Herren I

2. Wasserball-Bundesliga

Saison 2018 / 2019

11.11.2018
Furioser Start reicht nicht aus
White Sharks zu stark für die Weidener

(prg) Über zwei Jahre lang mussten die Weidener Wasserballanhänger warten, um wieder, wie in den Jahren 2007-2016, Wasserball-Bundesliga live zu sehen zu bekommen. Am vergangenen Samstag war es endlich soweit, am Abend gastierte der Tabellenführer der Pro-B Gruppe der Deutschen Wasserall-Liga in der Weidener Thermenwelt. Trotz eines furiosen Starts der Oberpfälzer und einer soliden Leistung reichte es nicht, den Pro-A Absteiger zu bezwingen. Am Ende verloren die SV-ler doch ein wenig zu deutlich mit 11:17 Toren.

Die motivierten Hausherren legten, nach eine Schweigeminute, zu Ehren des kürzlich verstorbenen Freund, Vater, Weggefährten und Sponsor Ballou Ströll, wie die Feuerwehr los. Die Zuschauer konnten es kaum glauben, wie schnell die ersten drei Tore der SVler fielen. Es dauerte keine zwei Minuten und es stand bereits 3:0 aus Sicht des Aufsteigers. Der Gästetrainer Milan Sagat, vom Verlauf des Spielbeginns sichtlich überrascht, nahm seine erste taktische Auszeit, um seine Mannen wach zu rütteln und es wirkte.
Deutlich geordneter gingen die Gäste, nach der Auszeit zur Werke, erarbeiteten sich prompt drei Überzahlen in Folge, die sie allersamt in Tore zu umwandeln wussten und glichen schon am Ende der vierten Spielminute 3:3 aus. Der Druck ließ auch nach dem Ausgleich nicht nach, die Mannen um den Kapitän Thomas Kick kassierten auch das vierte Gegentor in Folge (3:4), ehe Sean Ryder, der am Ende des Spiels zum Spieler des Tages gekürt wurde, den 4:4 Ausgleichstreffer erzielte. Die Zuschauer sahen ein sehr intensives, körperbetonntes aber stets ein faires Wasserballspiel, in dem die Gäste immer wieder mit sehr schnellen Konterangriffen die Weidener an ihre Grenzen brachten.
Die Weidener hielten sehr gut mit, sehr engagiert und bemüht im Angriff wurden sie nicht immer durch einen Treffer gelohnt, da waren die Sharks auf der anderen Seite meist effektiver.

Nach 4:6 im ersten und 2:3 im zweiten Viertel wechselten die Teams mit 6:9 die Seiten. Auch im dritten Viertel überzeugten die SV-ler mit einem sehr ordentlichen Spiel, auch wenn sie es nicht schaften, zu verkürzen. Es ging 3:3 im dritten Abschnitt aus und es stand 9:12 zur letzten Viertelpause. Den Anfang des Schlussviertels verschliefen die Reger-Sädter ein wenig, kassierten wiederholt drei Gegentore in Folge (9:15) und begruben damit alle Chancen, das Spiel noch zu drehen. Trotzdem kämpften sich die Aigner-Schützlinge couragiert ins Spiel zurück und boten den Zuschauern einen sehr beachtenswerten, ordentlichen Spielabschluss. Am Ende, wie erwähnt, mit 11:17 ein wenig zu deutlich aber verdient, stiegen die Gäste aus Niedersachsen als Sieger aus dem Becken. Die Zuschauer bedankten sich trotzdem mit stehenden Ovationen für das spannende Wasserballspiel.


"Wir waren sehr bemüht und engagiert vorne, müssten vielleicht die eine oder andere Chance mehr verwandeln, das war aber schon gut. In der Verteidigung dafür leisteten wir uns zu viele einfache Fehler und kassierten die Gegentore viel zu leicht, das war heute entscheidend. Dennoch können wir mit der Leistung zufrieden sein, darauf lässt sich bauen. Das macht Spaß, zu sehen, dass die Zuschauer, trotz unserer Niederlage mitziehen und begeistert dabei sind, dafür möchten wir uns auch besonders bedanken. In engen Spielen kann es den oft Ausschlag geben, Spiele für uns zu entscheiden" erklärt zufriedene Trainer Aigner nach dem Spiel.

Das nächste Heimspiel findet in zwei Wochen statt und es kommt kein leichterer Gegner nach Weiden. Auch gegen den SV Ludwigsburg werden den Weidenern höchstens Außenseiterchancen eingeräumt. Die SV-ler versprechen jedoch zu kämpfen und wieder einen Spektakel ihren Anhängern bieten.

