Herren I

2. Wasserball-Bundesliga

Saison 2021 / 2022

13.6.2021
Ein gutes Wochenende mit einem kleinen Dämpfer
Weiden bleibt nach zwei Siegen und einer Niederlage auf Rang 15

(prg) Das Wochenende in Hamburg wäre für die Weidener Wasserballer beinahe perfekt, wäre die katastrophale Chancenverwertung im letzten Spiel nicht gewesen. Die SV-ler schließen die Saison nach zwei Siegen und einer Niederlage im Freibad des SV Poseidon Hamburg auf dem vorletzten 15. Platz in der Endtabelle der Deutschen Wasserball-Liga ab. Ein guter Abschluss mit Entwicklungspotenzial für die anstehende Vorbereitungen auf die nächste, hoffentlich normale Saison.

Hamburg zum vierten Mal geschlagen
Im ersten Spiel des Turniers ging es um die Platzsicherung. Die Gastgeber aus der Hansastadt konnten in der Saison zwar jedes Mal deutlich besiegt werden, von Selbstläufer war aber in diesem Fall nicht die Rede. Die Hausherren gingen im ersten Viertel noch zweifach in Führung (1:0 und 2:1), ehe die Oberpfälzer die Kontrolle übernahmen und nach und nach auch die Beherrschung des Spielgeschehens schafften. Nach 3:2 im ersten und 4:2 im zweiten Viertel wechselten die Kontrahenten mit einer 7:4 Führung der Weidener die Seiten. Im dritten Abschnitt wehrten sich die Hanseaten noch mutig (4:4), doch als die Aigner-Schützlinge das Tempe im Schlussviertel wiederholt erhöhten, hielten die Hamburger nicht mehr mit und mussten sich nach 1:5 letztendlich deutlich mit 9:16 geschlagen geben.

Disziplin zahlt sich aus
Nur vier Stunden später wartete mit Köln schon der nächste Gegner auf die SV-ler. Die Mannschaft der SGW Poseidon/Rhenania Köln dominierte die Begegnung der Konkurrenten noch vor zwei Wochen und nach einer Fortsetzung der Dominanz sah es tatsächlich auch zum Beginn dieses Spiels aus. Die Domstädter gingen schnell mit 3:0 in Führung und schienen die tonangebende Mannschaft in diesem Spiel zu sein. Doch die Weidener erwachten noch, rissen sich zusammen und begannen determiniert ihre sagenhafte Aufholjagt. Das erste Viertel endete noch mit 2:4 aus Weidener Sicht. Im zweiten Abschnitt übernahmen die Mannen um den bärenstarken Centerverteidiger und Kapitän Thomas Kick die Initiative, gewannen das Viertel mit 5:2 und gingen schließlich noch vor der Habzeitpause mit 7:6 in Führung. Die Vorentscheidung fiel bereits im dritten Viertel, nachdem Weiden mit 2:0 zuschlug und die 9:6 Führung vor der letzten Pause erreichte. Die in den meisten Bereichen überlegende aber ganz deutlich diszipliniertere Mannschaft des SV Weiden gab die Führung nicht mehr aus der Hand und gewann am Ende völlig verdient mit 12:8 Toren und der zweite Sieg des Tages war damit perfekt.

Ein Dämpfer zum Abschluss
Am Sonntagvormittag standen die Max-Reger-Städter dem Tabellenführer der Platzierungsrunde Düsseldorfer SC gegenüber. Die Chance, die Kölner in der Tabelle noch zu überholen und um den 14. Tabellenplatz zu bringen waren nur mit einem Sieg über Düsseldorf theoretisch gegeben, aber unabhängig davon, wollten die SV-ler ihr letztes Spiel der Saison für sich entscheiden und mit drei Siegen im Gepäck auf die Heimreise gehen. Die Chancen zu gewinnen und sich für die Niederlage in Düsseldorf zu revanchieren waren tatsächlich größer als erwartet und kamen immer wieder, im Laufe des gesamten Spiels. Doch die Chancenausbeute der Oberpfälzer blieb in dieser Partie, nach eigenen Aussagen des Trainers katastrophal. Insgesamt spielten sie 13 Angriffe und in der Zwischenzeit noch vier Minuten, nach einer Tätlichkeit des Gegners in Überzahl. Die Ausbeute davon waren ganze 2 Tore. Außerdem verschossen die Aigner-Schützlinge noch zwei Strafwürfe und begruben sich damit die Siegeschancen selbst. Am Ende gewannen die Duisburger mit 6:4 und Weiden musste sich auch von der Chance, einen Tabellenplatz gut zu machen verabschieden: „Dieses Spiel darfst du eigentlich gar nicht verlieren. Auch wenn Du sechs Gegentore kassierst, darfst Du das Spiel nicht verlieren. Wir standen in der Abwehr sehr sicher und ließen eigentlich nicht viel zu. Im Angriff waren wir auch aktiver, erspielten uns unzählige Chancen, die wir aber dann reihenweise vergaben. Spätestens bei dem Wasserausschluss für 4 Minuten auf Seite der Düsseldorfer hätten wir den Sack zumachen müssen. Dagegen vergaben wir zuerst den Strafwurf und dann einige Überzahlspiele, sodass wir gar kein Tor aus dieser Phase mitnehmen konnten. Damit haben wir dem Gegner wieder Mut gegeben und uns selbst verunsichert. Schade, denn das Wochenende wäre mit einem Sieg einfach perfekt gewesen. Dennoch sind wir insgesamt zufrieden“ Resümierte Trainer Aigner das letzte Spiel der Saison.


