Herren I

2. Wasserball-Bundesliga

Saison 2021 / 2022

2.5.2021
Leistungssteigerung in Krefeld
Weidener Wasserballer wiederholt mit soliden Vorstellungen

(prg) Das zweite Vorrundenturnier in der D-Gruppe der Deutschen Wasserball Liga hatten die Wasserballer des Schwimmvereines Weiden diesmal im Westen der Republik zu absolvieren. Trotz zwei Niederlagen überzeugten die SV-ler im Krefelder Sportzentrum Bockum mit guter Verfassung, ähnlich wie vor einer Woche in Hamburg. Dem sicheren Sieg gegen Hamburg folgte eine klare Niederlage gegen Gastgeber und Sieger der Vorrunde SV Krefeld 72 am Samstagabend und eine weitere, knappe am Sonntagvormittag gegen Duisburger SV98. Dennoch verzeichneten die Aigner-Schützlinge, nach seiner eigenen Einschätzung, eine weitere Entwicklung und präsentierten sich erstaunlich solide, wenn man den aktuellen Trainingstand betrachtet.

Das Spiel gegen Hamburg begann mit drei vergebenen Chancen für die Weidener, eher sie in der dritten Minute in den ersten und im gesamten Spiel den einzigen Rückstand gerieten. Prompt antworteten die Oberpfälzer mit einem Ausgleich und zwei weiteren Treffern zum 3:1 Zwischenstand. Nur die mäßige Chancenverwertung vermied einen höheren Ausgang zur ersten Pause. Die Hanseaten trafen nochmals ins Weidener Tor und verkürzten auf 3:2 vor Abpfiff des ersten Abschnittes. Im zweiten Viertel verstärkten die Mannen um Kapitän Thomas Kick den Druck und erhöhten die Führung auf 5:2 noch vor dem Seitenwechsel. Im dritten Viertel behielten die Max-Reger-Städter zwar die Kontrolle, ließen aber erneut einige Chancen liegen und kassierten einen Treffer noch vor der letzten Viertelpause. Im Schlussabschnitt machte sich nicht nur die größere Erfahrung der meisten Weidener bezahlt, sie überzeugten mit einer sehr guten körperlichen Verfassung und geschlossener Mannschaftsleistung. Am Ende gewannen die Oberpfälzer verdient mit 11:7 Toren.

Am Abend des gleichen Samstages standen die Weidener dem stärksten Team dieser Gruppe SV Krefeld 72 gegenüber. Die Gastgeber bestätigten zwar ihre Favoritenrolle mit einem klaren 14:6 Sieg über die Weidener, die jedoch, bis auf das zweite Viertel (0:4), eine grundsolide Leistung ablieferten und eine vorbildliche Moral bewiesen. Die Oberpfälzer gaben zu keinem Zeitpunkt auf und machten es den Krefeldern über lange Strecken schwer. Die Niederlage geht auf jeden Fall in Ordnung, auch wenn die Höhe ein Bisschen zu hoch ausfiel.

Am Sonntagvormittag bekamen die Weidener mit dem Duisburger SV 98 zu tun. Auch in diesem Spiel lieferten die Reger-Städter ein ganz vernünftiges und streckenweise attraktives Wasserballspiel ab. Bis Ende des dritten Viertels blieb das Spiel völlig offen und die Oberpfälzer hatten, trotz ihrer Probleme mit dem starken Center der Duisburger Ulf Ranta, immer noch reelle Chancen, das Spiel zu ihren Gunsten zu gestallten. Es kam jedoch anders, als gewünscht, im letzten Viertel des sechsten Spiels, innerhalb der letzten 8 Tage, ging den Weidener die sprichwörtliche Luft raus. Sie vergaben ihre Chancen und kassierten Tore nach schnellen Konterangriffen des Gegners. Letztendlich machten jedoch die Duisburger Routiniers Ulf Rante mit seinen 6 Toren und Niclas Becker (4) den Unterschied aus. Auch dieses 15:12 Endergebnis fiel aus Sicht der Weidener zu hoch aus.