SV Weiden - White Sharks Hannover 11:17 (4:6, 2:3, 3:3, 2:5)
Schiedsrichter: Peter Schneider und Benjamin Kaiser
DWL-Beobachter: Olaf Kremmin
Wasserverweise: Weiden8+Strafwurf, Hannover 10
"Spieler des Tages": Sean Ryder (Weiden)

SV Weiden spielte mit
Matthias Kreiner im Tor, Nikolaj Neumann (1 Tor), Felix Glaß, Michael Trottmann (1), Thomas Kick (2), Denis Reichert, Andreas Widiker, Toni Hinz, Jakob Ströll (1), Marek Janecek, Andreas Jahn, Robert Reichert (1) und Sean Ryder (5)
Trainer Thomas Aigner

Deutsche Wasserball-Liga 2018/2019
Spielergebnisse

Pro B
SGW Rhenania/BW Poseidon Köln - SV Krefeld 1972 10:9
SV Ludwigsburg 08 - SC Wedding 1929 25:11
SV Weiden 1921 - White Sharks Hannover 11:17


Tabelle, Pro B
1. White Sharks Hannover 52:26 +26 6:0
2. SV Ludwigsburg 08 39:19 +20 4:0
3. SC Wedding 1929 33:40 -7 2:4
4. SGW Rhenania/BW Poseidon Köln 18:23 -5 2:2
5. SV Bayer Uerdingen 08 18:27 -9 2:2
6. SV Krefeld 1972 16:27 -11 0:4
7. SV Weiden 1921 16:30 -14 0:4



8.11.2018
Wasserballer vor einer ganz schweren Aufgabe
White Sharks Hannover zu Gast in der Thermenwelt

(prg) Nach zwei Jahren Abwesenheit starteten die Weidener Wasserballer vor zwei Wochen mit einer Niederlage bei Wedding Berlin in ihre insgesamt 10. Bundesligasaison. Am kommenden Samstag kommt es endlich zum Auftakt in heimischen Gewässern und es kommt gleich ein ganz schwieriger Gegner nach Weiden. Mit White Sharks Hannover bekommt der SV Weiden mit dem Tabellenführer der DWL-Gruppe B in der Thermenwelt zu tun. Der Pro-A Absteiger der vergangenen Saison startete glänzend in die neue Saison, schlug ganz klar sowohl den SV Krefeld (17:7) als auch den SV Bayer Uerdingen (18:8) zuhause und sicherte sich damit gleich zum Beginn der Runde souverän die Tabellenführung. Anpfiff ist um 18:00 Uhr.

Die Oberpfälzer sind sich der Schwere der Aufgabe sehr wohl bewusst, wollen aber so gut wie möglich gegenhalten und an weiterer Spielentwicklung arbeiten. Wenn die Hannoveraner weiterhin in der Verfassung von den ersten zwei Spieltagen auftreten, sind den Weidener höchstens Außenseiterchancen einzuräumen. Wie es aussieht, kann Trainer Aigner, anders als noch in Berlin, auf den gesamten Kader zurückgreifen: "Wir haben eigentlich ein gutes Spiel in Berlin gespielt, vergaben aber zu viele Chancen und brachten nicht genügend Druck nach vorne, allerdings haben wir unseren Center Jakob Ströll dabei schmerzlich vermisst. Am Samstag sind wir komplett und wollen auf jeden Fall den starken Gast ärgern, wir werden sehen, was geht" erklärt Aigner sportlich optimistisch und wiederholt, dass er sich mit einer jungen Mannschaft im Erstehungsprozess befände und dabei viel Geduld zu üben sei: "Wenn wir richtig arbeiten, werden wir uns weiterentwickeln, dafür müssen wir vertrauen und geschlossene Disziplin leben, das ist der Weg, den wir gehen wollen".

Man hört aus den Reihen der Mannschaft, dass nicht nur die Stimmung sehr gut sei, sondern auch die Leistungsbereitschaft stimmt. Die Oberpfälzer haben sich, im Gegensatz zu der Konkurrenz, in der Transferzeit nicht verstärkt und konzentriert sich weiterhin auf den eigenen Nachwuchs. Die Entscheidung, den Weg in die Bundesliga anzustreben war wohl überlegt, auch wenn der Leistungssprung von der 2. Liga in die DWLB bekannt hoch ist. Die Verantwortlichen wollen die Mannschaft konsolidieren und mit viel Fleiß und Kampfgeist prägen. Dabei hoffen die SV-ler, die bewährte und in den letzten Jahren vermisste Unterstützung Ihrer Anhänger bei den Heimspielen: "Mit unserem achten Mann im Rücken sind wir immer schwer zu schlagen in Weiden, deshalb hoffen und wünschen uns wir sehr, dass jetzt wieder mehr Zuschauer den Weg in die Therme finden" so der Mannschaftskapitän Thomas Kick.