Die Spiele in der Statistik:
SV Poseidon Hamburg – SV Weiden 9:16 (2:3, 2:4, 4:4, 1:5)
Zeitstrafen: Hamburg 7+2 Strafwürfe , Weiden 9+1 Strafwurf

SGW Rhenania/Poseidon Köln – SV Weiden 9:13 (4:2, 2:5, 0:2, 2:3)
Zeitstrafen: Köln 10+1 Strafwurf +1 Spielzeitstrafe, Weiden 4+1 Strafwurf

SV Weiden – Düsseldorfer SC 4:6 (1:0, 0:1, 1:1, 2:4)
Zeitstrafen: Weiden 10 +2 Strafwürfe +1 Spielzeitsperre mit Strafwurf , Düsseldorf 13
+2 Spielzeitsperren mit Strafwurf

Die Weidener spielte mit (in Klemmern erzielte Tore in den Spielen 1/2/3):
Matthias Kreiner und Christopher Klein im Tor, Nikolaj Neumann (2/3/3), Kyryllo Olkhovsky, Kapitän Thomas Kick (1/3/1) Denis Reichert (1/-/-), Jakob Ströll (4/-/-), Marek Janecek (1/2/-), Andreas Jahn (-/-/1), Sean Ryder (3/2/1), Andreas Widiker (1/1/-), Denis Underberg (-/1/-), Cedrik Zupfer (3/-/-), Trainer Thomas Aigner


10.6.2021
Letztes Turnier einer außergewöhnlichen Saison
SV Weiden spielt wiederholt um die Tabellenplatzierungen

(prg) Zwei Wochen nach der ersten Auflage der Platzierungsspiele um die Ränge 13 bis 16 der Deutschen Wasserball-Liga in Düsseldorf treffen sich die Kontrahenten am kommenden Wochenende zum letzten Abschnitt dieser Runde im Freibad des SV Poseidon in Hamburg. Der SV Weiden, der aktuell auf dem 15. Rang zu finden ist, reist leicht geschwächt gen Norden, will sich aber dennoch steigern und möglichst viele gute Erkenntnisse zum Saisonabschluss sammeln. Der 14. Platz liegt im Rahmen des Möglichen, wird aber nicht als Zielvorgabe erklärt. Die Verantwortlichen des Oberpfälzer Schwimmvereines, der in den Tagen, wäre da nicht die Pandemie im Weg, eigentlich sein 100-Jähriges Jubiläum feiern würde, streben dabei einen sauberen Abschluss mit guten Ergebnissen und einer möglichst großen Erfahrungsausbeute an.

Die Gegner, wie schon vor zwei Wochen in Düsseldorf, sind die Vertreter der Landesgruppe West der Düsseldorfer SC und die SGW Rhenania/Poseidon Köln, sowie der Gastgeber SV Poseidon Hamburg. Bisher konnten die Aigner-Schützlinge jede Begegnung gegen die Hanseaten gewinnen, die bereits in den Vorrundenturnieren zu den Widersachern der Weidener gehörten. Gegen die anderen zwei Konkurrenten mussten die SV-ler vor zwei Wochen noch den Kürzeren ziehen, sahen aber, vor allem in der Partie gegen die Kölner alles andere, als chancenlos aus. Den Platz 15. gilt es in Hamburg zu halten, dafür ist eine Niederlage gleich im ersten Turnierspiel Norddeutschen zu vermeiden, ein weiterer Sieg würde die Chance auf Platz 14. erhöhen, dafür ist aber eine Leistungssteigerung gegenüber der in Düsseldorf gezeigten Form notwendig. Die Trainingsmoral und Teamgeist ist nach wie vor intakt, wären da nicht noch andere Umstände.

Verletzungspech ausgerechnet vor Saisonfinale
Die Oberpfälzer haben nämlich in den letzten zwei Wochen mit Verletzungspech zu hadern. Robert Reichert erlitt einen Muskelfaserriss in Düsseldorf und wird nicht spielen können. Jakob Ströll plagen Schulterprobleme. Er konnte nur eigenschränkt trainieren und wird nicht im vollen Umfang zur Verfügung stellen, fährt aber nach Hamburg mit. Trainer Thomas Aigner beschreibt es wie folgt: „Es ist sehr schade, dass ausgerechnet Robert und Jakob, die in den letzten Spielen in einer sehr guten Verfassung waren, sich jetzt verletzen. Das macht uns in unserem gesamten Spielkonstrukt sorgen. Dennoch wollen wir uns steigern, das ist immer unser Ziel. Wir wollen die Chancenausbeute gegenüber Düsseldorf verbessern und konstanter als dort spielen. Gerade ein guter Abschluss der kurzen und außergewöhnlichen Saison ist uns für die Vorbereitung auf die nächste, hoffentlich normale Saison sehr wichtig“.