Unterm Strich können die SV-ler mit ihren Leistungen in beiden Turnieren sehr zufrieden sein: „In Anbetracht der Trainingsmöglichkeiten und der Trainingsumfänge der letzten Woche und Monate, lieferten wir passable Leistungen ab. Viele Spieler entwickelten sich während der letzten Wochen deutlich weiter und die Jugendfraktion lässt optimistisch in die Zukunft blicken. Die Stimmung ist total gut, das macht Spaß mit diesem Team zu arbeiten“ lobte Trainer Thomas Aigner nach Abschluss der Runde in Krefeld.

Die Mannschaft entwickelte sich zu einem geschlossenen Gebilde. Es sind Konzepte und eine eigene Linie zu erkennen, eine Handschrift des Trainers, das macht einen sehr soliden Eindruck. Mit diesen Leistungen brauchen wir uns wirklich nicht zu verstecken. Mit Mattias Kreiner haben wir einem starken Rückhalt im Tor, vor ihm steht Thomas Kick bärenstark in der Abwehr und vorne überzeugte nicht nur unser Center Jakob Ströll, sondern auch die jüngeren, wie zum Beispiel der jüngste im Team Denis Underberg (17). Was mich aber am meisten gefällt, das ist die Geschlossenheit und die Disziplin im Auftreten der Truppe“ so die Beurteilung des Mannschaftsleiters Irek Luczak

Die Spiele in der Statistik

SV Weiden – SV Poseidon Hamburg 11:7 (3:2, 2:, 0:1, 6:4)
Zeitstrafen: Weiden 7 + 1 Strafwurf, Hamburg 13 + 2

SV Weiden – SV Krefeld 6:14 (2:4, 0:4, 3:3, 1:3)
Zeitstrafen: Weiden 6 + 3, Krefeld 8

SV Weiden – Duisburger SV 12:15 (3:2, 2:5, 4:3, 3:5)
Zeitstrafen: Weiden 8 + 1, Duisburg 8

Tabelle – Vorrunde D

1. SV Krefeld 1972 82:47 +35 12:0
2. Duisburger SV 1898 69:60 +9 8:4
3. SV Weiden 1921 56:69 -13 4:8
4. SV Poseidon Hamburg 46:77 -31 0:12

Die Weidener Mannschaft spielte in folgender Aufstellung.
Matthias Kreiner im Tor, Nikolaj Neumann (1,-,3 Tore), Denis Underberg (2,-,2), Kyryllo Olkhovsky, Kapitän Thomas Kick, Denis Reichert (-,1,-), Jakob Ströll (4,2,1), Robert Reichert (1,-,2), Marek Janecek (2,2,1), Andreas Jahn (1,-,1), Sean Ryder (-,1,1), Andreas Widiker (-,-,1) und Cedrik Zupfer
Trainer Thomas Aigner


30.4.2021
Zweite Runde in Krefeld
SV Wasserballer jetzt im Westen in Einsatz

(prg) Letzte Woche absolvierten die Weidener Wasserballer ihre ersten Punktspiele seit über einem Jahr. Sie waren in Hamburg mit der Vorrundengruppe D der Deutschen Wasserball-Liga im Einsatz. Die Leistungen waren, nach eigenen Aussagen grundsolide, die körperliche Verfassung überraschend gut und die Freude am Wasserballspiel allgegenwärtig. So soll es auch am kommenden Wochenende sein. Die Aigner-Schützlinge reisen nach Krefeld und treffen auf gleiche Gruppengegner, wie bereits in Hamburg.

Die Voraussetzungen und Ziele bleiben die gleichen, wie letzte Woche. Wir wollen genau, wie in Hamburg, die Spiele genießen, mit viel Elan und ohne Druck an die Aufgaben rangehen. Die Teilnahme an der Relegationsrunde haben wir nicht anvisiert, die werden wir auch nicht erreichen und aufgrund der aktuellen Situation wird es auch keinen Absteiger nach dieser Saison geben. Also dürfen wir den Sport genießen und weitere Erfahrungen sammeln“ erklärt Trainer Aigner gelassen.