Weiden spielt am Samstag voraussichtlich in folgender Aufstellung:
Matthias Kreiner im Tor, Nikolaj Neumann, Felix Glaß, Michael Trottmann, Thomas Kick, Denis Reichert, Andreas Widiker, Toni Hinz, Jakob Ströll, Marek Janecek, Andreas Jahn, Robert Reichert und Sean Ryder
Trainer Thomas Aigner

Deutsche Wasserball-Liga 2018/2019
Spielansetzungen

Pro A


Wf Spandau 04 Berlin - OSC Potsdam
ASC Duisburg - SSV Esslingen
SVV Plauen - Waspo 98 Hannover
Duisburger SV 98 - SG Neukölln Berlin

Pro B
SV Ludwigsburg - SC Wedding Berlin
SGW Rh./Pos. Köln - SV Krefeld 72
SV Weiden - White Sharks Hannover



28.10.2018
Auftaktniederlage kein Beinbruch
SV-Wasserballer verlieren 5:13 bei Wedding Berlin

(prg) Die Wasserballer des Schwimmvereins Weiden kehrten am Samstag Abend mit einer Niederlage von ihrem Bundesliga-Auftakt nach Hause: 5:13 (0:3, 1:3, 2:3, 2:4) unterlag die Mannschaft um Trainer Thomas Aigner beim SC Wedding Berlin, wobei insbesondere der schlechte Torabschluss ein besseres Ergebnis verhinderte.

Nach zwei Jahren Abwesenheit starteten die Wasserballer des Schwimmvereins Weiden am vergangenen Samstag in das Abenteuer 1. Wasserball-Bundesliga. Bereits vor dem Spiel war den Verantwortlichen bewusst, dass es in Berlin kein leichtes Unterfangen werden würde, auch wenn die Hauptstädter vor der Saison mit einigen organisatorischen Schwierigkeiten zu kämpfen hatten. Am Ende blieb den Weddingern dennoch der Kern des Teams erhalten und der Weidener Mannschaft um Kapitän Thomas Kick somit ein schwerer Auftaktgegner mit sehr langer Erstligaerfahrung.

Bereits der Start verlief dann leider nicht so wie gewünscht: Weiden kassierte in der 3. Spielminute das erste Gegentor, im Laufe des ersten Spielviertels folgten dann noch zwei weitere, sodass der SVW mit einem 0:3 Rückstand in die erste Pause gehen musste. Auch im zweiten Spielabschnitt lief es hier nicht besser aus Sicht der Gäste: Der starke Berliner Yannick Arnhold markierte hier auf Seiten der Hausherren bereits drei Tore und ließ Wedding bis auf 6:1 zur Halbzeit davonziehen. Dies bedeutete bereits die Vorentscheidung, den Reger-Städter war klar, dass solch ein Rückstand bei den heimstarken Berlinern nur äußerst schwer wieder umzukehren war. „Wir haben die Situationen eigentlich gut ausgespielt und kein schlechtes Spiel gemacht, wenn man dieses nur bis zum Torabschluss betrachtet. Der Abschluss selbst war aber leider sehr schlecht, wir haben sehr viele Chancen vergeben und uns somit selbst um ein besseres Ergebnis gebracht“ haderte Coach Thomas Aigner nach dem Spiel. Tatsächlich sah der junge, engagierte Wasserball-Trainer auch viel Gutes und wollte die Niederlage nicht allzu negativ werten

Dies bekräftigte dann auch die zweite Spielhälfte, in der die Weidener das Spiel zwar nicht mehr drehen konnten, die Partie aber deutlich knapper gestalteten und immer wieder auch sehr gute Ansätze zeigten. Mit 2:3 und 2:4 gingen jedoch auch diese Spielabschnitte verloren. Mit 5:13 musste der SVW dann die Heimreise antreten. „Ich bin gar nicht so unzufrieden mit dem Spiel und habe auch viele gute Ansätze gesehen“ so der Weidener Trainer nach dem Spiel, „die jungen Spieler, allen voran die Brüder Robert und Denis Reichert, machten ihre Sache heute wirklich ausgesprochen gut“ so der Coach weiter über die erst 17 jährigen Jungspieler.

Nun werden die Verantwortlichen diese Niederlage aber vor allem die Spielsituationen analysieren, ehe bereits am kommenden Wochenende das erste Heimspiel ansteht: Es wird dann kein geringerer als der Tabellenführer und Absteiger aus der spielstärkeren „Pro A“ White Sharks Hannover erwartet, der sich vor der Saison mit einigen sehr erfahrenen Spielern verstärken konnte und bislang zwei hohe Siege gegen die SV Krefeld 72 sowie den weiteren „Pro A“ Absteiger Bayer Uerdingen erringen konnte. Anpfiff in der Weidener Thermenwelt ist um 18 Uhr.

