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Aktuelles

Weiden erfolgreich in Frankfurt

Platz drei fast sicher

(prg) Die Erwartungen waren nicht sehr groß, die Favoritenrolle aber klar an die Weidener Wasserballer vergeben. Nach dem 12:6 Sieg am letzten Samstag in Frankfurt sind die SV-ler in der 2. Wasserball-Bundeliga zurück in der Spur. Der Tabellenrang drei scheint damit kaum gefährdet mehr und wäre den Ryder-Schützlingen nur noch rechnerisch zu nehmen. Vor den letzten drei Ligaspielen folgt jetzt eine 6-wöhige Spielpause, bevor am 8. Juni die Reise für die Max-Reger-Städter nach Fulda geht.

Das Endergebnis täuscht tatsächlich ein wenig noch über den gesamten Spielverlauf hinweg. Nach der 3:1 Führung der Gäste aus der Oberpfalz folgten zwei ausgeglichene Viertel mit jeweils 2:2 Toren, ehe die Weidener erst im Schlussviertel mit 5:1 auftrumpften. Nach dem verhaltenen Auftaktviertel häuften sich die Fehler der verjüngten Oberpfälzer Mannschaft im Spielaufbau, zusätzlich waren es einige Unkonzentriertheiten im Abschluss, die den Hausherren in die Karten spielten und die Partie offenhielten. Erst im Schlussviertel gelang es den Vordermännern des routinierten Christopher Klein im Weidener Tor die Abwehr zu konsolidieren und die Spielabläufe zu koordinieren. Das trug schnell die Früchte und brachte am Ende den sicheren und verdienten 12:6 Endstand. Für die Sicherung des dritten Tabellenplatzes waren es sehr wichtige Punkte, die zur zwischenzeitlichen Stimmungsaufhellung in Weiden beitragen dürften.

„Wir haben heute deutlich zu viel zugelassen, unnötige Treffer aus der Distanz kassiert und einige Stürmerfouls verursacht und damit das Spiel unnötig eng gehalten. Die Eigeninitiative der jüngeren Spieler war meistens gut, nur noch die Entscheidungen und teilweise die Ausführung der letzten Pässe waren verbesserungswürdig. Daran müssen wir noch arbeiten, wenn wir uns steigern wollen“ so das kurze Fazit des Weidener Trainers nach der Partie in Frankfurt.

Erster Frankfurter SC – SV Weiden 6:12 (1:3, 2:2, 2:2, 1:5)

Persönliche Fehler: Frankfurt 9, Weiden 8+1 Strafwurf

Schiedsrichter: Ralf Lauer und Tobias Grinmuth

SV Weiden spielte mit

Christopher Klein im Tor,
Alexander Leichter, Denis Underberg (3 Tore), Dustin Schmidt, Kyrylo Olkhovsky (1), Denis Reichert (1), Robert Reichert (4), Andreas Jahn, Marcian Langmar, Harrison Dean, Maximilian Strauch (2), Paul Winter (1) und Steve Ströhle

Trainer Sean Ryder


Keine einfachen Spiele mehr für die Wasserballer

Frankfurt nicht zu unterschätzen

(prg) Die personelle Situation bei den Weidener Wasserballern will sich nicht beruhigen. Verletzungen, Sperren und private Angelegenheiten bereiten den Verantwortlichen aktuell Woche für Woche Kopfzerbrechen. Demensprechend sind auch die jüngsten Ergebnisse ausgefallen, zumal die Gegner es an sich hatten. Nach den Niederlagen gegen Cannstatt und Neustadt/Weinstraße gilt es für die SV-ler jetzt den Tabellenplatz drei der 2. Bundeliga Süd zu retten und dafür werden in den verbleibenden 4 Spielen weitere Punkte benötigt. Einen wichtigen Schritt in die gezielte Richtung können die Ryder-Schützlinge am kommenden Samstag beim Ersten Frankfurter SC machen. Die Oberpfälzer wollen die Aufgabe nicht auf die leichte Schulter nehmen, auch wenn Frankfurt aktuell auf dem vorletzten Tabellenrang liegt. 

„Für uns gibt es keine einfachen Spiele mehr. Wir wollen den dritten Tabellenrang verteidigen, das war auch unser Minimalziel für die Saison und daran wollen wir uns konzentrieren. Nach unserem klaren Sieg im Hinspiel dürfen wir die Frankfurter nicht unterschätzen, sie sind immer für eine Überraschung gut und sehr heimstark. Wir erwarten kein einfaches Spiel und nehmen die Aufgabe sehr ernst, denn wir brauchen dringend die Punkte. Wenn es uns gelingt, annähend die Leistung der ersten Hälfte aus dem Spiel gegen Neustadt über die gesamte Spielzeit zu liefern, dann bringen wir die zwei Punkte heim, ansonsten wird es nicht leicht werden.“ erläutert Trainer Sean Ryder die Lage.

Die Hessen gaben selbst zu, sich in Weiden (28:7 im Dezember in Weiden) komplett überrollen lassen und wollen sich sicherlich für die Klatsche revanchieren. Außerdem ist es kaum zu erwarten, dass sich der Traditionsverein aus der Metropole damit abfinden einfach möchte, den vorletzten Tabellenplatz bis Saisonende innezuhalten und deshalb brauchen auch sie die Punkte, die am Samstag zu vergeben sind.  Der Schwimmverein Weiden ist dabei ein klarer Favorit vor der Begegnung, darf sich aber aufgrund der jüngsten Schwierigkeiten nicht noch einen schlechten Tag erlauben.

Das voraussichtliche Aufgebot für Samstag:

Tor: Matthias Kreiner und Christopher Klein,

Feld: Nikolaj Neumann (?), Denis Underberg, Dustin Schmidt, Alexander Leichter, Kyrylo Olkhovsky, Denis Reichert, Robert Richert, Andreas Jahn, Daniel Malsam/Marcian Langmar, Harrison Dean, Maximilian Strauch, Paul Winter,  

Trainer Sean Ryder


Keine Überraschung in der Therme

Eine gute Halbzeit zu wenig gegen Tabellenführer

(prg) Die Überraschung blieb aus. Die personell geschwächten Weidener Wasserballer unterlagen am vergangenen Samstagabend gegen den Tabellenführer SC Neustadt/Weinstraße. Nach einer ausgeglichenen Halbzeit eins ging die Partie am Ende doch noch klar mit 6:15 Toren für die Gäste aus. Die erste Halbzeit gestalteten die Ryder-Schützlinge sehr konzentriert und konsequent in der Verteidigung, nach dem Seitenwechsel schienen ihnen die Körner ausgegangen zu sein, um die Gäste aus der Pfalz über die Zeit bändigen zu können.

Ein guter Start
Der Weidener Trainer Sean Ryder hat seine Truppe auf das Spiel offensichtlich gut aufgestellt, um den besten Torschützen der Liga und ex-Nationalspieler Timo von der Bosch in den Griff zu bekommen. Das gelang tatsächlich in den ersten zwei Vierteln ganz gut. Die Raumverteidigung funktionierte und die meisten Momente, als sich von der Bosch trotzdem durchsetzen konnte, entschärfte am Ende der wiederholt glänzend aufgelegter SV-Torwart Andrii Lobodynkyi. Der Kapitän der Gäste traf trotz der auf ihn abgestimmten Abwehrbemühungen der Hausherren zwei Mal ins Tor der Weidener, dies konnte dennoch die 3:2 Führung der Weidener zur ersten Viertelpause und den 5:5 Halbzeitstand nicht verhindern. Wegen der schwerwiegenden Ausfälle in Reihen der Oberpfälzer, überraschte die ausgeglichene erste Halbzeit die Zuschauer, die plötzlich auf mehr hofften.

Körner und Linie verloren
So gut, wie es in der ersten Halbzeit funktionierte, so viel hat es offensichtlich an Kraft gekostet. Nach dem Seitenwechsel gelang es den SV-ler nämlich nicht mehr so gut, die individuellen Stärken einiger Neustädter in den Griff zu bekommen. Genau diese, so erfolgreiche Raumverteidigung aus der ersten Halbzeit funktionierte bereits im dritten Viertel nicht mehr so gut. Die Abstimmung griff nicht mehr die Konsequenz ist völlig verloren gegangen. Die Gegentore fielen häufig in den letzten Sekunden der Angriffszeiten der Gäste und es fehlte an Ideen vorne im Spiel der Max-Reger-Städter. Nach und nach konnten sich die Gäste konsequent absetzen und mit 6:1 im dritten und 4:0 im letzten Spielabschnitt den verdienten Sieg eintüten.

Niederlage zu hoch ausgefallen
Der Sieg geht nach dem gesamten Spielverlauf natürlich verdient an den Tabellenführer, dennoch hadern die Weidener mit der Höhe der Niederlage: „Die Mannschaft hat sich die Niederlage in dieser Höhe nicht verdient. Die erste Halbzeit war sehr gut und mit ein bisschen mehr Glück hätten wir auch mit kleiner Führung die Seiten wechseln können. In der zweiten Hälfte fehlte dann die Ordnung in der Verteidigung, dazu sind noch die Ideen im Angriff aber auch das Glück im Abschluss ausgeblieben. Die Mannschaft war stets bemüht, die Nachwuchsspieler sind nicht negativ aufgefallen und dies wollen wir als positive Erkenntnis mitnehmen. Denn für die Zukunft müssen wir uns in der Breite besser aufstellen, um personelle Sorgen besser kompensieren zu können“ so das Fazit des Weidener Trainers.

Nach Frankfurt viel Zeit für Aufarbeitung 
Nächste Woche müssen die SV-ler noch ein Auswärtsspiel in Frankfurt absolvieren, nach dem sie ganze sechs spielfreie Wochen bekommen, um die Wunden zu lecken und verstärkt den Saisonendspurt zu starten.  Das nächste und damit auch das letzte Heimspiel der Saison findet am 29. Juni im Schätzlerbad statt.

SV Weiden – SC Neustadt/Weinstraße 6:15 (3:2, 2:3, 1:6, 0:4)

Persönliche Fehler: Weiden 8+2 Strafwürfe, Neustadt 9
Schiedsrichter: Gerit Fester und Martin Stintz
SV Weiden spielte mit Andrii Lobodynkyi (1-24) und Matthias Kreiner (25-32) im Tor,
Nikolaj Neumann (1 Tor), Denis Underberg (1), Dustin Schmidt (1), Maximilian Strauch, Denis Reichert (1), Marcian Langmar, Harrison Dean McCool, Kyrylo Olkhovsky (2), Andreas Jahn, Marek Janecek und Paul Winter

Trainer Sean Ryder

 


Schwierige Saisonphase

SV-Wasserballer personell stark gebeutelt gegen Spitzenreiter

(prg) Die Hoffnungen der Weidener Wasserballer auf ein spannendes 2.Bundesliga-Topspiel am Samstag in der Thermenwelt schwinden zunehmend. Die Weidener, die bereits vor zwei Wochen stark dezimiert beim SV Cannstatt untergingen (6:21 Niederlage), verloren zwischenzeitlich weitere Leistungsträger. Trainer Sean Ryder hat Schwierigkeiten eine Leistungsstarke Truppe aufzustellen. Diese Tatsache im Hinblick auf den Samstagsgegner und Tabellenführer SC Neustadt/Weinstraße lässt nichts Gutes vermuten. Gegen Neustadt habe man nur in volle Besetzung eine Chance, hört man bereits im Vorfeld des Spiels von den Verantwortlichen. Es gilt jetzt, alle Kräfte zu bündeln und mit voller Leidenschaft die Ausfälle zu kompensieren. Die Begegnung beginnt um 18:00 Uhr in der WTW.