So gelassen konnte er in der Vergangenheit auch selten sein. Die DWL beschloss noch vor Beginn der außergewöhnlichen Saison, wegen der widrigen Verhältnisse im Training- und Spielbetrieb, keinen Aussteiger auszuspielen. Zumal es sehr unwahrscheinlich ist, dass die zweiten Ligen ihre Spielbetriebe überhaupt aufnehmen werden und damit einen potentiellen Aufsteiger ermitteln können. Damit besteht für keinen der Vereine in der Saison 2021 ein Abstiegsrisiko und alle dürfen jetzt schon für die Saison 2021/22 planen. Eine außergewöhnliche Saison in sehr außergewöhnlichen Zeiten eben.

Die Weidener wollen auf jeden Fall die Leistungen von Hamburg nicht nur bestätigen, sondern nach Möglichkeiten noch weiter steigern. Die Niederlagen gegen Duisburg und gegen Krefeld haben gezeigt, dass sie mithalten können aber die Leistung über die gesamte Spieldauer stimmen muss. Der Sieg gegen Hamburg stimmt optimistisch, für den können sich die Max-Reger-Städter aber auch nichts kaufen. Im Badezentrum Krefeld werden die Karten neu gemischt und in jedem Spiel ist, bei aller Freude am Wasserballspiel, volle Konzentration und Leidenschaft gefragt, sonst kann es schnell passieren, dass man nur Niederlagen ins Gepäck bekommet und das wollen sie SV-ler sicherlich genauso wenig wie ihr Trainer Thomas Aigner: „Bei aller Freude und Sicherheit gegen Abstieg, wir sind Sportler und wollen natürlich gewinnen und das geht nicht einfach so bei vorbeigehen. Dafür trainieren wir alle und dafür müssen wir uns auch alle einsetzen. Spielen ist schön, gewinnen ist noch schöner“ so der Coach. Aigner lobt die Trainingsbeteiligung und die Moral seines Teams, auch die Stimmung sei sehr gut.

Voraussichtliche Aufstellung für das kommende Spielwochenende
Matthias Kreiner im Tor, Nikolaj Neumann, Toni Hinz, Kyryllo Olkhovsky, Kapitän Thomas Kick, Denis Reichert, Jakob Ströll, Robert Reichert, Marek Janecek, Andreas Jahn, Sean Ryder, Andreas Widiker, Denis Underberg und Cedrik Zupfer
Trainer Thomas Aigner
 
Deutsche Wasserball-Liga 2021
Vorrundengruppe D in Krefeld
 
Samstag, .01.05.2021
Duisburger SV 1898 -      SV Krefeld  
Duisburger SV 1898 -      SV Poseidon Hamburg  
SV Weiden -      SV Krefeld  
SV Weiden -      SV Poseidon Hamburg  

Sonntag, 02.05.2021
SV Weiden -      Duisburger SV 1898
 
SV Krefeld -      SV Poseidon Hamburg



26.4.2021
Solide Leistungen mit Luft nach oben in Hamburg
SV Wasserballer mit einem Sieg und zwei Niederlagen in hohen Norden

(prg) Die Wasserballer des Schwimmvereines Weiden absolvierten ihre ersten Spiele nach über einem Jahr und kehren mit wichtigen Erkenntnissen aus Hamburg zurück. Nachdem glücklicherweise alle Hygienemaßnahmen ohne Zwischenfälle erfüllt wurden, durfte endlich Wasserball gespielt werden und die Aigner-Schützlinge lieferten, trotz zwei Niederlagen, grundsolide Leistungen in ihrer Saisonpremiere ab.