1. Deutsche Wasserball-Liga 2018/2019
1. Spieltag am Samstag, 27. Oktober 2018

Wedding Berlin – SV Weiden 13:5 (3:0, 3:1, 3:2, 4:2)
Wedding: Lis – Arnhold (4 Tore), Isensee, Schlegelmilch (1), Hurpin, Burde, Hübscher, Sulitze (2), Cecarini, Meißner Mo. (1), Langner (1), Donner (1), Meißner Me. (3), Trainer Sven Marschalek
Weiden: Kreiner – Neumann (1), Glaß, Trottmann, Kick, Reichert D., Reichter R. (1), Janecek, Jahn (2), Ryder (1), Guarini, Trainer Thomas Aigner

Schiedsrichter: Uhlrich, Müller
Zeitstrafen: Wedding 14, Weiden 7 + 2 Strafwürfe
Spieler des Tages: Lagner (Wedding)


Pro A
SSV Esslingen – Spandau Berlin 4:17
ASC Duisburg – SVV Plauen 21:9
OSC Potsdam – Duisburger SV 98 15:8

Pro B
White Sharks Hannover – Bayer Uerdingen 18:8
Wedding Berlin – SV Weiden 13:5
SGW Köln – SV Ludwigsburg 8:14

Tabelle Pro A
1. ASC Duisburg 4:0 Punkte
2. Spandau Berlin 4:0 Punkte
3. Waspo Hannover 2:0 Punkte
4. OSC Potsdam 2:2 Punkte
5. SSV Esslingen 2:2 Punkte
6. Duisburger SV 98 0:4 Punkte
7. Neukölln Berlin 0:2 Punkte
8. SVV Plauen 0:4 Punkte

Tabelle Pro B
1. White Sharks Hannover 4:0 Punkte
2. Wedding Berlin 2:2 Punkte
3. SV Ludwigsburg 08 2:0 Punkte
4. Bayer Uerdingen 2:2 Punkte
5. SGW Köln 0:2 Punkte
6. SV Weiden 0:2 Punkte
7. SV Krefeld 72 0:2 Punkte


25.10.2018
Weidener Wasserballer starten ihre 10. Bundesligasaison
Auftaktspiel in der Hauptstadt

(prg) Nach zwei Jahren Abwesenheit starten die Weidener Wasserballer am kommenden Samstag in ihre insgesamt 10. Bundesligasaison. Nachdem die Oberpfälzer am ersten Spieltag letzte Woche spielfrei hatten, müssen sie am Samstag in Berlin gegen den SC Wedding antreten. Nach einer langen Vorbereitung freuen sich die SV-ler, dass es endlich losgehen kann und alle sind gespannt, wie konkurrenzfähig die verjüngte Mannschaft überhaupt ist.

Den spielfreien Tag nutzten die Max-Reger-Städter um gegen einen anspruchsvollen Gegner zu testen. Gegen Stepp Prag absolvierten die Aigner-Schützlinge zwei Testspiele und konnten sich damit ein Bild über die aktuelle Verfassung machen. Während das erste Spiel mit 20:10 sehr überzeugend absolviert wurde, zeigten sich im zweiten (13:12) einige Unsicherheiten in der Defensive und leichte Defizite im Abschluss. Alles in einem konnte Trainer Thomas Aigner jedoch mit der Maßnahme zufrieden sein, alle Akteure einsetzen und einiges ausprobieren, um die letzten Erkenntnisse für die letzte Trainingswoche zu gewinnen.

Wedding Berlin wird als einer der direkten Kontrahenten gegen den Abstieg gehandelt. Nach der Hauptrunde wird die B-Gruppe in eine Aufstiegs- und eine Abstiegsgruppe unterteilt und in Weiden geht man davon aus, dass man in der unteren Gruppe gegen die Relegation zu spielen hat. Die Ergebnisse der Hauptrunde werden dabei "mitgenommen" und deshalb ist es wichtig, gegen potenzielle Direktkonkurrenten zu punkten: "Wir wissen noch gar nicht, wo wir stehen, wissen aber, dass Wedding mit einigen personellen Problemen zu kämpfen hat und hoffen, dass wir in der Hauptstadt punkten können. Allerdings zeigten sich die Berliner in ihrem ersten Heimspiel achtungsvoll und verloren gegen Uerdingen nur knapp. Das war überraschend, es wird sicher nicht einfach werden, dort um Punkte zu kämpfen" erklärt Thomas Aigner. Wie es scheint, haben die Berliner einiges in ihren Strukturen ordnen können, nachdem Sie noch im Frühsommer gefürchtet haben, ihre Mannschaft aus dem Bundesligabetrieb sogar zurückziehen zu müssen. Es bleibt auf jeden Fall spannend, wie die Weidener mit ihrer jungen Truppe in der DWL zurechtkommt. Die SV-ler sind sich sicher, sie werden sich in Laufe der Saison weiterentwickeln und hoffen, in der entscheidenden Saisonphase genügend Erfahrung gesammelt zu haben, um letztendlich den Klassenerhalt zu schaffen. "Wir müssen geduldig bleiben, uns vom Spiel zum Spiel stärken, geschlossen und diszipliniert weiterarbeiten, dann wird es schon funktionieren" ergänzt der Trainer gewöhnlich optimistisch.