Schwerwiegende Ausfälle
Thomas Kick ist immer noch verletzt, Robert Reichert gesperrt und Alexander Leichter mit der Jugendnationalmannschaft unterwegs. Damit fehlt die Abwehrstütze und Angriffsbollwerk aus dem bisherigen Saisonverlauf. Einige weitere Leistungsträger, die diese Ausfälle kompensieren sollen, sind angeschlagen oder haben mit Trainingsrückstand zu kämpfen. Dass diese Pechsträhne ausgerechnet vor dem Spiel gegen den favorisierten Tabellenführer kommt, ist für die Oberpfälzer besonders schmerzhaft und schlägt kräftig auf die Gemüter: „Wir wollen uns nicht schon vor dem Spiel geschlagen geben, müssen aber dennoch realistisch bleiben und realistisch gesehen, haben wir gegen Neustadt nur in voller Besetzung die Chance zu gewinnen. Wir wissen nicht, ob sie vollständig sind, vielleicht haben sie auch ihre Probleme, dann erhöhen sich die Chancen für uns. Wir müssen jedenfalls alles geben, um unsere Chancen zu nutzen, egal wie selten sie kommen. Zum letzten Mal in der Saison in der Thermenwelt und mit unseren Zuschauern im Rücken wollen wir uns natürlich von der besten Seite zeigen“ erklärt der nachdenkliche Weidener Trainer Sean Ryder die Spielvorzeichen.

Die Aufstellung für Samstag:

Tor: Andrii Lobodynskyi/Christopher Klein/Matthias Kreiner

Feld: Daniel Malsam, Nikolaj Neumann, Denys Underberg, Dustin Schmidt, Denys Reichert, Kyrylo Olkovsky, Andreas Jahn, Harrison McCool, Marcian Langmar, Marek Janecek, Paul Winter, Maximilian Strauch

Trainer Sean Ryder


Kalte Dusche in Stuttgart

Wasserballer unterliegen Cannstatt klar, Kapitän gesperrt
(prg) Eine Überraschung in Stuttgarter Neckarbad ist ausgeblieben, die Weidener Wasserballer (Tabellenplatz 3) bleiben chancenlos und unterliegen dem Tabellenzweiten SV Cannstatt mit 21:6 Toren deutlich. Noch bitterer, sie verlieren zugleich ihren Kapitän vor dem kommenden Topspiel in Weiden. 

Dünn besetzt und schnell geschwächt
Bereits zum Abschlusstraining vor dem Auswärtsspiel in Stuttgart hat es sich abgezeichnet, dass der Kader der Oberpfälzer für die schwere Aufgabe beim SV Cannstatt nicht ausreichend sei, um die heimstarken Schwaben zu ärgern. Die Ausfälle der erfahrensten Spieler des Kaders überhaupt, mit Thomas Kick und Andreas Jahn schienen im Spiel deutlich schwerwiegender als befürchtet. Direkt nach dem Spielbeginn schien alles soweit noch unter Kontrolle, es änderte sich jedoch unverhofft schnell. Bereits in der vierten Spielminute, beim 2:1 Zwischenstand aus Sicht der Hausherren kam es zu einem folgeschweren Vorfall. In einem Positionskampf reagierte der Weidener Kapitän und Torgarant Robert Reichert mit einer zu heftigen Befreiungsbewegung und traf seinen Gegner ins Gesicht. Die regelkonforme Folge erwischte die Weidener schwer. Reicherts Ausschluss bis Ende des Spiels, ein Strafwurf gegen Weiden und 4 Minuten Unterzahlspiel, das reichte schon für die Entscheidung der Partie. Mit dem 8:1 Pausenstand für den SV Cannstatt ging der erste Spielabschnitt zu Ende. 

Neumann folgte
Das Spiel war bereits zu diesem Zeitpunkt gelaufen. Die Lücke im System, die der Ausschluss des Kapitäns erwirkte, ließ sich nicht mehr schließen und die Personalprobleme der Ryder-Truppe wurden damit noch deutlicher. Im zweiten Viertel schienen sich die Max-Reger-Städter dennoch zu fangen, um mindestens einen passablen Rest der Partie abliefern zu können, ehe ein weiterer Rückschlag die Truppe dramatisch traf. Kurz vor der Halbzeitpause kam es völlig überflüssig aus Sicht der Gäste zu einer beiderseitigen Spielzeitstrafe nach übertriebener Härte in einem Zweikampf. Die Weidener traf es dabei mit dem Ausfall eines weiteren Routiniers Nikolaj Neumann deutlich empfindlicher als die Hausherren. Folglich mangelte es an Alternativen auf der Ersatzbank, um dem Druck der Stuttgarter in der zweiten Hälfte ernsthafter Stand zu halten. Nach 5:2 im dritten und 4:0 im vierten Viertel verzeichneten die Hausherren einen sicheren 21:6 Sieg gegen die durchbeutelte Weidener Truppe.

Reichert gesperrt
Nach dem Ausschluss des Weidener Kapitäns war, wie bereits erwähnt, nichts mehr zu holen für seine Truppe in Stuttgart. Ärgerlicherweise kommt aber noch hinzu, dass er automatisch mindestens für das nächste Punktspiel gesperrt ist. Die nächste Begegnung, das Topspiel gegen Neustadt/Weinstraße am 20.April in Weiden, bei dem der Topschütze der Liga sicherlich eine Schlüsselrolle spielen hätte können, wird bedauerlicherweise ohne seine Beteilung stattfinden. Damit schwinden die Erfolgschancen der SV-ler deutlich vor ihrem nächsten Topspiel.

SV Cannstatt – SV Weiden 21:6 (8:1, 4:3, 5:2, 4:0)
Persönliche Fehler: Cannstatt 8 + 1 Spielzeitstrafe, Weiden 11 + 2 Strafwürfe + 1 Spielzeitstrafe + 1 Spielzeitstrafe mit 4 Minuten und Strafwurf

Schiedsrichter: Dominik Müller, Kai Melis
Spielbeobachter: Reiner Spiegel und Marco Covi

SV Weiden spielte mit
Andrii Lobodynskyi im Tor
Nikolaj Neumann, Denis Underberg (1 Tor), Dustin Schmidt, Maximilian Strauch (1), Denis Reichert (2), Marcian Langmar, Robert Reichert, Kyryl Olkhovsky, Harrison Dean, Marek Janecek (1) und Paul Winter (1)

Trainer Sean Ryder​


Schwere Aufgabe in Stuttgart

SV Weiden beim Tabellenzweiten zu Gast
(prg) Die Wasserballer des Schwimmvereines Weiden steigen nach drei Wochen spielfreier Zeit wieder in den Spielbetrieb ein und die nächsten zwei Spiele haben es in sich. Am kommenden Samstag gastieren die SV-ler beim Tabellenzweiten SV Cannstatt und am 20. April empfangen sie den Tabellenführer SC Neustadt/Weinstraße in der Weidener Thermenwelt. Das Spiel gegen den Mitabsteiger der letzten Bundesligasaison steigt am Samstag um 19.00 Uhr im Sportbad Neckarpark in Stuttgart.

Topspiel Zweiter gegen Dritten
Die Kräfteverhältnisse der beiden Kontrahenten scheinen seit dem gemeinsamen Abstieg aus der Bundesliga verändert. Während die Weidener Mannschaft mit der Neustrukturierung noch zu kämpfen hat und bisher durchwachsene Leistungen präsentiert, scheinen die Schwaben den Verjüngungsprozess besser in den Griff bekommen zu haben. Die Max-Reger-Städter verloren bis jetzt auswärts in Neustadt und überraschend in Ludwigshafen, die Stuttgarter gaben bisher nur zwei Punkte in Neustadt ab. 

Abwehrchefs fehlen
Die Weidener sind vor der kommenden Begegnung sicherlich nicht favorisiert, wollen dennoch nach Chancen suchen doch etwas zählbares aus dem Schwabentripp mitzubringen. Trainer Sean Ryder muss dabei nach Möglichkeiten suchen, seine Verteidigungsreihen zu konsolidieren. Ihm stehen gleich die erfahrensten zwei Verteidiger nicht zur Verfügung. Abwehrchef Thomas Kick fällt nach seinem Armbruch immer noch nach aus und der Routinier Andreas Jahn ist beruflich verhindert. Es wird der Weidener Verteidigung sicherlich nicht wenig abverlangt werden: „Cannstatt hat eine sehr junge, starke und ausgeglichene Truppe. Die sind schwimmerisch stark und wir müssen aufpassen, dass wir uns auf dem langen Spielfeld im Neckarbad nicht überrumpeln lassen. Wir können unser Spiel erst dann entfalten, wenn wir konzentriert verteidigen, uns gut organisieren und zusammenhelfen, um die Ausfälle unserer Centerverteidiger zu kompensieren. Im Tor sind wir mit Andrii und Christopher sowieso gut aufgestellt und bei besserer Konstanz und guter Chancenverwertung ist auch gegen Cannstatt eine Überraschung möglich“ so der Weidener Coach.

Am 20. April ein Kracher in der WTW
Sollte die Überraschung in Stuttgart tatsächlich gelingen, so käme es am Samstag den 20. April zum richtigen Spitzenspiel zum Abschluss der Hallensaison in der Thermenwelt, wenn der Tabellenführer Neustadt/Weinstraße zu Gast kommt. Selbst wenn die SV-ler gegen Cannstatt verlieren sollten, bleiben sie Tabellendritter und die Spiele gegen Neustadt sind traditionell sehr brisant gewesen. Auf jeden Fall eine sehr interessante Begegnung in der Therme.

Die Voraussichtliche Aufstellung für Samstag
Tor: Andrii Lobodynkyi und Christopher Klein
Feld: Nikolai Neumann, Denys Underberg, Kyrill Olkhovsky, Dustin Schmidt, Dennis Reichert, Paul Winter, Robert Reichert, Marek Janecek, Maximilian Strauch, Harrison Dean, Marcian Langmar/Daniel Malsam

Trainer Sean Ryder


Die jungen Wilden belohnen sich im Pokal

Weidener Wasserballer bezwingen wiederholt Ludwigshafen 
(prg) Die Personalsorgen in den Reihen der Wasserballer im Schwimmverein Weiden reißen nicht ab. Wiederholt musste Trainer Ryder ein Team zusammenbasteln, das mit einem Altersdurchschnitt von gerade mal 22 Jahren zu einer der jüngsten Mannschaftsaufstellung der Saison wurde. Die Aufgabe der jungen Truppe im Viertelfinale des Süddeutschen Wasserballpokals war am vergangenen Samstag in Ludwigshafen nicht die leichteste, zumal es Anfang des Jahres ausgerechnet an gleicher Stelle eine überraschende Niederlage erfolgte. Trotz der zahlreichen Ausfülle in den Reihen der SV-ler, lieferten die Max-Reger-Städter ab, siegten 14:12 gegen den WSV Vorwärts und erreichten damit das Halbfinale.

Spannende Anreise, späterer Anpfiff
Zuerst ein Fahrzeugdefekt und dann noch ein längerer Stau sorgten für Aufregung in den Reihen der Weidener, noch bevor das Spiel überhaupt angepfiffen wurde. Mit auf Minimum verkürzter Einschwimmzeit für die Gäste konnte die Partie schließlich mit 10 Minuten Verspätung begonnen werden. „Manch einem merkte man den Stress heute tatsächlich an. Wir sind froh, dass wir trotzdem so gut beginnen konnten“, äußerste sich Trainer Ryder nach der Partie.