Im ersten Spiel der Vorrunde D in der Schwimmhalle am Inselpark standen die Weidener der Mannschaft des SV Krefeld 72 gegenüber. Das erste Weidener Tor nach über 13 Monaten wasserballspielfreier Zeit erzielte gleich in der ersten Minute der Routinier Sean Ryder und brachte sein Team damit in die erste Führung. Die Krefelder glichen prompt in Überzahl aus und gingen kurze Zeit später selbst 2:1 in Führung. Im ersten Viertel, das mit 3:3 ausging, trafen mit Andreas Widiker und Robert Reichert zwei Youngsters für die Oberpfälzer. Im Viertel zwei verloren die Max-Reger-Städter allerdings ihre Linie, leisteten sich zu viele Fehler im Spielaufbau und kassierten unnötige Kontertore. Die Folge 0:3 im zweiten Abschnitt und damit 3:6 Rückstand zur Halbzeit. Im dritten Viertel kam noch schlimmer. Trotz des couragierten Auftretens passierten immer wieder die gleichen Fehler, die das Team aus Krefeld gekonnt auskonterte und mit 1:7 im dritten Abschnitt, damit 4:13 vor der letzten Viertelpause, die Vorentscheidung in der Begegnung erzielen konnte. Doch selbst bei diesem Spielstand gaben die SV-ler nicht auf. Sie zeigten gute Moral und offenbarten gute konditionelle Vorbereitung, in dem sie das Schlussviertel mit 5:1 gewannen und das Endergebnis mit 9:14 Toren nicht mehr so dramatisch aussehen ließen.
Es ging eigentlich besser, als erwartet los, die Mannschaft zeigte sich kämpferisch und körperlich gut aufgestellt. Leider unterliefen uns viel zu viele Fehler im zweiten und im dritten Viertel. Das war einfach zu viel, um es noch wett machen zu können. Vor allem die junge Fraktion mit Andreas Widiker, Robert Reichert und Denys Underberg überzeugten und zeigten, dass sie definitiv im Herrenbereich angekommen sind“ äußerte sich Trainer Thomas Aigner nach dem ersten Spiel in Hamburg.

Keine zwei Stunden später standen die Oberpfälzer dem Gastgeber SV Poseidon Hamburg gegenüber. In diesem Spiel stellte das SV-Team seine konditionelle Verfassung unter Beweis. Es ging mit einer Führung los, dennoch trennten sich die Kontrahenten noch mit einem 3:3 Gleichstand zur ersten Viertelpause. Nach und nach (2:0 im zweiten und 2:0 im dritten Viertel) beherrschten die Weidener zunehmend die Gastgeber und stellten mit dem 7:3 Zwischenstand bereits vor dem Schlussviertel die Weichen in Richtung des erhofften ersten Sieges der bereits begonnenen Saison. Am Ende gewann Weiden verdient mit 11:6 Toren.
Das ist war top, wie sich die Mannschaft nach der kurzen Pause präsentierte. Wir waren fitter und vor allem klar die bessere Mannschaft. Matthias Kreiner im Tor glänzte richtig, was nach seiner ewig langen Pause doch nicht so zu erwarten war. So kann es weitergehen“ resümierte Aigner das zweite Spiel des Tages.

Doch leider wurde es aus dem „weiterso“ nichts, obwohl das Spiel am Sonntag sensationell begann. Gegen den Duisburger SV gingen die Weidener wie eine Rakete los. Robert Reichert, Marek Janecek und Nikolaj Neumann erzielten schnell die 3:0 Führung während der ersten drei Spielminuten. Weiter trafen noch Jakob Ströll und wiederholt Widiker, ehe sich die Teams mit 5:1 aus Weidener Sicht zur ersten Pause trennten. Doch, wie ausgewechselt kamen die Mannen um Kapitän Thomas Kick aus der Pause zurück. 0:4 im zweiten 1:4 im dritten und 1:4 im letzten Viertel offenbarten die Überlegenheit durch Spielerfahrung der Duisburger, die ab viertel zwei einfach effizienter und cleverer agierten. „Da ging leider nicht mehr viel bei uns. Wir haben zu wenig aus unseren Überzahlen gemacht und sonst sehr viel verschossen. In diesen Bereichen haben die Duisburger mehr aus ihren Chancen gemacht. Schade, dass wir uns haben den Schneid abkaufen lassen, nachdem wir so stark begonnen haben“ Erklärte Kapitän Kick. Am Ende hieß es 7:13 für die Duisburger.