Voraussichtliche Aufstellung für das kommende Spielwochenende
Matthias Kreiner und Christopher Klein im Tor, Nikolaj Neumann, Kyryllo Olkhovsky, Kapitän Thomas Kick, Denis Reichert, Jakob Ströll, Marek Janecek, Andreas Jahn, Sean Ryder, Andreas Widiker, Denis Underberg und Cedrik Zupfer
Trainer Thomas Aigner
 
Deutsche Wasserball-Liga 2021
Zwischenrunde H in Hamburg
 
Samstag, 12.06.2021
SV Poseidon Hamburg -      SV Weiden  
SGW Rhenania/Poseidon Köln -      Düsseldorfer SC  
SGW Rhenania/Poseidon Köln -      SV Weiden  
SV Poseidon Hamburg -      Düsseldorfer SC  

Sonntag, 13.06.2021
SV Weiden -      Düsseldorfer SC
 
SV Poseidon Hamburg -      SGW Rhenania/Poseidon Köln


Tabelle der Platzierungsrunde

13. Düsseldorfer SC 1898


48:26 +22 6:0
14. SGW Rhenania/BW Poseidon Köln


42:37 +5 4:2
15. SV Weiden 1921


32:38 -6 2:4
16. SV Poseidon Hamburg


31:52 -21 0:6


31.5.2021
Licht und Schatten in Düsseldorf
SV Wasserballer mit einem Sieg und zwei Niederlagen teilweise zufrieden

(prg) Am vergangenen Wochenende wurde der erste Abschnitt um der Platzierungsrunde um die Plätze 13 bis 16 in Düsseldorf ausgespielt. Dabei sind auch die Wasserballer des Schwimmvereines Weiden beteiligt. Die Max-Reger-Städter nehmen 2:4 Punkte aus dem Westen mit, sind um weitere Erkenntnisse in der kurzen Saison reicher und nicht ganz unzufrieden, trotz der negativen Punkteausbeute.

Das Turnier begann mit dem schlechtesten Spiel der Oberpfälzer. Die Aigner Schützlinge ließen gegen den Düsseldorfer SC sehr viele Chancen zum Beginn des Spiels liegen, spielten ihre Überzahlchancen nicht gut aus und kassierten zu viele Gegentreffer aus den schnellen Gegenangriffen der Gastgeben. Am Ende verloren die SV-ler ihr Auftaktmatch, leider auch in dieser Deutlichkeit mit 6:14 Toren verdient.

Vier Stunden später wartete mit der SG Wasserball Köln bereits der nächste Gegner auf die Weidener. Dieses Spiel war wiederum schon deutlich besser aus Sicht der Oberpfälzer. Im Überzahlspiel sah die Mannschaft schon wesentlich stärker aus, die Spieler wirkten aufgeweckter und konzentrierter. Das Spiel verlief über weite Phasen sehr ausgeglichen. Erst im Schlussviertel verloren die SV-ler ein wenig ihre Linie und kassierten einige unglückliche Gegentreffer, sodass das 9:13 Endergebnis nicht wirklich die Kräfteverhältnisse im Spiel widerspiegelte und eigentlich zu deutlich ausfiel.

Am Sonntag standen sich die Teams vom SV Weiden und SV Poseidon Hamburg zum dritten Mal in dieser Saison gegenüber. Bereits in der Vorrundenphase gewannen die Weidener beide Begegnungen gegen die Hanseaten und gingen damit favorisiert in die Partie. In den ersten zwei Vierteln schafften es die Norddeutschen noch mit 2:2 und 5:6 ein ausgeglichenes Spiel zu gestallten und immer wieder die Führungen der Weidener zu egalisieren. Die Weidener blieben ihrer Linie treu, spielten an diesem Tag ihre Überzahlangriffe sehr effektiv aus und bauten nach dem Seitenwechsel immer deutlicher ihre Überlegenheit aus. Mit 5:1 und dritten und 5:3 im vierten Viertel gewannen die Mannen um den starken Kapitän Thomas Kick auch die dritte Partie gegen Hamburg deutlich und verdient mit 17:11 Toren.

Das war ein ziemlich guter Abschluss hier in Düsseldorf. Es war wichtig, dass wir uns steigern konnten. Das Spiel gegen Düsseldorf misslang uns gänzlich, gegen Köln waren wir schon viel stärker aber leider noch unglücklich, gegen Hamburg konnten wir wieder abliefern. Jetzt werden wir uns wieder sammeln und sehen, was im letzten Turnierabschnitt (wahrscheinlich in Hamburg) noch geht“ resümierte Kapitän Kick, der sich selbst ein Sonderlob vom Trainer verdiente: „Thomas steht sehr sicher in der Abwehr und bringt uns jetzt noch zusätzlich gute Akzente nach vorne, ein richtiger Mannschaftsführer und Lenker eben“ so Aigner.

Die Spiele in der Statistik:
Düsseldorfer SC – SV Weiden 14:6 (1:1, 3:0, 5:4, 5:1)
Zeitstrafen: Düsseldorf 16+1 Strafwurf , Weiden 10+1 Strafwurf+ Spielzeitstrafe (Ströll)

SV Weiden – SGW Rhenania/Poseidon Köln 9:13 (3:5, 3:2, 2:3, 1:3)
Zeitstrafen: Weiden 9+2 Strafwürfe, Köln 9+1 Strafwurf

SV Weiden – SV Poseidon Hamburg 17:11 (2:2, 6:5, 5:1, 4:3)
Zeitstrafen: Weiden 8+2 Strafwürfe , Hamburg 11

Die Weidener spielte mit (in Klemmern erzielte Tore in den Spielen 1/2/3):
Matthias Kreiner im Tor, Nikolaj Neumann (3/4/3) Toni Hinz, Kyryllo Olkhovsky, Kapitän Thomas Kick (2/2/2) Denis Reichert, Jakob Ströll (-/-/3), Robert Reichert (-/2/-), Marek Janecek (1/-/2), Andreas Jahn (-/-/2), Sean Ryder (-/-/1), Andreas Widiker (-/-/2), Denis Underberg (-/-/2), Cedrik Zupfer (-/1/-), Trainer Thomas Aigner


27.5.2021
Jetzt geht es um die Plätze
SV Wasserballer wieder im Einsatz

(prg) Nachdem die Wasserballer des Schwimmvereines Weiden mit dem dritten Platz in der Vorrunde die Play-Off-Runde verpasst haben, müssen sie jetzt um die Plätze 13 bis 16 der Deutschen Wasserball-Liga kämpfen. Die erste Platzierungsrunde findet am kommenden Wochenende in Düsseldorf statt. Die Gegner sind, neben dem Vorrundengegner SV Poseidon Hamburg (Platz 4 in der Gruppenphase) der dritt- und viertplatzierter der Parallelgruppe, die SGW Rhenania/Poseidon Köln und der Düsseldorfer SC. Gespielt werden, genauso wie schon in den Vorrunden, 6 Spiele an zwei Tagen. Jede Mannschaft hat zwei Spiele am Samstag und eine Partie am Sonntag zu absolvieren. Ein weiterer Härtetest für die körperliche Verfassung der Sportler.