Lobodynskyi starker Rückhalt
Die Gäste begannen das Spiel zwar mit einem 0:1 Rückstand nach einem Strafwurf, stellten aber rasch die Weichen in die gewollte Richtung und korrigierten schnell den Zwischenstand auf 4:1. Kapitän Robert Reichert selbst sorgte mit seinem Hattrick im ersten Viertel für die 5:2 Führung seines Teams zur ersten Pause. Die Hausherren ließen keinen größeren und damit vorentscheidenden Vorsprung der Oberpfälzer zu und hielten damit die Partie im darauffolgenden Viertel mit 2:2 und Abschnitt drei mit 4:4 noch relativ offen. Im Schlussviertel kamen die Pfälzer sogar noch drei Mal auf ein Tor heran, was aber die junge Mannschaft um den routinierten Center Marek Janecek glücklicherweise nicht mehr entscheidend verunsicherte. Es wurde zwar nochmals spannend im Hallenbad Süd, aber der wiederholt starker Torhüter im Oberpfälzer Tor Andrii Lobodynskyi verhindert mit mehreren Paraden reihenweise die Chancen der Hausherren. Die Truppe um den jungen Ukrainer, der sich immer vorbildlich mit sehr viel Leidenschaft und Ehrgeiz präsentiert, sicherte sich damit den verdienten 14:12 Sieg und den Einzug ins Halbfinale des Süddeutschen Wasserballpokals. Der Gegner der Weidener in der nächsten Runde wird nächste Woche ermittelt, nachdem die noch ausstehende Viertelfinalspiele Nürnberg-Neustadt/Weinstraße und Cannstatt-Stuttgart gespielt worden sind. Der VfB Friedberg gewann 11:8 gegen Frankfurt und wartet gemeinsam mit dem SV Weiden auf die Halbfinalauslosung. Die Endrunde mit den Halbfinal- und Finalspielen findet in den Tagen 15. und 16. Juni statt, der Austragungsort ist noch unbekannt.

Ryder erleichtert
Die Erleichterung nach dem Spiel war dem SV-Trainer in seinem Resümee deutlich zu spüren:
„Unser Focus war vor allem auf den gegnerischen Center gerichtet, der maßgeblich an unserer Niederlage im Januar verantwortlich war. Das hat mit der Abstimmung in der Abwehr gut funktioniert. Die jüngsten im Bunde haben sich das Leben phasenweise noch selbst schwer gemacht, indem sie sich ein wenig naiv im Abschluss verhielten und manchmal zu zögerlich in der Verteidigung reagierten. Sie müssen sich heute beim Andrii bedanken, er hat ihre Schwächen und am Ende das ganze Spiel gerettet. Er hat sich den Titel „Spieler des Tages“ verdient. Dieser wird im Pokal nicht vergeben, das machen wir aber sehr gerne intern“ analysierte Trainer Ryder die Pokalpartie in Ludwigshafen.

Nach Ostern gegen Cannstatt
Jetzt bekommen die SV-ler noch drei Wochen Zeit, um sich vor allem personell zu erholen und auf das Spitzenspiel am 6. April beim SV Cannstatt vorzubereiten. Die Zeit ist sicher zu knapp, um auf das Comeback des verletzten (Armbruch) Abwehrchefs Thomas Kick zu hoffen, aber lange genug, um den gesamten Rest des Kaders wieder fit zu bekommen. Eins ist nämlich unbestritten: um in Cannstatt auf Punkte zu hoffen, brauchen die Weidener nicht nur einen guten Tag, sondern auch jeden möglichen Leistungsträger in ihren Reihen.


WSV Ludwigshafen – SV Weiden 12:14 (2:5, 2:2, 4:4, 4:3)
Persönl. Fehler: Ludwigshafen 10+1 Strafwurf, Weiden 11+2
Schiedsrichter: Robert Kovacs und Viktor Szücs 
Spielbeobachter: Klaus Lehn 

SV Weiden spielte mit:

Andrii Lobodynskiy im Tor,
Marcian Langmar, Denis Underberg (2), Dustin Schmidt, Maximilian Strauch, Denis Reichert (3), Daniel Malsam, Robert Reichert (4), Kyrylo Olkhovsky, Harrison Dean, Marek Janecek (3),  Paul Winter (2) und Matthias Kreiner

Trainer Sean Ryder

Mit Leidenschaft Ausfälle kompensieren

SV-Wasserballer weiterhin personell gebeutelt nach Ludwigshafen 
(prg) Die Revanche ist schon Mal geglückt. Die Weidener Wasserballer haben es in der Liga geschafft, die Niederlage vom ersten Spiel des Jahres in Ludwigshafen mit einem eindrucksvollen Sieg zuhause wettzumachen. Ob es auch auswärts in der Pfalz gelingt, das wird sich am kommenden Samstag zeigen. Die Max-Reger-Städter müssen im Viertelfinale um den Süddeutschen Wasserballpokal gegen Vorwärts Ludwigshafen antreten. Trotz eines guten Laufes in den letzten Wochen haben die SV-Verantwortlichen immer noch große Personalsorgen. Am Samstag wird erneut die jüngste Weidener Saisonmannschaft ins Rennen geschickt. 

Kader dezimiert aber motiviert
Trainer Sean Ryder hatte schon vor dem letzten Spiel in Darmstadt mit großen personellen Sorgen zu kämpfen und musste auf einigen Positionen verjüngen. Mit Thomas Kick (Armbruch) fällt eine der Verteidigungsstützen noch mehrere Wochen aus. Jetzt werden dazu noch Andreas Jahn, Nikolaj Neumann, Alexander Leichter und der Torwart Christopher Klein ebenfalls nicht mitreisen können. Damit wird die Spielerdecke immer dünner und der Kader muss noch weiter verjüngt werden. Ryder ist gezwungen die Jüngsten aus seinem Kader zu nominieren, scheint aber deswegen nicht unbedingt unglücklich. Der Coach ist nämlich überzeugt, dass die jüngeren Stammspieler die Aufgaben der Routiniers auch in Ludwigshafen übernehmen können und mit den ganz jungen Akteuren genügend Leidenschaft ins Spiel bringt, um erfolgreich zu sein: „Unsere Jungs sind schnell und spielhungrig. Wenn sie mit voller Leidenschaft auftreten und sich nicht einschüchtern lassen, sind sie schwer zu kontrollieren. Das hat sich bereits in Darmstadt gezeigt und das wollen wir in Ludwigshafen genauso sehen“ so der SV-Trainer.

Er betonnt aber, dass es gerade in dem engen Becken des künftigen Gegners ganz schwierig zu spielen ist und vor allem die jüngeren Spieler sich erstmal zurechtfinden müssen. Natürlich ist es von Vorteil, dass die Weidener auf ähnlich kleiner Spielfeldgröße trainieren, die Ludwigshafener wissen jedoch traditionell ihre Heimvorteile daraus zu nutzen. Eins soll aber klar sein: Überraschen wollen sich die SV-ler nicht mehr lassen, wie es im Januar der Fall war: „Nach dem Spiel in Weiden wunderten wir uns, wie das Auswärtsspiel verloren gehen konnte, jetzt werden die Karten dennoch neu gemischt. Es bleibt spannend und das ist gut so. Außerdem ist es ein Pokalspiel und die sind besonders knackig“ ergänzt Ryder und verlangt von seiner Truppe volles Engagement. 

Nächstes Heimspiel am 20. April
Das Pokalspiel am Samstag ist das letzte Punktspiel der Oberpfälzer vor Ostern. Nach den Osterferien geht es noch zum Spitzenspiel nach Cannstatt, eher am 20. April der aktuelle Tabellenführer SC Neustadt/Weinstraße in der Thermenwelt gastiert.  

Die Voraussichtliche Aufstellung für Samstag in Darmstadt
Tor: Andrii Lobodynskyi / Matthias Kreiner,
Feld: Denis Underberg, Dustin Schmidt, Maximilian Strauch, Denis Reichert, Robert Reichert, Kyrylo Olkhovsky, Marek Janecek, Paul Winter, Daniel Malsam, Harrison Dean und Marcian Langmar

Trainer Sean Ryder


Jüngstes Saisonteam mit Kantersieg

SV Weiden überrumpelt Tabellenschlusslicht Darmstadt 
(prg) Selbst vor dem Auswärtsspiel beim Tabellenschlusslicht Darmstadt waren sich die Weidener Wasserballer alles andere als siegessicher. Diverse Ausfälle zwangen Trainer Sean Ryder eine Mannschaftsaufstellung zu bilden, die so noch nicht zu sehen war. Mit drei Debütanten und der jüngsten Mannschaft der Saison (knapp 21 Jahre im Schnitt) reisten die Oberpfälzer am vergangenen Sonntag nach Hessen. Die Begegnung beim Tabellenschlusslicht verlief demnach, vor allem in der ersten Halbzeit überraschend deutlich, die Weidener gewannen am Ende mit 21:8 Toren.

Beeindruckende Halbzeit
Die verjüngte Weidener Mannschaft legte außergewöhnlich konzentriert los und schockierte die Hausherren im Nordbad Darmstadt mit einem Start nach Maß. Angriff für Angriff erspielten sich die Gäste aus der Oberpfalz ihre Chancen, die sie diesmal auch sehr konsequent zu nutzen wussten. Mit 9:0 (!) zur ersten Viertelpause war das Spiel bereits entschieden. Im Viertel zwei ging zunächst mit der Kraftdemonstration der SV-ler so weiter, ehe sie ein wenig das Tempo herausnahmen. Dennoch ging auch das zweite Viertel mit 4:0 an den SV Weiden und der 13:0 Halbzeitstand sprach Bände. Direkt nach dem Seitenwechsel trafen die Vordermänner des starken Keeper Matthias Kreiner im Weiden Tor doppelt zum 0:15 Zwischenstand, bevor es den Darmstädtern erst Mitte des dritten Viertels der erste Treffer des Tages gelang (1:15).
​Die Spannung in den Reihen der Ryder-Schützlinge ließ allmählig nach und sie ließen der gegnerischen Mannschaft einiges für die Ergebniskosmetik zu. Die Mannschaften gingen mit dem 3:17 Zwischenstand zur letzten Viertelpause. Den letzten Spielabschnitt gewannen die Hausherren sogar mit 5:4, konnten aber den klaren Sieg der Max-Reger-Städter natürlich nicht mehr vermeiden, nur das Endergebnis ein bisschen zu korrigieren. Dennoch ging das Spiel mit 21:8 Toren klar an die jüngste SV Mannschaft der Saison.

Neumann und Reichert erzielen 13 Tore
Mit Marcian Langmar (19), Daniel Malsam (15) und Alexander Neumann (24) feierten gleich drei Nachwuchsspieler ihren Debüt in der 2. Liga für den Schwimmverein Weiden. Marcian Langmar erzielte sogar ein Tor in seinem Debüt. Herausragend war jedoch die Torausbeute anderer Weidener. Der Topschütze der gesamten Liga Robert Reichert traf 6 Mal ins gegnerische Tor und der erfahrene Nikolaj Neumann sogar 7 Mal. Damit erzielten die beiden zusammen 13 Tore und damit fünf mehr als der Gegner. Der SV-Kapitän Reichert steht mit seinen 49 Toren in den bisherigen 10 Spielen an der Spitze der Torschützenliste der Liga, dicht von dem ex-Nationalspieler Timo van der Bosch (42 in 8) vom Tabellenführer SC Neustadt/Weinstraße verfolgt.