Letztendlich mit guten und sehr wichtigen Erkenntnissen kehrten die Max-Reger-Städter aus dem Hansatrip zurück in die Oberpfalz und dürfen weiter hoffen und bangen um den nächsten Auftritt, der für kommendes Wochenende in Duisburg geplant ist. Das Turnier soll, wenn pandemiebedingt überhaupt möglich, im Freibad stattfinden: „Das ist nochmal eine andere Nummer, ohne Training im Freibad ist die Umstellung meist sehr schwierig, aber wir nehmen jede Möglichkeit Wasserball zu spielen mit und jede weitere Erfahrung bringt uns einen Schritt weiter. Wir freuen uns auf weitere Herausforderungen“ so der Teamleiter Irek Luczak.

Die Spiele in der Statistik:

SV Krefeld 72 – SV Weiden 14:9 (3.3, 3:0, 7:1, 1:5)
Zeitstrafen: Krefeld 13, Weiden 10 + 2 Strafwürfe + 1 Spielstrafe (Ryder)

SV Poseidon Hamburg – SV Weiden 6:11 (3:3, 0:2, 0:2, 3:4)
Zeitstrafen: Hamburg 7 + 2, Weiden 4 + 1

Duisburger SV – SV Weiden 13:7 (1:5, 4:0, 4:1, 4:1)
Zeitstrafen: Duisburg 9 + 1, Weiden 7 + 2

Der SV Weidener spielten mit
Matthias Kreiner und Christopher Klein im Tor,
Nikolaj Neumann (Tore: 0,2,1), Denys Underberg (3,-,-), Cedrik Zupfer (-,1,1), Thomas Kick (-,1,1), Dennis Reichert (-,3,1), Jakob Ströll (-,2,1), Robert reichert (3,-,1), Marek Janecek (-,-,1), Andreas Jahn, Sean Ryder (2,-,-), Andreas Widiker (1,1,2) und Kyryllo Olkhovsky
Trainer Thomas Aigner


22.4.2021
SV-Wasserballer dürfen endlich wieder spielen!
Weidener Wasserballer reisen am Wochenende zu ihren ersten Punktspielen seit über einem Jahr nach Hamburg

(prg) Das hat kein Mensch ahnen können. Die Weidener Wasserballer um Trainer Thomas Aigner haben seit über einem Jahr kein einziges Wasserballspiel bestreiten dürfen. Das letzte Punktspiel der Oberpfälzer fand am 7. März letztes Jahres statt. Die Weidener gewannen damals zuhause gegen Bayer Uerdingen (15:7) und freuten sich auf ein Bayerisches Derby, das eine Woche später in Würzburg hätte stattfinden sollen. Einen Tag vor dem angesetzten Spieltermin, am 13.03.2020 beschlossen alle Bundesligisten, gemeinsam mit der Leitung der Deutschen Wasserball-Liga, den Spielbetrieb aufgrund der rasanten Pandemieentwicklung einzustellen. Dass in der Saison für die meisten gar nichts mehr geht, das hätte sich damals keiner vorstellen können.


Jetzt ist es endlich soweit. Wenn nichts mehr dazwischen kommt, dürfen die Aigner-Schützlinge am kommenden Wochenende ihre ersten Saisonspiele in der Vorrundengruppe D der Deutschen Wasserball-Liga in Hamburg bestreiten. Am Samstag haben sich die Weidener innerhalb drei Stunden gegen den SV Krefeld und Gastgeber SV Poseidon Hamburg zu messen. Am Sonntag heißt der Gegner Duisburger SV 1898. Es geht also gleich richtig zu Sache:
„Wir sind jetzt froh, überhaupt spielen zu dürfen, das ist zuerst das wichtigste. Zwei Spiele innerhalb drei Stunden zu absolvieren, das ist wieder eine andere Geschichte. Aber wir wollen uns jetzt nicht damit die Laune verderben. Eine Herausforderung nach so einer langen Spielpause ist es auf jeden Fall. Im Normalfall hätten wir so einem Spielplan niemals zugestimmt. Die Zeit ist aber eben nicht normal und wir müssen froh sein, überhaupt spielen zu dürfen“ lässt Teamleiter Irek Luczak wissen.

