weidener Torhüters und der Centerverteidiger ankommen.
Bekommt die Weidener Abwehr den starken Center in den Griff, so eröffnen sich viel mehr Chancen, aus eigenen Konterangriffen Kapital zu schlagen. Die Mannschaft um den Kapitän Thomas Kick ist in einer guten Verfassung und sieht sich gut gewappnet für die Aufgabe in Fulda. „In den letzten Spielen wurden wir nicht wirklich gefordert, das kann schon ein Nachteil sein, uns ist aber bewusst, dass uns in Fulda ganz anderer Gegner erwartet und werden alles unternehmen, unsere beste Leistung abzurufen. Wir wollen endlich ein wichtiges Spiel auswärts gewinnen“ erklärt der Kapitän.

 
Die Weidener liegen zwar immer noch im Soll, haben bisher aber zwei Auswärtsspiele gegen die direkte Konkurrenz verloren, zwar knapp und unglücklich aber verloren und dies wollen sie nicht wieder erleben: „Es bringt uns nichts, wenn wir haushoch gegen Mannschaften gewinnen, die uns in der Endabrechnung nicht tangieren, es ist wichtig gegen die direkte Konkurrenz zu glänzen und nicht auf Schützenhilfe hoffen, um am Ende vorne zu landen. Wir brauchen in Fulda einen Sieg“ gibt Trainer Thomas Aigner die Route vor.
 
Bis auf den Routinier Andreas Jahn (beruflich verhindert), scheinen im Moment alle Spieler des Weidener Kaders einsatzfähig zu sein, auch wenn einige leicht angeschlagen sind. Die SV-Verantwortlichen hoffen, von der allgemeinen Grippewelle verschont zu bleiben und eine schlagfertige Truppe nach Hessen zu schicken.
 
2. Wasserball-Liga Süd 2017/2018
 
Spielansetzungen
SV Würzburg 05 - PSV Stuttgart
WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921 - SV Bietigheim
SC Wasserfreunde Fulda 1923 - SV Weiden 1921
VfB Friedberg - 1. BSC - Pforzheim
SC Wasserfreunde Fulda 1923 - PSV Stuttgart (Sonntag)



4.3.2018
Torflut in der Therme
Weidener besiegen Friedberg mit Ligarekord

(prg) Die Favoritenrolle war vor dem Spiel des Meisterkandidaten gegen das Tabellenschlusslicht am vergangenen Samstag in der Weidener Thermenwelt klar geregelt. Nur der erste Spieltreffer fiel überraschend für die Gäste, dann nahm die Geschichte aber den richtigen Lauf an und führte am Ende zu einem Kantersieg der Weidener mit Rekordergebnis von 32:5 Toren. Ergebnisse jenseits der 20 Toren sind im Wasserball nicht selten, die 30er Marke wird häufiger im Jugendbereich geknackt, im Männerwasserball ist es aber eher eine Seltenheit. Die Weidener stellten mit dem souveränen Sieg gegen die Hessen einen neuen Rekord in der 2. Wasserball-Liga Süd und setzten sich damit mit ihrem Torverhältnis der Konkurrenz weiter ab. 121 Tore in Plus zur Hauptzeit der Liga ist eine Hausnummer, die eventuell in der Endabrechnung noch eine wichtige Rolle spielen könnte.

In der ersten Spielminute gelang es den Gästen aus Hessen, nach einem Fehler der Weidener im Spielaufbau, der umjubelte Führungstreffer. Die Hausherren haben aber nicht lange gebraucht, um die Klarheit in der Therme zu schaffen. Bereits zur ersten Viertelpause führten die Aigner-Schützlinge bereits mit 8:1 Toren. Diese Verhältnisse behielten die SV-ler über die gesamte Spielzeit bei, was am Ende das beeindruckende 32:5 Resultat brachte. Einzig der Torhütter Matthias Kreiner konnte sich in die Torschützenliste nicht eintragen lassen, aber auch dieses Novum hätte er mit seinem Wurf in der letzten Spielsekunde beinahe geschafft. Der Ball landete jedoch an der Latte, nachdem der gegnerische Torwart bereits überwunden wurde. Nikolaj Neumann erzielte mit seinen 7 Toren alleine mehr Treffer als die gesamte gegnerische Mannschaft zusammen. Sean Ryder und Alexander Hinz folgten ihm mit jeweils 5 Toren. Ein Torfestival, in dem jeder mitmachen durfte, sorgte nicht unbedingt für die größte Spannung in der WTW, hatte aber trotzdem mit einigen geschickt ausgespielten Aktionen einen gewissen Unterhaltungscharakter.

"Natürlich würden wir uns engere und spannende Spiele für unsere Zuschauer wünschen. Wenn aber der Gegner so wenig Gegenwehr liefert, wird es schnell sehr einseitig im Wasserball und dann wird es selbst für die Sportler schwierig, die Spannung aufrecht zu erhalten. Es könnte gefährlich sein, wenn wir gegen die direkte Konkurrenz antreten, dann müssen wir liefern und können uns keine Aussetzer leisten und das muss auch geübt werden" erklärt Trainer Thomas Aigner und bringt als Beispiel die schwierige Auswärtspartie am kommenden Samstag in Fulda: "In Fulda zum Beispiel werden wir sicherlich richtig gefordert, das ist ein komplett anderes Spiel für uns".

Nach dem Spiel in Fulda am 10. März geht es am 17.03. in der Thermenwelt mit der Partie gegen den 1.BSC Pforzheim weiter. Die Weidener haben sich fest vorgenommen, keinen Punkt mehr zu lassen. Die erste Prüfung folgt bereits in einer Woche bei den Wasserfreunden Fulda.

SV Weiden - VfB Friedberg 32:5 (8:1, 8:2, 7:1, 9:1)
Wasserverweise: Weiden 5, Friedberg 7+Strafwurf
Schiedsrichter: Robert Kovacs und Sören Thoböll

SV Weiden spielte mit Matthias Kreiner im Tor,
Nikolaj Neumann (7 Tore), Alexander Hinz (5), Michael Trottmann (2), Thomas Kick (1), Denis Reichert (2), akob Ströll (4), Robert Reichert (2), Marek Janecek (3), Sean Ryder (5) und Philipp Sertl (1)
Trainer Thomas Aigner

2. Wasserball-Liga Süd 2017/2018
Ergebnisse

Erster Frankfurter SC

- SG Stadtwerke München

6:9

SV Weiden 1921

- VfB Friedberg

32:5

WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921

- SV Würzburg 05

17:9

SG Wasserball Leimen/Mannheim

- 1. BSC Pforzheim

10:9

SV Cannstatt

- SG Stadtwerke München

7:13


Tabelle

1.

SG Stadtwerke München

13/22




179:124

55

21:5

2.

SV Weiden 1921

11/22




202:81

121

18:4

3.

SV Würzburg 05

12/22




135:102

33

18:6

4.

SC Wasserfr. Fulda 1923

11/22




140:119

21

15:7

5.

SG Wasserball Leimen/Mannheim

10/22




127:115

12

12:8

6.

SV Cannstatt

14/22




143:164

-21

12:16

7.

WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921

9/22




119:108

11

11:7

8.

Erster Frankfurter SC

11/22




81:105

-24

8:14

9.

1. BSC Pforzheim

10/22




101:126

-25

5:15

10.

PSV Stuttgart

11/22




101:179

-78

3:19

11.

SV Bietigheim

5/22




43:66

-23

2:8

12.

VfB Friedberg

9/22




56:138

-82

1:17



1.3.2018
Sonntagspiel fällt aus
Wasserballer nur am Samstag gegen Friedberg im Einsatz
 
(prg) Das kommende Wochenende sollte im Idealfall die Tabellenführung der Weidener Wasserballer in der 2. Wasserball - Liga Süd bringen. Nach einem Doppelspieltag hätte die Tabelle begradig werden sollen und die SV-ler, die vor beiden Spielen hoch favorisiert waren, hätten die Tabellenspitze erobern können. Daraus wird jedoch wahrscheinlich doch nichts. Das Sonntagsspiel, gegen Vorwärts Ludwigshafen, muss aufgrund diverser Ausfälle in den Reihen der Gäste verlegt werden (neuer Termin folgt). Damit bleiben die Konkurrenten aus München und Würzburg mit jeweils einem Spiel mehr vor den Oberpfälzern in der Tabelle, vorausgesetzt, sie erfüllen ihre Aufgaben siegreich. Am Samstag gastiert das Tabellenschlusslicht aus Friedberg in der Thermenwelt, Anpfiff ist um 18:00 Uhr.
 
Die Gäste aus Friedberg haben, realistisch gesehen, eigentlich nur theoretische Chancen in Weiden zu punkten. Mit gerademal einem Punkt und 55 Toren in Minus stehen die Hessen bereits nach 8 Spielen ziemlich abgeschlagen am Tabellenende der Liga. Wenn die Weidener annähernd so viel Spiellaune in die Partie bringen, wie vor zwei Wochen gegen Leimen/Mannheim und Cannstatt, müssen die Friedberger aufpassen, in der Therme nicht überrollt zu werden. "Wir betrachten jeden Gegner in der Liga voller Respekt, auch die Friedberger dürfen wir nicht auf leichte Schulter nehmen. Außerdem müssen wir weiter daran arbeiten, jedes Spiel in voller Konzentration abzuliefern, das werden wir nämlich in den schwersten Spielen abrufen müssen" erklärt Trainer Aigner, der freilich von einem deutlichen Sieg seiner Schützlinge ausgeht. "Wenn wir als Meisteraspirant gegen Tabellenletzten zuhause spielen, wäre alles andere als ein ganz klarer Sieg einfach ärgerlich"
 
Die Weidener wollen endlich versuchen, wieder mehr Zuschauer in die Halle zu locken. Einseitige Spiele machen es ihnen nicht leichter, es ist ihnen aber auch bewusst, dass bei vermeidlich leichten Spielen nur Machtdemonstration wirkt, nichts anderes wollen die Zuschauer sehen. "Wenn es spannend nicht geht, dann muss es eindrucksvoll sein, alles andere wird schnell langweilig" erklärt Kapitän Thomas Kick. Um eindrucksvoll zu gewinnen, steht zumindest personell nichts im Wege. Alle, außer Routinier Andreas Jahn (Ausbildung) stehen Trainer Aigner zur Verfügung. Die Mannschaft freut sich über jeden Besucher, der sie auf dem Weg zum Meistertitel begleitet, denn nicht nur bei den Spitzenspielen braucht sie Unterstützung ihrer Anhänger. Einlass in die Thermenwelt ist um 17,30 Uhr.
 
2. Wasserball-Liga Süd 2017/2018 - Spielansetzungen
 
Samstag
Erster Frankfurter SC - SG Stadtwerke München
SV Weiden 1921 - VfB Friedberg
WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921 - SV Würzburg 05
SG Wasserball Leimen/Mannheim - 1. BSC Pforzheim

Sonntag

SV Cannstatt

- SG Stadtwerke München

PSV Stuttgart

- SV Bietigheim

SV Weiden 1921

- WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921----

verlegt, neuer Termin folgt



18.2.2018
Demonstration der Macht in der Therme
Weidener überrollen Gegner
 
(prg) Beeindruckend, wie sich die Wasserballer des Schwimmvereines Weiden am Wochenende in der Weidener Thermenwelt präsentiert haben. Mit 20:7 am Samstag gegen SG Leimen/Mannheim und 20:5 am Sonntag gegen SV Cannstatt ließen die Oberpfälzer ihren Gästen gar keine Chancen und schoben sich damit auf den zweiten Tabellenrang vor. Die Weidener liegen nur deshalb hinter SV Würzburg auf Platz zwei, weil die Unterfranken bisher ein Spiel mehr absolvierten. Der Blick auf die Tordifferenz in der Tabelle (Weiden schon mit +94 Toren nach 10 Spielen!) deutet schon auf die Überlegenheit der Weidener in der Liga hin, dennoch sind die großen Punkte diejenigen, die am Ende die Entscheidung bringen, deshalb dürfen sich die Aigner-Schützlinge keinen Ausrutscher mehr erlauben, egal wie beeindruckend das aktuelle Torverhältnis wirken mag.
 
Beide Partien liefen fast schon wie nach dem gleichen Drehbuch ab. Die Weidener starteten in beide Spiele mit einer beeindruckend deutlichen Dominanz, gingen mit 7:1 bzw. mit 7:0 in Führung, was gleich zum Beginn die Favoritenrolle unmissverständlich klärte. In beiden Spielen nahmen die Aigner-Schützlinge das Tempo erst im dritten Viertel ein wenig raus, um im Schlussabschnitt erneut zuzuschlagen und beide Siege, auch in dieser Höhe verdient, zu verbuchen. "Die Jungs überzeugen mit Disziplin und geschlossener Mannschaftsleistung, was durch die erhöhte Spiellaune einfach nur Spaß macht. Bei aller Überlegenheit in den beiden Spielen, haben sie stets konsequent die taktischen Vorgaben zu erfüllen versucht und einige sehr gelungene Spielzüge präsentiert. Wir sind auf dem guten Weg, müssen aber weiterarbeiten, damit wir in den wichtigsten Spielen auch überzeugen können" freute sich Thomas Aigner nach dem erfolgreichen Doppelspieltag. "Ganz glücklich können wir erst dann sein, wenn wir unsere Ziele erreicht haben, solange es noch nicht der Fall ist, ist weiterarbeiten angesagt. Wir sind zufrieden, dürfen aber noch lange nicht euphorisch werden" ergänzt Kapitän Thomas Kick
 
Ryder in bestechender Form
Der beste Weidener Torschütze Sean Ryder, der immer besser in Form zu kommen scheint, traf kurioserweise nur ein Mal weniger ins gegnerische Tor (11 Treffer) als beide Gastmannschaften zusammen (12 Tore) an diesem Wochenende. Der London2012-Olympionike ist immer schwieriger durch die gegnerische Abwehrreihen zu kontrollieren und trifft im Moment nach Belieben, seine Mannschaft überzeugte aber insgesamt mit einer sehr stabilen Verteidigung, aus der meistens sehr gut aufgebaute und gelungene Angriffe ausgespielt werden konnten. Die Treffer der Weidener Mannschaft wurden neben Ryder gleichmäßig an fast alle Feldspieler verteilt, was geschlossene Mannschaftsleistung beweist.
 
Jetzt haben die SV-ler ein Wochenende spielfrei, ehe in zwei Wochen wiederholt ein Doppelspieltag in der Thermenwelt steigt, nachdem die Tabellenspitze zu erreichen möglich scheint. Am 3.März empfangen die Weidener VfB Friddberg und am 4.März den WSVV Ludwigshafen in der Weidener Thermenwelt.
 
SV Weiden - SGW Leimen/Mannheim 20:7 (4:1, 6:1, 5:2, 5:3)
Wasserverweise: Weiden 8, Leimen/Mannheim 12+1 Strafwurf
Schiedsrichter: Rüdiger Trommer und Wolfgang Rühl
 
SV Weiden - SV Cannstatt 20:5 (7:1, 4:1, 1:1, 8:2)
Wasserverweise: Weiden 6, Cannstatt 11+1 Spielzeitstrafe
Schiedsrichter: Rüdiger Trommer und Wolfgang Rühl
 
SV Weiden spielte mit Matthias Kreiner im Tor,
Nikolaj Neumann (1 Tor am Samstag/2 Tore am Sonntag), Alexander Hinz (2/4), Michael Trottmann (2/3), Thomas Kick (-/1), Denis Reichert (1/-), Jakob Ströll (3/3), Robert Reichert (1/1), Marek Janecek, Andreas Jahn (-/2), Sean Ryder (7/4), Philipp Sertl (2/-), Cedrik Zupfer (1/-)
Trainer Thomas Aigner
 
2.Wasserball-Liga Süd 2017/2018
Ergebnisse

SV Weiden 1921 SG Wasserball Leimen/Mannheim 20:7
VfB Friedberg WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921 9:15
SV Weiden 1921 SV Cannstatt 20:5

Tabelle

 1.