Am Samstag zum Pokalspiel nach Ludwigshafen
Vor Ostern haben die Oberpfälzer noch ein einziges Pflichtspiel zu absolvieren. Am kommenden Samstag müssen nach Ludwigshafen reisen, um das Viertelfinale des Süddeutschen Pokals zu bestreiten. Nach den Osterferien geht es noch zum Spitzenspiel nach Cannstatt (6. April), eher am 20. April der aktuelle Tabellenführer SC Neustadt/Weinstraße in der Thermenwelt gastieren wird. Die Anhänger der Weidener müssen sich also einige Wochen gedulden, dafür bekommen sie aber am 20. April gleich ein richtiges Spitzenspiel zu sehen. 

WV Darmstadt – SV Weiden 8:21 (0:9, 0:4, 3:4, 5:4)

Persönliche Fehler: Darmstadt 5+2 Strafwürfe, Weiden 13

Schiedsrichter: Robert Kovacs und Sören Thoböll 

SV Weiden spielte mit
Matthias Kreiner im Tor
Nikolaj Neumann (7 Tore), Denis Underberg (2), Dustin Schmidt (1), Maximilian Strauch (1), Denis Reichert (1), Alexander Leichter (1), Robert Reichert (6), Kyrylo Olkhovsky (1), Alexander Neumann, Paul Winter, Daniel Malsam und Marcian Langmar (1)

Trainer Sean Ryder


Den Schwung mitnehmen

Weiden gastiert beim Tabellenschlusslicht Darmstadt
(prg) Die Wasserballer des Schwimmvereines Weiden kommen langsam immer besser in die Spur. In den letzten Wochen sammelten sie fleißig ihre Punkte im Betrieb der 2. Wasserball-Liga Süd und steigerten stets die Formkurve. Nach dem überzeugenden 17:7 Sieg über den Tabellennachbarn Ludwigshafen am letzten Samstag sollte es jetzt einen zusätzlichen Schub geben, den die SV-ler unbedingt mit nach Darmstadt mitnehmen wollen. Beim Tabellenschlusslicht WV Darmstadt hat die Ryder-Truppe nämlich am kommenden Sonntag die nächste Pflichtpartie zu bestreiten.

Die Favoritenrolle klar definiert
Die Favoritenfrage scheint vor der Begegnung des Tabellendritten gegen die rote Laterne der aktuellen 2.Liga-Tabelle bereits geklärt. Dennoch wollen die Oberpfälzer die gute Stimmung und den Schwung, den sie sich letzte Woche erspielt haben, mit auf die Reise nach Hessen nehmen. Die Darmstädter stehen nach zehn Ligaspielen immer noch punktlos auf dem letzten Tabellenrang und werden sicherlich alles Mögliche für eine Überraschung in die Waagschale werfen, um endlich ein Erfolgserlebnis einzustreichen. Die Max-Reger-Städter können die Punkte natürlich nicht weniger gut für den Kampf um die Top 3 der Liga brauchen. Außerdem wollen die SV-ler auch aus Darmstadt ein gutes Spielgefühl mitnehmen, um eine Woche später in Ludwigshafen im Pokalviertelfinale aufzutrumpfen.

Große Personalsorgen verjüngen den Kader
Trainer Sean Ryder hat mit großen personellen Sorgen zu kämpfen und muss auf einigen Positionen umstellen. Die Verteidigungsstütze Thomas Kick erlitt einen Armbruch und fällt mehrere Wochen aus. Andreas Jahn, Marek Janecek und Torwart Andrii Lobodynskiy werden ebenfalls nicht nach Darmstadt mitreisen können. Damit wird die Spielerdecke immer dünner, der Kader muss weiterhin verjüngt werden und weitere Nachwuchskräfte könnten ihre Einsatzzeiten bekommen. Der Coach ist überzeugt, dass die jüngeren Stammspieler die Aufgaben der Routiniers am Sonntag übernehmen können: „Die erfahrensten zwei Spieler auf einen Schlag zu ersetzen ist natürlich nicht leicht und es lässt sich vielleicht nicht ganz kompensieren. Es ist aber an der Zeit, das die jüngere Fraktion die Verantwortung übernimmt. Dies haben sie sich auch verdient“, so der SV-Trainer.

Nächstes Heimspiel am 20. April
Vor Ostern haben die Oberpfälzer noch zwei Pflichtspiele zu absolvieren. Nach der Ligapartie in Darmstadt, müssen sie am 16. März nach Ludwigshafen reisen, um das Viertelfinale des Süddeutschen Pokals zu bestreiten. Nach den Osterferien geht es noch zum Spitzenspiel nach Cannstatt, ehe am 20. April der aktuelle Tabellenführer SC Neustadt/Weinstraße in der Thermenwelt gastiert. Die Anhänger der Weidener müssen sich also einige Wochen gedulden.

Die Voraussichtliche Aufstellung für Sonntag in Darmstadt
Tor: Christopher Klein/Matthias Kreiner

Nikolaj Neumann, Denis Underberg, Dustin Schmidt, Maximilian Strauch, Denis Reichert, Alexander Leichter, Robert Reichert, Kyrylo Olkhovsky, Paul Winter, Daniel Malsam und Marcian Langmar

Trainer Sean Ryder


Revanche geglückt

Weiden schlägt Ludwigshafen eindrucksvoll

(prg) Die Weidener Wasserballer gewannen am vergangenen Samstag das Schlüsselspiel in der 2. Wasserball-Liga Süd gegen den WSV Vorwärts Ludwigshafen klar mit 17:7 Toren und festigten damit den vorläufigen Tabellenplatz 3. Die Revanche für die unerwartete Auswärtsniederlage im ersten Pflichtspiel des Jahres glückte damit völlig. Die einzige Frage, die sich die SV-Verantwortlichen nach dem Schlusspfiff stellen mussten, war nach den Gründen für die Niederlage im Januar. Die Ligaaufgabe wurde damit mit Bravour erfüllt, in zwei Wochen bekommen die SV-ler eine weitere Chance um den Ausrutscher in Ludwigshafen endgültig wettzumachen. Sie gastieren erneut in der Pfalz, diesmal im Viertelfinale des Süddeutschen Wasserballpokals.

Leidenschaftliche Abwehr
Das Spiel um den vorläufigen dritten Tabellenplatz der Liga in der Weidener Thermenwelt begannen die Hausherren in einer überzeugenden Manier. Es dauerte keine vier Minuten, bis der überragender Weidener Kapitän und der Topschütze der Liga Robert Reichert seinen Hattrick markierte. Das Auftaktviertel verlief geprägt durch die konzentrierte und sehr stabile Abwehrarbeit der Ryder-Schützlinge, die, gepaart mit der Leidenschaft der Truppe, den Gegner sichtlich beeindruckte. Die 5:0 Führung der Max-Reger-Städter zur ersten Viertelpause ging auch in dieser Höhe völlig verdient in Ordnung. Im zweiten Abschnitt ließ die Chancenausbeute ein Bisschen nach, dennoch bauten die Vordermänner des glänzend aufgelegten Christopher Klein im Kasten der Weidener ihre Führung konsequent aus und gingen mit 8:1 Toren Polster in die Halbzeitpause.

Schlechtere Phase diesmal nur sehr kurz
Direkt nach dem Seitenwechsel traf Robert Reichert direkt im Doppelpack wieder, ehe sich eine ganz kurze schwächere Phase ins Spiel seiner Mannen einschlich. In dieser Zeit kassierten die SV-ler gerade mal zwei Gegentreffer, bevor sie sich schnell wieder fingen und ihr Abwehrverhalten erneut stabilisierten. In der restlichen Spielzeit sahen die lautstarken Zuschauer weiterhin eine starke, spieldominierende und leidenschaftliche Weidener Mannschaft. Erst in den letzten zwei Spielminuten gelang es den Gästen mit den letzten zwei Toren des Abends eine kleine Ergebniskorrektur. Am Ende verließ das SV-Weiden-Team völlig verdient als Sieger das heimische Gewässer und auch an dem 17:7 Endergebnis gab es nichts auszusetzen: „Mit der Art und Weise, wie die Mannschaft sich heute präsentierte müssen wir zufrieden sein. Wer leidenschaftlich agiert, darf sich auch Fehler erlauben, diese stehen vor allem den jungen Spielern zu. Heute haben alle abgeliefert, die Torleute, die Abwehr, die Youngstars. Es war schön zuzusehen, wie sich die Jungs gegenseitig aufgeputscht haben. Wir konnten auch sehr sehenswerte Aktionen, teils sogar mit Seltenheitswert erleben“ freute sich Mannschaftsleiter Irek Luczak nach dem Schlusspfiff.

Am Sonntag zum Tabellenschlusslicht
Am kommenden Sonntag gastieren die Weidener beim Tabellenschlusslicht WV Darmstadt und bekommen die Chance ihren Tabellenrang weiterhin zu festigen. Von einem Selbstläufer sei aber auch bei den Hessen keine Rede. Trainer Ryder hofft auf Weiterentwicklung und Leistungssteigerung, bevor die stärksten der Liga auf dem Programm stehen werden.

SV Weiden – WSV Vorwärts Ludwigshafen 17:7 (5:0, 3:1, 8:3, 1:3)

Persönliche Fehler: Weiden 7, Ludwigshafen 7

Schiedsrichter: Kurt Heidmann und Peter Schneider

SV Weiden spielte mit

Christopher Klein (1-16) und Matthias Kreiner (17-32) im Tor
Nikolaj Neumann (2 Tore), Denis Underberg (2), Dustin Schmidt (2), Thomas Kick , Denis Reichert (1), Alexander Leichter (1), Robert Reichert (6), Kyrylo Olkhovsky (1), Andreas Jahn, Marek Janecek und Paul Winter (2)

Trainer Sean Ryder


Revanche erwünscht

Gegen Ludwigshafen um Tabellenplatz
(prg) Im ersten Pflichtspiel des Jahres verloren die Weidener Wasserballer auswärts beim WSV Vorwärts in Ludwigshafen überraschend mit 14:16 Toren. Am kommenden Samstag wollen sie sich unbedingt revanchieren und den dritten Tabellenplatz der 2. Wasserball-Liga Süd festigen. Die Leistungskurve zeigte zuletzt leicht nach oben, die kommende Aufgabe scheint aber nicht einfach. Mit Ludwigshafen kommt nämlich ein erster Gradmesser nach Weiden, wenn es um die Top-Drei-Plätze der Liga geht. Das Spiel beginnt um 18:00 Uhr in der Weidener Themenwelt.

Kader nicht komplett
Trainer Sean Ryder wird von seiner Personalplanung vor diesem Spiel nicht sonderlich verwöhnt. Während der zuletzt sehr gut aufgelegte Torwart Andriy Lobodynskii, der sich mit der ukrainischen U19-Nationalmannschaft bei einem Lehrgang in der Slowakei befindet, durch Matthias Kreiner und Christopher Klein vermutlich adäquat ersetzt werden kann, ist das Dauerausbleiben vom Center Jakob Ströll und ein drohender krankheitsbedingter Ausfall vom Nikolaj Neumann schon schwerwiegender. Die Weidener wollen aber mit Leidenschaft und Einsatz der jungen Garde den Heimvorteil dennoch nutzen, um einen weiteren Heimsieg einfahren zu können: „Zuhause wollen wir  kein Spiel verlieren, diesen Anspruch haben wir, bei allem Respekt gegenüber der Konkurrenz. Ludwigshafen ist eine der drei höchsten Hürden auf dem Weg dahin“ erklärt der Weidener Coach selbstbewusst. Er versuchte, wie in den letzten Wochen und Monaten schon, auch in der vergangenen Woche die Stabilität und Konstanz mit seiner Mannschaft zu verbessern. Diese Eigenschaften könnten sehr gut über Erfolg oder Niederlage gegen die Pfälzer entscheidend sein.