Wie konkurrenzfähig die Oberpfälzer aktuell überhaupt sind, lässt sich ganz schwierig ahnen. Eins steht fest, aufgrund der Badsituation und regionaler Inzidenzwerte haben die SV-ler am wenigsten von allen Mitkonkurrenten während der letzten Monate trainieren können. Dennoch sind die SV-Verantwortlichen den Stadtwerken Weiden sehr dankbar für die Trainingsmöglichkeiten, die durch die Sonderregelungen für Profi- und Leistungssport der Ministerien und des Deutschen Olympischen Sportbundes überhaupt ermöglicht wurden.


Trainer Thomas Aigner erklärt die Situation mit viel Hoffnung und Erleichterung aber auch mit einer großen Portion Ungewissheit:


Wir sind glücklich, dass wir seit einiger Zeit wieder trainieren können und freuen uns auf die anstehenden Spiele, auch wenn die Situation natürlich komisch ist. Man merkt bei allen Planungen die Unsicherheit. Nichtsdestotrotz freuen wir uns, dass wir die Möglichkeit haben wieder zu spielen. Wir müssten hier den guten Austausch mit den anderen Vereinen hervorheben, da die Kommunikation mit den Vereinen sehr partnerschaftlich ist. Wir freuen uns auf die Spiele und konzentrieren uns erst einmal auf uns. Wir wollen alles geben und schauen wie es nach der langen Pause läuft. Aktuell muss man allen Spielern ein Kompliment machen, wie sie nach der langen Pause wieder eingestiegen sind und trotz der Unklarheiten diszipliniert arbeiten. Insofern kann man aktuell keinen Sportler speziell hervorheben, denn das Engagement stimmt, ob die Leistung stimmt, werden wir sehen. Die Mannschaft ist an sich fast unverändert zu den nächsten Jahren, worauf wir stolz sein sollten, das gibt es nicht sehr oft. Mit Sean Ryder, Andreas Jahn und Thomas Kick haben wir drei Stützen, die vorangehen und in Kombination mit den jüngeren eine gute Mischung sind. Die jüngeren entwickeln sich immer weiter und bringen frischen Wind. Cedric Zupfer ist wieder dabei und kann sehr wertvoll werden“


Unter strengen Hygieneregeln und Testkonzepten reisen die Max-Reger-Städter also mit viel Vorfreude aber mit Respekt vor der aktuellen Situation und vor den Gegnern am Freitag gen Norden. Wie es mit dem Ligabetrieb weitergeht, das ist noch nicht sicher, der Spielplan soll immer der aktuellen Situation angepasst werden. Nicht einfach zu organisieren, aber was ist denn noch einfach heutzutage?


Voraussichtliche Aufstellung für das kommende Spielwochenende

Matthias Kreiner und Christopher Klein im Tor, Nikolaj Neumann, Toni Hinz, Kyryllo Olkhovsky, Kapitän Thomas Kick, Denis Reichert, Jakob Ströll, Robert Reichert, Marek Janecek, Andreas Jahn, Sean Ryder, Andreas Widiker, Denis Underberg und Cedrik Zupfer
Trainer Thomas Aigner

Deutsche Wasserball-Liga 2021
Vorrundengruppe D in Hamburg

Samstag, 24.04.2021

SV Poseidon Hamburg

  • Duisburger SV 1898


SV Krefeld 1972

  • SV Weiden 1921


SV Poseidon Hamburg

  • SV Weiden 1921


SV Krefeld 1972

  • Duisburger SV 1898



Sonntag, 25.04.2021

Duisburger SV 1898

  • SV Weiden 1921



SV Poseidon Hamburg

  • SV Krefeld 1972





Mannschaftsbild:

mannschaft-2021

Herren I