Die Oberpfälzer nahmen aus den zwei Vorrundenturnieren wichtige Erkenntnisse mit und arbeiteten die letzten Wochen weiter an erkannten Defiziten. Die Trainingsbeteiligung ist, nach Angaben der Verantwortlichen, sehr gut, die Stimmung passt und die Leidenschaft Wasserball wird weiterhin mit Freude verfolgt. „Bisher hatten wir das Privileg trainieren und spielen zu dürfen, dafür sind wir sehr dankbar und motiviert Leistungen zu bringen. Die Atmosphäre im Team ist bestens, alle trainieren gut und sind heiß auf Wasserballspiele“ erklärt Kapitän Thomas Kick.

Die Weidener wollen auf jeden Fall die Überlegenheit gegen Hamburg aus den Vorrunden bestätigen und sehen, was gegen die anderen zwei Teams möglich ist. Die Düsseldorfer und die Kölner veränderten ihre Mannschaften gegenüber der letzten, abgebrochenen Saison und hatten pandemiebedingt unterschiedliche Trainingsmöglichkeiten. Die Prognosen sind hier eben schwierig, umso spannender erwartet man das Turnier am Wochenende. Aufgrund der veränderten Durchführungsbestimmungen wird es nach dieser Saison keinen Absteiger aus der Bundesliga geben, dennoch liegt es in der Natur des Sports, die bestmögliche Ergebnisse zu erzielen: „Wir trainieren um zu spielen und spielen um zu gewinnen, das ist das Grundprinzip. Die Sicherheit des Klassenerhaltes macht die Sache angenehmer, dennoch gehen wir in jedes Spiel mit voller Konzentration, motiviert und siegeswillig. Das verlangt allein schon der Sportgeist von uns“ erläutert Trainer Thomas Aigner. Auch ohne Ergebnisdruck wird der Platz 13 anvisiert, Platz 14 wird als Mindestziel erklärt. Zuerst gilt es aber vor allem die Kräfteverhältnisse einzuordnen und aus jedem Spiel neue Erkenntnisse gewinnen. Das nächste Turnier soll eine Woche später in Hamburg stattfinden. Die Ausrichtung ist noch nicht bestätigt.

Voraussichtliche Aufstellung für das kommende Spielwochenende
Matthias Kreiner im Tor, Nikolaj Neumann, Toni Hinz, Kyryllo Olkhovsky, Kapitän Thomas Kick, Denis Reichert, Jakob Ströll, Robert Reichert, Marek Janecek, Andreas Jahn, Sean Ryder, Andreas Widiker, Denis Underberg, Cedrik Zupfer und Toni Hinz
Trainer Thomas Aigner
 
Deutsche Wasserball-Liga 2021
Zwischenrunde H in Düsseldorf
 
Samstag, .29.05.2021
Düsseldorfer SC -      SV Weiden  
SGW Rhenania/Poseidon Köln -      SV Poseidon Hamburg  
SV Weiden -      SGW Rhenania/Poseidon Köln  
Düsseldorfer SC -      SV Poseidon Hamburg  

Sonntag, 30.05.2021
SV Weiden -      SV Poseidon Hamburg
 
Düsseldorfer SC -      SGW Rhenania/Poseidon Köln


2.5.2021
Leistungssteigerung in Krefeld
Weidener Wasserballer wiederholt mit soliden Vorstellungen

(prg) Das zweite Vorrundenturnier in der D-Gruppe der Deutschen Wasserball Liga hatten die Wasserballer des Schwimmvereines Weiden diesmal im Westen der Republik zu absolvieren. Trotz zwei Niederlagen überzeugten die SV-ler im Krefelder Sportzentrum Bockum mit guter Verfassung, ähnlich wie vor einer Woche in Hamburg. Dem sicheren Sieg gegen Hamburg folgte eine klare Niederlage gegen Gastgeber und Sieger der Vorrunde SV Krefeld 72 am Samstagabend und eine weitere, knappe am Sonntagvormittag gegen Duisburger SV98. Dennoch verzeichneten die Aigner-Schützlinge, nach seiner eigenen Einschätzung, eine weitere Entwicklung und präsentierten sich erstaunlich solide, wenn man den aktuellen Trainingstand betrachtet.