Leichter in der U16-Nationalmannschaft 
Unter einigen Jugendlichen, die konsequent in die Weidener Mannschaft integriert werden, fällt ein Akteur mit seinen konstant guten Leistungen ganz besonders auf. Der 15-jährige Alexander (Sascha) Leichter scheint langsam zum festen Bestandteil der Weidener Herrenmannschaft zu werden. Er absolvierte vor zwei Wochen mit der U16-Südauswahl einen bundesweiten Ländergruppenvergleich in Duisburg und wurde dort mit seinen 10 Toren zum besten Schützen des süddeutschen Teams und zum drittbesten des gesamtes Turniers. Sascha bestätigte damit eindrucksvoll seine Zugehörigkeit zum U16-Nationalkader und wurde wiederholt zu einem NM-Lehrgang nach Potsdam, welcher in zwei Wochen stattfindet, eingeladen. „Sascha ist aktuell unsere größte Hoffnung und die Motivation für weitere junge Spieler. Ein sehr talentierter und fleißiger junger Mann. Wir sind sehr erfreut, ihn in unseren Reihen zu haben“ freut sich Mannschaftsleiter Irek Luczak über die Leistungen des Weideners.

In zwei Wochen wieder gegen Ludwigshafen
Das Spiel am Samstag ist die erste Chance für die Weidener sich zu revanchieren. Die Punkte sind für die Platzierung in der Liga enorm wichtig. Sie bekommen aber noch eine weitere Möglichkeit, die Niederlage vom Januar wettzumachen. In zwei Wochen reisen die Oberpfälzer nämlich wiederholt nach Ludwigshafen, um das Achtelfinale des Süddeutschen Wasserball-Pokals 2024 zu bestreiten. In diesem Wettbewerb schielen die Ryder-Schützlinge klar in Richtung Finale, dafür ist naturgemäß das Erreichen des Viertelfinals erforderlich. Spannende Wochen erwarten die SV-ler also noch vor dem Osterfest. Am Samstag gilt es, sie positiv einzuleiten.

Die voraussichtliche Aufstellung für Samstag
Matthias Kreiner und Christopher Klein im Tor
Nikolaj Neumann (?), Denis Underberg, Dustin Schmidt, Thomas Kick, Denis Reichert, Alexander Leichter, Robert Reichert, Kyrylo Olkhovsky, Andreas Jahn, Maximilian Strauch und Paul Winter

Trainer Sean Ryder


Derby geht wieder an Weiden

Wichtige zwei Punkte für den Schwimmverein
(prg) Es ist noch lange nicht perfekt, was die Weidener Wasserballer in der 2. Wasserball-Liga Süd präsentieren, sie sammeln jedoch aktuell fleißig Punkte und dies ist im Moment auch ganz wichtig, um den Kontakt zur Tabellenspitze zu behalten. Am vergangenen Samstag gewannen die Oberpfälzer das Bayernderby gegen die Post SV Barracudas Nürnberg und strichen damit zwei weitere Zähler ein, auch wenn die Leistung den Verantwortlichen wiederholt nur phasenweise gefiel. Mit dem 18:12 Endergebnis konnte sich dagegen die Enttäuschung der Gäste aus Franken noch in Grenzen halten. Mit einer stabileren Leistung der Weidener wäre das Spielergebnis am Ende deutlich höher ausgefallen.

Wellenartige Leistungsphasen
Die Hausherren begannen stark, ließen jedoch immer wieder nach und schafften es nicht, sich zu belohnen und entscheidend abzusetzen. Das Spiel entwickelte sich schnell zu einem Zeitstrafen- und Strafwurffestival, in dem die Weidener stärker belastet wurden, obwohl tendenziell die Nürnberger aggressiver spielten. Trotz der hohen Foulbelastung gelang es dem SV-Team die Führung nach und nach zu einem 9:3 Zwischenstand auszubauen. Aber auch diese sechs-Tore-Führung hielt nicht. Die Gäste trafen noch zwei Mal und verkürzten auf 9:5 vor dem Seitenwechsel. Auch eine vier Tore-Führung zur Halbzeit ist im Normalfall ein gutes Polster und dennoch wurde es an diesem Abend nochmal spannend in der Thermenwelt.

Drittes Viertel schwach
Im dem Wechsel von Licht und Schatten im Spiel der SV-ler fiel das dritte Viertel besonders negativ aus. Den Ryder-Schützlingen bekam scheinbar die Halbzeitpause nicht besonders gut. Die Fehler im Spielaufbau häuften sich und die Abwehrreihen wackelten, so dass die sehr engagierten und aggressiv agierenden Gäste den 9:3 Rückstand im zweiten Abschnitt mit fünf Toren in Folge sogar auf 9:8 verkürzen konnten. In dieser Schwächephase der Max-Reger-Städter rettete Torwart Andrii Lobodynskyi mit einer sehr starken Vorstellung sein Team davor, die Partie aus der Hand zu geben. Letztendlich fingen sich seine Vorderleute aber noch und erzwangen einen bequemen 12:9 Vorsprung vor dem Schlussviertel. Dieser Vorsprung reichte aus und konnte sogar weiter ausgebaut werden. Auffällig blieb trotzdem, dass das Spielgeschehen erneut nicht besonders gut kontrolliert wurde: „Wenn man im letzten Viertel mit zwei oder drei Toren führt, muss man das Spiel in Ruhe verwalten und nicht voreilig Abschlüsse suche, das haben wir wieder versäumt. Wenn die Nürnberger ihre Chancen besser zu nutzen wüssten, beziehungsweise Andrii nicht so stark im Tor abgeliefert hätte, wäre es am Ende tatsächlich enger geworden und das völlig unnötig. Es bleibt dabei, wir müssen an Konstanz und Stabilität weiterarbeiten“ sprach Trainer Sean Ryder in seinem Fazit.

Ludwigshafen nicht einfacher zu knacken
Am kommenden Samstag kommt es zu einer Begegnung zweier direkter Konkurrenten um den aktuellen Platz drei der Tabelle. Mit Vorwärts Ludwigshafen kommt ein Gegner nach Weiden, der deutlich starker als die Franken einzuschätzen ist. Bereits im ersten Pflichtspiel des Jahres mussten sich die Oberpfälzer in Ludwigshafen unerwartet geschlagen geben und wollen sich jetzt unbedingt für die 14:16-Niederlage revanchieren. Dafür müssen sie sich aber definitiv steigern. Die Begegnung könnte vorentscheidend im Kampf um den dritten Tabellenrang sein.

Spielstatistik
SV Weiden – Post SV Nürnberg 18:12 (4:2, 5:3, 3:4, 6:3)
Persönliche Fehler: Weiden 13 Wasserverweise, 4 Strafwürfe und 1 Spielzeitstrafe, Nürnberg 10+2
Schiedsrichter: Winfried Horsch und Dominik Müller

SV Weiden spielte mit:
Andrii Lobodynskyi im Tor
Nikolaj Neumann (3 Tore), Denis Underberg (4), Dustin Schmidt (1), Thomas Kick (1), Denis Reichert (3), Alexander Leichter (1), Robert Reichert (2), Kyrylo Olkhovsky (2), Andreas Jahn, Maximilian Strauch und Paul Winter 

Trainer Sean Ryder
Betreuer Christopher Klein

Endlich wieder Derby in der WTW

Post SV Nürnberg der Herausforderer
(prg) Die letzten zwei Heimspiele gewannen die Weidener sicher aber glanzlos. Es gab einiges zu verbessern und dafür hatte Trainer Sean Ryder knapp drei Wochen Zeit. Darüber, ob es ihm gelungen ist, die geforderte Konstanz, Stabilität in der Verteidigung und die Chancenausbeute zu verbessern, kann er sich gemeinsam mit den Anhängern seines Teams am kommenden Samstag im heimischen Gewässer überzeugen. Mit dem Post SV Nürnberg kommt ein ernstzunehmender Gegner zum Bayernderby in die Oberpfalz. Der Anpfiff ist um 18:00 Uhr.

Krankheitswelle abgeflacht
In den letzten Wochen, beruhigte sich langsam die Personalsituation in den Reihen der SV-Mannschaft. Wie es aussieht, kann Trainer Ryder fast aus dem Vollen schöpfen. Bis auf Center Jakob Ströll, der aktuell pausiert, steht ihm der gesamte Kader zur Verfügung: „Alle haben zuletzt gut trainiert und wir wurden zuletzt von den Ausfällen auch mal verschont, somit müssen wir jetzt sehen, wie der aktueller Leistungsstand der Mannschaft ist, bevor es gegen die Stärksten der Liga geht“ so der Weidener Coach.

Nürnberg ein Gradmesser
Die Gäste aus Nürnberg scheinen aktuell ein guter Gradmesser des Ligadurschnitts zu sein. In die Top drei ist es noch zu wenig, vom Tabellenkeller aber schon weit weg. Die SVler dagegen schielen natürlich nur auf die Top drei der Liga. Auch wenn sich Cannstatt und Neustadt aktuell vom Rest des Feldes absetzen und Ludwigsburg auf Weidener Augenhöhe steht, die Blickrichtung der Oberpfälzer bleibt nach wie vor die gleiche, in Richtung Tabellenspitze. Die Nürnberger sind sehr ambitioniert, gut strukturiert und bringen eine gesunde Mischung aus Erfahrung und jugendlichen Ehrgeiz mit. Aus diesen Gründen sind sie auch sehr ernst zu nehmen und immer für eine Überraschung gut. Das wissen auch die Weidener: „Zum Ligaauftakt in Nürnberg haben wir überraschend glatt gewonnen, das muss nicht heißen, dass es am Samstag leicht wird. Wir müssen definitiv besser werden als zuletzt, um die Punkte in Weiden behalten zu können“ erklärt Abwehrchef Thomas Kick die Samstagsaufgabe.

Punkte dringend nötig
Um den Anschluss an die Tabellenspitze zu behalten, wären die zwei Punkte am Samstag ganz wichtig. Es ist aber auch enorm wichtig, ein solides und sicheres Spiel abzuliefern, ehe der direkter Konkurrent um den dritten Tabellplatz Vorwärts Ludwigshafen in einer Woche in Weiden gastieren wird.

Voraussichtliche SV Weiden-Aufstellung für Samstag
Andrij Lobodynskyi und Christopher Klein im Tor, Nikolaj Neumann, Denis Underberg, Paul Winter, Thomas Kick, Alexander Leichter, Denis Reichert, Robert Reichert, Kyrylo Olkhovsky, Marek Janecek, Andreas Jahn, Dustin Schmidt und Maximilian Strauch

Trainer Sean Ryder


Wieder Licht und Schatten in der Thermenwelt

Weiden schlägt Friedberg sicher aber glanzlos 
(prg) Die Wasserballer des Schwimmvereines Weiden sammeln weitere Punkte in der 2. Wasserball-Liga Süd ein, bleiben jedoch mit der Leistung hinter ihren eigenen Ansprüchen zurück. Am vergangenen Samstag gewannen die Oberpfälzer sicher aber glanzlos mit 13:8 Toren gegen dezimierte Gäste vom VfB Friedberg. Die ersatzgeschwächten Hessen um den renommierten Trainer René Reimann konnten eine deutliche höhere Niederlage, vor allem dank einer auffällig hohen Fehlerquote der Hausherren vermeiden. 