Leider ohne Ströll in die Hauptstadt
Die Mannschaft um den Kapitän Thomas Kick kann leider nicht aus dem vollen schöpfen. Center Jakob Ströll wird aus privaten Gründen nicht mitreisen können. Es ist ein Ausfall, der nicht ganz einfach kompensiert werden kann. Ströll steht sehr stabil auf der Centerposition, bindet immer einige Teile der gegnerischen Abwehr und sorgt stets für Gefahr für den Gegner; "Das ist sehr schade, wir müssen aber damit leben. Wir hatten in der Vergangenheit häufig unsere Probleme mit Konterangriffen der Weddinger, von daher gesehen, könnte es uns eventuell entgegenkommen, weniger über den Center spielen zu müssen" auch hier findet Aigner etwas positives heraus.

Weiden spielt in Berlin voraussichtlich in folgender Aufstellung:
Matthias Kreiner im Tor, Nikolaj Neumann, Felix Glaß, Michael Trottmann, Thomas Kick, Denis Reichert, Marek Janecek, Andreas Jahn, Robert Reichert und Sean Ryder
Trainer Thomas Aigner

Deutsche Wasserball-Liga 2018/2019
Spielansetzungen


Pro A

SSV Esslingen

- Wfr. Spandau 04

ASC Duisburg

- SVV Plauen

OSC Potsdam

- Duisburger SV 1898

Waspo 1898 Hannover

- Duisburger SV 1898


Pro B

White Sharks Hannover

- SV Bayer Uerdingen 08

SC Wedding 1929

- SV Weiden 1921

SGW Rhenania/BW Poseidon Köln

- SV Ludwigsburg 08




30.9.2018
Endstation in der ersten Pokalrunde
SV Weiden scheitert an eigener Chancenverwertung in Laatzen

(prg) Geschwächt aber zuversichtlich und vor allem neugierig reisten die Weidener Wasserballer am vergangenen Sonntag zum ersten Pflichtspiel der Saison nach Laatzen. In der ersten Runde des Deutschen Wasserball-Pokals unterlagen die SV-ler dem Zweitligisten aus der Hannoverschen Vorstadt mit 11:12 Toren und beenden damit Ihr Pokalabenteuer früh. Jetzt zählt die gesamte Konzentration auf die Vorbereitung für den Ligaauftakt am 27. Oktober beim Wedding Berlin.

Es war klar, dass Thomas Kick in den Abwehrreihen und Jakob Ströll im Sturm, kaum zu ersetzen sind und das Spiel der Weidener instabil werden könnte. Das hat sich in der Tat bestätig, obwohl das taktische und spielerische Verhalten der Oberpfälzer überraschend reif wirkte, wenn man den Zeitpunkt Mitten in der Vorbereitungsphase betrachtet.
Das Spiel begann mit einer Weidener Führung und lief bis zum Abpfiff mit ständig wechselnder Führung. Keine der Kontrahenten schaffte es, sich auf mehr als ein Tor abzusetzen. Die Gäste aus der Oberpfalz spielten gut auf und kreierten deutlich mehr Torchancen als die Hausherren.

Leider wussten die SV-ler an diesem Abend nicht oft genug, die teilweise hochkarätigen Chancen, in Tore umzumünzen. In der Chancenverwertung waren die Laatzener dagegen effektiver und profitierten zum Teil von der wackeligen Weidener Abwehr und auch die top Verfassung des Weidener Keepers Matthias Kreiner änderte nichts dabei:
"Wenn wir nur ansatzweise so effektiv wie der Gegner unsere Chancen genutzt hätten, hätten wir einen deutlichen Sieg einfahren können, negativ waren auch die einfacheren Tore, die wir bekamen, hier haben wir das Fehlen von Thomas Kick besonders schmerzhaft gemerkt. Für das erste Spiel der Saison war es aber im spielerischen Bereich überraschend gut, vor allem der Spielaufbau und das Zusammenspiel waren schon gut" analysierte Trainer Aigner direkt nach dem Pokalfight in Laatzen, "Laatzen hat gekämpft und einfache Tore gemacht, während wir zu viel verballert haben, aber unser Fitness war top. Das sind wichtige Erkenntnisse, die für unsere weitere Vorbereitung auf die DWL-Saison einbeziehen müssen" ergänzte er mit dem Hinweis auf die sehr dünne Spielerdecke in Laatzen.