 SV Würzburg 05

 126:85

 41

 18:4

 2.

 SV Weiden 1921

 170:76

 94

 16:4

 3.

 SG Stadtwerke München

 143:99

 44

 15:5

4.

 SC Wasserfr. Fulda 1923

125:107

 18

 13:7

5.

SV Cannstatt

136:151

 -15

 12:14

 6.

 SG Wasserball Leimen/Mannheim

 117:106

 11

 10:8

7.

WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921

90:84

 6

 9:5

8.

Erster Frankfurter SC

75:96

 -21

8:12

9.

1. BSC Pforzheim

80:102

 -22

5:11

10.

PSV Stuttgart

101:179

 -78

3:19

11.

SV Bietigheim

43:66

 -23

 2:8

 12.

 VfB Friedberg

 51:106

 -55

1:15



15.2.2018
Wasserball im Doppelpack in der Therme
Weiden empfängt Leimen/Mannheim und Cannstatt

(prg) Die Weidener Wasserballer bekommen mit einem Doppelspieltag am kommenden Wochenende die Chance, die Tabelle der 2.Wasserball-Liga Süd ein wenig zu begradigen und einige Ränge höher zu klettern. Die Mannschaft um den Coach Thomas Aigner liegt im Moment auf dem vierten Rang, spielte jedoch bisher zwei und sogar drei Spiele weniger als die Konkurrenz. Mit zwei Siegen am Wochenende würden die Oberpfälzer auf den zweiten Rang klettern und sich hinter SV Würzburg platzieren. Die Würzburger, die genauso wie die Weidener bislang zwei Spiele verloren, würden mit einem gespielten Spiel mehr, die Tabellenführung behalten. Am Samstag ist die SG Leimen/Mannheim ab 18:00 Uhr zu Gast in der Thermenwelt, am Sonntag ist der Altmeister SV Cannstatt um 11:30 Uhr dran.

Sowohl die Badische Spielgemeinschaft Leimen/Mannheim (Rang 6), als auch die Schwaben aus Bad Cannstatt (Rang 5), bleiben im bisherigen Saisonverlauf hinter ihren Erwartungen zurück. Vor allem der Bundesligaabsteiger SV Cannstatt, der mit einer Reihe von unerwarteten Niederlagen in die Saison startete, hat nach insgesamt sechs Niederlagen bereits einiges aufzuholen, kommt langsam in Spiellaune. Die Leimen/Mannheimer liegen mit drei Saisonniederlagen zwar noch im Soll, dürfen sich aber kaum mehr Punkverluste erlauben, wenn sie auf Medaillenränge weiterhoffen wollen.

Wollen die Oberpfälzer an ihren Saisonzielen festhalten, dürfen sie auch keine Punkte mehr verlieren, dies wollen sie natürlich auch nicht und schon gar nicht in ihrer Festung Thermenwelt: „In der Thermenwelt sind wir bekanntlich sehr schwer zu bezwingen, das reicht uns aber nicht mehr, wir müssen jetzt überall liefern, jedes Spiel ist für uns ein Endspiel und das wird sich so schnell nicht ändern“ erklärt Trainer Aigner und verweist auf die Tabellensituation und die erklärte Ziele „sollte die Konkurrenz mal stolpern, würde es ein wenig Entspannung bringen, noch ist es aber nicht soweit und darauf können wir uns nicht verlassen. Was wir sehr wohl beeinflussen können, ist unsere eigene Leistung und die wollen wir bringen“ ergänzt er kämpferisch.

Wie es im Moment aussieht, dürfen alle Spieler am Wochenende einsatzfähig bleiben, es wäre dann zu erwarten, dass der Weidener Trainer identische Aufstellung, wie am vergangenen Samstag in Frankfurt präsentieren könnte.

2. Wasserball-Liga Süd 2017/2018
Spielansetzungen

SV Weiden 1921

  • SG Wasserball Leimen/Mannheim

VfB Friedberg

  • WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921

SV Weiden 1921

  • SV Cannstatt (Sonntag 11,30 Uhr)


Tabelle

1.

SV Würzburg 05

11/22

126:85

41

18:4

2.

SG Stadtwerke München

10/22

143:99

44

15:5

3.

SC Wasserfr. Fulda 1923

10/22

125:107

18

13:7

4.

SV Weiden 1921

8/22

130:64

66

12:4

5.

SV Cannstatt

12/22

131:131

0

12:12

6.

SG Wasserball Leimen/Mannheim

8/22

110:86

24

10:6

7.

Erster Frankfurter SC

10/22

75:96

-21

8:12

8.

WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921

6/22

75:75

0

7:5

9.

1. BSC Pforzheim

8/22

80:102

-22

5:11

10.

PSV Stuttgart

11/22

101:179

-78

3:19

11.

SV Bietigheim

5/22

43:66

-23

2:8

12.

VfB Friedberg

7/22

42:91

-49

1:13



11.2.2018
Wasserballer souverän in Frankfurt
Weidener lassen die Frust von ihrer Seele raus

(prg) Zwei Wochen nach der unglücklichen 11:12 Niederlage beim Titelkonkurrenten Stadtwerke München zeigten sich die Weidener Wasserballer in Frankfurt von ihrer besten Seite und bezwangen den Ersten Frankfurter SC mit 12:3 Toren. Nach der, durch geschlossen solide Leistung, überzeugenden Vorstellung der Gäste dürften sich die Hausherren sogar noch gut bedient betrachten, dass die Oberpfälzer einige Zeit benötigten, um aus der dichten Verteidigung, ihre Angriffe effektiver abzuschließen. Nach der Anlaufphase in den Viertel eins und zwei, überzeugten die SV-ler zudem mit konditioneller Verfassung nach der Halbzeit und fuhren einen nie gefährdeten Sieg ein.

"Die Spielpause am letzten Wochenende hat uns gut getan, wir konnten die München-Niederlage gut verarbeiten und fanden zurück in die Spur. Die Leistung stimmt, die Geschlossenheit ist deutlich zu sehen und die konditionelle Verfassung ist überzeugend. Das war eine runde Sache hier, wir müssen fleißig weiterarbeiten und dürfen uns nicht verrückt machen lassen, abgerechnet wir am Ende" so die kurze Analyse des zufriedenen Trainers Thomas Aigner nach der Begegnung im Riedbad Bergen-Enkheim.

Das Spiel begann mit einer langen Phase, die keine richtigen Torszenen brachte und geprägt durch sehr stabile Abwehrarbeit auf beiden Seiten war. Die einzige Überzahl des ersten Abschnittes nutze Sean Ryder für die Gäste zur 1:0 Führung, die bis zur ersten Viertelpause Bestand hielt. Im zweiten Abschnitt setzten die Weidener ihr starkes Verteidigungspiel weiter fort und erhöhten immer mehr den Druck nach vorne. Die Folge waren drei Treffer, die zwischenzeitige 4:0 Führung brachten, ehe ein weiterer Treffer auf beiden Seiten den 1:5 Halbzeitstand markierte. Die Gäste konnten bereits vor der Halbzeitpause mit starker Defensive überzeugen und setzten mit 5:1 im dritten Viertel noch einen drauf. Die 10:2 Führung zur letzten Viertelpause war komfortabel genug, um diszipliniert und in einer geübten Manier, das Spielergebnis im Abschlussviertel mit 2:1, bis zum Abpfiff verwalten zu können. Der 3:12 Endstand fiel unerwartet hoch aber auf jeden Fall verdient und in Angesichts der Spielgeschehen sogar noch schmeichelhaft für die Gastgeber aus.

Am kommenden Wochenende bekommen die Mannen um den Kapitän Thomas Kick die Chance, die Tabelle endlich zu begradigen und nach einem Doppelspieltag die Tabellenführung anzugreifen. Es sind aber keine leichten Gegner, die in der Thermenwelt gastieren werden.Weder Leimen/Mannheim (am Samstag ab 18:00 Uhr), noch der SV Cannstatt (am Sonntag um 11:30 Uhr) werden in die Oberpfalz kommen, um die Punkte dem Schwimmverein zu schenken. Das SV-Team hofft auf Unterstützung ihrer Anhänger in der Therme.

ESC Frankfurt - SV Weiden 3:12 (0:1, 1:4, 1:5, 1:2)
Wasserverweise: Frankfurt 14, Weiden 5 + Spielzeitstrafe (Nikolaj Neumann)
Schiedsrichter: Stefan Schulze und Gerrit Fester

SV Weiden spielte mit Matthias Kreiner im Tor,
Nikolaj Neumann, Alexander Hinz (1 Tor), Michael Trottmann (2), Thomas Kick (2), Denis Reichert, Jakob Ströll, Robert Reichert (1), Marek Janecek (1), Andreas Jahn, Sean Ryder (4), Philipp Sertl und Cedrik Zupfer (1)
Trainer Thomas Aigner

2. Wasserball - Liga Süd 2017/2018
Ergebnisse:

SV Cannstatt

- SV Bietigheim

14:5

Erster Frankfurter SC

- SV Weiden 1921

3:12

SV Cannstatt

- 1. BSC Pforzheim

18:12


Tabelle:

1.

SV Würzburg 05

126:85

41

18:4

2.

SG Stadtwerke München

143:99

44

15:5

3.

SC Wasserfr. Fulda 1923

125:107

18

13:7

4.

SV Weiden 1921

130:64

66

12:4

5.

SV Cannstatt

131:131

0

12:12

6.

SG Wasserball Leimen/Mannheim

110:86

24

10:6

7.

Erster Frankfurter SC

75:96

-21

8:12

8.

WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921

75:75

0

7:5

9.

1. BSC Pforzheim

80:102

-22

5:11

10.

PSV Stuttgart

101:179

-78

3:19

11.

SV Bietigheim

43:66

-23

2:8

12.

VfB Friedberg

42:91

-49

1:13



8.2.2018
In Frankfurt ist Vorsicht geboten
Weidener Wasserballer dürfen nicht mehr patzen

(prg) Die Wasserballer des Schwimmvereines Weiden verfolgen klare Ziele in der laufenden Saison, sie wollen beide Titel in Süddeutschland verteidigen und mit dem weiderholten Double wieder Meister der 2.Wasserball-Liga Süd und Pokalsieger werden. Genau so lautete die Devise letzte Woche auch vor dem Spitzenspiel am vergangenen Samstag in München. Weiden verlor gegen den direkten Kontrahenten das Spiel (11:12), lässt sich aber nicht so leicht von ihrer Zielsetzung abbringen, denn die Chancen Meister zu werden bleiben immer noch bestehen. Allerdings darf sich das Team um den Coach Thomas Aigner keinen Patzer mehr leisten. Ab sofort gilt es, nur wenn alle Spiele gewonnen werden, wäre der Meistertitel immer noch sicher, wenn man in Weiden nicht auf Schützenhilfe hoffen will. Ein sehr schwieriges Unterfangen, dem wollen sich die Oberpfälzer jedoch stellen und sehen es als Ansporn und sportliche Herausforderung.

Am kommenden Samstag geht die Reise für die SV-ler nach Hessen, zum Ersten Frankfurter SC. Die Frankfurter sind, vor allem in ihren heimischen Gewässern, ganz sicher nicht einfach zu bezwingen und schon gar nicht zu unterschätzen. Sie stehen mit einer ausgeglichener Bilanz sicher im Tabellenmittelfeld, auf dem sechsten Rang der Liga, ihre Punkte konnten sie sogar gegen Tabellenführer Würzburg und Bundesligaabsteiger Cannstatt sammeln, dies sollte für die Reger-Städter Warnung genug sein. "Das Spiel in München ging sehr unglücklich für uns verloren, die Punkte sind aber definitiv weg und damit stehen wir jetzt unter Druck. Wir haben definitiv das Potenzial, alle Mannschaften in der Runde zu schlagen. Die Liga ist aber so stark und ausgeglichen, wie nie zuvor und dies ist auch so gefährlich, denn wir wissen auch, wie schnell ein vermeidlich leichtes Spiel daneben gehen kann. Wir müssen jetzt jedes Spiel absolut konzentriert angehen, wenn wir uns für den Trainingsfleiß belohnen wollen" erklärt Kapitän Thomas Kick.

Trainer Aigner bleibt kämpferisch und vorsichtig optimistisch, muss aber auch nüchtern analysieren: "Wir haben zwei wichtige Spiele verloren, bis jetzt die wichtigsten zwei, das ist bitter. Auch wenn beide unglücklich für uns verliefen, müssen wir daraus lernen, weiter die erkannte Schwächen abarbeiten und auf Bisschen mehr Glück hoffen. Die Mannschaft ist motiviert und engagiert, es wäre schade, wenn sie nicht belohnt werden würde. Anderseits müssen wir auch sehen, dass wir eine junge Truppe haben, die Zeit braucht und dürfen dabei die Geduld nicht verlieren" so betrachtet der junge Coach die aktuelle Situation. Das ist auch nur verständlich, hört man aus den Reihen der Vereinsverantwortlichen, dass eine junge Mannschaft mit einem jungen Trainer Zeit benötigt, entscheidend sei, wie sich das Team präsentiert und damit scheinen aktuell alle zufrieden zu sein.

Am 17. und 18. Februar absolvieren die Weidener einen Doppelspieltag. Am Samstag (18:00 Uhr) empfangen sie in der Weidener Thermenwelt die SG Leimen/Mannheim und am Sonntag den Altmeister SV Cannstatt (11:30 Uhr).


2.Wasserball-Liga Süd 2017/2018

Spielansetzungen

SV Cannstatt

- SV Bietigheim

Erster Frankfurter SC

- SV Weiden 1921

SV Cannstatt

- 1. BSC Pforzheim



28.1.2018
Enttäuschung in München
Weidener Wasserballer verlieren in der Landeshauptstadt

(prg) Jetzt könnte es eng werden für die Oberpfälzer im Kampf um die Titelverteidigung. Die SV-ler verloren ihr zweites Spiel der Saison beim Mitfavoriten Stadtwerke München mit 12:11 Toren. Die stark foulbelasteten Weidener hatten ihre Probleme mit der Führungslinie der Unparteiischen. Die Chance, das Spiel trotzdem kurz vor Ende für sich zu entscheiden, vergaben sie allerdings selbst. Der Titel ist immer noch aus eigener Kraft möglich, jeder weiterer Punktverlust im Kampf um die Meisterschaft könnte jedoch einer zu viel sein.

"Wir haben viel investiert und sind optimistisch nach München gereist, umso größer die Enttäuschung für uns jetzt. Trotz der gewaltigen Belastung durch 19 Wasserverweise haben wir uns die Chance erspielt, das Spiel gegen Ende für uns zu entscheiden. Ein ungenutzter Strafwurf und drei weitere Chancen, die wir liegen ließen, waren dann am Ende doch zu viel des Guten. In der chaotischen Schlussphase verloren wir ein wenig die Kontrolle und damit auch die Partie. Ein Unentschieden wäre aus meiner Sicht gerechter gewesen. Jetzt müssen wir uns zuerst Mal sammeln, zweite Niederlage im zweiten Spiel gegen die direkte Konkurrenz, das ist für mich jetzt ganz schwierig" bedauert der Trainer der Weidener die zweite Niederlage der Saison, "Wir dürfen nicht vergessen, dass wir eine sehr junge Mannschaft sind, die in solchen Spielen noch Lehrgeld zahlen muss. Alle haben gut gekämpft und waren konditionell gut unterwegs, das muss ich positiv bewerten" legt er nach sportlich nach.