Wiederholt wechselhaft
Der Weidener Trainer warnte vor dem unbequemen Gegner am Samstagabend und hoffte auf mehr Stabilität und vor allem mehr Konstanz im Spiel seiner Schützlinge. Die wechselhafte Vorstellung der letzten Wochen sollte nach seinem Wunsch endlich abgestellt werden. Die Stabilität in der Verteidigung gelang, trotz Abwesenheit des Abwehrchefs Thomas Kick, eigentlich ganz gut. Die deutlich zu hohe Fehlerquote im Spielaufbau und im Abschluss machte jedoch die Gäste aus Hessen mutiger. Die Weidener kontrollierten zwar das Spielgeschehen über die gesamte Spieldauer und es kam in der Halle kaum der Eindruck auf, die Punkte könnten an diesem Abend nicht in Weiden bleiben. Dennoch versäumten die Ryder-Schützlinge, ähnlich wie vor einer Woche gegen Fulda, ihre Überlegenheit in Zählbares umzumünzen und standen sich teilweise selber im Weg. Kaum gingen sie mit 3 oder 4 Toren in Führung, prompt erlaubten sie sich die nächsten Patzer im Spielaufbau oder verfehlten das gegnerische Gehäuse im Abschluss und ließen den Gegner wiederholt auf zwei Tore herankommen. Nach den zwischenzeitigen 10:4 und mit 11:5 vor der letzten Pause verloren die Hausherren den letzten Spielabschnitt sogar noch mit 2:3 Toren, verließen aber schließlich verdient als Sieger das Becken. Mit dem 13:8 Endstand schienen aber vor allem die Gäste zufrieden.

Kapitän immer noch treffsicher
Der Weidener Kapitän Robert Reichert fällt im bisherigen Saisonverlauf mit einer überdurchschnittlichen Treffsicherheit auf und setzt sich auf der Spitze der Torschützenliste, mit inzwischen 35 Toren fest. Seinen Schnitt von 5 Toren pro Spiel bestätigte Reichert auch am Samstag. Der Kapitän glänzte mit seiner Aktivität und mit sehr großen Spielanteilen. Er übernahm vorbildlich die Verantwortung, wurde aber vor der hohen Fehlerquote auch nicht verschont und spiegelte damit die Leistung des gesamten Weidener Teams wider. Die stark verjüngte Mannschaft braucht noch eine Menge Spielpraxis, um ihre Leistungen regelmäßig konstanter abzurufen. Trainer Ryder glaubt aber, dass sie viel Potenzial dazu hat und setzt seine nachwuchsbetonnte Linie, nach eigenen Aussagen konsequent fort.

Drei Wochen Spielpause gut nutzen
Trainer Ryder bekommt jetzt in der drei Wochen spielfreier Zeit, um weiter an den erkannten Schwächen zu arbeiten. Überraschenderweise Weise haben die Weidener nächste Woche spielfrei, denn das Auswärtsspiel beim SV Cannstatt muss wegen Terminüberschneidungen verlegt werden. Nach einer weiteren zweiwöchigen Faschingspause steigt dann am 24. Februar mit dem Derby gegen den Post SV Nürnberg das nächste Heimspiel in der Thermenwelt.    

SV Weiden – VfB Friedberg 13:8 (4:2, 2:2, 5:1, 2:3)
Wasserverweise: Weiden 4, Friedberg 7
Schiedsrichter: Wolfgang Rühl und Alvin Müller

SV Weiden spielte mit
Christopher Klein im Tor
Nikolaj Neumann (3 Tore), Denys Underberg (1), Kyryll Olkhovsky, Maximilian Strauch, Andreas Jahn (1), Robert Reichert (5), Dennis Reichert (1), Marek Janecek (1), Paul Winter (1), Alexander Leichter, Harrison Dean und Dustin Schmidt

Trainer Sean Ryder, Betreuer Andrij Lobodynskyi


Kein einfacher Gegner

SV-Wasserballer empfangen am Samstag Friedberg
(prg) Die Weidener Wasserballer scheinen sich immer noch in der Findungsphase zu befinden. Nach zwei Niederlagen zu Beginn des Jahres kam vor einer Woche ein sicherer aber dennoch glanzloser Heimspielsieg gegen Fulda. Am kommenden Samstag gastiert mit dem VfB Friedberg ein nächster Hessenvertreter in der Weidener Thermenwelt. Die Mannschaft um den ehemaligen Topnationalspieler René Reimann ist kein einfacher Gegner für die im Umbruch stehende Weidener Truppe. Das Spiel beginnt um 18:00 Uhr.

Weiden leicht favorisiert
Der Schwimmverein Weiden zählt als Absteiger aus der 1. Bundeliga naturgemäß zu den Aspiranten auf die vorderen Tabellenplätze der zweiten Liga, auch wenn die bisherige Ausbeute gerade mal für den dritten Rang reicht. Friedberg dagegen hat sich seit einigen Jahren schon im oberen Tabellendrittel der Liga etabliert. Seit das Team durch den erfahrenen Coach René Reimann vor fünf Jahren übernommen wurde, entwickeln sich die Hessen zu einer immer stabileren und schlagkräftigeren Truppe. Reimann, der als Spieler Europameister wurde (1989), drei Mal den Europacup mit Spandau 04 Berlin holte und als Trainer sowohl national als auch international über einen großen Erfahrungsschatz verfügt, vermittelt Strukturen und taktisches Spielverständnis, die sich selbst ohne großen Spielernamen in der 2. Liga auszahlen und in den letzten Jahren entsprechend Früchte tragen. 

Routinier Thomas Kick fehlt
Aus der, an Erfahrung ausgeglichenen Friedberger Truppe, sticht der starke und torgefährlicher Center Dmytro Khliustov besonders heraus. Der gut ausgebildete Ukrainer könnte sogar zum Zünglein an der Waage am Samstag werden, denn auf der Weidener Seite wird der routinierte Centerverteidiger Thomas Kick vermisst. Kick wird Trainer Ryder aus familiären Gründen am Samstag nicht zur Verfügung stehen. Ryder erklärt: „Wir brauchen in unserer verjüngten Mannschaft Leitfiguren, deshalb ist jeder Ausfall eines Leistungsträgers für uns schmerzhaft. Insbesondere auf den Schlüsselpositionen, wie Center und Centerverteidigung. Es kann auch kritisch werden, wenn uns zugleich ein starker Center gegenüber steht. Deshalb wird uns Thomas besonders fehlen. Wir müssen uns darauf gefasst machen und versuchen, unser Spiel so einzustellen, dass wir am Ende erfolgreich werden. Wenn alle gut zusammenarbeiten, werden wir es schaffen, die Punkte in Weiden zu behalten. Ich erwarte auf jeden Fall eine sehr interessante Partie“. 

Jedes Spiel soll, lt. Aussagen der Verantwortlichen, zur Konsolidierung der neuformierten Mannschaft dienen. Es habe sich im Spiel gegen Fulda wiederholt gezeigt, dass die Abläufe teileweise stimmen, sie aber nicht über der gesamten Spieldauer dem Druck standhalten. Die Konstanz im Spiel ist vor allem gegen anspruchsvolle Teams essenziell wichtig. Diese soll sich jedoch mit zunehmender Spielpraxis, vor allem bei den jüngeren Sportlern steigern. 

Nächstes Heimspiel am 24. Februar
Überraschenderweise Weise haben die Weidener nächste Woche spielfrei, denn das Auswärtsspiel beim SV Cannstatt muss wegen Terminüberschneidungen verlegt werden. Nach einer zweiwöchigen Faschingspause steigt am 24. Februar mit dem Derby gegen den Post SV Nürnberg das nächste Heimspiel in der Thermenwelt.  

Voraussichtlicher SV-Kader für Samstag
Christopher Klein und Andrii Lobodynskij im Tor
Denys Underberg, Kyryll Olkhovsky, Maximilian Strauch, Nikolaj Neumann, Andreas Jahn, Robert Reichert, Dennis Reichert, Marek Janecek, Paul Winter, Alexander Leichter, Andreas Jahn, Dustin Schmidt

Trainer Sean Ryder


Punkte wichtiger als Schönheitspreise

Weiden schlägt Fulda sicher aber glanzlos
(prg) Ob es die erwünschte Trendwende für den Schwimmverein ist, wagt man in Weiden noch nicht mit voller Überzeugung zu behaupten. Die wichtigen Punkte nach dem glanzlosen 11:8 Sieg gegen Fulda nehmen die SV´ler dennoch gerne mit und hoffen, nächste Woche noch einen weiteren Schritt in die angepeilte Richtung zu machen, wenn am 3. Februar der VfB Friedberg in der Thermenwelt gastiert.

Ein guter Auftakt
Die Hausherren um Coach Sean Ryder legten ganz ordentlich los und erspielten sich schnell einige gute Torchancen, die nicht alle genutzt wurden aber immerhin die 2:0 Führung brachten. Die Chancenverwertung ging zwischenzeitlich weiter zurück und nach einer Reihe von individuellen Fehlern im Spielaufbau der Weidener schafften es die Gäste zum 2:2 auszugleichen. Eine weitere gute Spielphase brachte zwei weitere Treffer und den 4:2 Zwischenstand zur ersten Viertelpause.

Licht und Schatten über die gesamte Spieldauer
Die Geschichte des ersten Viertels wiederholte sich über die restliche Spielzeit wellenartig. Einige sehenswerte Aktionen mit gut ausgespielten Torchancen wurde häufig durch die eine oder andere Unaufmerksamkeit direkt überschattet. Auch die Leidenschaft schien in den Reihen der Max-Reger-Städter nachzulassen, was die Hessen gerne annahmen, um das Spiel noch einigermaßen offen zu halten. Eigentlich hatten die Ryder-Schützlinge das Spielgeschehen stets unter Kontrolle und der Sieg schien nicht so wirklich in Gefahr zu geraten. Die gegebenen Chancen um den sprichwörtlichen Sack endgültig zu zumachen, konnten sie aber nur bedingt nutzen. Nach dem 9:4 zur letzten Viertelpause schaffte Fulda es noch, den letzten Abschnitt mit 4:2 für sich zu entscheiden und ein achtbares 11:8- Ergebnis mit nach Hause zu nehmen.

Für die Stärksten der Liga zu wenig
Trainer Sean Ryder vermisste die Leidenschaft und bemängelte die Konzentration seiner Schützlinge: „Wir reagierten zu oft und agierten zu selten in der Abwehr und machten zu wenig Druck nach vorne. Im allgemeinen haben wir zu wenig investiert. Das reichte noch gegen Fulda, es wird aber nicht reichen, wenn uns die Besten der Liga gegenüber stehen. Wir müssen uns steigern, wenn wir den Anschluss an die ersten Tabellenränge nicht verlieren wollen. Einen Sonderlob hat sich wiederholt unser Andrij im Tor verdient. Er war immer da, wenn es darauf ankam und ließ nichts rein, was er hätte nicht reinlassen dürfen. Vier Tore aus dem Spiel und drei über Strafwürfe, die Quote ist gut. Andrij entwickelt sich zu einem sicheren Rückhalt für uns, und er bringt immer die Leidenschaft mit, die hoffentlich bald auf den Rest übergeht. Wir werden gegen Friedberg einiges besser machen und die Trendwende bestätigen“, erklärt Ryder nach dem Spiel. Auch wenn man sich in Weiden mehr als Pflichtsiege wünscht, zählen vor allem die Punkte, für Schönheitspreise kaufe man sich am Ende, nach eigenen Aussagen nichts: „Lieber holen wir die Punkte und wissen, es geht besser, als schön zu spielen und mit leeren Händen da zu stehen“, hört man von den SV-Verantwortlichen weiter.

Kapitän führt Torschützenliste an
Weiden erobert sich mit dem Sieg den dritten Tabellenrang wieder und ein SV-Vertreter fällt auch in einer Ligastatistik zusätzlich auf. Der Kapitän Robert Reichert legt einen richten Lauf hin und trifft im Schnitt fünf Mal pro Partie ins gegnerische Tor. Reichert erzielte damit über 30% der Weidener 98 Tore und führt mit 30 Treffern die Torschützenliste der 2. Bundesliga Süd an. Diese Treffsicherheit und die Torhüterleistungen der letzten Spiele sind gute Zutaten für eine erfolgreiche Entwicklung der jungen Weidener Truppe.