Für die Weidener sind es noch vier Wochen zum Ligastart in Berlin. Während der erste DWL-Spieltag bereits am 20. Oktober über die Bühne geht, genießen die Oberpfälzer einen spielfreien Tag und wollen das letzte Wochenende für intensive Trainingsmaßnahmen mit vielen taktischen Elementen nützen.

Deutscher Waserball-Pokal 2019, 1.Runde

SpVg Laatzen - SV Weiden 12:11 (2:2, 2:1, 4:5, 4:3)
Wasserverweise: Laatzen 7, Weiden 5 + Strafwurf
Schiedsrichter: Karsten Kula und Marc Zirzow (beide Hannover)

SV Weiden spielte mit Matthias Kreiner im Tor,
Nikolaj Neumann (3 Tore), Alexander Hinz, Michael Trottmann, Alexander Erhardt (2), Denis Reichert (1), Robert Reichert (1), Marek Janecek (1), Andreas Jahn, Sean Ryder (2) und Felix Glaß (1)
Trainer Thomas Aigner


27.9.2018
SV Wasserballer vor Ihrem ersten Pflichtspiel der Saison
Stark dezimiert nach Laatzen zum Deutschen Pokal
 
(prg) Die Vorbereitungen für die kommende Saison verlaufen gut, die Mannschaft ist motiviert und arbeitet engagiert, um sich optimal für die schwere Bundesliga-Saison 2018/2019 vorzubereiten. Der Ligabetrieb beginnt offiziell am 20.Oktober, wobei SV Weiden an diesem Tag spielfrei hat und zwei Testspiele mit Stepp Prag in der Thermenwelt zu absolvieren vereinbarte. Die erste Partie der neuen DWL-Saison haben die Oberpfälzer um Trainer Thomas Aigner am 27.10. bei Wedding Berlin zu bestreiten, das erste Heimspiel steigt am 10.November um 18:00 Uhr gegen die White-Sharks Hannover in der Weidener Thermenwelt. Ein detaillierter Bericht über den DWL-Spielbetrieb folgt in den nächsten Tagen, sobald der Spielplan durch die Rundenleitung bestätigt wird. Zuerst aber, und eigentlich aus dem Trainingsbetrieb heraus, müssen die SV-ler in der ersten Runde um den Deutschen in Laatzen ran.
 
Mit einer personell stark dezimierten Mannschaft ist die Aufgabe in der Hannoverschen Vorstadt ganz und gar nicht leicht. Einige Spieler sind aus verschiedenen Gründen am kommenden Samstag nicht verfügbar. Mit Jakob Ströll, Thomas Kick und Alexander Hinz fehlen Stammkräfte, die im Weidener Spiel bisher Schlüsselrollen spielen, adäquate Alternativen nach Belieben gibt es in Weiden leider nicht, damit ist die Spielstärke der SV-ler sowohl in der Verteidigung, als auch in der Offensive enorm eingeschränkt. „Wir müssen Prioritäten setzen und die sind definitiv auf den Ligabetreib fokussiert, die erste Pokalrunde kommt direkt in der Vorbereitungsphase und erwischt uns außerdem an einem schweren Wochenende. Dennoch werden wir das beste geben und müssen das Spiel jetzt als Teil unserer Saisonvorbereitung sehen“ erklärte Trainer Aigner nüchtern die Lage.
 
Zuerst Abschied nehmen, dann auf die Reise
Am Samstag, bevor die Reise nach Niedersachsen startet, wollen die Weidener Wasserballer noch von Ihrem guten Freund, langjährigen Begleiter und Sponsor „Ballou“ Ströll Abschied nehmen: „Das war der Mannschaft sehr wichtig, noch am Gottesdienst teilzunehmen. Wir bedanken uns bei den Laatzener für Ihr Entgegenkommen mit der Verschiebung des Spielbeginns, damit wir unserem Freund „Ballou“ gemeinsam die letzte Ehre erweisen können“ so Mannschaftsleiter Irek Luczak zum traurigen Anlass der Spielzeitverschiebung, „Die traurige Nachricht erschütterte nicht nur unsere Wasserballabteilung und wird sicherlich auch in Reihen der Mannschaft ihre Spuren hinterlassen, damit relativieren sich vielleicht auch die Sorgen um die Spielerdecke, das ist jetzt einfach nicht das, was uns bewegt“ ergänzt er betroffen und voller Trauer.
 