Das Spiel gegen Hamburg begann mit drei vergebenen Chancen für die Weidener, eher sie in der dritten Minute in den ersten und im gesamten Spiel den einzigen Rückstand gerieten. Prompt antworteten die Oberpfälzer mit einem Ausgleich und zwei weiteren Treffern zum 3:1 Zwischenstand. Nur die mäßige Chancenverwertung vermied einen höheren Ausgang zur ersten Pause. Die Hanseaten trafen nochmals ins Weidener Tor und verkürzten auf 3:2 vor Abpfiff des ersten Abschnittes. Im zweiten Viertel verstärkten die Mannen um Kapitän Thomas Kick den Druck und erhöhten die Führung auf 5:2 noch vor dem Seitenwechsel. Im dritten Viertel behielten die Max-Reger-Städter zwar die Kontrolle, ließen aber erneut einige Chancen liegen und kassierten einen Treffer noch vor der letzten Viertelpause. Im Schlussabschnitt machte sich nicht nur die größere Erfahrung der meisten Weidener bezahlt, sie überzeugten mit einer sehr guten körperlichen Verfassung und geschlossener Mannschaftsleistung. Am Ende gewannen die Oberpfälzer verdient mit 11:7 Toren.

Am Abend des gleichen Samstages standen die Weidener dem stärksten Team dieser Gruppe SV Krefeld 72 gegenüber. Die Gastgeber bestätigten zwar ihre Favoritenrolle mit einem klaren 14:6 Sieg über die Weidener, die jedoch, bis auf das zweite Viertel (0:4), eine grundsolide Leistung ablieferten und eine vorbildliche Moral bewiesen. Die Oberpfälzer gaben zu keinem Zeitpunkt auf und machten es den Krefeldern über lange Strecken schwer. Die Niederlage geht auf jeden Fall in Ordnung, auch wenn die Höhe ein Bisschen zu hoch ausfiel.

Am Sonntagvormittag bekamen die Weidener mit dem Duisburger SV 98 zu tun. Auch in diesem Spiel lieferten die Reger-Städter ein ganz vernünftiges und streckenweise attraktives Wasserballspiel ab. Bis Ende des dritten Viertels blieb das Spiel völlig offen und die Oberpfälzer hatten, trotz ihrer Probleme mit dem starken Center der Duisburger Ulf Ranta, immer noch reelle Chancen, das Spiel zu ihren Gunsten zu gestallten. Es kam jedoch anders, als gewünscht, im letzten Viertel des sechsten Spiels, innerhalb der letzten 8 Tage, ging den Weidener die sprichwörtliche Luft raus. Sie vergaben ihre Chancen und kassierten Tore nach schnellen Konterangriffen des Gegners. Letztendlich machten jedoch die Duisburger Routiniers Ulf Rante mit seinen 6 Toren und Niclas Becker (4) den Unterschied aus. Auch dieses 15:12 Endergebnis fiel aus Sicht der Weidener zu hoch aus.

Unterm Strich können die SV-ler mit ihren Leistungen in beiden Turnieren sehr zufrieden sein: „In Anbetracht der Trainingsmöglichkeiten und der Trainingsumfänge der letzten Woche und Monate, lieferten wir passable Leistungen ab. Viele Spieler entwickelten sich während der letzten Wochen deutlich weiter und die Jugendfraktion lässt optimistisch in die Zukunft blicken. Die Stimmung ist total gut, das macht Spaß mit diesem Team zu arbeiten“ lobte Trainer Thomas Aigner nach Abschluss der Runde in Krefeld.

Die Mannschaft entwickelte sich zu einem geschlossenen Gebilde. Es sind Konzepte und eine eigene Linie zu erkennen, eine Handschrift des Trainers, das macht einen sehr soliden Eindruck. Mit diesen Leistungen brauchen wir uns wirklich nicht zu verstecken. Mit Mattias Kreiner haben wir einem starken Rückhalt im Tor, vor ihm steht Thomas Kick bärenstark in der Abwehr und vorne überzeugte nicht nur unser Center Jakob Ströll, sondern auch die jüngeren, wie zum Beispiel der jüngste im Team Denis Underberg (17). Was mich aber am meisten gefällt, das ist die Geschlossenheit und die Disziplin im Auftreten der Truppe“ so die Beurteilung des Mannschaftsleiters Irek Luczak

Die Spiele in der Statistik

SV Weiden – SV Poseidon Hamburg 11:7 (3:2, 2:, 0:1, 6:4)
Zeitstrafen: Weiden 7 + 1 Strafwurf, Hamburg 13 + 2

SV Weiden – SV Krefeld 6:14 (2:4, 0:4, 3:3, 1:3)
Zeitstrafen: Weiden 6 + 3, Krefeld 8

SV Weiden – Duisburger SV 12:15 (3:2, 2:5, 4:3, 3:5)
Zeitstrafen: Weiden 8 + 1, Duisburg 8

Tabelle – Vorrunde D

1. SV Krefeld 1972 82:47 +35 12:0
2. Duisburger SV 1898 69:60 +9 8:4
3. SV Weiden 1921 56:69 -13 4:8
4. SV Poseidon Hamburg 46:77 -31 0:12

Die Weidener Mannschaft spielte in folgender Aufstellung.
Matthias Kreiner im Tor, Nikolaj Neumann (1,-,3 Tore), Denis Underberg (2,-,2), Kyryllo Olkhovsky, Kapitän Thomas Kick, Denis Reichert (-,1,-), Jakob Ströll (4,2,1), Robert Reichert (1,-,2), Marek Janecek (2,2,1), Andreas Jahn (1,-,1), Sean Ryder (-,1,1), Andreas Widiker (-,-,1) und Cedrik Zupfer
Trainer Thomas Aigner


30.4.2021
Zweite Runde in Krefeld
SV Wasserballer jetzt im Westen in Einsatz

(prg) Letzte Woche absolvierten die Weidener Wasserballer ihre ersten Punktspiele seit über einem Jahr. Sie waren in Hamburg mit der Vorrundengruppe D der Deutschen Wasserball-Liga im Einsatz. Die Leistungen waren, nach eigenen Aussagen grundsolide, die körperliche Verfassung überraschend gut und die Freude am Wasserballspiel allgegenwärtig. So soll es auch am kommenden Wochenende sein. Die Aigner-Schützlinge reisen nach Krefeld und treffen auf gleiche Gruppengegner, wie bereits in Hamburg.