 

SV Weiden – SC WF Fulda 11:8 (4:2, 2:1, 3:1, 2:4)
Wasserverweise und StrafwürfeWeiden 10+2, Fulda 9+0
Schiedsrichter: Peter Schneider und Kurt Heidmann
Zuschauer: 105

SV Weiden spielte mit:
Andrij Lobodynskyi im Tor, Nikolaj Neumann (2 Tore), Denis Underberg (4), Paul Winter, Alexander Leichter, Thomas Kick (1), Denis Reichert, Robert Reichert (4), Kyrylo Olkhovsky, Marek Janecek, Andreas Jahn, Dustin Schmidt und Maximilian Strauch

Trainer Sean Ryder


Höchste Zeit zu punkten

Weidener Wasserballer wollen Trendwende

(prg) Die Wasserballer des Schwimmvereines Weiden sind mit zwei Niederlagen denkbar unglücklich ins neue Jahr gestartet. Die Klatsche im Pokal letzten Sonntag beim Bundesligisten SVV Plauen ist nicht unerwartet gekommen, die Leistung war jedoch phasenweise wahrlich nicht gut. Die Niederlage in Ludwigshafen eine Woche früher schmerzte dagegen mehr und kostete außerdem den dritten Tabellenplatz. Am kommenden Samstag gastieren die Wasserfreunde Fulda in der Thermenwelt. Die SV´ler versprechen Wiedergutmachung und wollen die Trendwende einleiten. Die Partie beginn um 18:00 Uhr. 

Fulda ernst zu nehmen
Die letzte Begegnung der Oberpfälzer mit den Hessen fand im April 2018 während der 2.Liga-Saison, nach der Weiden in die Bundesliga aufstiegt, statt. In den letzten Partien waren die Weidener klar überlegen. Auch in den Jahren davor kreuzten sich immer wieder die Wege der beiden Vereine und die Bilanz der Duelle fällt deutlich zu Gunsten der Max-Reger-Städter. Dennoch bleibt Fulda ein sehr ernst zu nehmender Gegner und die Kräfteverhältnisse sind heute neu zu bewerten. Die Wasserfreude aus Fulda um den Trainer David Horvath liegen zwar aktuell hinter dem SV Weiden in der Tabelle, hatten aber bisher ein ganz schweres Programm zu absolvieren. Sie verloren bisher gegen die Top 3 der jetzigen Tabelle mit Cannstatt, Neustadt und Ludwigshafen jeweils denkbar knapp und spielten in Nürnberg unentschieden. Die hessische Traditionsmannschaft darf jedenfalls in Weiden nicht auf die leichte Schulter genommen werden.

Kader erholt sich langsam
Die Kadersituation, die Trainer Ryder zum Jahresstart Sorgen bereitete, scheint sich wieder zu erholen. Louis Brunner, der nach Graz zog, wird bekannterweise bis Ende der Saison nicht mehr zu Verfügung stehen und allein diese Position wird kaum adäquat ersetzt werden können. Dafür kehren aber weitere Spieler in den Kader zurück. Thomas Kick und Marek Janecek waren bereits letzte Woche dabei, Jakob Ströll und Nikolaj Neumann stoßen am Samstag dazu. Dadurch ergeben sich weitere Alternativen für Trainer Ryder, der weiterhin auf der Kaderbreite bauen will: „Wir wollen konsequent unsere Nachwuchskräfte integrieren, es ist aber deutlich einfacher, wenn der Stamm der erfahrenen Spieler mit von der Partie ist. Es war zuletzt anders und in Plauen haben wir es schmerzhaft erfahren, als die Jüngsten unter der Verantwortungslast das Nachsehen hatten“ sagt Ryder und meint, dass es durch die Rückkehr von Ströll und Neumann leichter werden dürfte. „Wir wollen endlich punkten und die Trendwende für den restlichen Saisonverlauf unbedingt einleiten. Fulda ist ambitioniert und sicher nicht im Vorbeigehen zu schlagen, aber wir haben mehr drauf, als wir in den letzten zwei Spielen zeigten. Wir erwarten eine engagierte Vorstellung und ich hoffe, dass wir unsere Leistungen künftig konstant und regelmäßig abrufen zu können, damit wollen wir am Samstag beginnen“ ergänzt er.

Die Mannschaft hofft natürlich wiederholt auf die stimmungsvolle Unterstützung ihrer Zuschauer in der Weidener Thermenwelt, die zuletzt in den Spielen vor Weihnachten ihnen so viel Freude bereiteten.

SV Weiden-Kader für Samstag,

Christopher Klein und Andrij Lobodynskyi im Tor,
Nikolaj Neumann, Denis Underberg, Paul Winter, Alexander Leichter, Thomas Kick, Denis Reichert, Jakob Ströll, Robert Reichert, Kyrylo Olkhovsky, Marek Janecek, Andreas Jahn und Maximilian Strauch

Trainer Sean Ryder


Kalte Dusche im Vogtland

SVV Plauen für Weiden eine Nummer zu groß

(prg) Die Weidener Wasserballer erlitten am vergangenen Sonntag eine empfindliche Niederlage in der zweiten Runde des Deutschen Wasserballpokals, sie verloren mit 7:21 Toren deutlich bei dem Bundesligisten SSV Plauen. Vor allem im ersten Viertel des Spiels gingen die Oberpfälzer mit 0:9 regelrecht unter. Das war für die SV-ler bereits die zweite Pflichtspielniederlage im neuen Jahr 2024. Am kommenden Samstag empfangen die Weidener den Wasserfreunde aus Fulda in der WTW und hoffen auf eine Wiedergutmachung und den ersten Sieg des Jahres.

Totalversagen im ersten Viertel
Sehr konzentriert, zielstrebig und engagiert gingen die favorisierten Vogtländer direkt nach dem Anpfiff zur Sache. Sie konnten sich auf den meisten Positionen individuell über die teilweise konsternierten Gäste durchsetzen und überrollten sie regelrecht mit schnellen Angriffen und sehenswerten Abschlüssen. Die Mannen um den Kapitän Robert reichert fanden im ersten Abschnitt überhaupt keine Mittel gegen die furios aufspielende Vogtländer und konnten ihr eigenes Spiel kaum über die Angriffszeiten gestalten. Auch die wenigen Chancen gelangen nicht im Abschluss und führten keine Entlastung herbei. Die Folge war ein dramatischer 0:9 Zwischenstand zur ersten Viertelpause.

Gute zwei Viertel sind zu wenig
Nach der kalten Dusche im ersten Abschnitt konnte es kaum noch schlimmer für die Max-Reger-Städter kommen und Trainer Ryder schien auch die richtige Pausenansprache gefunden zu haben. Seine Schützlinge kamen sichtlich aufgeweckter aus der Pause ins Spiel. Aufmerksam in der Verteidigung und abgeklärt im Spielaufbau retteten sich die SV-ler ins Spiel wieder. Phasenweise sah es nach einem ausgeglichenen Spiel im Becken und die vollkommende Blamage schien abgewendet zu sein. Die Weidener gewannen sogar das zweite Viertel mit 4:3 und spielten 2:2 Unentschieden im dritten, was den zu diesem Zeitpunkt leistungsgerechten 14:6 Zwischenstand zur letzten Viertelpause brachte. Im Schlussviertel machte sich auch noch die hohe Foulbelastung der Gäste bemerkbar, die immer mehr das Feld den stets engagierten Sachsen überließen. Es zeigte sich, dass die Weidener in der Breite einfach zu schwach gegenüber der ausgeglichenen Truppe des Gegners aufgestellt sind. In der Schlussphase der Partie übernahmen die jüngsten Akteure immer mehr Spielanteile und mussten den Klassenunterschied schmerzhaft anerkennen. Das Endergebnis 21:7 spiegelt sicherlich nicht den Anspruch der jungen Weidener Truppe wider, auch wenn die Niederlage nicht unerwartet kam. Ausgeglichene zwei Viertel sind einfach nicht genug, wenn man zwei weitere Abschnitte so deutlich unterliegt. Unterm Strich waren die Plauener an diesem Abend einfach eine Nummer zu groß für die Mannschaft des Schwimmvereines Weiden.

Mit gemischten Gefühlen nach Hause
Der Weidener Trainer hatte in seiner Analyse Probleme mit der richtigen Wortwahl: „Zufrieden ist nicht der richtige Ausdruck, einverstanden wäre vielleicht passender. Aber einverstanden dann auch nur mit zwei Vierteln. 0:9 in einem Viertel kassiert man wirklich nicht oft, es ging zu schnell und wir reagierten auf den Schock zu spät. In den Vierteln zwei und drei zeigten wir dennoch Moral und fanden ins Spiel wieder, das ist positiv zu bewerten. Im letzten Viertel ging uns dann die Luft raus, die Foulbelastung hat ihre Spuren hinterlassen. Dieses Spiel müssen wir als Lehrinhalt mitnehmen und an den Defiziten weiterarbeiten. Am kommenden Samstag erwarte ich eine Gegenreaktion gegen Fulda. Wir konzentrieren uns jetzt gänzlich auf den Ligabetrieb“ so das Trainer-Resümee.

SVV Plauen – SV Weiden 21:7 (9:0, 3:4, 2:2, 7:1)
persönl. Fehler: Plauen 8, Weiden 7 + 5 Strafwürfe
Schiedsrichter: Richard Uhlich und Rüdiger Trommer
Spieler des Tages: Max Beuchert (Plauen)

SV Weiden spielte mit Matthias Kreiner (1-16) und Andrii Lobodynskyi (17-32) im Tor,

Denis Underberg, Paul Winter, Thomas Kick (1 Tor), Denis Reichert (1), Maximilian Strauch, Robert Reichert (3), Kyrylo Olkhovsky (1), Alexander Leichter (1), Dustin Schmidt, Marek Janecek und Andreas Jahn

Trainer Sean Ryder

Ein alter Bekannter wird zur hohen Hürde

Weidens Wasserballer zur zweiten Pokalrunde nach Plauen

(prg) Die Weidener Wasserballer starteten leider mit einer ärgerlichen Niederlage in Ludwigshafen ins Neue Jahr 2024. Viel Zeit bekam die Mannschaft um den Coach Sean Ryder nicht, um an ihren Defiziten arbeiten zu können und muss direkt am kommenden Sonntag gegen den wieder erstarkten Bundesligisten SSV Plauen antreten. Der Anlass ist die zweite Runde des Deutschen Wasserballpokals. Aufgrund der aktuellen Ligapositionen steht der SV Weiden zum ersten Mal in der Geschichte der Duelle der beiden Vereine als ein klarer Außenseiter den Vogtländern gegenüber. Der Anpfiff der Pokalpartie ist ungewöhnlich auf 17:00 Uhr am Sonntag angesetzt. Der Grund war eine Spielverlegung, die auf Wunsch der Oberpfälzer wegen Terminüberschneidungen am 16. Dezember vorgenommen wurde.

Plauen glänzt in der Bundesliga
Noch vor gut einem halben Jahr standen sich die Weidener und die Plauener in der ersten Runde der Abstiegsrunde der Bundesliga-Gruppe B gegenüber. Die Vogtländer gewannen das Duell mit 2:1 in Spielen und sicherten sich damit vorzeitig den Klassenerhalt, die Oberpfälzer mussten dagegen eine Runde weiter zittern, gewannen dann zwar noch gegen Köln, schafften es aber nicht, die letzte Klassenverbleibchance im Relegationsturnier zu nutzen und stiegen bekannterweise in die zweite Liga ab. Die Plauener scheinen sich richtig gut aufgestellt zu haben und stehen aktuell mit fünf Siegen und keinem Punktverlust auf dem zweiten Tabellenplatz der B-Gruppe des Deutschen Oberhauses.