Deutscher Wasserball Pokal 2019, 1.Runde
SpVg Laatzen 1894
- SV Weiden 1921 (verschoben auf 18:00 Uhr)
SV Zwickau von 1904
- Düsseldorfer SC 1898
Aachener SV 06
- SGW Brandenburg
SC Chemnitz 1892
- SV Blau-Weiß Bochum
SV Würzburg 05
- SG Schöneberg Berlin
SV Lünen 08
- PSV Stuttgart
Hamburger TB von 1862
- HSC Hellas-1899 Hildesheim


1.7.2018
SV-Wasserballer wieder erstklassig!
Zum zweiten Mal nach 2007 schafft der SVW zuhause den Aufstieg in die DWL

(prg) Es ist die Krönung einer langen aber insbesondere erfolgreichen Saison und macht wieder richtig Lust auf Erstliga-Wasserball in Weiden: Nach der Meisterschaft in der 2. Wasserball-Liga Süd sowie dem Gewinn des süddeutschen Pokals haben sich die Wasserballer des Schwimmvereins Weiden das zweite Mal nach 2007 wieder mit Heimvorteil im Weidener Schätzlerbad den Aufstieg in die 1. Deutsche Wasserball-Liga gesichert. Bereits am Samstagabend war durch Siege gegen die SpVg Laatzen sowie den Düsseldorfer SC der Aufstieg in die Elite-Liga vorzeitig perfekt und ließ die Aigner-Schützlinge jubeln.

Das macht absolut Spaß die Mannschaft als solch eine Einheit und eingeschworene Gemeinschaft zu sehen! Thomas [Aigner, Trainer des SVW, Anm.d.R] hat wahnsinnig tolle Arbeit geleistet und ein super Team geformt. Die Wasserball-Abteilung und der gesamte Verein sind stolz auf diese Jungs!“ so ein begeisterter Wasserball-Abteilungsleiter Irek Luczak, der 2007 noch als Trainer den ersten Aufstieg gefeiert hatte.

Der Verein hat derzeit wahrlich Grund zur Freude, denn die Mannschaft um Trainer Thomas Aigner hatte trotz des Doppelerfolgs der laufenden Saison nicht die Spannung verloren und war von Beginn an hellwach beim heimischen Aufstiegsturnier: Im ersten Spiel gegen den Nordvertreter SpVg Laatzen legte das Team direkt hoch motiviert los, führte nach zwölf Minuten bereits mit 5:1 und ließ sich durch eine routinierte Spielweise den Sieg nicht mehr abringen. Weiden spielte sehr diszipliniert in der Verteidigung und effektiv im Angriff und machte es den Laatzenern unheimlich schwer Zählbares aus dieser Partie herauszuholen. Am Ende stand ein 11:8-Erfolg und die ersten beiden Zähler zu Buche, ehe es keine sechs Stunden später bereits gegen den Meister der 2. Wasserball-Liga West Düsseldorfer SC bereits um die nächsten Punkte ging.

Da im Vorfeld die SGW Köln als Vorletzter der 1. Deutschen Wasserball-Liga (DWL) der abgelaufenen Saison gegen die Düsseldorfer gewann und sich mit der SpVg Laatzen 5:5 unentschieden trennte, war bereits vor Anpfiff der Weidener Begegnung klar, dass den Weidenern in dieser Partie ein Sieg für den sicheren Aufstieg in die DWL reichen sollte. Dementsprechend motiviert ging die Mannschaft um Kapitän Thomas Kick zu Werke und lag auch diesmal direkt zu Beginn vorentscheidend in Führung: Nach nur zehn Spielminuten stand es bereits 4:1 für die Hausherren. Durch eine Weidener Schwächephase im zweiten Spielviertel mit gleich vier Gegentoren konnten die Landeshauptstädter aus Nordrhein-Westfalen das Spiel sogar noch ausgeglichen gestalten, nur 5:4 hieß es zwischenzeitlich für den SVW und mit einer Weidener 7:5-Führung wechselte man die Seiten. Der SV machte es sich hier unnötig schwer, kam auch im dritten Spielabschnitt nicht über ein 1:1 hinaus und ging mit einer 8:6-Führung in den letzten Spielabschnitt. Wie auch in der gesamten Saison zeigte sich hier einmal mehr der britische Olympionike von 2012 Sean Ryder von einer sehr routinierten und exzellenten Seite und ebnete mit seinem zweiten und dritten Treffer den Weg für den Sieg seiner Mannschaft. Mit 11:6 ging auch dieses Spiel am Ende doch überzeugend an den SVW, der bereits als erstes Team den Aufstieg in die höchste deutsche Spielklasse feiern konnte.