Das Spiel, in einem der kleinsten Spielfeld der Liga, war vor Beginn an durch eine extrem sensible Linie der Schiedsrichter mit vielen Wasserverweisen geprägt. Die Weidener schienen, zumindest was die Anzahl der Zeitstrafen anbetrifft, damit nicht ganz klar zu kommen. Der erste Abschnitt ging noch 4:2 an die Hausherren, im zweiten fanden die Gäste mit 3:1 besser ins Spiel und glichen zum 5:5 Halbzeitstand. Das dritte, sehr ereignisreiche Viertel, brachte immer noch keine Vorentscheidung und zeigte mit 9:9 Zwischenstand zur letzten Pause nicht ein Mal eine richtige Tendenz. Erst im Abschlussviertel gelang es den Aigner-Schützlingen, zweieinhalb Minuten vor Schluss, mit dem 11:9 Zwischenstand die ersten ernstzunehmenden Ausrufezeichen zu setzen. Doch es hat an diesem Abend leider nicht reichen sollen. Zwei weitere Wasserverweise der Gäste nutzten die Münchener zum wiederholten Ausgleich (11:11). Die verbleibenden 38 Sekunden nutzten die Weidener nicht mehr, um den letzten Angriff mit einem Torerfolg zu krönen, dafür kam es 13 Sekunden vor Abpfiff des Spiels sogar noch dicker. Nach turbulenten und chaotischen Szenen im Strafraum der Oberpfälzer wurde Sean Ryder des Wassers verwiesen und gleichzeitig, für sein vermeidliches Eingreifen ins Spielgeschehen, ein Strafwurf gegen Weiden verhängt. Diese Chance ließen sich die Münchener nicht mehr nehmen, um den ersten Sieg gegen Weiden, seit über 25 Jahren, zu erzielen. Am Ende verloren die verbitterten SV-ler die Partie äußerst unglücklich mit 12:11 Toren.

Jetzt heißt es die Wunden zu lecken und nicht aus der Ruhe zu bringen, wenn man in Weiden an den Zielen festhalten möchte. In zwei Wochen geht es zu einem schwierigen Auswärtsspiel nach Frankfurt und eine Woche später gastieren Leimen/Mannheim und Cannstatt zu einem Doppelspieltag in der Thermenwelt.

SG Stadtwerke München - SV Weiden 12:11 (4:2, 1:3, 4:4, 3:2)
Wasserverweise: München 8 + Strafwurf, Weiden 17 + Spielzeitstrafe + Steafwurf
Schiedsrichter: Ulrich Spiegel, Kurt Heidmann
SV Weiden spielte mit Matthias Kreiner im Tor,
Nikolaj Neumann, Alexander Hinz (2 Tore), Michael Trottmann, Thomas Kick (3), Denis Reichert (2), Robert Reichert, Marek Janecek, Andreas Jahn (1), Sean Ryder (3), Philipp Sertl und Cedrik Zupfer
Trainer Thomas Aigner

2.Wasserball-Liga Süd 2017/2018

Ergebnisse

SG Stadtwerke München

- SV Weiden 1921

12:11

WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921

- PSV Stuttgart

25:12

SC Wasserfr. Fulda 1923

- 1. BSC Pforzheim

20:9

SC Wasserfr. Fulda 1923

- Erster Frankfurter SC

10:7

SV Würzburg 05

- SV Cannstatt

15:5


Tabelle

1.

SG Stadtwerke München

129:80

49

14:2

2.

SV Würzburg 05

103:73

30

14:4

3.

SV Weiden 1921

118:61

57

10:4

4.

SG Wasserball Leimen/Mannheim

110:86

24

10:6

5.

SC Wasserfr. Fulda 1923

101:88

13

10:6

6.

Erster Frankfurter SC

72:84

-12

8:10

7.

SV Cannstatt

99:114

-15

8:12

8.

WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921

66:66

0

6:4

9.

1. BSC Pforzheim

48:59

-11

4:6

10.

PSV Stuttgart

95:167

-72

3:17

11.

SV Bietigheim

38:52

-14

2:6

12.

VfB Friedberg

42:91

-49

1:13



24.1.2018
Nächste Hürde Stadwerke München
Weidener Wasserballer mit Meisterambitionen in die Landeshauptstadt

(prg) Die Wasserballer des Schwimmvereines Weiden verfolgen klare Ziele in der laufenden Saison, sie wollen beide Titel in Süddeutschland verteidigen und mit dem weiderholten Double wieder Meister der 2.Wasserball-Liga Süd und Pokalsieger werden. Um es zu erreichen, müssen die Oberpfälzer noch einiges leisten und die nächste Hürde wartet bereits am kommenden Samstag in München. Die Mannschaft der Stadtwerke aus der Hauptstadt war in der letzte Saison die einzige, die gegen den Meister aus der Oberpfalz kein Spiel verlor. Beide Begegnungen der Teams endeten unentschieden, für die SV-ler Grund genug, um sich für das kommende Spiel akribisch vorzubereiten.

Und das taten die Aigner-Schützlinge in den letzten Wochen auch. Das ganze Trainingsprogram der vergangenen Wochen wurde auf das Spiel in München zugeschnitten und schon letzte Woche gegen Stuttgart machten die SV-ler mehr als einen ordentlichen Eindruck: "Eigentlich habe ich die Mannschaft gegen Stuttgart, nach dem schweren Training, noch nicht so frisch erwartet, wir sind auf dem guten Weg. In der letzten Saison gaben wir gegen München zwei Mal den sicher geglaubten Sieg aus der Hand, vielleicht weil wir beide Spiele so klar gleich zum Beginn dominierten, das darf uns nicht wieder passieren. Das war der Grund, warum wir gegen Stuttgart, trotz so deutlicher Führung, das Tempo nicht herausnahmen. Mir war es wichtig, dass die Jungs über die gesamte Spielzeit konzentriert bleiben, unabhängig vom Zwischenstand. Darauf wird es wahrscheinlich auch am kommenden Samstag ankommen" erklärt Trainer Thomas Aigner.

Dem Trainer dürften, wenn nichts unvorhersehbares passiert, alle Kaderspieler zu Verfügung stehen. Dann ist es zu erwarten, dass er auf die Aufstellung vom letzten Spiel auch in München vertraut. Die Münchener stolperten bereits, ähnlich wie die Weidener, gegen den Mitfavoriten SV Würzburg und befinden sich aktuell noch vor dem SV Weiden in der Tabelle, weil sie ein Spiel mehr absolvierten. Somit bekommt das Spiel einen richtungsweisenden Charakter und das nicht nur für das Duell München-Weiden, sondern womöglich für die gesamte Meisterschaft.

2.Wasserball-Liga Süd 2017/2018

Spielansetzungen

SG Stadtwerke München

- SV Weiden 1921


WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921

- PSV Stuttgart


SC Wasserfreunde Fulda 1923

- 1. BSC Pforzheim


SC Wasserfreunde Fulda 1923

- Erster Frankfurter SC

Sonntag

SV Würzburg 05

- SV Cannstatt

Sonntag


Tabelle

1.

SG Stadtwerke München

7/22

117:69

48

12:2

2.

SV Würzburg 05

8/22

88:68

20

12:4

3.

SV Weiden 1921

6/22

107:49

58

10:2

4.

SG Wasserball Leimen/Mannheim

8/22

110:86

24

10:6

5.

SV Cannstatt

9/22

94:99

-5

8:10

6.

Erster Frankfurter SC

8/22

65:74

-9

8:8

7.

SC Wasserfr. Fulda 1923

6/22

71:72

-1

6:6

8.

1. BSC Pforzheim

4/22

39:39

0

4:4

9.

WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921

4/22

41:54

-13

4:4

10.

PSV Stuttgart

9/22

83:142

-59

3:15

11.

SV Bietigheim

4/22

38:52

-14

2:6

12.

VfB Friedberg

7/22

42:91

-49

1:13



21.1.2018
Schwaben gehen in der Thermenwelt unter
SV-Wasserballer mit Kantersieg zum Jahresauftakt

(prg) Die Weidener Wasserballer, die hoch favorisiert und sehr motiviert dem Jahresauftakt in der 2. Wasserball-Liga Süd entgegenblickten, erfüllten die Erwartungen und schlugen die Gäste vom PSV Stuttgart vor eigenem Publikum, klar mit 27:4 Toren. Damit übernehmen die Aigner-Schützlinge die Tabellenführung und setzen sich von der direkten Konkurrenz auch in Sachen Tordifferenz entscheidend ab. Am nächsten Samstag erwartet sie jedoch mit Stadtwerken München eine weit höhere Hürde, die zu nehmen ist, wollen sie den Titel verteidigen.

Zum Beginn des Spiels in der Weidener Thermenwelt unterliefen den Hausherren noch einige Abschlussfehler, ehe sie richtig in Spiellaune kamen. Aus einer sehr stabilen und beeindruckend dichten Verteidigung demonstrierten die SV-ler Tor für Tor ihre Dominanz über den Gästen aus Schwaben. Bereits zur ersten Viertelpause zerstörten die Weidener mit dem 7:0 Zwischenstand jede Hoffnung der Stuttgarter, ernstzunehmende Gegenwehr an diesem Abend zu liefern. Erst im zweiten Viertel, bei 9:0 Führung der Reger-Städter, gelang den Schwaben der erste Treffer zum 9:1. Mit 11:1 wechselten die Teams die Seiten, der Rest des Spiels wurde zu einer reinen Formalität. Der Weidener Trainer bekam die Gelegenheit, einige taktische Varianten zu üben, die häufig gut abliefen und einen gut geübten Eindruck machten: "Vor allem die stabile Konzentration der Mannschaft und die Spiellaune haben mich heute überzeugt, obwohl ich es, nach dem schweren Training der letzten Tage, noch nicht in dieser Form erwartet hätte. Nächste Woche wird sich zeigen, wo wir wirklich stehen. Wenn wir aber gesund bleiben, fahren wir sehr zuversichtlich nach München" freute sich Thomas Aigner direkt nach dem 27:4 Sieg im ersten Heimspiel des Jahres. Mit 10:2 im dritten und 6:1 im vierten Spielabschnitt lieferten seine Spieler einen richtigen Torspektakel ab.

Die nächsten Heimspiele finden am 17. und am 18. Februar statt. Gegen Leimen/Mannsheim und gegen Cannstatt kann es schon interessant werden, die kommenden zwei Auswärtsaufgaben, nächste Woche in München und dann in Frankfurt haben es aber einen gewissen richtungsweisenden Charakter. Die Partien müssen die Weidener gewinnen, wenn sie den Meistertitel verteidigen wollen: "Wir wollen definitiv kein Spiel mehr verlieren, dann ist der Ausgang klar. Dennoch ist es noch ein langer Weg und wir müssen konsequent daran arbeiten, um die Ziele zu erreichen" erklärt Kapitän der Mannschaft Thomas Kick.

SV Weiden - PSV Stuttgart 27:4 (7:0, 4:1, 10:2, 6:1)
Wasserverweise Weiden 5, Stuttgart 7
Schiedsrichter: Ralf Lauer und Gerhard Nerding

SV Weiden spielte mit Matthias Kreiner im Tor,
Nikolaj Neumann (3 Tore), Alexander Hinz (6), Michael Trottmann (2), Thomas Kick (4), Denis Reichert (1), Toni Hinz (1), Robert Reichert (1), Marek Janecek (2), Andreas Jahn (1), Sean Ryder (6), Philipp Sertl und Cedrik Zupfer
Trainer Thomas Aigner

2. Wasserball-Liga Süd

Ergebnisse

SG Stadtwerke München

- WSV Vorwärts Ludwigshafen

23:12

SV Weiden 1921

- PSV Stuttgart

27:4

VfB Friedberg

- SG Wasserball Leimen/Mannheim

3:17

SV Bietigheim

- Erster Frankfurter SC

8:7


Tabelle


1.

SV Weiden 1921

107:49

58

10:2

2.

SG Stadtwerke München

97:59

38

10:2

3.

SV Würzburg 05

70:63

7

10:4

4.

SG Wasserball Leimen/Mannheim

95:72

23

8:6

5.

Erster Frankfurter SC

60:56

4

8:6

6.

SC Wasserfr. Fulda 1923

57:57

0

6:4

7.

SV Cannstatt

83:93

-10

6:10

8.

WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921

41:54

-13

4:4

9.

PSV Stuttgart

73:122

-49

3:13

10.

1. BSC Pforzheim

25:28

-3

2:4

11.

SV Bietigheim

27:38

-11

2:4

12.

VfB Friedberg

36:80

-44

1:11



17.1.2018
Jetzt geht es endlich wieder los
Weidener Wasserballer hungrig auf Wettkampf
 
(prg) Die Wasserballer des Schwimmvereines Weiden verlängerten ihre Weihnachtspause durch eine kurze Trainingsmaßnahme auf Grand Canaria. Das erste Spiel des Jahres, das auf den vergangenen Samstag terminiert war, wurde verlegt und die Aigner-Schützlinge nützten die Möglichkeit, eine 4-tätige Maßnahme in Las Palmas zu absolvieren. Mit ordentlicher Portion Training im Gepäck und höchst motiviert, endlich um die Punkte zu spielen, erwarten die SV-ler am kommenden Samstag den PSV Stuttgart in der Weidener Thermenwelt. Anpfiff ist um 18:00 Uhr.
 
Noch Anfang Dezember wurden die Oberpfälzer in Stuttgart ihrer Favoritenrolle gerecht und schlugen die Schwaben klar mit 19:7 Toren. In heimischen Gewässern und mit dem Trainingsschub aus dem Trainingslager könnte es am kommenden Samstag eigentlich nur einen Favoriten geben, Trainer Thomas Aigner ist sehr zuversichtlich: „Die Trainingsmaßnahme auf Gran Canaria ging völlig auf. Wir haben sehr wichtige und intensive Trainingseinheiten absolviert, hatten einen sehr anspruchsvollen Trainingspartner und konnten sehr viel Energie tanken. Auch die Teambildungsmaßnahmen zeigten ihre Wirkung. Wir nehmen diese Erfahrungen gerne als Grundlage her, um den Rest der Saison erfolgreich zu gestallten. Am Samstag fangen wir gegen Stuttgart damit an, ich freue mich, dass es endlich wieder losgeht“ äußerte sich der Coach noch vor dem Abschlusstraining.
Wenn bis Samstag alle gesund bleiben, dürfte er auch wieder aus dem vollen schöpfen, ihm stünde nämlich der gesamte Kader zur Verfügung.

 
„Die Mannschaft arbeitet sehr engagiert, die Stimmung ist sehr gut, wir haben Spaß miteinander. Das einzige, was uns jetzt bremsen kann, ist Verletzungspech oder Krankheitsausfälle. Wir hoffen, in dieser Saison davon verschont zu bleiben“ erklärt Kapitän Thomas Kick die Lage in den Reihen seines Teams. „Wir haben noch sehr schwere Spiele zu absolvieren, fühlen uns aber der Aufgabe gewachsen, den Meistertitel zu verteidigen“ ergänzt er. Schon in einer Woche (am 27.01.)  gastieren die Oberpfälzer beim Mitfavoriten SG Stadtwerke München und können, bereits bei dem richtungsweisenden Spiel, ihre Ambitionen unterstreichen.
 
2. Wasserball-Liga Süd 2016/2017

Spielansetzungen

 

Samstag, 20.01.2018

 

SG Stadtwerke München

-      WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921

SV Weiden 1921

-      PSV Stuttgart

VfB Friedberg

-      SG Wasserball Leimen/Mannheim

SV Bietigheim

-      Erster Frankfurter SC

 

Sonntag, 21.01.2018

 

SG Stadtwerke München

-      PSV Stuttgart

SV Cannstatt

-      VfB Friedberg

SV Würzburg 05

-      Erster Frankfurter SC

SG Wasserball Leimen/Mannheim

-      SC Wasserfr. Fulda 1923

1. BSC Pforzheim

     -    SV Bietigheim

 

Tabelle

 

1.