Die Voraussetzungen und Ziele bleiben die gleichen, wie letzte Woche. Wir wollen genau, wie in Hamburg, die Spiele genießen, mit viel Elan und ohne Druck an die Aufgaben rangehen. Die Teilnahme an der Relegationsrunde haben wir nicht anvisiert, die werden wir auch nicht erreichen und aufgrund der aktuellen Situation wird es auch keinen Absteiger nach dieser Saison geben. Also dürfen wir den Sport genießen und weitere Erfahrungen sammeln“ erklärt Trainer Aigner gelassen.

So gelassen konnte er in der Vergangenheit auch selten sein. Die DWL beschloss noch vor Beginn der außergewöhnlichen Saison, wegen der widrigen Verhältnisse im Training- und Spielbetrieb, keinen Aussteiger auszuspielen. Zumal es sehr unwahrscheinlich ist, dass die zweiten Ligen ihre Spielbetriebe überhaupt aufnehmen werden und damit einen potentiellen Aufsteiger ermitteln können. Damit besteht für keinen der Vereine in der Saison 2021 ein Abstiegsrisiko und alle dürfen jetzt schon für die Saison 2021/22 planen. Eine außergewöhnliche Saison in sehr außergewöhnlichen Zeiten eben.

Die Weidener wollen auf jeden Fall die Leistungen von Hamburg nicht nur bestätigen, sondern nach Möglichkeiten noch weiter steigern. Die Niederlagen gegen Duisburg und gegen Krefeld haben gezeigt, dass sie mithalten können aber die Leistung über die gesamte Spieldauer stimmen muss. Der Sieg gegen Hamburg stimmt optimistisch, für den können sich die Max-Reger-Städter aber auch nichts kaufen. Im Badezentrum Krefeld werden die Karten neu gemischt und in jedem Spiel ist, bei aller Freude am Wasserballspiel, volle Konzentration und Leidenschaft gefragt, sonst kann es schnell passieren, dass man nur Niederlagen ins Gepäck bekommet und das wollen sie SV-ler sicherlich genauso wenig wie ihr Trainer Thomas Aigner: „Bei aller Freude und Sicherheit gegen Abstieg, wir sind Sportler und wollen natürlich gewinnen und das geht nicht einfach so bei vorbeigehen. Dafür trainieren wir alle und dafür müssen wir uns auch alle einsetzen. Spielen ist schön, gewinnen ist noch schöner“ so der Coach. Aigner lobt die Trainingsbeteiligung und die Moral seines Teams, auch die Stimmung sei sehr gut.

Voraussichtliche Aufstellung für das kommende Spielwochenende
Matthias Kreiner im Tor, Nikolaj Neumann, Toni Hinz, Kyryllo Olkhovsky, Kapitän Thomas Kick, Denis Reichert, Jakob Ströll, Robert Reichert, Marek Janecek, Andreas Jahn, Sean Ryder, Andreas Widiker, Denis Underberg und Cedrik Zupfer
Trainer Thomas Aigner
 
Deutsche Wasserball-Liga 2021
Vorrundengruppe D in Krefeld
 
Samstag, .01.05.2021
Duisburger SV 1898 -      SV Krefeld  
Duisburger SV 1898 -      SV Poseidon Hamburg  
SV Weiden -      SV Krefeld  
SV Weiden -      SV Poseidon Hamburg  

Sonntag, 02.05.2021
SV Weiden -      Duisburger SV 1898
 
SV Krefeld -      SV Poseidon Hamburg



26.4.2021
Solide Leistungen mit Luft nach oben in Hamburg
SV Wasserballer mit einem Sieg und zwei Niederlagen in hohen Norden

(prg) Die Wasserballer des Schwimmvereines Weiden absolvierten ihre ersten Spiele nach über einem Jahr und kehren mit wichtigen Erkenntnissen aus Hamburg zurück. Nachdem glücklicherweise alle Hygienemaßnahmen ohne Zwischenfälle erfüllt wurden, durfte endlich Wasserball gespielt werden und die Aigner-Schützlinge lieferten, trotz zwei Niederlagen, grundsolide Leistungen in ihrer Saisonpremiere ab.

Im ersten Spiel der Vorrunde D in der Schwimmhalle am Inselpark standen die Weidener der Mannschaft des SV Krefeld 72 gegenüber. Das erste Weidener Tor nach über 13 Monaten wasserballspielfreier Zeit erzielte gleich in der ersten Minute der Routinier Sean Ryder und brachte sein Team damit in die erste Führung. Die Krefelder glichen prompt in Überzahl aus und gingen kurze Zeit später selbst 2:1 in Führung. Im ersten Viertel, das mit 3:3 ausging, trafen mit Andreas Widiker und Robert Reichert zwei Youngsters für die Oberpfälzer. Im Viertel zwei verloren die Max-Reger-Städter allerdings ihre Linie, leisteten sich zu viele Fehler im Spielaufbau und kassierten unnötige Kontertore. Die Folge 0:3 im zweiten Abschnitt und damit 3:6 Rückstand zur Halbzeit. Im dritten Viertel kam noch schlimmer. Trotz des couragierten Auftretens passierten immer wieder die gleichen Fehler, die das Team aus Krefeld gekonnt auskonterte und mit 1:7 im dritten Abschnitt, damit 4:13 vor der letzten Viertelpause, die Vorentscheidung in der Begegnung erzielen konnte. Doch selbst bei diesem Spielstand gaben die SV-ler nicht auf. Sie zeigten gute Moral und offenbarten gute konditionelle Vorbereitung, in dem sie das Schlussviertel mit 5:1 gewannen und das Endergebnis mit 9:14 Toren nicht mehr so dramatisch aussehen ließen.
Es ging eigentlich besser, als erwartet los, die Mannschaft zeigte sich kämpferisch und körperlich gut aufgestellt. Leider unterliefen uns viel zu viele Fehler im zweiten und im dritten Viertel. Das war einfach zu viel, um es noch wett machen zu können. Vor allem die junge Fraktion mit Andreas Widiker, Robert Reichert und Denys Underberg überzeugten und zeigten, dass sie definitiv im Herrenbereich angekommen sind“ äußerte sich Trainer Thomas Aigner nach dem ersten Spiel in Hamburg.