Passend zu der Disziplin der Mannschaft über die gesamte Saison wurde auch die Aufstiegsfeier jedoch noch um einige Stunden nach hinten verschoben, denn bereits am nächsten Morgen um 11:30 Uhr wartete das letzte Spiel gegen den Bundesliga-Vertreter SGW Köln. Auch hier bekamen die zahlreichen Zuschauer im Weidener Schätzlerbad ein sehr unterhaltsames und spannendes Spiel geboten: Die Kölner zeigten sich an diesem Wochenende von einer sehr positiven Seite, schienen die lange spielfreie Zeit nach der Bundesliga-Hauptrunde gut kompensiert zu haben. Es entwickelte sich ein hartes und robustes aber keineswegs unfaires Spiel beider Mannschaften. Die ausgeglichene Partie ging mit einer 8:5-Führung für die Gäste aus dem Westen in die Halbzeitpause. Für Köln stand hier deutlich mehr auf dem Spiel als für die bereits aufgestiegenen Weidener, durch das Unentschieden gegen Laatzen waren die beiden sicheren Aufstiegsplätze Eins und Zwei plötzlich für die Westdeutschen in Gefahr. Weiden schaffte es, trotz eines erneut bestens aufgelegten Sean Ryder mit fünf Treffern und der Turnier-Torjäger-Krone mit zwölf Treffern, nicht den Drei-Tore-Rückstand aufzuholen und verlor dieses Spiel am Ende mit 11:14. „Glückwunsch an die Kölner, verdient gewonnen und die Klasse gehalten“ hieß es von Kapitän Thomas Kick, der sich mit seinem Mannschaftkameraden die Freude über diese enorm erfolgreiche Saison und den Aufstieg dennoch nicht vermiesen ließ.

Geschlossen feierte die Mannschaft im Anschluss in der Vereinsgaststätte bei und mit der 1. Vorsitzenden Ilona Forster und mit ihrem Coach Thomas Aigner, der zugleich auch als Sportwart im Verein ehrenamtlich tätig ist. Sein Name wird im Zusammenhang mit dem aktuellen positiven Trend des Wasserball-Teams immer wieder genannt: Als Rekordtorschütze in der Geschichte des SV Weiden erzielte Aigner als Spieler von 2000 bis 2016 stolze 475 Treffer in den Punktspielen von der Verbandsliga Bayern bis in die 1. Deutsche Wasserball-Liga, durchlief zuvor seit einem Alter von fünf Jahren alle Altersklassen für den SVW. Von 2003 bis 2013 war er zudem zehn Jahre lang Kapitän der ersten Mannschaft und war an allen Aufstiegen seines Vereins beteiligt. Nun formte er als Trainer eine große Mannschaft, die die erfolgreichste Saison in der Vereinsgeschichte feiern konnte. Im Anschluss an diesen Erfolg will Aigner mit seinem Team noch eine Woche „austrainieren“, ehe es in die wohlverdiente Pause geht.

Die Planung für die 1. Deutsche Wasserball-Liga laufen bereits, Abteilungsleiter Irek Luczak sieht die Mannschaft trotz „keiner großen finanziellen Sprünge“ gut aufgestellt für die höchste deutsche Spielklasse. Die Vorbereitungen für die Saison 2018/2019 wird das Team im August wieder aufnehmen, ehe ab Oktober oder November endlich wieder Erstliga-Wasserball in Weiden geboten wird.


Aufstiegsturnier zur 1. Deutschen Wasserball-Liga 2018/2019
Samstag, 30. Juni und Sonntag, 1. Juli 2018 in Weiden

Ergebnisse
Düsseldorfer SC - SGW Köln 6:9
SV Weiden - SpVg Laatzen 11:8
SGW Köln - SpVg Laatzen 5:5
SV Weiden - Düsseldorfer SC 11:6
Düsseldorfer SC - SpVg Laatzen 6:8
SV Weiden - SGW Köln 11:14

Endstand
1. SGW Köln - Verbleib in DWL - 5:1 Punkte 28:22 Tore
2. SV Weiden - Aufstieg in DWL - 4:2 33:28
3. SpVg Laatzen 3:3 21:22
4. Düsseldorfer SC 0:6 18:28

Top-Torschützen
1. Sean Ryder SV Weiden 12 Treffer
2. Bohumil Ondraska SGW Köln 6
3. Christian Winkelmolen SGW Köln 5
3. Robin Toth SGW Köln 5
3. Jens Möller SpVg Laatzen 5

Der SV Weiden spielte mit
Matthias Kreiner im Tor, Nikolaj Neumann (1 Tor gegen Laatzen, 2 Tore gegen Düsseldorf, 1 Tor gegen Köln), Alexander Hinz (-,2,1), Michael Trottmann (-,1,1), Thomas Kick (1,-,1), Denis Reichert (-,-,1), Jakob Ströll (2,2,-), Robert Reichert (-,1,1), Marek Janecek (1,-,-), Andreas Jahn (2,-,-), Sean Ryder (4,3,5), Andreas Widiker, Toni Hinz
Trainer: Thomas Aigner




Herren I