SV Würzburg 05

70:63

7

10:4

2.

SV Weiden 1921

80:45

35

8:2

3.

SG Stadtwerke München

74:47

27

8:2

4.

Erster Frankfurter SC

53:48

5

8:4

5.

SG Wasserball Leimen/Mannheim

78:69

9

6:6

6.

SC Wasserfr. Fulda 1923

57:57

0

6:4

7.

SV Cannstatt

83:93

-10

6:10

8.

WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921

29:31

-2

4:2

9.

PSV Stuttgart

69:95

-26

3:11

10.

1. BSC Pforzheim

25:28

-3

2:4

11.

VfB Friedberg

33:63

-30

1:9

12.

SV Bietigheim

19:31

-12

0:4

 

11.1.2018
Wasserballer trainieren auf Gran Canaria
Spiel gegen Ludwigshafen verlegt

(prg) Nach einer kurzen Weihnachtspause geht es bei den Weidener Wasserballern mit der laufenden Saison weiter, allerdings wird das erste Spiel des Jahres verlegt. Aufgrund der alten Kontakte des Trainers Thomas Aigner mit dem Kanarischen Klub CN Metropole Las Palmas kam es zu einer gemeinsamen Trainingsmaßnahme auf Gran Canaria, die Weidener Wasserballer gastieren von 11.01. bis 14.01. auf der Insel.
Das Spiel gegen Ludwigshafen, das für den 13.Januar angesetzt war, wurde auf den Sonntag, 4. März um 13:00 Uhr verlegt.


Bereits im Herbst 2009 trainierten die SV-ler in Las Palmas. Thomas Aigner absolvierte damals, kurz davor, sein Auslandssemester auf Gran Canaria und knöpfte viele Kontakte in der Wasserballszene der Insel. Es kam schnell zu einer Vorbereitungsmaßnahme, die damals gehörige Früchte trug.

Die Weidener stiegen in der damaligen Saison in die Gruppe A der Deutschen Wasserball-Liga und platzierten sich am Ende auf dem historischen Rang sechs der höchsten Deutschen Spielklasse, was letztendlich auch die Teilnahme im Europa-Cup (Kotor 2010) ermöglichte.
„Wir haben gute Erinnerungen an Las Palmas und hoffen, mit dieser Maßnahme einen zusätzlichen Schub in die Mannschaft zu bekommen. Sieben bis acht Trainingseinheiten mit einem anspruchsvollen Gegner bringen uns sicherlich weiter. Außerdem wollen wir in der gemeinsamen Zeit weiter zusammenwachsen. Ich freue mich sehr, dass es geklappt hat und bedanke mich auch bei den Ludwigshafener für das sportliche Verhalten. Sie haben der Spielverlegung kurzfristig zugestimmt, nachdem wir überraschend die Einladung erhielten“ freut sich Trainer Aigner auf die vielversprechende Maßnahme.

Wichtiger Hinweis an die Wasserballanhänger und Dauerkartenbesitzer:
Das Spiel am 13.Janaur in der WTW findet nicht statt, es wird am Sonntag, den 4.März um 13:00 Uhr ausgetragen.

Anbei Bild aus dem Trainingslager 2009 in Las Palmas (privat)

grancan

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14.12.2017
Wenig Glück im Derby
SV-Wasserballer müssen Niederlage in Weihnachtspause mitnehmen

(prg) Mit viel Zuversicht und sehr motiviert reisten die Weidener Wasserballer am vergangen Samstag nach Würzburg zum letzten Punktspiel des Jahres. Mit einer weißen Weste zu überwintern gelingt es jedoch den Aigner Schützlingen nicht. Sie verloren ein hartumkämpftes Derby am Ende unglücklich mit 14:12 Toren. Den schnellen, wenn auch fragwürdigen Verlust des Mannschaftskapitäns Thomas Kick und später auch den Topschützen Sean Ryder konnten die Weidener am Ende nicht kompensieren und ließen damit, zum ersten Mal seit Bundesligaabstieg, beide Punkte liegen. Dennoch zeigten die Oberpfälzer Charakter und hinterließen, trotz der Niederlage, einen sehr ordentlichen Eindruck.

"Das Spiel kann man sicher verlieren, das ist auch keine Schande. Entscheidend ist es, dass die Mannschaft bis zum Ende und darüber hinaus zusammen hielt und toll gekämpft hat. Das Spiel verlief für uns sehr unglücklich, wir kamen teilweise mit der Leitung eines Unparteiischen nicht klar und am Ende fehlte noch ein Bisschen Glück. Es gibt aber auch Niederlagen, die sich positiv auf die Weiterentwicklung auswirken, ich glaube, das war hier so eine. Die Geschlossenheit des Teams hat mich, trotz der Niederlage, überzeugt" erklärte Trainer Aigner nach dem Spiel, traurig, aber zuversichtlich.

Die Gäste aus der Oberpfalz agierten vom Anfang an mit sehr intensivem und beeindruckenden Zweikampfverhalten, mussten zwar durch Fehler im Spielaufbau zunächst einen Gegentreffer kassieren, erholten sich aber schnell, trafen drei Mal in Folge und schienen auf dem besten Weg zum fünften Sieg im fünften Ligaspiel zu sein. Doch die Würzburger ließen sich so schnell nicht geschlagen geben und antworteten sogar mit vier Treffern in Folge, zum 5:3 Führung zur ersten Pause.
Nachdem Kapitän Kick den zweiten Abschnitt mit seinem Anschlusstreffer (5:4) öffnete, musste er sich schon wieder, nach einer zweifelhaften Entscheidung des Unparteiischen, verabschieden. Seine Mannschaft beantwortete zunächst mit einer Trotzreaktion und ging zwischenzeitig sogar mit 7:5 in Führung. Daraus wurde im dritten Viertel sogar noch ein vielversprechender 9:7 Zwischenstand, ehe mit Sean Ryder, der zweite Leistungsträger der Oberpfälzer bis Ende des Spiels des Wassers verwiesen wurde.
Auch wenn, die Führung weiterhin noch wechselte, fehlte am Ende doch das letzte Quäntchen Glück, um das hartumkämpfte Derby doch noch zu gewinnen. Die Weidener ließen sogar zwei Strafwürfe im Schlussviertel ungenutzt und mussten sich am Ende mit 14:12 geschlagen geben.

Damit ging das erste Spiel, seit dem Bundesligabstieg im Juni 2016, für die Weidener in der 2.Wasserball-Liga Süd verloren.
Diese Niederlage muss jetzt schnell analysiert und verarbeitet werden, wird aber offensichtlich keinen Knick in die Mannschaft bringen.
"Das macht Spaß, der Mannschaft zuzusehen, wir haben uns nicht zu schämen brauchen. Niederlagen gehören zum Sport dazu und werden uns stärker machen" mit diesen Worten eröffnete Irek Luczak die anschließende Weihnachtsfeier, die ausgiebig und in toller Teamstimmung gefeiert wurde.

Jetzt werden sich die Oberpfälzer einige Tage Ruhe gönnen und Weihnachten feiern. Im neuen Jahr soll es dann gleich mit einer Trainingsmaßnahme auf Gran Canaria die Titeljagt fortgesetzt werden. Am 20. Januar empfangen die SV-ler den PSV Stuttgart in der Thermenwelt.

SV Würzburg - SV Weiden 14:12 (5:3, 2:5, 3:2, 4:2)
Wasserverweise: Würzburg 4 + 2 Strafwürfe, Weiden 10 + 2 Spielzeitstrafen
Schiedsrichter: Anita Eshuis und Viktor Szücs

SV Weiden spielte mit Matthias Kreiner im Tor, Nikolaj Neumann (2 Tore), Alexander Hinz, Michael Trottmann, Thomas Kick (1), Denis Reichert (2), Jakob Ströll (1), Robert Reichert (1), Marek Janecek (2), Andreas Jahn, Sean Ryder (2), Philipp Sertl, Cedrik Zupfer (1)
Trainer Thomas Aigner

2. Wasserball-Liga Süd 2017/2018
Ergebnisse

SV Würzburg 05

- SV Weiden 1921

14:12

Erster Frankfurter SC

- VfB Friedberg

12:5

1. BSC Pforzheim

- PSV Stuttgart

7:9


Tabelle

1.

SV Weiden 1921

80:45

35

8:2

2.

Erster Frankfurter SC

53:48

5

8:4

3.

SV Würzburg 05

52:48

4

8:2

4.

SG Stadtwerke München

57:37

20

6:2

5.

SG Wasserball Leimen/Mannheim

66:56

10

6:4

6.

SC Wasserfr. Fulda 1923

57:57

0

6:4

7.

PSV Stuttgart

57:77

-20

3:9

8.

WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921

18:21

-3

2:2

 

1. BSC Pforzheim

25:28

-3

2:4

10.

VfB Friedberg

26:51

-25

1:7

11.

SV Bietigheim

9:14

-5

0:2

12.

SV Cannstatt

34:52

-18

0:8




14.12.2017
Saisonhighlight kurz vor Weihnachten
Weidener Wasserball zum Derby nach Würzburg
 
(prg) Nach dem erfolgreichen Start in die neue Saison der 2. Wasserballl-Liga Süd, mit vier Siegen in den ersten vier Spielen, kommt es für die Weidener Wasserballer direkt zum richtigen Zeit, das mit Spannung erwartende Bayernderby in Würzburg einzugehen. Das richtungsweisende Saisonhighlight ist zugleich das letzte Spiel des Jahres für die Aigner-Schützlinge. Am kommenden Samstag gastiert der SV Weiden im Wolfgang-Adami-Bad in Würzburg, Anpfiff ist um 16:30 Uhr.
 
Die Weidener freuen sich schon seit Wochen auf die Begegnung bei ihrem Lokalrivalen und DWL-Absteiger. Die Derbys der beiden Vereine, die seit über 25 Jahren die Wasserballwelt in Bayern beherrschen, sind traditionell sehr emotional und hartumkämpft, verlaufen aber immer in einer sportlich sehr fairen Atmosphäre und genau das sehen die Oberpfälzer als den größten sportlichen Reiz. „Es ist schwierig, hier einen Verein als Favoriten auszumachen. Die Würzbuger starteten holperig in die Liga, stabilisierten sich mit der Zeit und genießen Heimrecht, was bei ihnen nicht unbedeutend ist. Wir dagegen, stehen als einzige Mannschaft ohne Niederlage in der Tabelle und nehmen einiges am Schwung aus den letzten Spiele mit nach Würzburg. Das wird sicherlich eine enge Kiste werden, wir wollen aber ungeschlagen Weihnachten feiern“ äußert sich Trainer Thomas Aigner zu den Kräfteverhältnissen. Besonderen Reiz, ungeschlagen zu feiern, lieferte noch der Abteilungsleiter, der die Mannschaftsweihnachtsfeier für den Samstagabend terminierte: „Natürlich gehen wir das Risiko ein, dass die Stimmung im Falle einer Niederlage nicht so toll ist, wir sind aber Sportler und wollen gewinnen, dann ist die Feier umso schöner“ erklärt Irek Luczak seine Terminwahl.
 
Wenn die Mannen um Kapitän Thomas Kick, die im Moment noch in Vollbesetzung verfügbar sind, die Aufgabe in Würzburg also meistern, dürfen sie mit einer weißen Weste die Rückreise in die Oberpfalz antreten, um miteinander die Weihnachtszeit endgültig anklingeln zu lassen. Das sie jedoch zuerst die volle Konzentration dem schwierigen Derby widmen sollen, dass ist der Truppe bewusst, versichert Trainer Aigner: „Nach der Pflicht kommt die Kür“. Wir drücken alle Daumen.
 
2. Wasserball-Liga Süd 2017/2018
Spielansetzungen
SV Würzburg 05
-       SV Weiden 1921
Erster Frankfurter SC
-       VfB Friedberg
1. BSC Pforzheim
-    PSV Stuttgart
SG Stadtwerke München
-       SV Bietigheim (So.)
SV Cannstatt
-       WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921 (So.)
SV Würzburg 05
-       VfB Friedberg (So.)
 
Tabelle
1.
SV Weiden 1921
 
 
68:31
37
8:0
2.
SG Stadtwerke München
 
 
57:37
20
6:2
3.
SG Wasserball Leimen/Mannheim
 
 
66:56
10
6:4
4.
SV Würzburg 05
 
 
38:36
2
6:2
5.
SC Wasserfr. Fulda 1923
 
 
57:57
0
6:4
6.
Erster Frankfurter SC
 
 
41:43
-2
6:4
7.
1. BSC Pforzheim
 
 
18:19
-1
2:2
8.
WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921
 
 
18:21
-3
2:2
9.
VfB Friedberg
 
 
21:39
-18
1:5
10.
PSV Stuttgart
 
 
48:70
-22
1:9
11.
SV Bietigheim
 
 
9:14
-5
0:2
12.
SV Cannstatt
 
 
34:52
-18
0:8

10.12.2017
Gelungener Doppelschlag in Schwaben
Weiden besiegt Stuttgart und Altmeister Cannstatt klar

(prg) Zwei Sieg und Tabellenführung haben sich die Weidener Wasserballer vor dem Doppelspieltag in Stuttgart vorgenommen und erfüllten die Zielsetzung souverän. Völlig ungefährdete Siege fuhren die Oberpfälzer am Samstag mit 19:7 beim PSV Stuttgart und am Sonntag mit 16:10 beim DWL-Absteiger SV Cannstatt. Einen Spieltag vor Jahreswechsel liegen die Aigner-Schützlinge als einzige Mannschaft im Teilnehmerfeld ohne Niederlage auf dem Tabellenplatz eins und nehmen viel Rückenwind zum Klassiker nach Würzburg am 16. Dezember.

Am Samstagsabend im Hallenbad Stuttgart-Plieniengen gingen die Gäste aus Oberpfalz schon zur ersten Viertelpause mit überzeugenden 7:3 Zwischenstand, hielten den Vorsprung zur Halbzeitpause (9:5) und erhöhten das Tempo im dritten Abschnitt zur 13:5 Vorentscheidung noch bevor der letzte Spielabschnitt begann. Im Abschlussviertel kontrollierten die Max-Reger-Städter das Spielgeschehen und konnten das Endergebnis sogar noch ausbauen. Am Ende stand völlig verdient ein deutlicher 19:7 Erfolg zu Buche. Mit Thomas Kick in den Abwehrreihen fanden die SV-ler zu ihrer Stabilität in den Abwehrreihen wieder, während Sean Ryder mit seinen 5 Treffern vorne wiederholt mit Treffsicherheit überzeugte.

Höchst konzentriert gingen die Weidener das Spiel am Sonntag beim DWL-Absteiger SV Cannstatt an. Dieses engagierte Auftreten zahlte sich mit Treffern aus fast allen Chancen im ersten Spielabschnitt aus, wobei vor allem die Überzahlquote überzeugte. Die Folge war die beindruckende 5:0 Führung vor der ersten Pause. Zwar leisteten sich die Gäste im Hallenbad Mombach im viertel zwei und am Ende jeweils einen kleinen Durchhänger, doch im Spielverlauf dominierten die Mannen um Kapitän Thomas Kick, der in dieser Begegnung neben seiner Abwehrarbeit sogar mit fünf Toren zum zweiten Sieg seiner Mannschaft die Schwabenreise krönte. Während die Weidener ihre Tabellenführung in Bad Cannstatt feierten, machte sich Ratlosigkeit in Reihen der Bundesligaabsteiger breit, die vierte Niederlage im vierten Ligaspiel einstecken und die rote Laterne der 2. Wasserball-Liga Süd behalten mussten.