Keine zwei Stunden später standen die Oberpfälzer dem Gastgeber SV Poseidon Hamburg gegenüber. In diesem Spiel stellte das SV-Team seine konditionelle Verfassung unter Beweis. Es ging mit einer Führung los, dennoch trennten sich die Kontrahenten noch mit einem 3:3 Gleichstand zur ersten Viertelpause. Nach und nach (2:0 im zweiten und 2:0 im dritten Viertel) beherrschten die Weidener zunehmend die Gastgeber und stellten mit dem 7:3 Zwischenstand bereits vor dem Schlussviertel die Weichen in Richtung des erhofften ersten Sieges der bereits begonnenen Saison. Am Ende gewann Weiden verdient mit 11:6 Toren.
Das ist war top, wie sich die Mannschaft nach der kurzen Pause präsentierte. Wir waren fitter und vor allem klar die bessere Mannschaft. Matthias Kreiner im Tor glänzte richtig, was nach seiner ewig langen Pause doch nicht so zu erwarten war. So kann es weitergehen“ resümierte Aigner das zweite Spiel des Tages.

Doch leider wurde es aus dem „weiterso“ nichts, obwohl das Spiel am Sonntag sensationell begann. Gegen den Duisburger SV gingen die Weidener wie eine Rakete los. Robert Reichert, Marek Janecek und Nikolaj Neumann erzielten schnell die 3:0 Führung während der ersten drei Spielminuten. Weiter trafen noch Jakob Ströll und wiederholt Widiker, ehe sich die Teams mit 5:1 aus Weidener Sicht zur ersten Pause trennten. Doch, wie ausgewechselt kamen die Mannen um Kapitän Thomas Kick aus der Pause zurück. 0:4 im zweiten 1:4 im dritten und 1:4 im letzten Viertel offenbarten die Überlegenheit durch Spielerfahrung der Duisburger, die ab viertel zwei einfach effizienter und cleverer agierten. „Da ging leider nicht mehr viel bei uns. Wir haben zu wenig aus unseren Überzahlen gemacht und sonst sehr viel verschossen. In diesen Bereichen haben die Duisburger mehr aus ihren Chancen gemacht. Schade, dass wir uns haben den Schneid abkaufen lassen, nachdem wir so stark begonnen haben“ Erklärte Kapitän Kick. Am Ende hieß es 7:13 für die Duisburger.

Letztendlich mit guten und sehr wichtigen Erkenntnissen kehrten die Max-Reger-Städter aus dem Hansatrip zurück in die Oberpfalz und dürfen weiter hoffen und bangen um den nächsten Auftritt, der für kommendes Wochenende in Duisburg geplant ist. Das Turnier soll, wenn pandemiebedingt überhaupt möglich, im Freibad stattfinden: „Das ist nochmal eine andere Nummer, ohne Training im Freibad ist die Umstellung meist sehr schwierig, aber wir nehmen jede Möglichkeit Wasserball zu spielen mit und jede weitere Erfahrung bringt uns einen Schritt weiter. Wir freuen uns auf weitere Herausforderungen“ so der Teamleiter Irek Luczak.

Die Spiele in der Statistik:

SV Krefeld 72 – SV Weiden 14:9 (3.3, 3:0, 7:1, 1:5)
Zeitstrafen: Krefeld 13, Weiden 10 + 2 Strafwürfe + 1 Spielstrafe (Ryder)

SV Poseidon Hamburg – SV Weiden 6:11 (3:3, 0:2, 0:2, 3:4)
Zeitstrafen: Hamburg 7 + 2, Weiden 4 + 1

Duisburger SV – SV Weiden 13:7 (1:5, 4:0, 4:1, 4:1)
Zeitstrafen: Duisburg 9 + 1, Weiden 7 + 2

Der SV Weidener spielten mit
Matthias Kreiner und Christopher Klein im Tor,
Nikolaj Neumann (Tore: 0,2,1), Denys Underberg (3,-,-), Cedrik Zupfer (-,1,1), Thomas Kick (-,1,1), Dennis Reichert (-,3,1), Jakob Ströll (-,2,1), Robert reichert (3,-,1), Marek Janecek (-,-,1), Andreas Jahn, Sean Ryder (2,-,-), Andreas Widiker (1,1,2) und Kyryllo Olkhovsky
Trainer Thomas Aigner


22.4.2021
SV-Wasserballer dürfen endlich wieder spielen!
Weidener Wasserballer reisen am Wochenende zu ihren ersten Punktspielen seit über einem Jahr nach Hamburg

(prg) Das hat kein Mensch ahnen können. Die Weidener Wasserballer um Trainer Thomas Aigner haben seit über einem Jahr kein einziges Wasserballspiel bestreiten dürfen. Das letzte Punktspiel der Oberpfälzer fand am 7. März letztes Jahres statt. Die Weidener gewannen damals zuhause gegen Bayer Uerdingen (15:7) und freuten sich auf ein Bayerisches Derby, das eine Woche später in Würzburg hätte stattfinden sollen. Einen Tag vor dem angesetzten Spieltermin, am 13.03.2020 beschlossen alle Bundesligisten, gemeinsam mit der Leitung der Deutschen Wasserball-Liga, den Spielbetrieb aufgrund der rasanten Pandemieentwicklung einzustellen. Dass in der Saison für die meisten gar nichts mehr geht, das hätte sich damals keiner vorstellen können.