Weiden vierter in Liga zwei
Die Weidener haben aktuell sichtlich mehr Schwierigkeiten, in ihren Rhythmus zu finden. Sie arbeiten an der Verjüngung und der Neuaufstellung der Truppe und mussten bereits zwei Auswärtsniederlagen (in Neustadt/Weinstraße und in Ludwigshafen) in der Liga zwei verkraften. Neben der Teamumstellung hadert Trainer Ryder immer wieder mit verschiedenen Ausfällen. Ob krankheitsbedingt oder aus triftigen persönlichen Gründen, wie im Falle von Thomas Kick und Marek Janecek, die innerhalb einer Woche Väter wurden, oder Louis Brunner, der nach Österreich zog. Gerade in dieser Aufbauphase ist es alles andere als einfach, etablierte Leistungsträger zu ersetzen und die Lücken im Spielsystem zu kompensieren. Aus diesen Gründen will Ryder auch dieses schwierige Spiel dazu nutzen, Spielabläufe zu üben und den Nachwuchsspielern weitere Spielpraxis zu ermöglichen: „Es ist nicht so lange her, als wir noch auf gleicher Augenhöhe standen, jetzt gelten wir als Außenseiter. Wir haben aber unsere Stärken, die wir immer versuchen abzurufen, denn nur dann sind wir auch schlagkräftig. Dies werden wir natürlich auch in Plauen versuchen. Plauen ist ein klarer Favorit und wir wollen ihnen die Aufgabe erschweren, ins Achtelfinale zu kommen“ äußerst sich der Trainer zu der Pokalaufgabe am Sonntag

Wenn man die jüngste Entwicklung und die aktuellen Tabellenstände realistisch betrachtet, dürften den SV-lern nicht besonders viele Chancen in Plauen einzuräumen sein. Die Max-Reger-Städter versprechen dennoch, sich von ihrer besten Seite zeigen zu wollen und ein spannendes Pokalspiel zu abliefern, um ein gutes Gefühl für die anstehende Ligaaufgaben mitzunehmen und dies unabhängig vom Ergebnis, denn die Art der Vorstellung sei ihnen wichtiger.

 Voraussichtliche Aufstellung des SV Weiden für Sonntag

Matthias Kreiner und Andrii Lobodynskyi,
Paul Winter, Denis Underberg, Dustin Schmidt, Thomas Kick, Denis Reichert, Kyrylo Olkhovsky, Marek Janecek, Robert Reichert, Andreas Jahn, Maximilian Strauch, Alexander Leichter

Trainer Sean Ryder


Ein Fehlstart am Rhein

Weiden unterliegt Ludwigshafen und verliert Platz drei

(prg) Das Spiel der Weidener Wasserballer am vergangenen Samstag wurde bereits im Vorfeld als schwierig eingestuft. Die Ausfälle, die gegen Ende der Woche die SV-ler verzeichneten, machten die Aufgabe bei Vorwärts Ludwigshafen nicht gerade einfacher. Die traditionell heimstarken Pfälzer, die seit Jahren schon als Favoritenschreck der 2. Liga gelten, wurden auch dieses Mal ihrem Ruf gerecht, schlugen den Schwimmverein Weiden am Ende mit 16:14 Toren und schoben sich an den Weidenern vorbei auf den dritten Tabellenplatz vor.

Fehlstart im Spiel, Fehlstart ins neue Jahr 

Den Ausgang des ersten Pflichtspiels des Jahres haben sich die Ryder-Schützlinge wahrlich anders vorgestellt. Im ersten Angriff der Begegnung in Ludwigshafen gingen die Gäste aus der Oberpfalz nach einem Strafwurf in Rückstand, Kapitän Robert Reichert glich postwendend in Überzahl aus und traf auch in der zweiten Überzahlsituation des Spiels zur 1:2 Führung der Weidener. Wie es sich jedoch später herausstellte, war es leider auch die letzte Führung des Bundesligabsteigers in dieser Partie. Danach lief es lange Zeit nicht mehr gut für die Mannen um den Kapitän und 7-fachen Torschützen in Person Robert Reichert. Nach 4:6 im ersten und 3:4 im zweiten Viertel, wechselten die Teams mit einem 10:7 Halbzeitstand die Seiten. 

Ein Zwischenspurt reicht nicht aus

Die Hausherren erhöht sogar zum Beginn des drittens Viertels auf 11:7, ehe ein Zwischenspurt der Max-Reger-Städter folgte. Die Gäste gewannen den Abschnitt drei mit 5:3 Toren und schafften den hoffnungsvollen 13:12 Anschluss vor der letzten Pause. Nach dem zwischenzeitlichen 14:14 Gleichstand sechs Minuten vor Spielende, gelang den Weidnern die Wende auf der Zielgeraden leider nicht mehr. Sie verteidigten zwar noch zwei Unterzahlen, kassierten zwei Minuten vor Schluss dennoch das 15:14 und kamen nicht mehr richtig zum Zug, um noch auszugleichen. Dagegen trafen die Pfälzer in der letzten Spielsekunde noch zum 16:14 Endstand.

Dritter Tabellenrang auch futsch

Mit der zweiten Saisonniederlage müssen die Oberpfälzer in der Tabelle Ludwigshafen vorbei ziehen lassen und rutschen damit vom Tabellenplatz drei auf Rang vier ab. Trainer Ryder beschreibt die Niederlage nüchtern: „Am Anfang schienen wir wie eingerostet nach der langen Spielpause, bewegten uns zu wenig und konnten auf dem kleinen Spielfeld unser Spiel nicht mehr richtig entfalten. Unsere Centerspieler sind auch nicht richtig ins Spiel gekommen, nachdem wir die Raumdeckung des Gegners zu selten zu knacken wussten. Die Niederlage resultiert am Ende aus den deutlich zu vielen individuellen Fehlern und Ballverlusten, sowie der schwachen Chancenverwertung. Andrii hat sich ein Sonderlob für seine Leistung im Tor verdient und der Jüngste in unseren Reihen, Dustin Schmidt, belohnte sich mit einem Tor, trotz weniger Einsätze bisher“. Außerdem bemängelte der Weidener Trainer die schwache Verteidigung in den ersten zwei Vierteln, fehlende Koordination in den Abwehrreihen und zu viele Ungenauigkeiten im Spielaufbau und er wolle in den nächsten Wochen an diesen Defiziten weiterarbeiten.

Am Sonntag Pokal in Plauen

Am kommenden Wochenende pausieren die Weidener in der Liga und müssen am Sonntag in Rahmen der zweiten Runde des Deutschen Pokals nach Plauen reisen. Am 27. Januar empfangen die SV-ler die Wasserfreunde Fulda zu einer interessanten Ligabegegnung mit Chancen auf Wiedergutmachung.

WSV Vorwärts Ludwigshafen – SV Weiden 16:14 (6:4, 4:3, 3:5, 3:2)

Persönliche Fehler: Ludwigshafen 13+3 Strafwürfe, 15+2

Schiedsrichter: Steffen Mann und Johannes Naue

Spielbeobachter: Winfried Horsch

 

SV Weiden spielte mit Christopher Klein (1-16) und Andrii Lobodynskyi (17-32) im Tor,

Paul Winter, Denis Underberg (1 Tor), Dustin Schmidt (1), Thomas Kick (2), Denis Reichert (2), Jakob Ströll (10), Kyrylo Olkhovsky, Robert Reichert (7), Andreas Jahn, Maximilian Strauch und Alexander Leichter

Trainer Sean Ryder


Heraufordernder Start ins neue Jahr

            

SV Weiden gastiert in Ludwigshafen

(prg) Mit einem Kantersieg (28:7 gegen Frankfurt) und toller Stimmung verabschiedeten sich die Weidener Wasserballer am 9. Dezember von ihren Anhängern und schlossen das Jahr 2023 mit einem positiven Ereignis ab. Am kommenden Samstag starten die SV-ler in das neue Spieljahr 2024 und werden gleich beim Tabellennachbarn in Ludwigshafen herausgefordert.

Die Pfälzer vom WSV Vorwärts Ludwigshafen sind in der 2. Liga Süd seit vielen Jahren fest etabliert und stets im oberen Drittel der Tabelle zu finden. Die Schützlinge des rührigen und traditionsreichen Vereins aus der Metropolregion Rhein-Neckar gelten als sehr ehrgeizig und vor allem heimstark. Die eingeschworene Truppe hat in den vergangenen Jahren häufiger einige Favoriten geärgert. Besonders in ihren heimischen Gewässern des Hallenbades im Sportpark Süd sind die Rheinland-Pfälzer immer ein sehr ernst zu nehmender Gegner.

Die Höhe der Hürde ist den Oberpfälzern vor ihrem ersten Jahresspiel auch bewusst. Sie zollen dem Samstagsgegner Respekt, wollen aber als Bundesligaabsteiger ihrer Favoritenrolle gerecht werden: „Wir wollen die gute Stimmung und den Schwung aus den Wochen vor Weihnachten nach Ludwigshafen mitnehmen und erneut eine geschlossene Mannschaftsleistung abliefern. Denn mit unserem Kader sind wir gefährlicher, umso geschlossener wir auftreten. Die jüngsten in unseren Reihen etablieren sich immer besser im Herrenbereich und lassen sich positiv durch die erfahrenen Kollegen inspirieren und gerade diese Mischung macht uns stark. Wir wissen um die Heimstärke der Ludwigshafener und wissen auch, dass uns kein Spaziergang am Samstag erwartet. Deshalb müssen wir abliefern, um die wichtigen zwei Punkte mitnehmen zu dürfen.“ beschreibt Trainer Sean Ryder seine Erwartungen vor dem Jahresstart. 

Dieses Spiel wird sich auch unmittelbar auf den Tabellenstand auswirken. Weiden steht nämlich mit einem Sieg mehr auf dem Konto auf dem dritten Tabellenrang, direkt vor Ludwigshafen. Bei einer Niederlage am Samstag würden die Max-Reger-Städter den dritten Rang abgeben müssen. Dies wollen die Ryder-Schützlinge auf jeden Fall vermeiden.

Louis Brunner wird vermisst

Ganz aus dem Vollen können die Weidener wahrscheinlich nicht schöpfen. Hinter einigen Namen stehen noch krankheitsbedingt Fragezeichen und ganz sicher wird der torgefährliche Louis Brunner nicht von der Partie sein. Brunner veränderte sich zum Jahreswechsel studienbedingt nach Graz, wo er ab sofort auch spielberechtigt in der Österreichischer Liga ist. Ein Verlust für den Weidener Trainer, der nach seiner eigenen Aussage gar nicht so einfach zu kompensieren ist: „Louis ist ein Spieler mit besonderen Eigenschaften und kaum vergleichbar, damit auch schwer durch einen einzelnen Spieler zu ersetzen. Er wird uns auf jeden Fall fehlen und wir müssen sehen, wie wir die Lücke schließen können“ erklärt Ryder

SV Weiden spielt voraussichtlich mit Christopher Klein und Andrii Lobodynskyi im Tor,

Denis Underberg, Paul Winter, Thomas Kick, Denis Reichert, Maximilian Strauch, Robert Reichert, Kyrylo Olkhovsky, Alexander Leichter, Dustin Schmidt, Andreas Jahn und Jakob Ströll

Trainer Sean Ryder

Veni, Vidi, Vici