Die Weidener haben noch eine Woche Zeit, sich speziell auf das Bayernderby beim zweiten DWL-Absteiger SV Würzburg 05 vorzubereiten. Das Ziel ist es, ungeschlagen in die Weihnachtszeit zu gehen "Wir haben an diesem Wochenende mit geschlossener und disziplinierter Mannschaftsleistung überzeugt und nehmen gerne den Schwung nach Hause und eine Woche später nach Würzburg mit. Vor allem die Überzahlquote stimmt mich sehr optimistisch, am Sonntag war sie schon beinahe perfekt. Die Trainingsarbeit zahlt sich sichtbar aus, das macht im Moment viel Spaß mit der Truppe. Wenn wir von Verletzungen verschont bleiben dürfen, werden wir auch in Würzburg schwer zu schlagen sein" freute sich Trainer Thomas Aigner noch vor der Rückreise aus Schwabenland.

PSV Stuttgart - SV Weiden 7:19 (3:7, 2:2, 0:4, 2:6)
Wasserverweise: Stuttgart 13, Weiden 8
Schiedsrichter: Michael Polyakov, Jürgen Wittner

SV Cannstatt - SV Weiden 10:16 (0:5, 4:2, 1:7, 5:2)
Wasserverweise: Cannstatt 10 + 1 Strafwurf, Weiden 9
Schiedsrichter: Jens Boysen, Ullrich Spiegel

SV Weiden spielte mit Matthias Kreiner und Alexander Erhardt im Tor,
Niko Neumann (2 Tore am Samstag/3 am Sonntag), Alexander Hinz (3/1), Michael Trottmann (3/-), Thomas Kick (3/5), Denis Reichert (-/1), Jakob Ströll (-/3), Robert Reichert (1/0), Marek Janecek (2/1), Andreas Jahn, Sean Ryder (5/2) und Philipp Sertl
Trainer Thomas Aigner

2. Wasserball-Liga Süd 2017/2018
Ergebnisse

SV Würzburg 05

- SC Wasserfr. Fulda 1923

9:8

Erster Frankfurter SC

- SG Wasserball Leimen/Mannheim

6:13

WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921

- SG Stadtwerke München

8:12

PSV Stuttgart

- SV Weiden 1921

7:19

1. BSC Pforzheim

- VfB Friedberg

11:7

SV Cannstatt

- SV Weiden 1921

10:16


Ergebnisse

1.

SV Weiden 1921

68:31

37

8:0

2.

SG Stadtwerke München

57:37

20

6:2

3.

SG Wasserball Leimen/Mannheim

66:56

10

6:4

4.

SV Würzburg 05

38:36

2

6:2

5.

SC Wasserfr. Fulda 1923

57:57

0

6:4

6.

Erster Frankfurter SC

41:43

-2

6:4

7.

1. BSC Pforzheim

18:19

-1

2:2

8.

WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921

18:21

-3

2:2

9.

VfB Friedberg

21:39

-18

1:5

10.

PSV Stuttgart

48:70

-22

1:9

11.

SV Bietigheim

9:14

-5

0:2

12.

SV Cannstatt

34:52

-18

0:8


7.12.2017
Doppelspieltag im Schwabenländle
Weidens Wasserballer beim PSV Stuttgart und Altmeister SV Cannstatt gefragt
 
(prg) Nach zwei Siegen in den ersten Ligaspielen geht es für die Weidener Wasserballer, in der 2.Wasserball.Liga Süd, am kommenden Wochenende mit einem Doppeleinsatz in Stuttgart weiter. Am Samstag sind die Oberpfälzer beim PSV Stuttgart (8. Tabellenrang) und am Sonntag beim DWL-Absteiger (Tabellenschlusslicht) zu Gast. Während die Stuttgarter mehr oder minder erwartungsgemäß im Tabellenmittelfeld stehen, bleiben die DWL-Absteiger vom SV Cannstatt nach drei Spieltagen ohne Punktgewinn letzter. Der Altmeister um den Erfolgscoach Andras Feher verlor nach dem Abstieg viele wichtige Spieler und wartet immer noch auf die ersten Ligapunkte der Saison. Dennoch wollen die Max-Reger-Städter keinen Gegner auf die leichte Schulter nehmen.
 
Die letzte Vorstellung gegen den Aufsteiger Bietigheim (14:9) in der Weidener Thermenwelt war nicht besonders überzeugend, auch wenn erfolgreich. Vor allem im Abschluss sehen die Verantwortlichen Steigerungspotenzial: "Die Spielabläufe im Angriff waren gar nicht schlecht, nur der Abschluss ließ letzte Woche noch zu wünschen übrig. Wenn wir mit komplettem Kader auftreten können, die Abwehrreihen mit Thomas Kick stabilisieren und konzentriert unsere Chancen nutzen, können wir sicherlich jeden schlagen. Wenn wir allerdings einen schlechten Tag erwischen, können wir auch überall verlieren, das haben wir in der Vergangenheit auch schon erlebt. Ich erwarte von der Mannschaft volle Konzentration und engagiertes Auftreten" klärt Trainer Thomas Aigner auf.
 
Damit ist zu dem Spielwochenende eigentlich das meiste schon gesagt. Die Weidener hoffen, dass Thomas Kick seine Kopfverletzung soweit auskuriert, dass er einsatzfähig ist. Auch Routinier Andreas Jahn dürfte wieder von der Partie sein. Gegen Bietigheim hat man es nämlich gemerkt, dass die Stabilität in den Abwehrreihen unter dem Ausfall der beiden litt. Vor allem beim SV Cannstatt könnte es ungemütlich werden, nachdem der Altmeister so schlecht gestartet hatte. Die Feher-Schützlinge werden sicherlich alles dafür tun, um die weitere Talfahrt aufzuhalten. Aber auch die Stuttgarter, die bereits in Friedberg punkteten, sind in eigenen Gewässern ernst zu nehmen. Wenn es den Weidener gelingt, vier Punkte auf die Heimreise mitzunehmen, wäre es vor dem letzten Spiel in Würzburg ein gutes Kapital. Die Mannschaft erwartet beim Bayernklassiker am letzten Spieltag des Jahres (16. Dezember) einen harten Kampf mit richtungsweisender Wirkung.
 
Die voraussichtliche Aufstellung für die Spiele in Stuttgart:
Matthias Kreiner und Alexander Erhardt im Tor, Nikolaj Neumann, Alexander Hinz, Michael Trottmann, Thomas Kick, Denis Reichert, Robert Reichert, Stephan Schirdewahn, Marek Janecek, Andreas Jahn, Sean Ryder, Jakob Ströll und Philipp Sertl
Trainer Thomas Aigner
 

2. Wasserball-Liga Süd 2017/2018

Spielansetzungen

SV Würzburg 05

- SC Wasserfr. Fulda 1923

Erster Frankfurter SC

- SG Wasserball Leimen/Mannheim

WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921

- SG Stadtwerke München

PSV Stuttgart

- SV Weiden 1921

1. BSC Pforzheim

- VfB Friedberg

SV Cannstatt

- SV Weiden 1921 (Sonntag)

 

Tabelle

1.

Erster Frankfurter SC

35:30

5

6:2

2.

SC Wasserfr. Fulda 1923

49:48

1

6:2

3.

SV Weiden 1921

33:14

19

4:0

4.

SG Stadtwerke München

45:29

16

4:2

5.

SG Wasserball Leimen/Mannheim

53:50

3

4:4

6.

SV Würzburg 05

29:28

1

4:2

7.

WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921

10:9

1

2:0

8.

PSV Stuttgart

41:51

-10

1:7

9.

VfB Friedberg

14:28

-14

1:3

10.

SV Bietigheim

9:14

-5

0:2

 

1. BSC Pforzheim

7:12

-5

0:2

12.

SV Cannstatt

24:36

-12

0:6



4.12.2017
Sicher aber glanzlos gegen Aufsteiger
SV-Wasserballer gewinnen gegen engagierte Bietigheimer 14:9

(prg) Nach dem Pokalerfolg vor zwei Wochen (18:6) in Bietigheim und dem gelungenen Ligaauftakt letzte Woche (19:5) in Friedberg, waren die Erwartungen vor dem ersten Heimspiel, gegen den Aufsteiger SV Bietigheim, entsprechend groß. Doch die Weidener, die ohne zwei Leistungsträger in den Abwehrreihen auskommen mussten, fuhren einen sicheren aber glanzlosen 14:9 Sieg in der WTW ein. Mit den Ausfällen von Andreas Jahn und Thomas Kick (beide mit Kopfverletzung nicht spielfähig) verloren die Oberpfälzer ein wenig Stabilität in der Verteidigung.

Der schnelle 3:0 Zwischenstand, nach gut drei Spielminuten, führte zudem noch zum offensichtlichen Spannungsabfall in den Reihen der Hausherren. Die Konzentration, einmal verloren, lässt sich meistens nur mühsam zurückholen. Im ersten Viertel noch dominierend, auch wenn mit diversen Abschlussfehlern behaftet, konnten die Reger-Städter eine 4:1 Führung erzielen. Im zweiten Abschnitt häuften sich die Fehler im Spielaufbau und diese Angriffe, die gelangen und gut ausgespielt wurden, wurden oft mit schwachem Abschluss vergeben. Dem zufolge konnten die engagierten Aufsteiger ein ausgeglichenes Spiel gegen den favorisierten Hausherren bieten. Nach 3:3 im zweiten Viertel wechselten die Teams mit 7:4 Halbzeitstand die Seiten.

Nach der Halbzeitpause erhöhten die Aigner-Schützlinge sichtlich das Tempo, erzielten fünf Treffer in Folge und gingen mit einer sicheren 12:6 Führung zur letzten Viertelpause. Die deutliche Führung brachte zwar die Sicherheit, was den Spielausgang anbetrifft, jedoch keine ins Spiel der Weidener. Sie ließen sich auf das hecktische Spiel der Gegner ein und verloren dabei komplett ihren roten Faden im Spiel. Den Gästen gelang damit sogar der erste Viertelgewinn der Saison und dies gegen den amtierenden Meister. Insgesamt war der Sieg der Weidener nie wirklich in Gefahr, die Vorstellung verlief aber sicherlich nicht ganz nach ihren Vorstellungen. Sie wollen und müssen sich sogar steigern, wenn sie am kommenden Wochenende in Stuttgart und dann kurz vor Weihnachten in Würzburg, ungeschlagen in die Weihnachtspause gehen wollen.

"Das Ergebnis und das Spiel in vielen Phasen verlief gar nicht nach meinen Vorstellungen, wir müssen versuchen die Konzentrationsfähigkeiten zu steigern, vor allem bei vermeidlich leichterem Gegner. Einige Spielzüge gefielen mir dagegen sehr gut. Vor allem die Überzahlen wurden meist, wie geübt ausgespielt, wir scheiterten aber zu oft im Abschluss. Das wollen wir demnächst auf jeden Fall besser machen. Mit dem überraschenden Ausfall von Thomas Kick und einigen Änderungen in der Aufstellung verloren wir die gewöhnliche Sicherheit in der Abwehr" resümiert Trainer Thomas Aigner nach der Partie in der WTW.

SV Weiden - SV Bietigheim 14:9 (4:1, 3:3, :2, 2:3)
Wasserverweise: Weiden 7+Spielzeitstrafe (Jakob Ströll), Bietigheim 10+2 Spielzeitstrafen (Oliver Marc Färber und Markus Köhler)
Schiedsrichter: Rüdiger Trommer (Coburg) und Eric Henschel (Leimen)

SV Weiden spielte mit Matthias Kreiner (1-24) und Christipher Klein (25-32) im Tor,
Nikolaj Neumann (4 Tore), Alexander Hinz (1), Michel Trottmann (1), Andreas Widiker, Denis reichert, Cedrik Zupfer, Robert Reichert, Marek Janecek (4), Jakob Ströll, Sean Ryder (3) und Philipp Sertl
Trainer Thomas Aigner

2. Wasserball-Liga Süd 2017/2018
Ergebnisse:
Erster Frankfurter SC - SC Wasserfr. Fulda 1923 8:13
SV Weiden 1921 - SV Bietigheim 14:9
VfB Friedberg - PSV Stuttgart 9:9
SG Stadtwerke München - SV Würzburg 05 10:11
Erster Frankfurter SC - PSV Stuttgart
SG Wasserball Leimen/Mannheim - SV Cannstatt

Tabelle:

1 . SC Wasserfr. Fulda 1923 49:48 1 6:2
2 . SV Weiden 1921 33:14 19 4:0
3 . SG Stadtwerke München 45:29 16 4:2
4 . Erster Frankfurter SC 27:23 4 4:2
5 . SV Würzburg 05 29:28 1 4:2
6 . WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921 10:9 1 2:0
7 . SG Wasserball Leimen/Mannheim 36:38 -2 2:4
8 . PSV Stuttgart 34:43 -9 1:5
9 . VfB Friedberg 14:28 -14 1:3
10 . SV Bietigheim 9:14 -5 0:2
  . BSC Pforzheim 7:12 -5 0:2
12 . SV Cannstatt 12:19 -7 0:4


30.11.2017
Endlich geht es zuhause los
SV-Wasserballer erwarten Bietigheim

(prg) Endlich geht es auch in Weiden mit der 2.Wasserball-Liga Süd los. Das erste Heimspiel der Liga in laufender Saison wird leider auch das letzte in diesem Jahr sein. Am Samstag um 18:00 Uhr empfangen die Oberpfälzer der letzten Pokalgegner SV Bietigheim in der Weidener Thermen-Welt. Ein Sieg ist vorprogrammiert.

Nach der Pokalbegegnung vor zwei Wochen auswärts (18:6 für Weiden) ergibt sich die Favoritenrolle zwangsläufig. Auch wenn, um die Zielsetzung zu folgen, die Aigner-Schützlinge nur Siege in der Liga anstreben, ist Vorsicht immer geboten. Die Weidener wollen kein Spiel auf die leichte Schulter nehmen: „Wir sind alles andere, als Überflieger der Liga, einem deutlichen Sieg können immer böse Überraschungen folgen, das wissen wir und deshalb haben wir jedes Spiel in voller Konzentration anzugehen“ warnt Trainer Aigner vor Überheblichkeit, „wir wollen dieses Spiel unseren Zuschauern widmen, die lange warten mussten und uns erst im Januar wiedersehen werden“ fügt er hinzu.
Im Moment ist die Stimmung in den Weidener Reihen sehr gut, die Mannschaft ist motiviert und arbeitet fleißig im Training, um höhere Hürden im Verlauf der Saison zu nehmen. Am Samstag scheint es alle Weidener Akteure wieder am Bord zu geben, damit könnte man einiges im taktischen Bereich ausprobieren und verschiedene Formationen testen. Dem Aufsteiger aus Bietigheim werden nur Außenseiterchancen eingeräumt, er soll aber mit vollem Respekt in Weiden empfangen werden, darauf legen die SV-Verantwortlichen großen Wert.


Die voraussichtliche Aufstellung für Samstag
Matthias Kreiner und Christopher Klein im Tor,
Nikolaj Neumann, Alexander Hinz, Michael Trottmann, Thomas Kick, Denis Reichert, Cedrik Zupfer, Robert Reichert, Marek Janecek, Philipp Sertl, Sean Ryder und Jakob Ströll
Trainer Thomas AIgner

Eine Woche später haben die Weidener ein Doppelspieltag in Stuttgart zu bestreiten (PSV Stuttgart und SV Cannstatt), ehe das letzte Spiel des Jahres in Würzburg über die Bühne geht. Die Max-Reger-Städter sehen das Derby als Höhepunkt kurz vor Weihnachten.