Jetzt ist es endlich soweit. Wenn nichts mehr dazwischen kommt, dürfen die Aigner-Schützlinge am kommenden Wochenende ihre ersten Saisonspiele in der Vorrundengruppe D der Deutschen Wasserball-Liga in Hamburg bestreiten. Am Samstag haben sich die Weidener innerhalb drei Stunden gegen den SV Krefeld und Gastgeber SV Poseidon Hamburg zu messen. Am Sonntag heißt der Gegner Duisburger SV 1898. Es geht also gleich richtig zu Sache:
„Wir sind jetzt froh, überhaupt spielen zu dürfen, das ist zuerst das wichtigste. Zwei Spiele innerhalb drei Stunden zu absolvieren, das ist wieder eine andere Geschichte. Aber wir wollen uns jetzt nicht damit die Laune verderben. Eine Herausforderung nach so einer langen Spielpause ist es auf jeden Fall. Im Normalfall hätten wir so einem Spielplan niemals zugestimmt. Die Zeit ist aber eben nicht normal und wir müssen froh sein, überhaupt spielen zu dürfen“ lässt Teamleiter Irek Luczak wissen.

Wie konkurrenzfähig die Oberpfälzer aktuell überhaupt sind, lässt sich ganz schwierig ahnen. Eins steht fest, aufgrund der Badsituation und regionaler Inzidenzwerte haben die SV-ler am wenigsten von allen Mitkonkurrenten während der letzten Monate trainieren können. Dennoch sind die SV-Verantwortlichen den Stadtwerken Weiden sehr dankbar für die Trainingsmöglichkeiten, die durch die Sonderregelungen für Profi- und Leistungssport der Ministerien und des Deutschen Olympischen Sportbundes überhaupt ermöglicht wurden.


Trainer Thomas Aigner erklärt die Situation mit viel Hoffnung und Erleichterung aber auch mit einer großen Portion Ungewissheit:


Wir sind glücklich, dass wir seit einiger Zeit wieder trainieren können und freuen uns auf die anstehenden Spiele, auch wenn die Situation natürlich komisch ist. Man merkt bei allen Planungen die Unsicherheit. Nichtsdestotrotz freuen wir uns, dass wir die Möglichkeit haben wieder zu spielen. Wir müssten hier den guten Austausch mit den anderen Vereinen hervorheben, da die Kommunikation mit den Vereinen sehr partnerschaftlich ist. Wir freuen uns auf die Spiele und konzentrieren uns erst einmal auf uns. Wir wollen alles geben und schauen wie es nach der langen Pause läuft. Aktuell muss man allen Spielern ein Kompliment machen, wie sie nach der langen Pause wieder eingestiegen sind und trotz der Unklarheiten diszipliniert arbeiten. Insofern kann man aktuell keinen Sportler speziell hervorheben, denn das Engagement stimmt, ob die Leistung stimmt, werden wir sehen. Die Mannschaft ist an sich fast unverändert zu den nächsten Jahren, worauf wir stolz sein sollten, das gibt es nicht sehr oft. Mit Sean Ryder, Andreas Jahn und Thomas Kick haben wir drei Stützen, die vorangehen und in Kombination mit den jüngeren eine gute Mischung sind. Die jüngeren entwickeln sich immer weiter und bringen frischen Wind. Cedric Zupfer ist wieder dabei und kann sehr wertvoll werden“


Unter strengen Hygieneregeln und Testkonzepten reisen die Max-Reger-Städter also mit viel Vorfreude aber mit Respekt vor der aktuellen Situation und vor den Gegnern am Freitag gen Norden. Wie es mit dem Ligabetrieb weitergeht, das ist noch nicht sicher, der Spielplan soll immer der aktuellen Situation angepasst werden. Nicht einfach zu organisieren, aber was ist denn noch einfach heutzutage?


Voraussichtliche Aufstellung für das kommende Spielwochenende

Matthias Kreiner und Christopher Klein im Tor, Nikolaj Neumann, Toni Hinz, Kyryllo Olkhovsky, Kapitän Thomas Kick, Denis Reichert, Jakob Ströll, Robert Reichert, Marek Janecek, Andreas Jahn, Sean Ryder, Andreas Widiker, Denis Underberg und Cedrik Zupfer
Trainer Thomas Aigner

Deutsche Wasserball-Liga 2021
Vorrundengruppe D in Hamburg

Samstag, 24.04.2021

SV Poseidon Hamburg

  • Duisburger SV 1898


SV Krefeld 1972

  • SV Weiden 1921


SV Poseidon Hamburg

  • SV Weiden 1921


SV Krefeld 1972

  • Duisburger SV 1898



Sonntag, 25.04.2021

Duisburger SV 1898

  • SV Weiden 1921



SV Poseidon Hamburg

  • SV Krefeld 1972





Mannschaftsbild:

mannschaft-2021

Herren I