2.Wasserball-Liga Süd 2017/2018
Spielansetzungen

Erster Frankfurter SC

- SC Wasserfr. Fulda 1923


SV Weiden 1921

- SV Bietigheim


VfB Friedberg

- PSV Stuttgart


SG Stadtwerke München

- SV Würzburg 05

So.

Erster Frankfurter SC

- PSV Stuttgart

So.

SG Wasserball Leimen/Mannheim

- SV Cannstatt

So.


Tabelle

1

. SG Stadtwerke München

35:18

17

4:0

2

. Erster Frankfurter SC

19:10

9

4:0

3

. SC Wasserfr. Fulda 1923

36:40

-4

4:2

4

. SV Weiden 1921

19:5

14

2:0

5

. WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921

10:9

1

2:0

6

. SV Würzburg 05

18:18

0

2:2

7

. SG Wasserball Leimen/Mannheim

36:38

-2

2:4

8

. SV Bietigheim

0:0

0

0:0

9

. 1. BSC Pforzheim

7:12

-5

0:2

10

. SV Cannstatt

12:19

-7

0:4

11

. PSV Stuttgart

25:34

-9

0:4

12

. VfB Friedberg

5:19

-14

0:2



26.11.2017
Weiden zerschlägt Friedberger Ambitionen
Ligastart gut gelungen

(prg) Spät stiegen beide Kontrahenten in das Ligageschehen ein. Während die Gäste aus Weiden bereits drei Pokalspiele in dieser Saison bestritten und ungefähr wussten, wo sie mit ihrer Form stehen, erhofften sich die Gastgeber vom VfB Friedberg wegen guter Trainingsleistungen, einen gelungenen Start. Und gerade diese Ambitionen wurden von den Max-Reger-Städter schnell zerstört. Die Weidener, um den wiederholt souveränen Stürmer Sean Ryder (5 Treffer in der Partie), gaben den Hessen nicht den Hauch einer Chance und gewannen verdient mit 19:5 Toren. Am kommenden Samstag steigt das erste Heimspiel der Weidener in der laufenden Saison der 2.Wasserball-Liga Süd 2017/2018, Gegner ist der SV Bietigheim, der bereits vor einer Woche klar (18:6) auswärts im Süddeutschen Pokal geschlagen wurde.

"Sean war wieder souverän im Abschluss und die ganze Truppe zeigte eine gute, geschlossene Mannschaftsleistung. Die Spieler sind fit und überzeugten heute mit gutem Konterverhalten, dass zeugt von Aufmerksamkeit und Spielwitz, so macht es auch mir wirklich Spaß" erklärte Trainer Thomas Aigner kurz die Partie im Friedberger Usa-Hallenbad.

Die Gäste aus der Oberpfalz brauchten diesmal nicht einmal viel Zeit, um aus der langen Reise die Konzentration auf das Spiel zu fokussieren und legten gleich richtig los. Kurz vor der ersten Pause stand es bereits 0:5 auf der Anzeigetafel, eher die beindruckten Hausherren ihren ersten Treffer markieren konnten. Im zweiten Abschnitt setzten die SV-ler ihre Dominanz fort, erhöhten rasch auf 1:8 Zwischenstand und nahmen damit die letzten Hoffnungen der Friedberger, einen ähnlichen Kampf, wie in der letzten Saison (7:10) an gleicher Stelle aufnehmen zu können. Das Gegenteil war nämlich der Fall, die Oberpfälzer überrollten die Hessen über 1:6 im dritten und 2:5 im vierten Viertel zu einem klaren 19:5 Endergebnis. Damit stehen die ersten und in dieser Form sehr überzeugenden Ligapunkte zu Buche. Es ist zwar noch zu früh, um die Leistung, vor allem im Vergleich mit den stärksten Teams der Liga zu richtig bewerten zu können. Die Verfassung der Mannschaft macht aber auf jeden Fall Mut, die Körpersprache stimmt und es kann so weitergehen.

Vor der nächsten Begegnung in Weiden gegen Bietigheim ist die Favoritenrolle klar definiert, erst eine Woche später in Stuttgart und vor allem beim SV Cannstatt (DWL-Absteiger) werden die Aigner-Schützlinge auf Probe gestellt. In zwei Wochen wartet mit SV Würzburg auch schon der nächste DWL-Absteiger. Die Unterfranken starteten holperig in die Saison und werden sich sicherlich gerne im letzten Spiel des Jahres rehabilitieren. "Die Derbys haben traditionell viel zu bieten, wir stellen uns auf einen großen Kampf ein" kündigt Kapitän Thomas Kick jetzt schon an. "Aber zuerst wollen wir Bietigheim schlagen und das Wochenende in Schwaben erfolgreich gestalten, dann erst werden wir uns auf Würzburg vorbereiten" fügte er noch hinzu.

VfB Friedberg - SV Weiden 5:19 (1:5, 1:3, 1:6, 2:5)
Wasserverweise: Friedberg 10+Strafwurf, Weiden 10+Strafwurf
Schiedsrichter: Winfried Horsch und Stefan Schulze

SV Weiden spielte mit Matthias Kreiner und Alexander Erhardt im Tor,
Nikolaj Neumann (3 Tore), Alexander Hinz, Michael Trottmann (1), Thomas Kick (1), Denis Reichert (1), Cedrik Zupfer (1), Robert Reichert (2), Marek Janecek (1), Jakob Ströll (2), Sean Ryder (5) und Philipp Sertl (2)
Trainer Thomas Aigner

2.Wasserball-Liga Süd 2017/2018
Ergebnisse

PSV Stuttgart

- SC Wasserfr. Fulda 1923

11:17

WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921

- SG Wasserball Leimen/Mannheim

10:9

VfB Friedberg

- SV Weiden 1921

5:19


Tabelle

1

. SG Stadtwerke München

35:18

17

4:0

2

. Erster Frankfurter SC

19:10

9

4:0

3

. SC Wasserfr. Fulda 1923

36:40

-4

4:2

4

. SV Weiden 1921

19:5

14

2:0

5

. WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921

10:9

1

2:0

6

. SV Würzburg 05

18:18

0

2:2

7

. SG Wasserball Leimen/Mannheim

36:38

-2

2:4

8

. SV Bietigheim

0:0

0

0:0

9

. 1. BSC Pforzheim

7:12

-5

0:2

10

. SV Cannstatt

12:19

-7

0:4

11

. PSV Stuttgart

25:34

-9

0:4

12

. VfB Friedberg

5:19

-14

0:2



23.11.2017
SV Weiden Favorit in Friedberg
Wasserballer zum Ligastart nach Hessen
 
(prg) Außergewöhnlich lange hat es in dieser Saison für die Weidener gedauert, bis sie endlich in die Runde der 2. Wasserball-Liga Süd einsteigen können. Die Aufgaben im Deutschen und Süddeutschen Wasserball-Pokal führte zu Spielverlegungen, die den Rundenauftakt für die Weidener aufschoben. Am kommenden Samstag geht es endlich los. Die Weidener reisen als Favoriten nach Hessen, um die erste Punkte der laufenden Runde beim VfB Friedberg zu erzielen.
 
Für den ersten Rundengegner der Weidener ist es auch die erste Saisonbegegnung, somit ist die Verfassung der Mannschaft schlecht zu beurteilen. Rein nach den Ergebnissen der vergangenen Saison dürfte der Titelverteidiger beim 10. Team der letztjährigen Meisterschaft klar als Favorit antreten, zumal die Leistungen der Weidener in den bereits absolvierten Pokalbegegnungen zuversichtlich stimmen dürften. Dennoch bleiben die Oberpfälzer traditionell realistisch und wollen keinen Gegner der Liga auf die leichte Schulter nehmen. Trainer Aigner mahnt: „Wir haben in der letzten Saison Punkte gelassen, wo wir wirklich nicht erwartet hätten, obwohl wir keine Mannschaft unterschätzt haben. Dies ist eine Erfahrung, die uns helfen sollte, in der laufenden Runde noch konzentrierter zu spielen. Und nochmals, er wird sicherlich leichtere Speile für uns geben, aber keine Selbstläufer“.
 
Wie es aussieht, werden die Weidener, diesmal auf alle Akteure zurückgreifen können. Stammtorhüter Matthias Kreiner befindet sich am Anfang seines Studiums in München, und wurde vom Trainer Aigner will letztes Wochenende befreit. Jetzt soll er wieder, gemeinsam mit Center Jakob Ströll, die Mannschaft vervollständigen.  Am Samstag, den 2. Dezember spielen die Weidener ihr einziges Ligaspiel bis Ende des Jahres und empfangen den Pokalgegner (18:6 auswärts letzte Woche) SV Bietigheim. Anpfiff ist um 18:00 Uhr.
 
Voraussichtliche Aufstellung der Weidener für Samstag:
Matthias Kreiner im Tor, Nikolaj Neumann, Alexander Hinz, Michael Trottmann, Thomas Kick, Denis Reichert, Cedrik Zupfer, Robert Reichert, Marek Janecek, Andreas Jahn, Sean Ryder, Philipp Sertl und Jakob Ströll
Trainer Thomas Aigner
 
2. Wasserball-Liga Süd

Spielansetzungen

PSV Stuttgart

-        SC Wasserfr. Fulda 1923

WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921

-        SG Wasserball Leimen/Mannheim

VfB Friedberg

-        SV Weiden 1921

 

Tabelle

1.

SG Stadtwerke München

2/22

35:18

17

4:0

2.

Erster Frankfurter SC

2/22

19:10

9

4:0

3.

SV Würzburg 05

2/22

18:18

0

2:2

4.

SG Wasserball Leimen/Mannheim

2/22

27:28

-1

2:2

5.

SC Wasserfr. Fulda 1923

2/22

19:29

-10

2:2

6.

SV Bietigheim

0/22

0:0

0

0

 

WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921

0/22

0:0

0

0

 

SV Weiden 1921

0/22

0:0

0

0

 

VfB Friedberg

0/22

0:0

0

0

10.

PSV Stuttgart

1/22

14:17

-3

0:2

11.

1. BSC Pforzheim

1/22

7:12

-5

0:2

12.

SV Cannstatt

2/22

12:19

-7

0:4



19.11.2017
Alles klar in Bietigheim
Weidens Wasserballer sicher im Viertelfinale

(prg) Gerademal ein Viertel lang hielt der 2.Liga-Aufsteiger SV Bietigheim gegen den favorisierten Gast aus der Oberpfalz stand. Die Hausherren führten sogar 2:1 zum Beginn des Achtelfinalspiels des Süddeutschen Wasserballpokals, doch ab dem zweiten Abschnitt sammelten sich die Weidener und gaben dem Gegner am Ende keine Chancen mehr. Nach dem sicheren 18:6 Sieg befinden sich die Max-Reger-Städter auf dem Weg in Richtung Titelverteidigung.
Am kommenden Samstag steigen die Aigner-Schützlinge in Friedberg in das Geschehen der 2.Wasserball-Liga Süd 2017/2018 ein. Auch hier lautet die Zielsetzung, Titelverteidigung.


Die lange Anreise am Samstagabend machte sich zum Beginn der Partie in Bietigheim bei den Gästen im ersten Spielabschnitt noch bemerkbar. Sie gingen zwar mit 1:0 in Führung, kassierten aber zwei Treffer in Folge und mühten sich danach zum 5:4 Zwischenstand vor der ersten Viertelpause.
Den zweiten Spielabschnitt öffneten die SV-ler mit einem Dreierpack und stellten damit die Weichen auf Sieg, der nach und nach, in den folgenden Anschnitten, sicher unter Dach und Fach eingefahren werden konnte. Mit 4:1 im zweiten, 5:1 im dritten und 4:0 im letzten Viertel gaben die Mannen um Kapitän Thomas Kick dem Gegner keine Chance.
Sean Ryder auf Seite der Weidener überzeugte dabei besonders mit seinen 7 Treffern und damit sogar einem mehr, als die gesamte generische Mannschaft
. "Wir verschliefen ein wenig den Anfang und gingen teilweise zu leichtsinnig mit unseren Chancen um, aber man konnte auch sehr gute Ansätze in unserem Spiel erkennen. Das Überzahlspiel funktioniert immer besser, jetzt sind wir für den Ligaalltag gewappnet und freuen uns, dass es endlich los geht" beschrieb Kapitän Thomas Kick.
Der Viertelfinalgegner wird erst kurz vor Weihnachten, nachdem das letzte Spiel der Runde gespielt wurde, durch Los ermittelt.
Am kommenden Samstag geht es in Friedberg los, ehe am 2. Dezember das erste Heimspiel, gegen Bietigheim steigen wird.

SV Bietigheim - SV Weiden 6:18 (4:5, 1:4, 1:5, 0:4)
Wasserverweise: Bietigheim 9, Weiden 9+Strafwurf
Schiedsrichter: Ralf Müller und Michael Polyakov

SV Weiden spielte mit Alexander Erhardt und Florian Modl im Tor,
Nikolaj Neumann (3 Tore), Alexander Hinz (1), Michael Trottmann, Thomas Kick, Robert Reichert, Stephan Schirdewahn, Denis Reichert, Marek Janecek (4), Sean Ryder (7), Philipp Sertl (3)
Trainer Thomas Aigner

Süddeutscher Wasserball-Pokal 2018
Achtelfinalansetzungen:


SV WF Fulda

- SG Stadtwerke München

15:12

Erster Frankfurter SC

- WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921

13:8

SV Bietigheim

- SV Weiden 1921

6:18

1.FCN Schwimmen

- 1. BSC Pforzheim

am 26.11.

SSV Zuffenhausen

- SV Würzburg 05

am 02.12.

PSV Stuttgart

- SG Wasserball Leimen/Mannheim

am 17.12



16.11.2017
Weidens Wasserballer vor nächster Pokalaufgabe
Favorisiert nach Bietigheim
 
(prg) Nach dem Pokal-Aus im Achtelfinale des Deutschen Wasserballpokals, gegen Plauen letzte Woche, stehen die Wasserballer des SV Weiden vor der nächsten Pokalaufgabe im Süddeutschen Wasserball-Pokal 2018. Diesmal favorisiert, reist der Titelverteidiger aus der Oberpfalz am kommenden Samstag zum 2-Liga-Aufsteiger nach Bietigheim zum Achtelfinale des Wettbewerbes. Erst eine Woche später starten die Weidener in Friedberg die Ligasaison. Das erste Ligaheimspiel findet am 2. Dezember statt, Gegner ist dann erneut der SV Bietigheim.
 
Die Mannschaft um den Coach Thomas Aigner wird zwar nicht in voller Besetzung nach Bietigheim reisen, bleibt aber trotzdem gegen den Aufsteiger favorisiert. Torwart Matthias Kreiner und Center Jakob Ströll werden fehlen, dafür wird es aber ein Doppelcomeback im Tor der Weidener geben. Christopher Klein, der vor Saisonbeginn in die Oberpfalz zurückkehrte und Florian Modl, der die Mannschaft im Training unterstützt, werden die Aufgaben im Weidener Tor vom Kreiner und Alexander Erhardt in dieser Pokalpartie übernehmen. Den Ausfall Strölls auf der Centerposition kann Aigner zwar nicht eins zu eins ersetzen, dafür werden aber die Nachwuchsspieler mehr Einsätze bekommen.
 
Die Saisonziele der Weidener sind klar definiert, sie wollen die beiden Meistertitel der Liga und im Pokal aus Vorjahr verteidigen, aus diesem Grund ist ein Sieg im Achtelfinale in Bietigheim für die Oberpfälzer Pflicht. Die Verantwortlichen sind sich jedoch einig, Selbstläufer wird es in der Saison genauso wenig geben, wie in der Vergangenheit. Bei aller Zuversicht, es muss zuerst gespielt werden.
 
Die Weidener werden voraussichtlich in folgender Aufstellung auftreten:
Christopher Klein und Florian Modl im Tor, Nikolaj Neumann, Alexander Hinz, Michael Trottmann, Thomas Kick, Philipp Sertl, Dennis Reichert, Stephan Schirdewahn, Robert Reichert, Marek Janecek, Andreas Jahn und Sean Ryder
Trainer Thomas Aigner
 
Süddeutsche Wasserball-Pokal 2018
Achtelfinale-Spielansetzung

 

21.10.17

SC Wasserfr. Fulda 1923

-         SG Stadtwerke München

15:12

12.11.17

Erster Frankfurter SC

-         WSV Vorwärts Ludwigshafen 1921

13:8

18.11.17

SV Bietigheim

-         SV Weiden 1921


26.11.17

1.FCN Schwimmen

        -      1. BSC Pforzheim


02.12.17

SSV Zuffenhausen

-         SV Würzburg 05


17.12.17

PSV Stuttgart

-         SG Wasserball Leimen/Mannheim




12.11.2017
Plauen doch eine Nummer zu groß
SV-Wasserballer verlieren im Pokal

(prg) Nur Außenseiterchancen wurden den Weidener Wasserballern vor der Achtelfinalpartie im deutschen Pokal am vergangenen Samstag in der Weidener Thermenwelt eingeräumt. Gut 10 Minuten hielten die Oberpfälzer tapfer gegen den ambitionierten Bundesligisten, doch dann ging ihnen die Luft aus. Mit dem 9:16 Endergebnis wollen sich die Weidener nicht so einfach abfinden, zumal der glänzend aufgelegter Goalkeeper Matthias Kreiner schlimmeres verhinderte. Dennoch überzeugten die Max-Reger-Städter mit Geschlossenheit und Disziplin und müssen sich um den Ligastart nicht großartig sorgen.

Jakob Ströll eröffnete die Partie mit einem Treffer in Überzahl, ehe die Gäste mit drei Toren in Folge 1:3 markierten. Weitere Überzahl und wiederholt Ströll verkürzte auf 2:3 zur Viertelpause. Thomas Kick glich zum Beginn des zweiten Viertels sogar aus, doch danach ging nicht mehr viel für die Hausherren. Die Gäste aus Vogtland sammelten sich allmählich und setzte sich Tor für Tor ab. Schon Anfangs zweiten Viertels verabschiedete sich Sean Ryder nach seinem dritten Waserverweis vom Spiel, kurze Zeit später kassierte Kapitän Thomas Kick seine zweite Zeitstrafe und musste ganz vorsichtig agieren, um im Spiel zu bleiben. Damit eröffneten sich für die Plauener neue Mögichkeiten, die sie gekonnt nutzten und in 6 Folgetreffer ummünzten. Erst beim Spielstand 3:9 anfangs dritten Viertels gelangt es Nikolaj Neumann mit einem schönen Fernschuss der vierter Treffer der SV-ler. Thomas Kick verkürzte zwischenzeitig auf 5:9, doch um das Spiel noch zu drehen waren die Bundesligisten zu stark. Das Spiel wurde ausgeglichener, verlief aber weiterhin unter Kontrolle der Vogtländer.

Starker Kreiner zwischen den Pfosten.
Während der gesamten Partie stich ein Akteur besonders heraus, Weidener Torwart Matthias Kreiner war der Mann des Abends, der mit tollen Paraden überzeugte und seine Vordermänner vor einer Klatsche schützte: "Matze hat heute einen grandiosen Job gemacht, parierte einige wirklich starke Würfe und verdiente sich damit, trotz unserer Niederlage, für uns den Titel "Spieler des Tages". Die Mannschaft hat kämpferisch überzeugt, auch die konditionelle Verfassung ist in Ordnung, wir müssen es aber eingestehen, dass die Plauener für uns doch eine Nummer zu groß sind. Durch häufige, unnötige Ballverluste im Spielaufbau, ließen wir sie aufspielen und bei 3:9 war die Messe bereits gelesen. Für den Ligastart dürfen wir aber zuversichtlich bleiben" analysierte Aigner direkt nach dem Spiel.

Wieder Ruhe um Hauptverein
Die Weidener, die mit einer sehr jungen Mannschaft gegen den, mit ungarischen Spielern gespickten, Gästen phasenweise sehr gut aussahen, bestätigten an diesem Abend eine gute Entwicklung, Abteilungsleiter Irek Luczak äußerte sich optimistisch: "Endlich ist unsere Vereinszukunft geklärt, wir haben mit unserer Neustrukturierung im Verein neue Perspektiven und können uns jetzt voll und ganz auf den Sportbetrieb konzentrieren. Die Mannschaft ist sehr jung, macht aber einen sehr guten Eindruck und ich sehe in dem aktuellen Konstrukt viel Potenzial". Er bedankte sich bei dieser Gelegenheit auch bei allen Beteiligten, die einen Tag früher, während der außerordentlichen Mitgliederversammlung, die vielversprechenden Veränderungen im Hauptverein auf den Weg brachten und mit Ilona Rath-Lux eine neue Vereinsvorsitzende wählten: "uns fiel ein riesen Brocken vom Herzen, das war ein sehr guter Tag für unseren Verein" lobte Luczak die jüngste Entwicklung im Verein.

SV Weiden - SVV Plauen 9:16 (2:3, 1:5, 3:5, 3:3)
Schiedsrichter: Jens Boysen, Robert Kovacs
Wasserverweise: Weiden 11+Strafwurf, Plauen 9+Spielzeitstrafe
Zuschauer: 95

SV Weiden spielte mit Matthias Kreiner im Tor,
Nikolaj Neumann (3 Tore), Alexander Hinz, Michael Trottmann, Thomas Kick (3), Denis Reichert, Stephan Schirdewahn, Rbert Reichert, Marek Janecek, Cedrik Zupfer, Sean Ryder, Philipp Sertl (1) und Jakob Ströll (2)
Trainer Thomas Aigner

Deutscher Wasserball-Pokal 2018
Ergebnisse der Achtelfinalspiele

Formularbeginn




Wassersportfreunde von 1898 Hannover - SSV Esslingen 13:2



SV Weiden 1921 - SVV Plauen 9:16



SGW Rhenania/BW Poseidon Köln - Duisburger SV 1898 7:10



SC Neustadt/Weinstraße - SG Neukölln Berlin 11:13 n.5m



SV Ludwigsburg 08 - ASC Duisburg 7:19



OSC Potsdam - White Sharks Hannover 10:9



SV Poseidon Hamburg - Wfr. Spandau 04 1:32



SC Wedding 1929 - SV Bayer Uerdingen 08 am 12.Dezember

Formularende


10.11.2017
Ligastart für SV Weiden vertagt
Jetzt kommt Plauen

(prg) Eigentlich hätten die Weidener Wasserballer am kommenden Wochenende in den Betrieb der 2. Wasserball-Liga Süd steigen sollen. Nach dem Sieg in der 2.Runde des Deutschen Wasserball-Pokals in Duisburg, musste jedoch die Begegnung vom 11. November beim SV Würzburg auf den 16. Dezember verlegt werden. Am kommenden Samstag wird dafür das Achtelfinale gegen den SV Vogtland Plauen in der Weidener Thermen-Welt steigen. Ein Schmankerl für die Weidener Wasserballanhänger. Das Spiel beginnt um 18,00 Uhr.

Die Weidener sind die letzten, noch im Wettbewerb verbliebenden Zweitligisten und genießen, aufgrund der Ligazugehörigkeit das Heimrecht. Die Vogtländer, die seit drei Jahren als „Scharniermannschaft“ zwischen der Gruppen A und B der Deutschen Wasserball-Liga gelten und gespickt mit ungarischen Halbprofis weiter um den Aufstieg in die A-Gruppe kämpfen, sind sicherlich alles andere als eine leichte Aufgabe für die Zweitligisten aus der Oberpfalz. Doch die Mannen um den ehrgeizigen Coach Thomas Aigner, sehen sich nicht automatisch als Verlierer dieser Partie: „Das ist ein sehr attraktiver Gegner für uns. Eine Mannschaft, die nominell, wie personell weit über uns im Ranking steht, die wir gut kennen und aber nicht fürchten, muss uns zuerst Zuhause schlagen. Wir haben nichts zu verlieren und versuchen, bei allem Respekt, befreit aufzuspielen. Wir freuen uns auf das Spiel und hoffen auf ein richtiges Event, kurz vor Ligastart in der Thermenwelt“ äußerte sich der Weidener Trainer direkt nach der Achtelfinalauslosung.

Die Vogtländer schlugen in der zweiten Pokalrunde den Vertreter der 2. Wasserball-Liga West, klar mit 21:5 Toren und hinterließen entsprechende Duftmarke im Westen. In der Bundesliga gewannen sie zum Auftakt beim Aufsteiger Köln, verloren vor zwei Wochen gegen den starken SV98 Duisburg und schlugen auswärts mit 14:12 den zweiten Aufsteiger SV08 Ludwigsburg und kletterten damit auf den Tabellenrang zwei der DWL-Gruppe B. Eine Bilanz, die sich sehen lässt und für einen Zweitligisten Weiden eine Herausforderung darstellt. Man wird sehen, ob die Oberpfälzer gegen die ambitionierten Plauener standhalten können. Die Verantwortlichen sind sich einig, dass die Mannschaft in kompletter Besetzung auftreten und einen sehr guten Tag erwischen muss, um das Viertelfinale zu erreichen.

Eine Woche später, am 18. November müssen die SV-ler im nächsten Pokalwettbewerb ran. Im Süddeutschen-Wasserballpokal 2018 gastiert der Titelverteidiger aus Weiden beim 2.Liga-Aufstieger Bietigheim. Nachdem das Spiel in Würzburg verlegt wurde, werden die Max-Reger-Städter erst am 25. November in Friedberg die Runde beginnen. Das erste Liga-Heimspiel findet am 2. Dezember gegen den früheren Pokalgegner Bietigheim statt, aber bereits am Samstag gegen Plauen sollen die Anhänger der Weidener auf Geschmack kommen. Die Mannschaft hofft auf regen Zuschauerbesuch.


Deutscher Wasserball-Pokal 2018

Achtelfinale:

Wassersportfreunde von 1898 Hannover

- SSV Esslingen


SC Wedding 1929

- SV Bayer Uerdingen 08


SGW Rhenania/BW Poseidon Köln

- Duisburger SV 1898


SC Neustadt/Weinstraße

- SG Neukölln Berlin


SV Weiden 1921

- SVV Plauen


SV Ludwigsburg 08

- ASC Duisburg


OSC Potsdam

- White Sharks Hannover


SV Poseidon Hamburg

- Wfr. Spandau 04




22.10.2017
Weiden im Achtelfinale
SV Wasserballer siegen klar in Duisburg

(prg) Nach dem klaren Sieg in der ersten Runde des Deutschen Pokals gegen Bochum bekamen die Weidener Wasserballer ein Losglück und mussten zwei Wochen später beim Oberligisten DJK-SV Duisburg um den Einzug ins Achtelfinale spielen. Die Reise in den Pott am vergangenen Samstag hat sich, trotz Ausfälle dreier Leistungsträger, gelohnt. Der SV Weiden gewann deutlich mit 17:7 Toren und verbleibt als einzige Zweitligist in der Runde der besten 16 Teams Deutschlands im Rennen. Die nächste Runde ist für den 11. November angesetzt, sicher ist, dass die Weidener (die rangniedrigste im Lostopf) das Heimrecht genießen dürfen. Man kann auf jeden Fall mit einer hohen Hürde rechnen, vielleicht gastiert sogar wieder mal ein Hochkaräter in der Thermenwelt.

In der Vorbereitungsphase hat es kaum jemand erwartet, wie die Weidener sich schon vor zwei Wochen in Weiden präsentierten. Auch in der zweiten Runde in Duisburg dürften sich die Arme, nach dem Schwimmtraining unter der Woche, noch schwer anfühlen. Das Fehlen von Thomas Kick, Andreas Jahn und Matthias Kreiner erleichterten die Auswärtsaufgabe keinesfalls: "Das Spiel hätte auch besser laufen können, wir erlaubten uns zu viele individuelle Fehler und unnötige Wasserverweise, was viel Kraft kostete. Das Überzahlspiel war nicht gut, wurde häufig durch überhastete Abschlüsse vergeben. Aber man muss auch sagen, dass in der Trainingsphase und nach der langen Anreise keine Wunder zu erwarten sind" analysierte Trainer Thomas Aigner nach der Partie in Duisburg. Sean Ryder und Philipp Sertl lobte Aigner für überzeugende Leistungen, die das gesamte Team, mit vielen Einsetzen der Nachwuchskräfte, zum Sieg führten.

Sean Ryder eröffnete die Partie im Duisburger Stadionbad mit seinem ersten Treffer schon im Auftaktangriff. Nach zwei abgewehrten Unterzahlen erhöhte erneut Ryder auf 2:0 aus Sicht der Oberpfälzer Gäste. Erst die dritte Überzahl der Hausherren endete mit einem Treffer zum 1:2 Pausenstand nach dem Auftaktviertel. Der zweite Abschnitt gehörte schon ganz den Gästen aus Weiden. Nach 5:1 im zweiten Viertel wechselten die Teams mit einem deutlichen 7:2 Halbzeitstand die Seiten. Im dritten Viertel machten sich, die vom Trainer angesprochenen Abschlussfehler breit, aber auch diesen Abschnitt entschieden die Max-Reger-Städter für sich und erhöhten sogar auf 10:2 zur letzten Pause. Im Schlussviertel bemühten sich die Duisburger zwar, das Spielergebnis noch zu retten, es reichte aber auch nicht mehr, um die SV-ler an diesem Abend zu verunsichern. Ganz im Gegenteil, die Weidener behielten die Oberhand und schlossen die Partie über 7:4 im Schlussabschnitt zum verdienten 17:7 Endstand ab.

DJK-SV Disburg - SV Weiden 7:17 (1:2, 1:5, 1:3, 4:7)

Wasserverweise: Duisburg 6, Weiden 9+Strafwurf

Schiedsrichter: Frank Rohleder und Andreas Hiltmann


SV Weiden spielte mit Alexander Erhardt im Tor,
Nikolaj Neumann (1 Treffer), Alexander Hinz, Michael Trottmann, Stephan Schirdewahn, Denis Reichert, Robert Reichert (1), Marek Janecek (5), Sean Ryder (3), Philipp Sertl (5)und Jakob Ströll (2),
Trainer Thomas Aigner

Deutscher Wasserball-Pokal 2018

Ergebnisse 2.Runde


SGW Brandenburg

- Duisburger SV 1898

6:20

DJK-SV Poseidon Duisburg 1921

- SV Weiden 1921

7:17

SV Würzburg 05

- SV Ludwigsburg 08

6:15

Erster Frankfurter SC

- SC Wedding 1929

3:13

SV Krefeld 1972

- SC Neustadt/Weinstraße

7:8

SV Zwickau von 1904

- SGW Rhenania/BW Poseidon Köln

4:12

Wasserball Union Magdeburg

- SV Poseidon Hamburg

6:13

SGW SC Solingen/Wfr. Wuppertal

- SVV Plauen

5:21


Das Achtelfinale soll planmäßig am 11. November ausgespielt. Die Ergebnisse der Auslosung folgen.



19.10.2017
Deutscher Wasserball-Pokal: Achtelfinale im Visier
Schwimmverein Weiden in der 2. Runde beim Oberligisten
 
(prg) Die Weidener Wasserballer stecken zwar immer noch mitten drin, in der Saisonvorbereitung, müssen jedoch am kommenden Samstag gleich das zweite Pflichtspiel der neuen Saison bestreiten.
In der zweiten Runde des Deutschen Wasserballpokals 2018 (15:10 in der ersten Runde gegen Blau-Weiß Bochum) reisen die Oberpfälzer zum einzigen, noch im Wettbewerb verbliebenen Oberligist, DJK-SV Duisburg. Der NRW-Oberligist profitierte vom Rückzug des Altmeisters SV Cannstatt und erreichte durch ein Freilos die Runde zwei. Nominell sind die Gäste aus der Oberpfalz favorisiert, auch wenn sie nicht vollständig auf die Westreise gehen. Wichtige Spieler werden fehlen, dafür muss die Nachwuchsreihe ran.

 
In der zweiten Runde wurden die acht B-Gruppen-Vertreter der Deutschen Wasserball-Liga zu den Siegern der ersten Runde in den Lostopf beigemischt. Keinen davon erwischten die Weidener in der Auslosung, dafür einen rangniedrigsten aus dem Teilnehmerfeld, den Oberligist aus DJK-SV Duisburg. Nachdem mit Bochum der Vizemeister der 2. Wasserball-Liga West in der ersten Runde bereits besiegt wurde, sind die Chancen, einen NRW-Oberligist zu bezwingen natürlich sehr groß, doch die Weidener werden nicht in Vollbesetzung nach Duisburg fahren.
Kapitän Thomas Kick, Andreas Jahn und Sean Ryder, sind aus privaten Gründen nicht verfügbar, damit fehlen wichtige Stützen des Teams in der Abwehr, wie auch im Sturm.
Trainer Thomas Aigner muss es versuchen, die Lücken mit jüngeren Spielern zu schließen und mit einer geschlossenen Energieleistung dem Oberligist Paroli zu bieten, um das Achtelfinale zu erreichen:
"In dieser Trainingsphase sind keine Wunder zu erwarten und die Ausfälle lassen sich nicht einfach so kompensieren. Dennoch, fahren wir nach Duisburg, um zu gewinnen, das ist klar. Wenn wir in der ersten Runde siegten, wollen wir natürlich mehr, auch, wenn es im Achtelfinale schon gegen die besten Teams Deutschlands gehen und schon die Endstation drohen würde" so Aigner zu der Aufgabe am Rhein.
Im Achtelfinale stoßen die Teams der DWL-Gruppe A dazu, also die besten acht Teams Deutschlands, dafür steigen aber die Chancen auf ein weiteres Heimspiel, denn die rangniedrigere Mannschaft bekommt nach der Auslosung das Heimrecht. Selbst dafür wollen die Weidener die dritte Runde erreichen.

 
Deutscher Wasserball-Pokal 2018

2. Runde, Ansetzungen:
SGW Brandenburg -  Duisburger SV 1898
DJK-SV Poseidon Duisburg 1921 -  SV Weiden 1921
SV Würzburg 05 -  SV Ludwigsburg 08
Erster Frankfurter SC -  SC Wedding 1929
SV Krefeld 1972 -  SC Neustadt/Weinstraße
SV Zwickau von 1904 -  SGW Rhenania/BW Poseidon Köln
Wasserball Union Magdeburg -  SV Poseidon Hamburg
SGW SC Solingen/Wfr. Wuppertal -  SVV Plauen


9.10.2017
SV-Wasserballer in Spiellaune
Klarer Sieg im Deutschen Pokal
 
(prg) In der Vorbereitungsphase hat es noch kaum jemand erwartet, die Weidener Wasserballer zeigten am vergangen Samstag Spiellaune und siegten klar, mit 15:10 Toren, gegen den Westdeutschen Vertreter SV Blau-Weiß Bochum in der ersten Runde des Deutschen Wasserballpokals 2018. Nächster Gegner ist ein Vertreter der NRW-Oberliga DJK-SV Duisburg, der die Oberpfälzer bereits am 21. Oktober erwartet.
 
Kapitän Thomas Kick eröffnete die Partie mit seinem ersten Treffer knappe zwei Minuten nach Spielanpfiff. Die Gäste aus Bochum glichen kurze Zeit später in Überzahl aus, doch dies sollte der einzige Gleichstand in dieser Pokalpartie bleiben. Die Weidener setzten sich nach und nach ab, spielten ihre Aktionen meist gelungen aus, scheiterten aber noch öfter im Abschluss. Nach 4:3 im ersten Spielabschnitt folgte 5:3 im zweiten und damit eine 9:6 Führung zur Hauptzeit. Im dritten Viertel konnten die Hausherren ihre Führung zwar nicht mehr ausbauen, verteidigten jedoch den Halbzeitvorsprung von drei Toren zur letzten Viertelpause. Im Schlussviertel bemühten sich die Gäste zwar, nochmals ran zu kommen, es reichte aber nicht mehr, um die SV-ler an diesem Abend zu bezwingen. Ganz im Gegenteil, die Weidener behielten die Oberhand und schlossen die Partie mit drei Treffern in Folge zum verdienten 15:10 Endstand.
 
Thomas Aigner, der die Trainerverantwortung am Beckenrand übernahm, war sichtlich zufrieden mit der Leistung der Mannschaft und lobte vor allem die richtige Einstellung der Truppe: „Für das erste Spiel fand ich die Leistung extrem gut. In unseren Reihen haben alle, ohne Ausnahme richtig gekämpft und man hat gesehen, dass sie Spaß am Spiel hatten. Auch mit dem Überzahlspiel dürfen wir zufrieden sein. Die Angriffe wurden fast immer richtig gut ausgespielt, im Anschluss hatten wir aber manchmal ein wenig Pech. Jetzt haben wir noch einige Wochen, um uns für den Ligastart zu wappnen und die nächste Pokalhürde in Duisburg scheint für uns auch machbar“.
 
SV Weiden – SV Blau-Weiß Bochum 15:10 (4:3, 5:3, 2:2, 4:2)
Wasserverweise: Weiden 7, Bochum 6 + 1x Spielzeitstrafe
Schiedsrichter: Jan Hoffmann und Peter Schneider
 
SV Weiden spielte mit Matthias Kreiner im Tor,
Nikolaj Neumann (3 Treffer), Alexander Hinz (2), Michael Trottmann (1), Thomas Kick (1), Stephan Schirdewahn, Andreas Jahn (2), Sean Ryder (4), Philipp Sertl und Jakob Ströll (2)
Trainer Thomas Aigner
 
Deutscher Wasserball-Pokal 2018
Ergebnisse 1.Runde
 
SG Schöneberg Berlin - SV Ludwigsburg 08 1:10
SGW Brandenburg - SpVg Laatzen 1894 11:8
HSC Hellas-1899 Hildesheim - Wasserball Union Magdeburg 12:14
HSG Warnemünde - SGW SC Solingen/Wfr. Wuppertal 3:13
Erster Frankfurter SC - Hamburger TB von 1862 18:5
SV Zwickau von 1904 - SG Stadtwerke München 12:11
SV Weiden 1921 - SV Blau-Weiß Bochum 15:10
SG Wasserball Leimen/Mannheim - SGW Rhenania/BW Poseidon Köln 8:18

 

Auslosung 2. Runde (Spieltag 21.10.2017)

SGW SC Solingen/Wfr. Wuppertal - SVV Plauen
SV Würzburg 05 - SV Ludwigsburg 08
SGW Brandenburg - Duisburger SV 1898
Wasserball Union Magdeburg - SV Poseidon Hamburg
DJK-SV Poseidon Duisburg 1921 - SV Weiden 1921
Erster Frankfurter SC - SC Wedding 1929
SV Krefeld 1972 - SC Neustadt/Weinstraße
SV Zwickau von 1904 - SGW Rhenania/BW Poseidon Köln


5.10.2017
Deutscher Pokal zum Saisonauftakt in Weiden
SV Blau-Weiß Bochum zu Gast in der Therme

(prg) Die Weidener Wasserballer befinden sich zwar noch mitten drin, in der Saisonvorbereitung, müssen jedoch am kommenden Samstag schon das erste Pflichtspiel der neuen Saison bestreiten. In der ersten Runde des Deutschen Wasserballpokals 2018 treffen die Oberpfälzer auf den traditionsreichen Verein SV Blau-Weiß Bochum, dem SV wurde dabei Heimrecht zugelost. Das Spiel beginnt um 18,00 Uhr, es gelten noch die Saisoneintrittskarten der vergangenen Saison.

In der ersten Runde nehmen die 16 Halbfinalisten der regionalen Pokalwettbewerbe Ost, West, Nord und Süd der letzten Saison teil. In der zweiten Runde stoßen die Bundesligisten der DWL-Gruppe B dazu, in der dritten Runde dann, die besten acht Teams Deutschlands. Die Weidener gewannen in der letzten Saison neben der Süddeutschen Meisterschaft (Sieger der 2. Wasserball-Liga Süd) auch den Süddeutschen Pokal und sind damit automatisch für den Deutschen Pokal qualifiziert.
Die Mannschaft um die Routiniers Sean Ryder, Thomas Kick, Thomas Aigner und Andreas Jahn freut sich auf den ersten Test während der intensiven Saisonvorbereitung:
"Es ist gut, eine Zwischenmeldung der aktuellen Verfassung aus dem Spiel zu erhalten. Die Bochumer, die ähnlich strukturiert, wie wir sind, haben einige routinierten Spieler in ihren Reihen aber auch viele jüngeren, das passt uns. Wir müssen abwarten, in welcher Aufstellung sie nach Weiden kommen, dürfen aber sicher sein, dass sie uns einiges abverlangen werden. Wir müssen aber auch wissen, dass in dieser Trainingsphase noch keine richtige Spielform zu erwarten ist, wo das Trainingspensum noch so hoch ist" freut sich Kapitän Thomas Kick aufs Wasserballspielen.
Die Westdeutschen belegten in der vergangenen 2.Liga-West-Saison punktgleich mit dem Sieger und DWL-Aufsteiger Rhenania/Poseidon aus Köln. Lediglich eine schwächere Tordifferenz, im Vergleich mit dem Westmeister aus Köln, hielt die Bochumer von der Teilnahme am Aufstiegsturnier ab. Es wird also ein Gegner in der Thermenwelt erwartet, der mindestens auf der gleichen Augenhöhe mit den Hausherren steht.


Bis auf Marek Janicek, der mit seiner Tschechischen Nationalmannschaft EM-Qualifikation in Portugal bestreitet, müssten auch alle Spieler des aktuellen Kaders zur Verfügung stehen. Schade nur, dass die Jugendspieler, die mit Zweitstartrecht für Weiden gemeldet sind, im Pokalwettbewerb nicht spielberechtigt sind, sie hätten sich sicherlich auf den Einsatz gefreut.

Deutscher Wasserball-Pokal 2018

1. Runde, Ansetzungen:


SG Schöneberg Berlin - SV Ludwigsburg 08
SGW Brandenburg - SpVg Laatzen 1894
HSC Hellas-1899 Hildesheim - Wasserball Union Magdeburg
HSG Warnemünde - SGW SC Solingen/Wfr. Wuppertal
Erster Frankfurter SC - Hamburger TB von 1862
SV Zwickau von 1904 - SG Stadtwerke München
SV Weiden 1921 - SV Blau-Weiß Bochum
SG Wasserball Leimen/Mannheim - SGW Rhenania/BW Poseidon Köln



1.10.2017
Weidens Wasserballer vor Saisonstart
Am Samstag Deutscher Pokal in Thermenwelt

(prg) Die Weidener Wasserballer befinden sich mitten in den Saisonvorbereitungen, müssen aber bereits am kommenden Wochenende das erste Pflichtspiel der neuen Saison bestreiten. Am Samstag gastiert mit dem SV BW Bochum ein Vertreter der 2. Wasserball-Liga West in der Weidener Thermenwelt in der ersten Runde des Deutschen Wasserballpokals 2018. Die Begegnung beginnt um 18,00 Uhr.

Die Westdeutschen werden ungefähr am gleichen Niveau, wie die Max-Reger-Städter eingeschätzt, sodass einem spannenden Pokalabend nichts im Wege stehen dürfte. Vielleicht schaffen es die Oberpfälzer, mit ihrem ersten Auftritt in der neuen Saison eine Duftmarke zu setzen und ihre Anhänger in eine interessante Saison einzuführen. Sicher bleibt es jedoch, dass dieses Spiel, gerade in der Vorbereitungsphase, nicht unbedingt die Aussagekraft besitz, um daraus irgendwelche Schlüsse für den weiteren Saisonverlauf zu ziehen. Es bringt aber sicherlich die ersten Erkenntnisse über die aktuelle Verfassung der Spieler und die sind wichtig für die weitere Trainingsplanung.

Der Double-Sieger der vergangenen Saison, Meister der 2.Wasserball-Liga Süd und Süddeutscher-Pokalsieger SV Weiden, hat einiges zu verteidigen und bezeichnet die Aufgabe selbst als sehr schwierig. Zu einem ist die 2.Liga Süd, durch den Bundesligaabstieg von SV Würzburg und SV Cannstatt, so stark einzuschätzen, wie schon lange nicht mehr. Zum anderen befindet sich die Oberpfälzer Mannschaft in einem kleinen personellen Umbruch. Ein großer Hoffnungsträger der Weidener Louis Brunner (19) begann im Juli sein Studium in den USA und steht damit dem Schwimmverein nicht mehr zur Verfügung. Torwarttalent Matthias Kreiner (19) beginnt im Oktober sein Studium in München und wird damit nur eingeschränkt das Tor seiner Mannschaft hüten können. Außerdem ist noch die Personalie des Linkshänders Andras Langmar (24) nicht endgültig geklärt, sodass auch sein Einsatz in der kommenden Saison nicht sicher scheint. Auf der anderen Seite gibt es nur einen Neuzugang, oder vielmehr ein Comeback des Torwartes Christopher Klein, der nach absolviertem Studium in Erfurt in die Heimat zurückkehrt. Die Verantwortlichen betonen damit die Absicht, die Strukturen neu und auf eigenen Gewächsen ausrichten zu wollen. Mit Denis und Robert Reichert (16), sowie Toni Hinz (15) und Andreas Widiker (14) verbindet die Wasserballabteilung des Schwimmvereines große Hoffnungen. Mit den Routiniers Thomas Kick, Sean Ryder und Andreas Jahn, könnte es eine ideale Mischung geben, eine schlagkräftige Truppe zu bilden, um abgesteckte Saisonziele zu erreichen. Das primäre Ziel der Weidener ist, nach eigenen Ansagen, das Double-Erfolg der letzten Saison zu verteidigen und die Mannschaft zu konsolidieren. In wie weit ein Weideraufstieg überhaupt ins Gespräch kommt, das wird sicherlich nicht vor Frühjahr nächstes Jahres thematisiert werden, zumal die Gewissheit über die Zukunft des Hauptvereines frühestens im November dieses Jahres zu erkennen scheint. Unabhängig davon arbeitet die Mannschaft jedoch fleißig für eine gute Saison und absolvierte ,selbst im September, 25 Trainingseinheiten im Becken.

Der Spielplan der 2. Wasserball-Liga Süd steht zwar seit einer Woche, muss jedoch durch die Ligaleitung noch bestätigt und veröffentlicht werden. Dem vorliegenden Entwurf nach, beginnen die Weidener die neue Saison am 11. November in Würzburg, dann folgt ein weiteres Auswärtsspiel am 25. November in Friedberg, ehe es zum Saisonauftakt in Weiden, am 2. Dezember gegen Bietigheim, kommt.

Ein gesonderter Vorbericht für das Pokalspiel und eine Saisonvorschau mit amtlichen Spielterminen folgen in den nächsten Tagen. Für das Pokalspiel am Samstag behalten die Dauerkarten 2016/2017 ihre Gültigkeit.



Herren I